Das ETH-Spinoff Vilea bearbeitet eine schmale Nische im Bildungsmarkt: Software für Video-Content-Plattformen.
Fabio Vena und Ivan Guajana haben
Vilea zu zweit im letzten Frühjahr gegründet. Sie bieten ein Content Management System mit Bearbeitungfunktionen für Videos an sowie Beratung und Entwicklung, was das verfügbar Machen von Videoinhalten angeht. Die Kunden dafür sind einerseits Bildungsinstitutionen, die selbst solche Videolearning-Plattformen betreiben wollen, andererseits Medienangenturen, die dieselben Dienste ausgelagert anbieten. Vilea will dabei helfen, die Bereitstellung von Videomaterial im Web zu automatisieren und günstiger zu machen. Dazu dienen zum Beispiel Funktionen, die Videos mit Präsentationen synchronisieren. Als Grundfeatures bringt die webbasierte Software mit, was zum Schneiden, Konvertieren und verfügbar Machen von Videos nötig ist.
Die Uni Zürich bietet E-Learing und besonders auch Videolearning, z.B. via Podcast seit mehreren Jahren an. Erarbeitet wurden die Grundlagen dafür bei Switch, wo Fabio und Ivan vor der Gründung von Vilea als Projektleiter und Entwickler für Multimediaanwendungen tätig waren. » weiterlesen
Welches Preismodell ist das richtige, was bringt 2010, wie kann man sich für Präsentationen wappnen und was sind die wichtigsten SEO-Kriterien?
Kampf der Preismodelle
Trial version or “lite” version? Venture Beat wägt in diesem Beitrag Preismodelle gegeneinander ab: Wann eignet sich eine zeitlich begrenzte Nutzung eines Service oder einer Software und wann ist eine funktionsmässig abgespeckte Version die bessere Wahl.
Blick in die Kristallkugel
Vorhersagen: E-Commerce-Boom, location-based Services, Microblogging als Produktfeature – was ist zu erwarten für 2010? T3N hat Marketer, Designer, Trendscouts und Journalisten zu ihren Erwartungen bezüglich boomende Geschäftsmodelle befragt und aktuellen Hypes befragt. » weiterlesen
Nviso will die Marktforschung automatisieren. In Zukunft sollen sich emotionale Reaktionen durch eine Kamera direkt vom Gesicht des Kunden ablesen lassen.
Micro-Expressions: Das sind Gesichtsausdrücke, die wir beinahe unmerklich zeigen, ohne es selbst zu merken.
Nviso hat eine webbasierte Software entwickelt, die darauf ausgelegt ist, per Kamera kleine Bewegungen der Gesichtsmuskeln emotionalen Zuständen zuzuordnen. Das Startup will damit dem bekannten Online-Fragebogen eine neue Tiefendimension geben, automated emotion capture heisst das Stichwort. Funktionieren soll die webbasierte Anwendung über jede herkömmliche Webcam, die dafür während einer Befragung aktiviert wird.
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Wenn die Geschäftsidee einmal da ist, kommt eine Frage immer gleich an nächster Stelle: Mit wem lässt sich das umsetzen?
Man hört und liest es immer wieder: Sowohl Investoren wie die Gründer selbst werden nicht müde zu betonen, wie wichtig das richtige Gründerteam für ein erfolgreiches Startup ist.
Simeon Simeonov hat auf Venture Hacks dazu einen lesenswerten Gastbeitrag gepostet. Während der Artikel mit
When to fire your co-founders etwas provokativ getitelt ist, geht er hauptsächlich der Frage nach der richtigen Rezeptur für Teams nach.
Ausgehend von ein paar Negativbeispielen kommt Simeon zum Problem, was bei einem Startup alles schiefgehen kann, wenn die Chemie nicht stimmt. Und das auch aus der Perspektive eines Investors, der bei echten Zweifeln an einer guten Zusammensetzung wahrscheinlich passen wird, ohne dabei aber diesen Grund zu nennen.
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Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?
Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.
Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen
Seit Dezember sind in Deutschland über zehn Groupon-Klone gestartet oder angekündigt worden. Gibt es auch hierzulande einen Markt?
Bei unseren nördlichen Nachbarn groupon-t es sehr. Es ist der grösste Hype der Deutschen Startup-Szene im noch jungen Jahr mit einer dazu passenden Medialisierung. Unter anderem hat Deutsche Startups mehrfach berichtet (
Übersicht),
Gründerszene ebenso, Ecommerce hat gleich eine
Serie draus gemacht und die Kollegen von Netzwertig.com haben sogar schon den ersten dokumentierten Fall von
Groupon-Satire angetroffen.
Jetzt fragt sich natürlich, ob das Geschäftsmodell mit den lokalen Rabattaktionen auch für den Schweizer Markt kopierbar ist. Oder handelt es sich um eine kurzzeitige Mode, die die Schweiz links liegen lassen wird?
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Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?
Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen
Geschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil: Das leuchtet ein, aber wie optimiert man eine webbasierte Anwendung abgesehen vom Code? Usekit setzt auf Content Distribution Networks, COO Eric Fischer erklärt warum.
Von Eric Fischer, Usekit
Ein Thema, welches uns bei der Entwicklung von
useKit immer wieder beschäftigt, ist die Geschwindigkeit und der Ressourcenhunger der Plattform. Wir sehen die Geschwindigkeit als einen sehr wichtigen Faktor in Bezug auf die Nutzbarkeit der Plattform und damit als einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.
Neben dem permanenten Optimieren und Überarbeiten des Codes gehört dazu auch die optimale Verteilung von Dateien und statischen Inhalten. Als dynamische Anwendung mit einem hohen Anteil von nutzergenerierten Inhalten ist das bei uns natürlich nur ein Teil des kumulierten Traffics. Aber es hat sich gezeigt, dass man an allen Enden optimieren muss, um ein solides Ergebnis zu bekommen.
CDNs als Ausweg
Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang war: Wie verteilen wir statische Dateien und wie sorgen wir dafür, dass sie immer up to date sind? » weiterlesen
Das Wallis als Mini-Silicon-Valley? Mit Events und Förderwettbewerben versucht der Kanton, sich als Standort weiter zu profilieren.
Wer übermorgen noch nichts vorhaben sollte und spontan eine Anregung braucht: Die
Technoark-Konferenz im Walliser Sierre ist ein guter Tipp für alle, die den Weg nicht scheuen. Wobei die Länge der Zugfahrt ja inzwischen nicht mehr so zu Buche schlägt – mit z.B. zweieinhalb Stunden ab Zürich.
Technoark ist ein der kantonalen Förderstiftung
Theark angeschlossener Inkubatorstandort in Sierre, das ungefähr 20 Kilometer von Sion entfernt ist.
Das Konferenzprogramm besteht aus einer Reihe von Vorträgen und Unternehmenspräsentationen und dürfte die Möglichkeit bieten, einige der vor Ort beheimateten Startups kennenzulernen. » weiterlesen
Suchmaschinenmarketing: Die Webrepublic versucht mit den Argumenten Google-Erfahrung und Full-Service den Markt zu erobern.
Seit August ist die
Webrepublic als Agentur für SEM im Geschäft, hat aber erst seit wenigen Tagen eine richtige Webseite. Dabei hat sie bereits jetzt ein Kundenportfolio in dem etwa Manor, die SBB oder Orell Füssli vorkommen. Wie geht das?
Einerseits brachte Gründer Tom schon ein solides Netzwerk mit, andererseits setzt die Firma konsequent auf Verbreitung über Mundpropaganda.
Angefangen hat die Webrepublic mit zwei Leuten: Thomas Hanan und Tobias Zehnder. CEO Tom war der erste Schweizer Googler und hat die Vertriebsseite für Google Schweiz und Österreich und das Zürcher Office mitaufgebaut. Was unter anderem hiess, eine erste Fuhre von Büromöbeln von der Ikea für die zukünftigen Büros heranzuschaffen. » weiterlesen