kooaba:
Das Bild der Medien

Peter Sennhauser, 25. Juni 2009 11:29 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Kooaba, das Schweizer Startup für Bild/Welt-Erkennung, ist vom Fernsehen DRS in 10vor10 porträtiert worden.

Mehr denn je sorgen TV-Berichte für Öffentlichkeit: Heute landen sie nämlich – wenn sie etwas zu bieten haben – binnen Minuten auf Youtube und sind zeitunabhängig zu sehen. Ein TV-Bericht ist demnach das beste Marketing-Video, das derzeit existiert:

Der Bericht von 10vor10 reiht sich zwar in eine ellenlange Liste von Medienberichterstattungen über kooaba ein, fällt aber dennoch mehr auf als all die (ausführlicheren) Artikel, die bisher über kooaba erschienen sind:

Für mich eröffnet der Bericht mehr Fragen, als dass er Antworten gibt: Kann dieses System skalieren? Wie gut schneidet die Erkennung gegenüber den bereits verfügbaren Barcode-Systemen ab? Was wollen Menschen wirklich über Dinge wissen, die vor ihnen stehen/liegen? Welche Auswirkungen könnte dieses System auf den Fachhandel haben? Lässt sich Bilderkennung auf eine Datenfülle anwenden, die letztlich die ganze Welt umfassen müsste (und das in verschiedenen Ausschnitten und Blickwinkeln?

Ich habe die kooaba-Gründer um ein Interview gebeten und bin gespannt.

kooaba – Bilderkennung

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1 Kommentar

  1. Joseph Barber
    schrieb am 25. Juni 2009 um 12:39 Uhr (#)

    Hallo Peter,
    danke für Deine Kurzvorstellung von Kooaba. Bin selbst sehr gespannt auf das Interview mit den Gründern.

    Würdest Du von mir noch folgende Gedanken fragen?
    - Ich glaube, dass Kooaba einen Denkfehler macht. Die absoluten Standard-Produkte werde in Zukunft immer weniger in den gängigen Läden verkauft werden, sondern direkt über das Internet. (siehe CD-Läden-sterben, Margenprobleme bei Elektronikfachhändlern etc) Weshalb soll ich also in einem Laden stehen und eine Kaffeemaschine fotografieren, wenn ich zuhause (oder mit iPhone auch unterwegs) bequem ins Internet einsteigen kann und so einen transparenten Preisvergleich habe mit gleichzeitiger Einkaufsmöglichkeit?
    - Bin mir auch sicher, dass Comparis für die Technologie nichts bezahlen musste, sondern dass es eher ein Marketingzug der Gründer ist…

    Du siehst, bin mir insgesamt unsicher, wie sich mit diesem Geschäftsmodell Geld verdienen lässt, auch wenn auch ich gerne eine unbekannte Beere fotografieren will um danach zu wissen wie sie heisst und ob ich sie essen kann… ;-)

    Herzliche Grüsse,
    J

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