Heilige Kühe, Bollywood, Cricket? Ja, aber auch IT-Hotspots. Eine Roadshow wirbt für Indien als Destination für Startups und KMU.

Was hält Indien für CH-Startups bereit?
Beim Silicon Valley ist der Fall klar: Kalifornien ist das Mass aller Dinge für die Internetbranche und gilt als Mekka für viele Techgründer. Kürzlich war ein Swissnex-Infoabend zum Thema gut besucht. Es ging darum, was die USA für Schweizer Startups bereithalten.
Gestern drehte sich alles um den Weg nach Osten. Während die USA ein scharfes Profil haben, ist der Fall bei Indien nicht so klar. Zwar sorgen die Wachstumsraten des Schwellenlands regelmässig für Aufsehen, trotzdem kennen Schweizer das Land zumeist als Urlaubsdestination. Aber der Subkontinent mit 1,2 Milliarden Einwohnern hat viele Gesichter.
Margrit Leuthold von Swissnex India empfahl Indien als Chance für Unternehmer. Gerade jetzt sei man in einem Zeitfenster, wo sich viel bewege. Zudem sind die Konditionen bei Swissnex India momentan offenbar günstig. Die Supportorganisation coacht kostenlos Jungunternehmer, die den Einstieg in Indien suchen und bietet Vernetzung und Arbeitsplätze in ihren Räumlichkeiten.
Von Lausanne nach Bangalore » weiterlesen
Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Samuel Mäder, Mitgründer der Freizeitplattform Gonnado.

Bei der Freizeitplanung helfen: Samuel Mäder
Sam, was ist die Idee hinter Gonnado?
Alle Freizeitangebote einfach auffind- und buchbar machen. Unter anderem mithilfe von persönlichen Freizeitempfehlungen. Zudem kann man sich auf Gonnado.com verabreden, da Freizeiterlebnisse gemeinsam mehr Spass machen.
Was beschäftigt euch im Moment?
Die Weiterentwicklung des Onlineservices, zum Beispiel hinsichtlich Qualität von Content, Empfehlungen und geografischer Suche. Zudem der positiv angelaufene Verkauf von Werbepaketen an Freizeitanbieter, die anstehende A-Investitionsrunde und die Planung des Rollouts.
Schon zum Start hattet ihr Konkurrenz mit Spontacts, letztes Jahr kam Jooik hinzu. Wie hat das eure Positionierung beeinflusst? » weiterlesen
Zu viele Features oder die falschen: Warum Startups lieber ihr Produkt halbieren sollten als ihre Ambitionen.
Die Vision bewahren, nicht den Kern des Produkts aus den Augen verlieren und so weiter: Solche Grundsätze klingen inzwischen reichlich abgegriffen.
Sie halten sich aber so hartnäckig, weil immer wieder neue Jungunternehmen in ähnliche Fallen tappen. Kein Wunder, hört man sie immer wieder.
Falle Nummer 1: Zu viele Probleme lösen wollen. » weiterlesen
Für Eilige: Unser Rückblick auf Nachrichten und Lesenswertes. Das bewegte die Schweizer Startupszene diese Woche.
Nanolive holt sich Bioinnovation Prize 2013
Das EPFL-Spin-Off Nanolive hat den mit 10’000 Franken dotierten Bioinnovation-Preis gewonnen. Das Startup visualisiert das Innere von Zellen in 3D. » Nanolive wins the Bioinnovation Prize 2013
Skiioo punktet am ICT Investor’s Day
Am erstmals auch in Lausanne durchgeführten ICT Investor’s Day schwang das Westschweizer Startup Skiioo obenauf. Das Jungunternehmen möchte ein Treuesystem für Skipass-Nutzer etablieren. Mit einer Karte können Wintersportler «Schneemeilen» sammeln und Pistenpässe buchen. » Tout schuss pour skiioo.com
Cloudspeicher per Crowdfunding » weiterlesen
Schon junge, unerfahrene Gründer bezeichnen sich heute als «Serial Entrepreneurs». Damit verliert der Begriff seinen einstigen Glanz und seine positiven Assoziationen.
Gestern besuchte ich die Seedcamp Week Berlin, eine Veranstaltung des in London ansässigen Startup-Accelerators Seedcamp. 20 junge Technologiefirmen aus einer Vielzahl europäischer Länder präsentierten in jeweils drei Minuten ihre Geschäftsideen. Die Pitches waren dabei zumeist sehr solide und deutlich besser als das, was man auf manchen rein deutschen Events geboten bekommt. Das hatte sicher auch damit zu tun, dass viele der präsenten Gründer nicht ganz unbeschriebene Bücher waren, was Erfahrungen in der Startup-Welt und im Bereich der Unternehmensgründungen angeht. Mindestens einer stellte sich auch gleich als “Serial Entrepreneur” vor.
Ich erinnere mich nicht mehr, wer genau, aber das spielt auch keine Rolle. Entscheidend ist, dass ich in diesem Moment stutzig wurde. Denn das Label “Serienunternehmer” ist zumindest in meine Augen im heutigen Websektor isoliert betrachtet nicht mehr länger eine besondere Auszeichnung. Zu inflationär wird es verwendet, zu wenig sagt es über die tatsächliche Erfahrung einer Person und ihre Qualitäten als Gründer aus. » weiterlesen bei netzwertig.com
Numbrs will als übergreifende Banking-App seinen Nutzern dabei helfen, ihre Finanzen zu überwachen. Das Centralway-Startup erhalte dafür ein Millioneninvestment.
Numbrs möchte eine App für jegliche Konten sein: bankenübergreifend, international und kostenlos. Die App will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, ihre Finanzen von überall zu verwalten. Laut Mitgründer Dennis Just hat sich das Schweizer Startup gerade eine Finanzierung über 7,5 Millionen Franken gesichert. Zweck ist die weitere Software-Entwicklung und der Marktstart in der Schweiz, Grossbritannien und Deutschland.
Mit dem Geld strebt das Numbrs-Team um die Gründer Julien Arnold, Dennis Just und Johannes Hübner die bessere Anbindung an europäische Banken an, ausserdem die Internationalisierung. Ende des Jahres soll ein Büro in London eröffnet werden.
Das Webstartup BuddyBroker bringt Jobanzeigen mit einem Empfehlungssystem unter die Leute. Damit wollen die Gründer Unternehmen die Kraft sozialer Netzwerke zur Verfügung stellen.
«Social recruiting» ist so etwas wie das next big thing im HR-Bereich. Das Zürcher Startup BuddyBroker arbeitet daran, diese goldene Nuss zu knacken.
Dafür setzt es auf Daten aus sozialen Netzwerken. BuddyBroker holt sich Daten aus den verbundenen Profilen seiner Nutzer, um per Matching passende Stellen für sie auszusuchen. Das funktioniert in beide Richtungen: inserierenden Firmen werden nur geeignete Kandidaten für Stellen vorgeschlagen. Ziel sei, so Gründer Flurin Müller, den Suchaufwand für beide Seiten zu reduzieren.
Grob sind es zwei Kernideen, die die Gründer umtreiben. Zum einen wollen sie ein Ökosystem aufbauen, in dem Empfehlungen belohnt werden. Zum anderen soll es für Nutzer eine Art Karrierefenster geben, mit welchem sie personalisiert passende Jobs für sich und ihre Freunde finden – basierend auf Infos aus Xing- oder LinkedIn-Profilen.
Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.
Businessideen skizzieren
Wie man aus einer Idee ein Geschäftsmodell baut, vermittelt dieser eintägige Kurs anhand der Methode Business Model Canvas von Alexander Osterwalder.
8. Juni 2013, 9:00 – 16:45, Zürich, ETH
» Detailinformationen
22 Tipps und Tricks
Mehrfach-Gründer Dorian Selz erlaubt an diesem Anlass einen Blick in seine Trickkiste. Er verrät Tipps zum Geldsparen für Startups, sei es bei Marketing, Infrastruktur oder Tools.
10. Juni 2013, 18:30, Olten, Hotel Arte
» Detailinformationen
Open Cloud Day » weiterlesen
Kino für Gründer: Vergangene Woche zeigte der Zücher Hub den Dokfilm The Startup Kids. Zudem gab’s einen Fotowettbewerb.
Es klingt wie ein Widerspruch: Unbekannte Berühmheiten. Aber zu Leuten wie Zach Klein, Drew Houston oder Alexander Ljung passt der Ausdruck.
Sie sind Superstars in der Startupszene, Paradebeispiele für den archetypischen Traum des erfolgreichen Gründers, der mit einem Laptop und einer Idee startet, es zum Millionär bringt und mit einem weltbekannten Dienst das Internet nachhaltig prägt. Trotzdem: Kaum jemand kennt ihre Namen, vor allem kaum jemand ausserhalb der Startupszene.
The Startup Kids ist ein Dokumentarfilm, der diese Leute versammelt und zu Wort kommen lässt. Gedreht haben ihn die beiden Isländerinnen Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir. Eine konkrete Fragestellung haben sie beiden nicht. Denn The Startup Kids will nicht wirklich einer Sache auf den Grund gehen, es ist vielmehr eine unverkrampfte Suche nach so etwas wie dem «Startup-Groove». » weiterlesen