Alle 5 Artikel zum Thema Wirtschaftskrise auf startwerk.ch:
Konjunkturpakete für Startups – der Kanton Freiburg geht an gegen die Kreditklemme und greift Gründern finanziell unter die Arme.
Es geht auch ohne Bank: Zinslose Darlehen für Jungunternehmer
Der Kanton Freiburg hat soeben ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Die Initiative richtet richtet sich an Jungunternehmen vor allem aus dem Wissenschafts- und Technologiebereich. Die Stiftung Seed Capital Fribourg will in Zukunft angehenden Jungunternehmern mit Finanzhilfen Hand bieten bei der Firmengründung. Im Fokus steht dabei Seedkapital, also Mittel für die erste Unternehmensphase – das sogenannte “valley of death”, wie die Zeitspanne bis zum Hereinkommen eigener Erträge auch genannt wird.
200’000 Franken lassen sich bei der Stiftung beantragen für viel versprechende Projekte. » weiterlesen
Die Lage der Schweizer Konjunktur spiegelt sich natürlich auch in den Gründungen und Konkursen 2009. Dabei sanken die Neugründungen jedoch weniger stark als erwartet.
Viele Neugründungen, trotz Krise
Grösster Einbruch der Wirtschaft seit 1928, Kollaps der Finanzmärkte, Systemkrise: An drastischen Worten in der Beschreibung der Konjunktur hat es dieses Jahr nicht gefehlt. Ein denkbar schlechtes Klima für Startups also. Wie schaut nun die Bilanz des Krisenjahrs bei den (Jung-)unternehmern aus?
Handfestes Zahlenmaterial bringt eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie von Dun & Bradstreet (D&B) Schweiz. Der international tätige Informationsdienstleister liefert einen Überblick über Neugründungen und Konkurse 2009, verglichen mit den Vorjahren. » weiterlesen
Viele Blogs von Schweizer Gründern leiden plötzlich unter Postingschwund. Konsequenzen der Wirtschaftskrise?
Ich wollte das Wochenende (bei strahlendem Wetter und 25 Grad…) zum Pendenzen abtragen nutzen und endlich den Feedreader mit wichtigen Schweizer Startupper-Blogs füllen. Also auf zu den üblichen Verdächtigen und deren Blogroll – das Verzeichnis lesenswerter Blogs – geplündert.
Das Resultat war, ehrlich gesagt, ernüchternd: Es gibt zwar etliche Gründer, die bloggen, und es sind durchwegs Leute, die man kennt.
Aber wenn ich mich nicht täusche, macht sich in der Unternehmer-Blogosphäre der Schweiz das gefürchtete Blogfading breit: Ausgerechnet jene Leute, die wirklich etwas zu sagen haben und andern helfen könnten, schreiben immer seltener:
» weiterlesen
Gute Zeiten sind schlecht fürs Geschäft. Wer dagegen in der Krise gründet, hat einen Vorteil: Er lernt, mit schlanken Strukturen und knappen Budgets zu arbeiten. Das hilft auch nach der Startphase.
Bis in den letzten Herbst wimmelte es in den Wirtschaftsmagazinen von Heldengeschichten. Gründer, entweder selbstbewusst im Casual-Always-Look unterwegs oder im viel zu grossen Anzug auf seriös getrimmt, wurden beklatscht, bejubelt und mit Auszeichnungen überschüttet. Sie hatten zwar eine gute Idee, waren schon «Young Business Leader» des Jahres, hatten aber noch keinen Rappen Gewinn gemacht. Vorschusslorbeer rächt sich manchmal fürchterlich.
Gute Zeiten sind schlechte Zeiten
«In the long run we are all dead». Die Einsicht von John Maynard Keynes über die Irrelevanz eines allzu langen Atems bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten gilt bei vielen Startups nicht. Die meisten sind schon nach kurzer Zeit mausetot. In den USA gelten 90 Prozent des von Risikokapitalisten investierten Kapitals als verloren, verbrannt und versenkt. Mittlerweile gibt es mit younoodle.com ein Startup, das eine Software entwickelt hat, mit der Investoren die Erfolgsaussichten ihres Engagements vorhersagen können.
» weiterlesen
Um den Sprung ins Unternehmertum zu wagen, ist 2009 nicht gerade das beste Jahr. Wer es trotzdem macht, ist entweder ein unverbesserlicher Optimist, hat den Mut der Verzweifelung – oder ziemlich gute Gründe.
Klasse Idee, jetzt eine Firma aufzumachen, nicht wahr? Schlechter hätte man das Timing konjunkturell auch gar nicht hinbekommen können. Wenn schon etablierte Firmen, bei denen es bereits Produktion, Vertrieb und vor allem Kunden gibt, ins Straucheln geraten, scheinen die Aussichten für Gründer schlecht. In der Krise zeigt sich aber der Charme, sein eigener Chef zu sein: Es ist gut für die Psychohygiene. Jeder der angestellt ist, kann sein Schicksal kaum beeinflussen. Jeder, der sein eigner Chef ist, kann sich anstrengen und bewegt etwas. Kurzum, wer sein eigner Herr ist, hat wenigstens die Chance, den Karren aus dem Wirtschaftskrisen-Dreck zu ziehen.
» weiterlesen