Alle 28 Artikel zum Thema Wissen auf startwerk.ch:
Jungunternehmer Philippe Willi erklärt Trekksoft, eine spezialisierte Buchungsplattform für Outdoor-Aktivitäten, und wie er zum Gründer im Tour-Operator-Geschäft wurde.
Ich treffe Philippe Willi im ehemaligen Büro der Zürcher Webentwickler Zimtkorn an der Sumatrastrasse. Inzwischen ist hier als Nachmieterin die Goodshine GmbH eingezogen, die hinter dem Groupon-Klon Deindeal.ch steht. Die Verbindung der beiden Unternehmen ist Adrian Locher, Gründer in beiden Unternehmen.
Philippe hat heute einen seiner zwei Tage in Zürich pro Monat, sein Arbeitsplatz ist sonst Interlaken. Die Funktion als CFO von Zimtkorn liesse sich gut von dort aus erledigen, meint er. Der Grund, warum er gern mehr Zeit in Zürich verbringen würde, sei die Nähe zur Startupszene, meint er: “Alles passiert in Zürich.” Neben den Meetings, die jeweils hier auf dem Programm stehen, rührt Philippe gerade die Werbetrommel für Trekksoft. Vorher hat er etwa Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch für ein Gespräch getroffen. Und jetzt hat er die Gelegenheit genutzt, um sich kurz die Fortschritte bei Goodshine anzuschauen.
Trekksoft ist das neueste Venture von Phillippe, Adrian und Valentin Binnendijk, ebenfalls bei Zimtkorn. Trekksoft ist eine Online-Buchungsplattform, die für Tour Operators im Outdoor-Sport-Sektor gedacht ist. » weiterlesen
Feedback einholen und nachhaken zur Kundenzufriedenheit gehören zur Produktentwicklung. Fünf Leitfragen für Unsichere.
Fischen im Trüben oder Kritikpunkte beheben? Den Unterschied macht die Qualität des Feedbacks, das ein Startup zu seinem Produkt oder Service einholt. Je nach Geschäftmodell sieht die Beschaffung davon anders aus, vom klassischen Feedback-Formular und der telefonischen Nachfrage bis hin zum Interview. Gute Ideen sind dabei gefragt: Das Team von
Gbanga (Porträt auf Startwerk) zum Beispiel lädt regelmässig besonders aktive User zu einem Besuch in seinem Büro ein.
Wer eine iterative Produktentwicklung betreibt, also Schritt für Schritt entlang von Kundenwünschen eine Software, Dienstleistung oder ähnliches baut, ist besonders angewiesen auf Fingerzeige, was das Gros der Zielgruppe sucht.
Zusätzlich erweitert werden die Möglichkeiten, proaktiv Feedback einzuholen durch Kanäle wie Uservoice. Woher das Feedback kommt, ist aber weniger wichtig als die Qualität der Fragen. John Jantsch von Duct Tape Marketing formuliert fünf davon, die man jedem Kunden stellen sollte. » weiterlesen
Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?
Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.
Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen
Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?
Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen
Die Steadicam für jedermann: Als innovatives Kamerastativ will Exthanded eine Marktlücke schliessen.
Alte Binsenweisheit: Nur wenn man einen echten Bedarf entdeckt hat, kann ein tragfähiges Geschäft mit einem passenden Produkt enstehen. Dass dabei jedes bisschen Insiderwissen Gold wert ist, zeigt das Beispiel des Studentprojekts Exthanded. Dass viel Detektivarbeit beim Suchen der richtigen Lösung nötig ist aber auch.
Vom Hobby zur Idee
Maria Tarcsay ist Hobbyfilmerin und engagiert sich beim studentischen Hochschulfernsehen Unitedvisions. Als bei einer interdisziplinären Projektplattform eine Produktidee gefragt war, lag es für sie nahe, etwas im Bereich Filmtechnik zu machen. » weiterlesen
Der gerade erschienene Swiss Equity Guide Innovationsfinanzierung will Klarheit schaffen im Finanzierungsdschungel. Vermittelt er die versprochene Übersicht?
Das Buch möchte ein “Wegweiser durch die Schweizer Förder- und Finanzierungslandschaft” sein und versucht sich an einer umfassenden Auflistung der Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen. Laut Herausgeber Christian Wunderlin vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug (
IFZ) sind die Optionen in diesem Bereich für viele Jungunternehmer sehr intransparent. Sichtbar seien immer einige der Akteure, einen Überblick zu gewinnen sei aber schwer.
Viele Möglichkeiten, wenig Transparenz
Inhaltlich gegliedert ist das Handbuch nach Finanzierungsformen: Namentlich Stiftungen und Förderpreise, Business Angels, Corporate Venture Capital und Private Equity Seed Capital. » weiterlesen
Mit Starmind will Pascal Kaufmann eine Plattform für die klügsten Köpfe der Welt aufbauen. Diese sollen Fragen stellen und beantworten – und Geld verdienen.
Ich treffe Pascal Kaufmann Morgens um fünf nach Acht im Labor für künstliche Intelligenz (
AI-Lab) der Uni Zürich. Die Räume, durch die er mich führt, sind vollgestellt mit den unterschiedlichsten Robotern und Elektronikbauteilen – ein Traum für jeden Geek! Hier sollen dereinst
Humanoide gebaut werden, die Forschung läuft auf Hochtouren. Am besten gefällt mir Cronos Ecce-Robot, der über ein eigenes
Facebook-Profil verfügt. Meinem Spieltrieb zum Trotz, ich bin nicht der Roboter, sondern einer Art Wissenstool wegen hier:
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Eine Art virtuelle Universität, welche Anregungen ihrer Studenten in die Vorlesungsplanung einfliessen lässt, ihr Räume für Kolloquien zur Verfügung stellt und die keine Gebühren erhebt? Das ist die Startupschool.
Die
Startupschool sei eigentlich ein Nebenprojekt der
Supercoolschool, erklärt Björn Lasse Herrmann bei unserem Gespräch. Supercoolschool betreibt eine Konferenz-Plattform, die von Firmen im Silicon Valley intern verwendet wird. Diese Plattform nutzt das Team um Björn Lasse, um Bildung zu demokratisieren, indem es Sitzungsräume der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
Experten teilen ihr Wissen » weiterlesen