Die Politik gibt grünes Licht:
1,5 Millionen für
Zürcher Startup-Inkubator

Die Stadt Zürich will ihr Profil als Innovationsstandort schärfen und schafft dazu ein neues Raumangebot für ICT- und Cleantech-Startups.

Ein ICT-Inkubator für Zürich {Werkerei;http://www.werkerei-schwamendingen.ch/}

Ein ICT-Inkubator für Zürich (Quelle: Werkerei)

Mit der gestrigen Zustimmung des Zürcher Gemeinderats ist der neue ICT- und Cleantech-Inkubator der Stadt in den Startlöchern. Der gesprochene Zusatzkredit der Stadt stellt einen Teil der Mittel für die neue «BlueLion»-Stiftung zur Startup-Förderung bereit.

Der Umbau des schon gewählten Standort kann nun beginnen, bereits im Frühling 2012 sollen die ersten Räume beziehbar sein. Auf den 1’200 Quadratmetern in der Werkerei Schwamendingen, einem ehemaligen AMAG-Standort, werden zwischen 60 und 90 Arbeitsplätze für angehende Jungunternehmer enstehen, teils abgeschlossene Büros, teils open space.
Zum Paket gehören auch Sitzungsräume und andere Infrastruktur wie Drucker, Kopierer und Office-Dienstleistungen. Was die Mietpreise angeht, so dürfte ein Büro mit rund 240 Franken pro Monat pro Quadratmeter pro Jahr zu Buche schlagen, ein Openspace-Arbeitsplatz mit etwa dem Doppelten.

Frühphasen-Unterstützung

Angezielt als Klientel sind Gründer im Stadium early stage: «um den Gründungszeitpunkt herum», wie Benno Seiler, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt sagt. Teams können sich also auch schon vor der eigentlichen Firmengründung im Inkubator einquartieren. Im Gegenzug ist die Mietdauer beschränkt, maximal drei Jahre soll ein Startup bleiben dürfen. Obwohl das Raumangebot explizit auch für den Cleantech-Sektor gedacht ist, rechne die Stadt mit deutlich mehr Bewerbern aus der ICT, so Seiler.

Von den angepeilten 2,5 Millionen Franken Stiftungskapital will die Stadt maximal die Hälfte bereitstellen. Der Rest sollte von privaten Investoren kommen. Bislang steuern ZKB und die Swisscom je 500’000 Franken bei. Die Stiftung «Effort für Zürich» ist mit 150’000 Franken beteiligt und 100’000 Franken kommen von SECA-Gründer Christian Wenger.

Technologietransfer-Projekte aus Hochschulen gehören zu den bereits gesetzten Anwärtern für die Plätze. Daneben wird es aber auch für andere Startupprojekte möglich sein, im Inkubator unterzukommen. Ein Komitee der Stiftungsträger entscheidet, welche Bewerber sich für die Plätze qualifizieren. Um den operativen Betrieb soll sich ein Verein kümmern.

Auch an anderer Stelle macht man Jungunternehmern Platz: Wie letzte Woche bekannt wurde, wird der Technopark Zürich um 3’000 Quadratmeter erweitert. Interessenten müssen sich allerdings noch bis 2013 gedulden.

 

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