Startup-Rundschau:
Networkingtipps, Jajah und ausgehorchte Startups

Jan Rothenberger, 12. Januar 2010 07:27 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Heute im Überblick: Tipps für das richtige Netzwerken im Internet, die Erfolgsstory des Internettelefonie-Startups Jajah und fadenscheinige VC-Anrufe aus Übersee.

Don Reisinger hat für Gigaom eine Reihe von Anregungen über das Netzwerken im Internet gesammelt. Die 10 tips for becoming a smarter, social business person richten sich an alle, die nach wie vor stiefmütterlich mit den Plattformen jenseits von Xing und Linkedin umgehen. Dabei gebe es eine Menge Möglichkeiten zum Ausschöpfen. Reisinger streicht heraus, dass sogar Facebook einen Wert haben kann, zum Beispiel als “Cheatsheet” für die Interessen von jemandem, den man zu treffen vorhat. So finde man mitunter leichter Anknüpfungspunkte im Gespräch.

Auch sonst unterschätze man oft die Wichtigkeit davon, nicht nur über Geschäftliches zu reden. Zum richtigen Netzwerken gehöre es weiter, eigene und für andere wertvolle Expertise auch zu signalisieren. Und beim Aufbau von Kontakten oder Followern solle man nicht vor allem auf blosse Zahl schielen, sondern sich auf eine wertvolle Kerngruppe konzentrieren, für die man schreibt.

Überraschenderweise, oder vielleicht gerade nicht: Es gelten die gleichen Regeln wie beim Netzwerken offline.

Jajahs Erfolg trotz Krise

Trevor Healy erzählt auf Venture Beat die Geschichte von Jajah, einem Silicon-Valley-Startup, von seiner Gründung 2006 bis zum erfolgreichen Verkauf vor wenigen Wochen. Im Beitrag geht es darum, wie Jajah nach einem guten Start trotz gewichtiger Konkurrenz und Investitionsflaute aus Krisengründen am Ball blieb.

Informationsvampire aus den USA
Gründerszene schreibt über mysteriöse Cold-Calls aus den Staaten. Der Beitrag äussert den Verdacht, es gehe bei Kontaktaufnahmen mindestens eines amerikanischen VC-Konzerns mit deutschen Startups in der letzten Zeit nicht um echte Investitionsabsichten. Vielmehr würde man bei den Gesprächen versuchen, möglichst viele Informationen von den Gründern zu bekommen. Joel von Gründerszene rät in so einem Fall zur Skepsis und dem Abklopfen des Angebots auf ernsthaftes Interesse.

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