Aufbruch nach Europa:
Trigami fusioniert mit Ebuzzing

Zusammenschluss in der europäischen Social-Media-Marketing-Landschaft: Das Basler Startup Trigami wird Teil der internationalen Wikio-Gruppe.

Trigami und Ebuzzing

Trigami und Ebuzzing

Ein grosser Deal für das Startup: Das Basler Jungunternehmen Trigami schliesst sich mit dem französischen Unternehmen Ebuzzing zusammen, fusioniert wird per Aktientausch. Ebuzzing ist im gleichen Feld wie Trigami aktiv und möchte auf den deutschsprachigen Markt expandieren. Das Unternehmen hat neben Frankreich bereits Niederlassungen in Italien, England und Spanien.

Die Trigami-Gründer Remo Uherek und Alain Aubert geben sich überzeugt von den Vorteilen des Zusammenschlusses – die Entscheidung sei ein “no-brainer” gewesen. Fürs erste wird laut Remo – wie bereits auf dem Webauftritt sichtbar – die Marke Trigami als Co-Branding weitergeführt. Mittelfristig und längerfristig soll das Team aus Basel aber unter der Marke Ebuzzing heimisch werden.

Zur Erinnerung: Das 2007 gegründete Unternehmen Trigrami vermarktet gesponserte Blogposts in der deutschsprachigen Blogosphäre. Trigami vermittelt seinen Kunden Blogger, die für ein Entgeld Produkte und Dienstleistungen testen und darüber schreiben. Entsprechende Posts sind auf den Blogs als “Trigami-Review” markiert, daneben sind auch Advertorials möglich. Dazu hat Trigami eine Webplattform entwickelt, auf der Kunden Blogger aus einem Netzwerk von 15’000 Mitgliedern buchen können. Einzelne Kampagen von Trigami waren in der Vergangenheit nicht unumstritten, das Unternehmen tat sich aber durch ein solides Krisenhandling hervor.

Für Trigami wächst damit das operative Geschäft in mehrerer Hinsicht. Zum einen wird man sich an internationalen Kampagnen beteiligen können, zum anderen können die Basler ihr bisheriges Produktlineup um weitere Dienstleistungen erweitern. So sind Video-Feeding und Fan-Generierung bei Facebook neue Marketing-Felder, die Trigami zukünfig im Verbund mit Ebuzzing anbieten will.

Trigami hat seit 2007 zwei Finanzierungsrunden durchgeführt, zum einen Seedfinanzierung bei der Gründung, zum anderen 2009 eine kleinere Erweiterungsrunde. Deren Leadinvestor Redalpine bleibt weiterhin an Bord.

Für die hinter Ebuzzing stehende Wikio-Gruppe ist das Schweizer Unternehmen vor allem interessant, weil es im deutschsprachigen Markt für Content Seeding führend ist. Gerade in Deutschland, wo der grösste Teil des Umsatzes winkt, hat Trigami sich inzwischen solide etabliert. So können sich Ebuzzing und die Luxemburger Holding den Aufbau eines eigenen deutschen Blogger-Netzwerks sparen und auf den Kundenstamm des Basler Startups zurückgreifen. Im Gegenzug wird Trigami Zugriff auf die Ressourcen des Technologieunternehmens haben: rund die Hälfte der 140 Mitarbeiter von Wikio sind in der Entwicklung tätig. Das gleiche den chronischen Technikermangel bei Trigami aus, so Alain. Vor allem im Bereich Monitoring und Reporting biete Wikio für Trigami spannende Lösungen. So wird denn auch das bestehende System des Startups in der kommenden Zeit auf die bei Ebuzzing verwendete Plattform migriert, wie Remo erklärt.

 

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2 Kommentare

  1. Ich halte diesen Zusammenschluß für sehr sinnvoll. Gerade weil beide Firmen sich derart gut ergänzen. Und vielleicht haben die Blogger dadurch ja auch Vorteile wenn sich die beiden Kernkompetenzen zu einer einzigen verschmelzen und der Markt so erweitert werden kann. Was dabei schlussendlich rauskommt werden wir ja sehen, ich denke aber, dass ein Zusammenschluß nie verkehrt ist.

2 Pingbacks

  1. [...] als Blogger nun wieder mehr Gedanken. Trigami hat sich erst vor einigen Monaten mit dem Service von ebuzzing zusammengeschlossen, seit dem Zusammenschluss bleiben neue Artikelaufträge irgendwie aus, zumindest im NetzNews [...]

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