Startup-Diary:
Zusammenarbeit im Team

Gastautor, 10. August 2009 06:30 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Weil das Team von Syndicate deutlich gewachsen ist, sehen sich die Gründer mit einem neuen Problem konfrontiert: Die Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern muss einfach und für alle Beteiligten transparent gestaltet sein.

Von Eric Fischer, Syndicate

In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben. Den Anfang machen Sven Rizzotti und Eric Fischer von Syndicate.
“Wie ich in meinem ersten Post berichtet habe, ist unser Team in der letzten Zeit stark gewachsen, und da wir unsere Leute hauptsächlich über bestehende Kontakte gesucht haben, hat es sich ergeben, dass die wenigsten am selben Ort leben. Dies bringt gewisse Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit sich. Wir mussten schnell lernen, dass auch in einer mit Kommunikationskanälen hochgerüsteten Welt der persönliche Kontakt nur schwer zu ersetzen ist. Wir mussten also einen Weg finden, um in unserem wachsenden Team die Zusammenarbeit zu fördern und effizienter zu gestalten.

Wikis, RSS und zentrale Dateiablage

Nachdem bei jedem von uns die Mailbox überquoll, und auch der zentrale Speicherort in Form eines Subversion-Servers an Übersicht und Nützlichkeit verlor, haben wir uns nach Alternativen umgeschaut. Unsere Lösung ist zwar in etlichen Punkten noch nicht perfekt, funktioniert aber überraschend gut. Wir haben als zentrales Kommunikations- und nicht zuletzt auch Dokumentationssystem ein Wiki aufgesetzt, in dem alles dokumentiert wird, und auch alle Tasks, die anstehen, platziert werden. Erweitert wird dies durch einen Subversion-Server für die Entwicklung und der Kommunikation per Mail und Skype. Per RSS-Feed lassen wir uns über Änderungen im Wiki auf dem Laufenden halten. Unsere Kommunikation ist sehr viel schneller und effizienter geworden. Alle sind informiert, ohne dass jeder nicht bewältigbare Mengen an Emails erhält.

Aus unserer Sicht der wichtigste Punkt einer für alle transparente Aufgaben- und Prozessverteilung.”

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