iPhone-Apps:
Fluch oder Segen?

Kaum ein Business kommt mehr ohne Mobile-Application aus, viele sind um eine solche herum aufgebaut. Stellen die Apps eine einmalige Chance für Junguternehmer dar oder machen sie die Firmengründung zum Glücksspiel?

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Den Nutzern muss es gefallen ...
Den Nutzern muss es gefallen ...
Eine App für das iPhone zu programmieren, ist relativ einfach. Klar, schliesslich sollen möglichst viele Leute ihre Ideen für das iPhone umstetzen können. Praktisch unmöglich ist es hingegen vorauszusagen, welche Apps erfolgreich sein werden. Ähnlich wie bei Musik orientieren sich die Benutzer – bewusst oder unbewusst – daran, was andere tun. Sobald so ein Programm also eine kritische Masse an Nutzern erreicht hat, ist die Chance gross, dass es ganz nach oben kommt.

Der Architekt einer gut laufenden App ist unter umständen ein gemachter Mann (oder eine gemachte Frau). Sei es, weil die App an Verkaufseinnahmen generiert, oder weil begeisterte Nutzer bereit sind für zusätzliche Features zu bezahlen.

Und wenn es nicht klappt, waren die Investitionen in der Regel nicht so hoch, dass es finanzlielle Probleme gäbe deshalb. Ein gutes Beispiel dafür ist die (reichlich sinnlose) App iShoot. Ursprünglich für den Programmierer als Nebenbeschäftigung möglich, kann er es sich jetzt leisten, die Apps zu seinem Beruf zu machen. Wie er das genau gemacht hat, kann man hier bei appadvice lesen.

Anders verhält es sich für viele Startups, bei denen eine ausgeklügelte Technologie hinter der Anwendung für das Natel steckt. Beispiele gibt es allein auf Startwerk einige. Kooaba verlässt sich zumindest für einen Teil der Anwendung auf das Photohandys. Spontacts wird zwar ebenfalls eine Plattform online haben, doch auch dort will man sich stark auf die Vorteile des mobilen Internets verlassen. Diese Unternehmen müssen sehr genau planen, wie sie den Tipping Point erreichen wollen, den ihre App braucht um nicht einfach in der Masse unterzugehen.

Die Frage ist also, ob Unternehmen, die sich von Apps abhängig machen wirklich Zukunft haben. Nicht zuletzt sind sie auch den Launen von Apple ausgesetzt. Immerhin gibt es mit iAds jetzt die Möglichkeit Werbegelder aus der App zu generieren. Doch es ist wichtig, einen guten Plan zur Promotion der App zu haben. Ansonsten riskiert man, dass man eine Technologie mit Zukunft irgendwo im Appstore begräbt.

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1 Kommentar

  1. Lars
    schrieb am 6. August 2010 um 14:43 Uhr (#)

    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man mit Apps eine Menge Geld verdienen kann. Mit ein paar guten Ideen ist es bestimmt möglich, sich seine eigene Existenz sehr schnell aufzubauen. Ob es sich bei der Anwendung um ein Spiel oder eine Anwendung anderer Art handelt ist dabei ja völlig egal… Das einzige Problem ist es, nicht unterzugehen zwischen den tausenden Apps.

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