Das mobile Büro:
Coworking hat sich etabliert

Die steigende Angebot zeigt: Coworking wandelt sich zur verbreiteten Arbeitsform. Wir werfen einen Blick auf die neusten Raumangebote.

Der geteilte Arbeitsplatz{mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/5870358632/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de}

Der geteilte Arbeitsplatz(Quelle: mdanys / CC)

Dass Startup-Inkubatoren landauf, landab das Modell des geteilten Büros übernehmen, zeigt, dass die Idee auch für Startups interessant ist: Räume nach Anforderung, keine feste Bindung, flexible Infrastruktur – auch für den ab und zu mal grösseren Bedarf – z.B. wenn man für ein Meeting ein Sitzungszimmer braucht. Gründerteams in der Frühphase bieten Coworking Spaces einen guten Unterschlupf, um ihre Idee auf den Weg zu bringen. Hinzu kommt die soziale Komponente: Das Finden von Gleichgesinnten sorgt für Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Hilfe.

Der Trend spiegelt sich in der laufend steigenden Auwahl. Während vor zwei Jahren die Raumangebote noch spärlich gesäht waren, hat sich inzwischen die Zahl der Spaces mehr als verdoppelt. Wir liefern ein Update zu den Neuzugängen.

Neue Orte

Die reichhaltigste Auswahl bietet Zürich, der Vorreiter Citizen Space ist längst nicht mehr alleiniger Anbieter. Die frischen Orte sind der letztes Jahr gestartete Rocket Park und der kürzlich angekündigte Coworking Space des Startups Alensa: CEO und Gründer Alex Savic verspricht in Zürich Unterstrass bis Ende Februar 2013 40 Arbeitsplätze.

Auch andernorts hat sich die Szene belebt: Weitere Städte sind hinzugestossen, so etwa Zug mit CoworkingZug, einem Verein zur Förderung von Coworking und der Vernetzung von Gleichgesinnten. In Bern tat sich lange nichts, jetzt sind in der Hauptstadt gleich zwei Projekte angelaufen. Das sind die kleine Bürogemeinschaft Im Parterre und der ankündigte One Space Bern. In Kreuzlingen ist mit Coworking Bodensee vor kurzem ein neuer Space für die Ostschweiz gestartet, der das bisherige Angebot in St. Gallen ergänzt.

Nicht nur institutionalisierte Bürogemeinschaften befeuern aber den Trend zum mobilen Arbeit.  Mit swifi.ch hat Sandro Meyer eine Website für «offshore working spaces» auf die Beine gestellt. Clou ist die Idee, Orte mit kostenlosem WLAN zusammenzutragen. Die Seite soll dazu motivieren, auch ausserhalb der eigenen vier Wände an Projekten zu arbeiten und ist für Selbständige und Freelancer gedacht.

Wir haben zur besseren Übersicht eine Tabelle mit den Coworking Spaces erstellt, die nicht an Inkubatoren gekoppelt sind:

Ort Spaces
Zürich
Citizen Space
Hub Zürich
Rocket Park
Alensa (angekündigt)
Basel
Unternehmen Mitte
Coworking Basel
Bern
One Space Bern (angekündigt)
Bureau Parterre
Zug
CoworkingZug (Verein)
St. Gallen
Ostsinn
Luzern
Coworking Box Lucerne
Biel
Dufour West
Kreuzlingen
Coworking Bodensee
Genf
Muse Genève
Lausanne
Espace Coworking Lausanne
Muse Lausanne

 

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4 Kommentare

  1. Vielen Dank für die übersichtliche Aufstellung und für den Verweis zu uns hin. Wir sind ja nach wie vor begeisterte Co-Worker und prüfen für die Zukunft auch eine Erweiterung unseres Coworking-Bereichs im Bureau Parterre.

  2. wir wurden gerade via euren Beitrag entdeckt. Besten Dank!

  3. In Luzern gibt’s einen neuen grösseren Space. http://www.im-neuweg.ch

  4. Auch in Bern, in der schönen Altstadt. NEU ab November 2013. Urbanfish Coworking Space. Wir freuen uns auf euch!
    http://www.urbanfish.ch

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