100. Venture Pitch:
Die Quadratur des Dreiecks
Der 100ste Jungunternehmer hat diese Woche beim Venture Pitch Starthilfe bekommen: Kantonsschüler Kay Gürber will ein faltbares Geodreieck in den Handel bringen.
Sein Produkt möchte der Jungunternehmer auch als Plattform für gesellschaftliches Engagement nutzen. Jedem Exemplar von Eclap soll Infomaterial mit Fakten zu Nachhaltigkeit und Klimafragen beiliegen und so ein jugendliches Publikum für diese Themen sensibilisieren.
Auf Venture Kick kam er ganz zufällig, über ein Plakat. Der Mut hier anzutreten wurde belohnt: Die Jury überzeugten neben der originellen Idee vor allem Kays Enthusiasmus und Unternehmergeist. Die nächsten Schritte sieht Kay in der Herstellung eines industriellen Prototypen und in der Suche nach einem Hersteller. Kay ist 20 Jahre alt und macht zurzeit seine Matura an der Kantonsschule Aarau.
Drei weitere Projekte wurden von der Jury gekürt und erhielten Anschubfinanzierung. Ictus, vorgestellt von Kynan Eng, möchte die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Beschwerden verbessern. Ictus will spezielle Videospiele herstellen, die für die Therapie von Schlaganfallopfern eingesetzt werden können. Ein eigens entwickelter Handschuh übernimmt dabei die Rolle des Controllers. Ein Youtube-Video zeigt das Konzept und Ausschnitte aus einer Spielsequenz.
Clemens Par will mit Swissaudec die digitale Audioverarbeitung völlig umkrempeln. Ein neuartiges Kodierungsverfahren für Audiodaten soll Mehrkanalton mit deutlich weniger Speicherplatz auskommen lassen, so liesse sich etwa Bandbreite beim Streaming sparen.
CEO Francesco Dell’Endice präsentierte ADVenture Science. Das Startup hat einen optischen Messmechanismus für verschiedene Grössen in der Lebensmittelindustrie entwickelt. Insbesondere in der Getreideverarbeitung soll so ohne zeitliche Verzögerung und in-process Qualitätsmessung möglich werden.
Nebenbei gab’s ein kleines Jubiläum: Mit Kynan Eng hat der 100. Venture Pitch-Kandidat Fördermittel erhalten. In gut zwei Jahren hat Venture Kick damit insgesamt 3’510’000 Franken an Geldern à fonds perdu gesprochen, 75 Firmengründungen begleitet und 33 Mio. Franken Finanzierung begünstigt.
























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