Thema: Wissen

 

Alle 25 Artikel zum Thema Wissen auf startwerk.ch:

Recht für Startups:
Neue Richtlinien für Onlineshops

Schweizer Onlineshops haben ab April 2012 neue Auflagen zu beachten. Unser Gastautor erklärt, worauf E-Commerce-Anbieter achten müssen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Martin Steiger
Martin Steiger
Am 1. April 2012 tritt in der Schweiz das revidierte Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Kraft. Für E-Commerce-Anbieter wird damit insbesondere eine generelle Impressumspflicht eingeführt. Dazu kommen drei weitere neue gesetzliche Vorgaben, die sich ebenfalls ausdrücklich auf den elektronischen Geschäftsverkehr beziehen. Die Schweiz orientiert sich dabei genauso wie bei der Impressumspflicht an der europäischen E-Commerce-Richtlinie.

1. Schritte bis zum Vertragsabschluss

E-Commerce-Anbieter müssen «auf die einzelnen technischen Schritte, die zu einem Vertragsabschluss führen, hinweisen». Ein Kunde muss während dem Bestellvorgang immer wissen, welche Schritte zur Bestellung er bereits abgeschlossen hat, wo im Prozess er sich gerade befindet und welche Schritte bis zu einer verbindlichen Bestellung noch folgen. » weiterlesen

Wettbewerbsvorteile:
Mit PROFIT und VRHN
bestimmen, ob Du Pft machst

Als Startup brauchst Du einen Wettbewerbsvorteil, sonst hast Du keine Chance auf dem Markt. Wie sieht Dein Wettbewerbsvorteil aus? Wir zeigen eine Methode, die dabei hilft, dies herauszufinden.

Wettbewerbsvorteile sorgen für gute Karten {istockphoto;http://www.istockphoto.com/stock-photo-15927167-player.php?st=cded380}
Wettbewerbsvorteile sorgen für gute Karten (Quelle: istockphoto)
Ressourcenbasierte Betrachtung

Den Wettbewerbsvorteil Deines Startups kannst Du am einfachsten bestimmen, indem Du Dir anschaust, welche knappen Ressourcen Du kontrollierst. Dabei werden sechs verschiedene Kategorien unterschieden:

  • Physische Ressourcen (z.B. Fabrik, Ausrüstung, Location etc.)
  • Reputation (Marke, Qualität etc.)
  • Organisatorische Ressourcen (z.B. Kosten-Führerschaft)
  • Finanzielle Ressourcen (Fähigkeit, Kapital einzutreiben oder finanzielle Ausstattung für Vorfinanzierung vorhanden)
  • Intellektuelle und HR-Ressourcen (Wissen, Training, Erfahrung, Experten als Mitarbeiter etc.)
  • Technische Ressourcen (Patente, Handelsrechte, Lizenzen etc.)

Nicht umsonst ergeben die Anfangs-Buchstaben dieser Kategorien das Wort PROFIT.

Die Bedeutung des nachhaltigen Wettbewerbsvorteils

Damit Dein Startup Erfolg hat, brauchst Du also von Anfang an einen Wettbewerbsvorteil in einer oder mehrerer dieser Ressourcen.

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Creative Reframing (2 von 2):
4 Suchstrategien für (Startup-)Ideen

Startups machen sich mit innovativen Ansätzen an die Lösung bestehender Probleme. Unser Gastautor verrät vier Methoden, die bei der Suche nach neuen Ideen helfen.

von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback.

In ersten Beitrag zum Konzept des Creative Reframing ging es um die versteckten Annahmen, auf denen etablierte Geschäftsmodelle basieren – und wie diese zu Denkblockaden führen, die Innovation verhindern. Um zu disruptiven Ideen zu kommen – der Grundlagen nachhaltig erfolgreicher Startups – lohnt es sich, diese gezielt zu hinterfragen und neu zu definieren.

Solche Annahmen verhalten sich ganz ähnlich wie optischen Täuschungen. Dieses Bild zum Beispiel zeigt eine Winterlandschaft und fünf Pferde, jedoch sehen viele Personen auf den ersten Blick nur die Winterlandschaft. Sehr häufig ist es so, dass die Personen, die die Winterlandschaft sehen, nicht in der Lage sind, die Pferde zu entdecken, und die Personen die die Pferde gesehen haben, haben Schwierigkeiten, nur mehr eine Winterlandschaft in diesem Bild zu sehen.

Die Kunst des “Creative Reframing” ist es, einen solchen Wechsel als Denkweise zu trainieren. Mit konkreten Methoden ist es möglich, diese “Kunst” in eine konkrete Aktivität zu verwandeln, die man jederzeit auch selbst anwenden kann. Zum Beispiel bei der Suche nach einer Startup-Idee. » weiterlesen

8. CEO Day in Bern:
Networking und Best Practices

Der CEO Day 2011 bringt High-Tech-Startups, Coaches und Investoren zusammen. Dieses Jahr stehen verschiedene Neuerungen auf dem Programm.

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Am diesjährigen CEO Day gibt es erstmals Gelegenheit für CEO Pitches. An diesen können sich Startups in einer Kurzvorstellung Investoren präsentieren. Kurz heisst wirklich kurz, denn für die Pitches gilt ungefähr das Pecha-Kucha-Prinzip: 15 Folien, für jede 20 Sekunden Zeit.

Auch an anderen Stellen wird Neues ausprobiert: » weiterlesen

Mikro-Burnout:
Wenn die Motivation plötzlich weg ist

Startups sind eine Achterbahn von Ups und Downs. Wir suchen nach Anregungen, wie man trotz letzterer seine täglichen Aufgaben geregelt kriegt.

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Na vielen Dank, noch eine von diesen Symptom-Wortschöpfungen.. könnte man sagen. Der Mikro-Burnout liesse sich ja auch anders nennen. Aber er gibt ein handliches Label ab für etwas, das wir alle aus dem Alltag kennen.

Der Startupper Noah Kagan verwendet den Begriff für das, was wie früher beim klassischen Burnout noch keinen Namen hatte: Die kleinen, demotivierten Phasen im Tagesgeschäft. Kagan beschreibt vor allem eine typische Situation: Langes Hinarbeiten auf einen bestimmtes Geschäft, einen besonders aufwändigen Deal. Dann sehen, dass das Ergebnis – in diesem Fall die nachfolgenden Verkäufe – nicht einmal entfernt an die Erwartungen herankommt. Das mut- und lustlose Gefühl, das sich dann breit macht, so dass er sich kaum wieder an die Arbeit setzen kann – das meint Kagan mit Mikro-Burnout. » weiterlesen

Startup Genome Project:
Die Suche nach der Unternehmer-DNA

Wie wirken sich Team, Mentoring, Finanzierung und andere Faktoren auf Startup-Erfolg aus? Ein Studie sucht nach Antworten.

Bislang gibt es noch kein Buch mit dem Titel “Startups für Dummies”. Und es dürfte auch dabei bleiben – was Unternehmer an Problemen zu lösen haben, lässt sich nicht in eine allgemeingültige Theorie pressen. Eine Firmengründung, die auf ein neues Geschäftsmodell zurückgreift, ist immer mit unvorhersehbaren Fragestellungen konfrontiert.

Trotzdem hat sich eine Initiative nun mit der Frage “Was macht Startups erfolgreich?” wissenschaftlich auseinander gesetzt. Nach einer im Februar 2011 lancierten Befragung, an der 650 Startups teilgenommen haben, liegen die Resultate vor. Einige der Erkenntnisse gehören zum Alltagswissen, es ist aber spannend, sie einmal mit quantitativen Daten belegt zu sehen. » weiterlesen

venture ideas:
Skype-Gründer zu Gast in Zürich

Niklas Zennström kommt nach Zürich. Der milliardenschwere Serienunternehmer und Gründer von Skype stellt sich an der ETH den Fragen des Publikums.

Von diesem Mann ein paar Tipps und inspirierende Unternehmer-Anekdoten zu ergattern ist eine Aussicht, die dem kommenden Venture-Ideas-Anlass an der ETH Zürich einen Besucheransturm bescheren dürfte.

Zennström ist ein Serienunternehmer mit viel Weitblick für disruptive Technologien und inzwischen auch auf der Investorenseite tätig. Der 55-jährige ist eine spannende Figur. Zur Erinnerung: Der in Schweden geborene Zennström entwickelte 2001 die P2P-Tauschbörse Kazaa. 2003 folgte die auf der gleichen Technologie basierende Telekom-Software Skype, die mehr registrierte Nutzer als Facebook ausweisen kann. » weiterlesen

Buzzwords und Wissenswertes:
Was mit “Traction” wirklich gemeint ist

Wichtig ist sie für Erfolgsmessung, Pitches und Medieninteresse – aber wann kann ein Startup Traction ausweisen?

“Wenn Ideen oder Experimente wenig Traction zeigen, beenden wir diese auch wieder.” hat zum Beispiel Felix Haas von Amiando einmal formuliert. Was ist damit genau gemeint?

Es gibt keine wirklich treffende deutsche Übersetzung für dieses Lieblingswort von Startup-Bloggern und anglophilen Investoren.

Mit “Zugkraft” lässt sich die ungefähre Richtung des Begriffs zwar ausmachen, aber die unternehmerische Definition meint mehr: Es geht um einen quantitativen Beleg für die Kundennachfrage, entweder die schon vorhandene oder die erst zu schaffende. Bekannte Grössen, beispielsweise bei Onlinediensten sind etwa: » weiterlesen

Networking:
So holt man externe Fachleute ins eigene Startup

Ob als fixe Erweiterung des Teams oder zur kurzfristigen Wissenserweiterung: Es gibt immer Leute, die ins eigene Startup passen würden. Manuel Reinhard erklärt, wie man sie an Bord holt.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel Reinhard
Manuel Reinhard
Ungeachtet dessen, wie gut das Team eines Startups ist, es werden immer wieder Situationen auftauchen, in welchen man die Grenzen des eigenen Know-Hows oder Erfahrungsschatzes erreicht. Vielleicht fehlt es den Gründern an grundsätzlichem Wissen in einem notwendigen Teilbereich oder man würde einfach gerne fokussierte Drittmeinungen von Experten beiziehen. Dies ist keine Schande, denn es ist durchaus als Stärke zu rechnen, sich der eigenen Schwächen bewusst zu sein. Und Schwächen hat jedes Gründerteam.

So natürlich auch wir. Um unser Wissen im Bereich Marketing, auszubauen, haben wir eine ausgewiesene Fachkraft aus der Branche als externen Berater an Bord geholt. Dass dies gelingen konnte, schreiben wir folgenden vier Vorgehensweisen zu:

1. Geh offen mit deiner Idee und deren Umsetzungsstand um
Wir haben uns angewöhnt, jede Möglichkeit zu nutzen, Personen, die Erfahrungen in unserem Geschäftsfeld oder mit unserem Kundenzweig haben, unser Projekt vorzustellen. Man weiss nie, wo ein Kontakt hergestellt werden kann, der später einmal hilfreich ist – sei es in der Kundenvermittlung oder auch als Fachperson innerhalb des eigenen Teams. Dabei bringt es auch nichts, Scheu vor Konkurrenten zu haben. Wenn das eigene Produkt gut ist, wird die Konkurrenz früher oder später sowieso aufmerksam.

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Social Media hilft beim Matchmaking:
Mehr Transparenz – mehr
Business Angels

In den USA hat sich mit AngelList ein neuer Treiber für Startupfinanzierung etabliert. Warum wir ähnliche Instrumente brauchen.

Was zeichnet die US-amerikanische Startupszene aus? Neben Zuversicht und Machergeist sicher die Zugänglichkeit, gerade von Geldgeber-Zirkeln. Bei hiesigen Business Angels drängt sich ein anderes Bild auf, obwohl die Ausgangslage gar nicht so schlecht wäre.

Die wenigen Erhebungen zum Thema rechnen mit 2000 bis 3000 Business Angels in der Schweiz. Davon sind nur wenige hundert institutionell organisiert in Business-Angel-Netzwerken und Vereinen, und damit in der Szene präsent und erreichbar. Warum nicht mehr? An investitionsfähigem Kapital mangelt es hierzulande ja nicht. Mit rund 200’000 HNWIs (high net worth individuals – also Personen mit mindestens einer Million an flüssigen Mittel) lässt die Schweiz gerechnet auf die Bevölkerung die meisten Länder hinter sich. Aber nur ein Teil der genannten dicken Fische hat Interesse an der Förderung von Jungunternehmen.

Die Gruppe lässt sich klar umreissen, meist sind es arrivierte Firmeninhaber über 45, die Spass haben an der Begleitung eines Jungunternehmens – was als Motivation den wichtigsten Faktor ausmacht. Der andere Grund: Private Banking ist viel bequemer. Mit Beteiligungen an jungen Unternehmen den Markt zu schlagen (also mehr Rendite als mit Index-Investments zu erzielen) ist schwierig. Man braucht völliges Vertrauen in das eine Startup oder ein grösseres Portfolio um Pleiten abzufedern.

Hier könnte das Internet helfen – per Anleihen aus sozialen Netzwerken. » weiterlesen