Alle 67 Artikel zum Thema Web-Startup auf startwerk.ch:
Der Multimedia-Baukasten Urturn ergänzt seinen Dienst um eine App und gibt gleichzeitig ein massives Investment bekannt.
Im März 2012 warf ich zum ersten Mal einen Blick auf den Dienst und liess mir die Idee der Plattform von Gründer Mathieu Fivaz erklären. Mein Eindruck damals fiel positiv aus. Das Startup hatte eine technisch überzeugende Plattform und erste Traction vorzuweisen. Ausserdem besetzt es eine interessante Nische in der Microblogging-Sphäre. Nun haben die Gründer auch VCs von sich überzeugt.
Wer bietet mehr? Das Zürcher Jungunternehmen Flatfox will die Art ändern, wie Mietwohnungen inseriert werden.
Das Thema Wohnungsnot sorgt in der Stadt Zürich regelmässig für rote Köpfe. Das Angebot ist notorisch knapp und Besichtigungstermine sind oft überlaufen. Teil des Problems ist laut den Gründern des Startups Flatfox, dass viele Wohnungen gar nicht ausgeschrieben werden.
40’000 Wohnungswechsel gibt es in der Stadt Zürich jährlich. Die Jungunternehmer rechnen damit, dass bis zu 50 Prozent davon unter der Hand passieren. Die kühne Idee: Mit einer Prämie will das Startup dafür sorgen, dass dieser Schattenmarkt schrumpft und mehr Inserate im Internet landen.
Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Samuel Mäder, Mitgründer der Freizeitplattform Gonnado.

Bei der Freizeitplanung helfen: Samuel Mäder
Sam, was ist die Idee hinter Gonnado?
Alle Freizeitangebote einfach auffind- und buchbar machen. Unter anderem mithilfe von persönlichen Freizeitempfehlungen. Zudem kann man sich auf Gonnado.com verabreden, da Freizeiterlebnisse gemeinsam mehr Spass machen.
Was beschäftigt euch im Moment?
Die Weiterentwicklung des Onlineservices, zum Beispiel hinsichtlich Qualität von Content, Empfehlungen und geografischer Suche. Zudem der positiv angelaufene Verkauf von Werbepaketen an Freizeitanbieter, die anstehende A-Investitionsrunde und die Planung des Rollouts.
Schon zum Start hattet ihr Konkurrenz mit Spontacts, letztes Jahr kam Jooik hinzu. Wie hat das eure Positionierung beeinflusst? » weiterlesen
Build, measure, learn.. test? Das Webstartup TestingTime positioniert sich als Dienstleister für Benutzertests.

Nicht erst seit Lean Startup ist es zum Mantra geworden; «stell den Nutzer ins Zentrum» ist mittlerweile der wohl wichtigste Glaubenssatz für Startupgründer. Bei vielen bleibe er aber ein Lippenbekenntnis, meint Reto Lämmler. «Wenn es an die Umsetzung geht, macht man immer Abstriche.» Denn für benutzerzentriertes Entwickeln brauche es Tests – und die kämen aufgrund ihres Aufwands meist zu kurz.
Das im Hinterkopf hat Lämmler ein Startup lanciert, welches sich hier als Dienstleister positioniert. Es ist sein drittes eigenes Unternehmen. Der Ex-Doodler und Xcellery-Gründer hatte zuletzt vor einem Jahr zusammen mit André Huber die App RememberTheName lanciert. Diese hilft beim Networking, indem sie Nutzer ihr Namensgedächtnis trainieren und Kontakte aus sozialen Netzwerken auswendig lernen lässt. Eine Windows Phone App ist zur Zeit als private Beta verfügbar.
Die erste Herausforderung bei Benutzertests ist, dass zunächst einmal passende Leute gefunden werden müssen, die App oder Website ausprobieren. Darauf baut der Service von TestingTime: Das Startup organisiert Testnutzer. Der Auftraggeber bestimmt Kriterien und gewünschte Termine, TestingTime liefert die Tester. Bislang handelt es sich um moderierte Remote-Tests, die online stattfinden. Dabei sind Tester und Auftraggeber via Sprachchat in Kontakt. Die Gründer wollen nun herausfinden, ob auch Tests vor Ort ein Kundenbedürfnis sind. » weiterlesen
Swisscom holt sich das Westschweizer Startup Tweasy und will damit sein Angebot im Online-Marketing verstärken.
Der Telko hat für eine unbekannte Summe das Neuenburger Startup Tweasy gekauft. Bereit zuvor war Swisscom als Reseller aufgetreten und vertrieb die Tweasy-Applikation seit vergangenem Jahr über seinen Marktplatz für KMU-Dienste.
Das Startup von José de Bastos hat seine App im November 2012 auf den Markt gebracht. Die Idee: E-Marketing für KMU. Nutzer sollen damit Nachrichten lokaler Unternehmen abonnieren, diese können ihre Kunden per Push-Funktion mit Angeboten versorgen und Umfragen oder Wettbewerbe anzeigen (Erklärvideo). » weiterlesen
Internet und Landwirtschaft – so richtig will das nicht zusammenpassen. Zumindest bis anhin. Denn ändern will dies ein Zürcher Jungunternehmen.
von Tobias Gillen
«Making farming easier» hat sich das Startup Yield Pop auf die Fahnen geschrieben, mit dem Ziel, die Landwirtschaft besser zu vernetzen. «Wir haben immer wieder von Farmern gehört, dass mehr Technologie nur ein Teil der Lösung für den Ausbau der Landwirtschaft ist», sagt Matthew Perkins, einer der drei Gründer. «Bauern brauchen vielmehr bessere Informationen, wie sie die Technologien und Standards einsetzen können, die bereits da sind.» » weiterlesen
Was AGB leisten und wann sie für Webstartups und Seitenbetreiber von Vorteil sind, erklärt unser Gastautor.
Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Was AGB leisten – Rechtsanwalt Martin Steiger
«Wir sind ein kleines Webstartup, brauchen wir AGB und falls ja, was muss darin erwähnt werden?»
Die kurze Antwort: Grundsätzlich benötigt ein Webstartup keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Aber für die meisten Startups sind eigene AGB aus rechtlicher Sicht empfehlenswert.
AGB – manchmal auch AGBs – sind einseitig vorformulierte Vertragsbestimmungen, die beim Abschluss einer Vielzahl gleichartiger Verträge zur Anwendung gelangen – beispielsweise zwischen einem Webstartup, das einen Onlinedienst anbietet, und seinen Nutzern. Jeder Nutzer, der sich für einen solchen Onlinedienst anmeldet, schliesst mit dem Startup einen Vertrag ab. In diesem Beispiel eines Massengeschäfts wäre es wirtschaftlich sehr aufwendig, mit jedem einzelnen Benutzer einen individuell ausgehandelten Vertrag abzuschliessen. Nutzer müssen deshalb die AGB akzeptieren oder draussen bleiben.
Nicht notwendig, aber vorteilhaft » weiterlesen
Das Webstartup Mingle organisiert Informationen und baut sich rund um das Prinzip «open data» ein Geschäftsmodell.
Wie verdient man Geld mit etwas, das von vornherein kostenlos ist? Das ICT-Startup mingle.io führt vor, wie das gehen kann.
Mingle fusst auf dem Prinzip open data, also der Idee, Daten von öffentlichem Interesse frei verfügbar zu machen. Davon gibt es bereits ein Menge: Prominente Beispiele sind Wikipedia oder OpenStreetMap, weniger bekannt etwa die offene Datenbibliothek Freebase. Da Initiativen wie opendata.ch daran arbeiten, dass Verwaltungen ihre Datenspeicher öffnen und Daten der Allgemeinheit zugänglich machen, entstehen immer mehr solche Reservoire kostenlos nutzbarer Datenschätze.
Startup-Idee Datenraffinerie » weiterlesen
Spontacts will Deutschland erobern. Mitgründer Christoph Seitz erzählt, was der Schritt über die Grenze für ihn bedeutet.
«Wir starten durch, zuerst mit Fokus auf München, Essen und Düsseldorf» meint Spontacts-Gründer Christoph Seitz. Ziel ist, in den nächsten Monaten in den grössten deutschen Städten Fuss zu fassen. Die Hauptveränderung seit Übernahme durch Scout24 Services im Juni? Mit der Verstärkung laufe alles viel professioneller als früher.
2011 gestartet, hatten Christoph und seine Mitgründer Florian Specker und Daniel Kästli Technologie und Marke letztes Jahr an Scout24 verkauft, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom. Der Grund: Abgesehen vom Exit versprach Scout die Entwicklungs- und Marketingpower für den Sprung auf den grösseren Markt, nach Deutschland. Das Team, das für Spontacts arbeitet, ist nun mit über 20 Leuten wesentlich grösser vor einem Jahr.
Silp, das neue Startup von Wuala-Gründer Dominik Grolimund, spannt zusammen mit dem Technologieanbieter x28. Die Geschäftsleitung von x28 steigt bei Silp ein.
Im vergangenen August ging Silp online (wir berichteten). Die Idee: Jobsuche und Recruiting via Facebook. Das Gründerteam um Dominik Grolimund (bekannt durch Wuala) entwickelt eine App für das soziale Netzwerk, mit der sich Facebook-Freunde Stellenangebote zuschanzen können und mit der Arbeitgeber und Headhunter dereinst den social graph nutzen sollen. Nun meldet das Zürcher Startup bereits einen Teilexit. Die vier Gründer tun sich zusammen mit x28, einem 2008 gegründeten Technologieanbieter im Sektor Stellenvermittlung.
Das Steckenpferd von x28 ist die Suche und Aggregation von Jobangeboten im Internet. Zu den Kunden des Unternehmens zählen unter anderem die Adecco oder jobs.ch. Von x28 sitzen neu Cornel Müller und Christian Hanisch im Verwaltungsrat von Silp. Über die Höhe des Deals schweigt man sich aus.
Suchtechnologie für Silp
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