Startup gegründet:
Was Du nun als Chef nicht tun solltest

Wer ein Startup gründet, wird nicht lange alleine bleiben. Wir zeigen Euch welche fünf Fauxpas Ihr unbedingt vermeiden solltet, wenn Ihr Mitarbeiter führt.

Du hast Dein Startup gegründet. Es läuft, Du stellst Mitarbeiter ein. Nun bist Du Chef. Wir präsentieren Dinge, die Du auf jeden Fall vermeiden solltest.

Als Chef darf ich Dinge tun, die andere nicht dürfen - unbestritten, aber problematisch. Wenn Du regelmässig nachmittags golfen gehst, ist es möglich, dass Deine Mitarbeiter das auch machen. Entweder akzeptierst Du das, oder Du gehst eben nicht nachmittags golfen. Dasselbe betrifft die Ordnung am Arbeitsplatz: sieht’s bei Dir chaotisch aus, kannst Du auch von Deinen Kollegen keine aufgeräumten Büros erwarten.

Unsympathische Mitarbeiter einstellen – Du suchst ein gewisses Fachwissen, aber weil Du klein und unbekannt bist, bewerben sich nicht viele Menschen bei Dir. Du nimmst jemanden, den Du zwar nicht leiden kannst, aber diese Person erfüllt die fachlichen Anforderungen. Das solltest Du besser nicht tun, Dein Leben ist zu kurz, Dein Startup zu klein, um Dich mit unsympathischen Mitbürgern abzuquälen. Welche Fragen Du Dir bei neuen Mitarbeitern stellen solltest, haben wir schon mal aufgezeigt.

Du weisst alleine, was richtig ist – Und wenn Dir Mitarbeiter sagen, was sie so denken, brauchst Du nicht hinhören. FALSCH: Du wirst als Chef nur geschätzt, wenn Du Kritik und Widerspruch zulässt. Darüber hinaus sind Deine Kollegen nicht nur paarweise Hände für Dein Unternehmen, sondern Hirne. Und welche kreativen Ideen dort entstehen, verstehst Du nur, wenn Du Deinen Kollegen zuhörst und ihre Ideen, Wünsche, Kritiken gleichberechtigt akzeptierst.

Chef muss arbeiten – und damit Dich keiner stört, eben hinter verschlossenen Türen. Wenn die anderen bloss wüssten, welche Last auf Deinen Schultern liegt, dann würden sie schon verstehen. FALSCH: Wenn Deine Tür zu ist, hast Du keine Zeit für Deine Mitarbeiter. Auch wenn die aus Deiner Sicht einfach nur klopfen müssten. Das Signal an Deine Kollegen lautet «Nicht stören». So verlierst Du den Kontakt zu ihnen und bekommst Sorgen und Probleme nicht mit. Lass die Tür lieber offen oder, falls es Deinem Startup richtig gut geht, ziehe in ein Büro mit Glaswänden und -türen oder in ein Grossraum-Büro.

Kollegen loben ist was für Weintrauben-Kern-Entferner – die Kollegen werden ja gut bezahlt und wissen, dass sie gute Arbeit leisten. FALSCH: Gehalt ist ein Hygienefaktor, sagte Herzberg. Wenn wir davon genug haben, sind wir nicht unzufrieden. Die meiste Motivation erhalten wir aus Anerkennung, Verantwortung und Freiraum für unsere eigenen Ideen. Für die wollen wir gelobt werden, und generell mögen wir alle Lob. Wichtig ist spezifisches, fallbezogenes Lob, das den oder die Richtige(n) trifft.

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Ein Kommentar

  1. Das sind wirklich gute Tipps, die sich so manch ein Chef wirklich mal hinter die Ohren schreiben sollte. Wer schon einmal angestellt gewesen ist, wird solche Verhaltensweisen als Unternehmer vielleicht ablegen können. :)

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