Neue Startups:
Poinz und iGroove

Wir stellen zwei Neugründungen vor: Rabattkärtchen auf dem Smartphone und einen Musikshop mit künstlerfreundlichen Konditionen.

Poinz möchte Kundentreue-Systeme digitalisieren. Die Idee: Eine App als virtuelle Stempelkarte. Das Konzept folgt dem bekannten Prinzip des Rabattkärtchens, mit dem zum Beispiel jeder elfte Kaffee kostenlos ist.

Statt eines Stempels kommt ein QR-Code zum Einsatz, den der Kunden nach dem Bezahlen mit dem Smartphone scannt. Genügend Punkte lassen sich wiederum per Handy einlösen. In der App zeigt eine Karte die nächsten Geschäfte, in denen Stempel gesammelt werden können. Mit dem digitalen Loyalitätssystem will Poinz Unternehmen Zusatzdienste anbieten wie Auswertungen zum Nutzerverhalten und eine Möglichkeit, Promotionen direkt aufs Handy der Kunden zu bringen. Neu ist die Idee nicht:

Das Modell erfunden hat das US-Startup Punchd, das im Juli letzten Jahres von Google gekauft wurde. Ende 2011 klonten daraufhin zwei deutsche Startups die Geschäftsidee. Hinter Poinz stehen Robert Blum und Sascha Benz, der zusammen mit Pascal Meyer 2011 bereits die Webdienste Dealanzeiger und Dealkompass lanciert hat.

Künstlerfreundliche Musikdownloads

Géraldine Allemann und Dennis Hausammann haben sich für ihr E-Commerce-Venture den wohl schwierigst möglichen Sektor ausgesucht – die Musikbranche.

Mit iGroove lancieren sie einen Online-Shop für Musikdownloads. Das Motto: Fair-Trade – iGroove will mit den bekannt schlechten Konditionen für Künstler aufräumen. So erhalten die Musiker bei iGroove 92 Prozent der Download-Einnahmen ausbezahlt (zum Vergleich: bei den Branchenriesen iTunes und Amazon sind es rund zehn Prozent). Daneben bietet der Shop mit dem Verkauf von Merchandise wie T-Shirts Musikern eine weitere Einnahmequelle an.

Das Problem dabei: Ob bessere Konditionen für die Künstler auch für genügend Downloadkunden sorgen, ist fraglich. iGroove als weiterer Musikshop im Internet unter vielen müsste aber auch diesen etwas bieten, um gegen die grossen Shops mit ihren umfangreichen Katalogen eine Chance zu haben.

 

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