Unser News-Digest für diese Woche: neues Cloud-Startup Aveny, AOT und Telormedix mit Finanzierung, Everdreamsoft expandiert in China.
Cloud-Startup mit Öko-SoftwareDas ETH-Spinoff Aveny hat eine browserbasierte Software-Lösung entwickelt, mit der Firmen und Institutionen ihren ökologischen Fussabdruck überwachen und minimieren können. » Ökobilanzierung in der Cloud
Seedfinanzierung für AOT
Das Basler Medtech-Startup hat eine Finanzierungrunde über 1,6 Millionen Franken eingefahren. Beteiligt haben sich EVA, die ZKB und Investoren aus dem StartAngels Network.
AOT entwickelt einen Chirurgieroboter für Operationen an Knochen. » AOT AG closes seed financing round
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Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit Dominique Kronenberg von Climeworks.

Dominique Kronenberg
Was ist die Idee hinter Climeworks?
Climeworks entwickelt eine Technologie, mit welcher CO2 aus der Luft gefiltert werden kann. Das eingefangene Gas wird zunächst an CO2 – Abnehmer in der Schweiz und in Europa verkauft (z.B. zur CO2-Düngung in Gewächshäusern oder zur Mineralwasserproduktion) und später zur Herstellung von synthetischen Treibstoffen verwendet.
Woher kommt die Technologie dazu?
Die Climeworks-Technologie hat ihren Ursprung an der Professur für erneuerbare Energietechnologien der ETH Zürich, wo auch heute noch ein Grossteil der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stattfinden. Die beiden Gründer Christoph Gebald und Jan Wurzbacher haben in ihrer Diplomarbeit das Verfahren weiterentwickelt und die Energieeffizienz verbessert.
Gibt es schon Anfragen potentieller Kunden? » weiterlesen
Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels (Quelle:
saw2th)
Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie
Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.
Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.
Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen
Mit einer selbst-aufpumpenden Velobereifung will Benjamin Krempel das Aufpumpen von Hand überflüssig machen. Das Projekt hat kürzlich die Jury von Venture 2012 überzeugt.
In der Alltagstechnik sind alle denkbaren Erfindungen schon gemacht. Oder doch nicht?
Dass Innovation auch bei scheinbar banalem wie einem Veloreifen noch möglich ist, zeigt Benjamin Krempels Startup PumpTire.
Wer denkt, dass clevere Erfindungen immer ein once-in-a-lifetime Erleuchtungsmoment voraussetzen, findet hier übrigens ein Gegenbeispiel. Erfinden kann nämlich ein gezielter Prozess sein. Wie Benjamin erzählt, suchte er dezidiert nach Ideen für Produktinnovationen. Sein Ansatz: » weiterlesen
Schweizer Startups fehlen die Spezialisten. Die restriktive Arbeitsmarktpolitik verschärft dieses Problem unnötig.
Vier Arbeitsplätze weniger in der Schweiz: das ist das Fazit von
connex.io angesichts der Kontingente für ausländische Arbeitskräfte. Marcus Kuhn und Ata Hezretkuliyev hätten gerne ihr Startup-Team komplett in Zürich aufgebaut, nachdem sie Anfangs 2010 die Idee zu
connex.io hatten. Doch Marcus gelang es nicht, seinen turkmenischen Mitgründer in die Schweiz zu holen. Die nötige Arbeitsbewilligung zu bekommen war nicht realistisch.
» weiterlesenGuy Kawasakis «The Art of the Start» ist eines der beliebtesten Gründer-Bücher. Wir fassen die fünf Kernpunkte zusammen.
In seinem überaus empfehlenswerten Buch
The Art of the Start (Affiliate-Link) gibt Guy Kawasaki unglaublich viele Tipps für angehende Gründer. Den Anfang macht
GIST – Great Ideas for Starting Things.
GIST sind die fünf bedeutenden Dinge, die Gründer/Gründerinnen erreichen müssen: Bedeutung schaffen, ein Mantra finden, Businessmodell und MATs definieren, loslegen.
Schaffe Bedeutung
Der beste Grund, etwas Neues wie ein Startup zu beginnen, ist Bedeutung zu erschaffen – positive Bedeutung logischerweise. Wenn Du ein Produkt oder eine Dienstleistung schaffst, die die Welt positiv verändern, hat das einige nicht zu unterschätzende Vorteile. Wenn Deine Kunden davon überzeugt sind, dass Dein Produkt die Welt zum Guten wendet, werden sie es Dir aus den Händen reißen UND die Botschaft darüber verkünden. » weiterlesen
Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.

Caspar Coppetti (zvg)
Was ist die Idee von On Running?On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht – bei der Landung – und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh – sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.
Wie seid ihr darauf gekommen?
Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.
Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.
Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen
Unser News-Digest für diese Woche: connex.io erhält Investment, AXSionics muss seine Bilanz deponieren und die Schweizer KMUs erwarten ein ungutes Jahr.

Startup-News (Bild: istock)
Geld für connex.ioDas Startup Zürcher Webstartup connex.io darf sich über eine Finanzierung in Höhe von rund 300’000 Franken freuen. Beteiligt haben sich sieben Business Angels, darunter Andreas Knöpfli und Nicolas Berg. Connex.io bietet einen Dienst zur Adressbuchverwaltung und -Synchronisierung an. » Schluss mit dem Adressbuchchaos
AXSionics gibt auf
Das Bieler Security-Startup hat Konkurs angemeldet. Erst im Dezember war der Authentisierungsspezialist von der österreichischen IT-Firma Agses übernommen worden. Laut der BZ hat die Beteiligungsgesellschaft des in Untersuchungshaft sitzenden Martin Gloor Investments an AXSionics vermittelt, von denen nur ein Teil beim Unternehmen angekommen sein soll.
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Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.
Die Finanzierung sichern
Wie vermeidet man Liquidätsengpässe? Kapitalbedarf klären, Finanzierungsmöglichkeiten und das Überzeugen von Investoren sind Themen dieses Mini-Workshops.
15. Februar 2012, 18:00 – 21:00 Uhr, Zürich, Technopark.
» Detailinformationen
venture challenge – von der Idee zum Startup » weiterlesen
AppAware ist unter den Preisträgern von Venture 2012. Ein Blick auf das unkonventionelle B2B-Geschäftsmodell des Startups.
Der Use Case von
AppAware war von Anfang an bestechend einfach: “Wir helfen Dir beim Entdecken von coolen Apps”. Sicher ein Grund für den guten Auftakt der Android-Applikation.
Übersicht zu liefern im wuchernden Dschungel – es leuchtet sofort ein, dass da eine Nachfrage besteht. Nicht nur aufgrund der inflationären Zunahme an Anbietern im Market. 600’000 Android-Apps gibt es bereits, täglich kommen 1’200 neue dazu.
AppAwares Service ist es, den Market nach Trends zu durchsuchen und dem Nutzer aufgrund seines Profils passende Apps zu empfehlen. Dabei lässt sich das Profil auch mit anderen Nutzern teilen. Dazu gibt es Empfehlung für bestimmte Rubriken wie zum Beispiel Produktivität oder Games. » weiterlesen