Thema: Venture Capital

 

Alle 18 Artikel zum Thema Venture Capital auf startwerk.ch:

Neue Inkubatoren:
Ideen und Finanzierung ab Fliessband

Die zentralisierte Startup-Fabrik: Das könnte die Umschreibung von Liquid Labs sein. Der Inkubator ist Ideen-Fabrik und Startup-Generator in einem: Aus dem Boden gestampfte Teams kriegen drei Monate Zeit, eine Idee auf die Schiene zu stellen.

paul jozefakGründer und Unternehmer sind Leute, die eine Idee haben, sie hartnäckig verfolgen, Geld zusammenkratzen und ein Team aufbauen? Falsch, behauptet eine neue Generation von Inkubatoren. Diese Zeiten seien vorbei.

Mit dem der Otto-Gruppe angegliederten Unternehmen Liquid Labs will Paul Jozefak Startups am Fliessband produzieren. Dazu entwickelt die Firma selber Ideen am Laufmeter, stellt aus dem eigenen Netzwerk Teams zusammen, die dann drei Monate Zeit erhalten, um einen Prototypen zu bauen. Ist der Ansatz erfolgversprechend, wird er weiter verfolgt und sonst fallengelassen. Die Zukunft des Unternehmertums? Mehr dazu im Schwesterblog netzwertig.com

Unternehmen aus der Werkstatt:
Der Trend zur Venture Production

Wir erleben eine Industrialisierung der Startupszene. Company Building heisst das Zauberwort: immer mehr Startups kommen aus spezialisierten Startup-Schmieden. Verstecktes Vorbild ist Hollywood.

Auch auf Startwerk sprechen wir oft von Inkubatoren. Der Begriff ist aber nicht trennscharf und wirft verschiedene Modelle in einen Topf. Im Kommen ist derzeit eine radikalere Variante der Inkubation. Hier werden Startups nicht gefördert, sondern gebaut: Stück für Stück, mit methodischer Genauigkeit, wie ein Uhrwerk.

Wenn Techcrunch von Company Builders spricht, sind diese gemeint. Company Builders bauen und finanzieren Startups, und sind dabei viel stärker involviert als Business Angels oder VCs. Im Tausch gegen eine Beteiligung gibt es hier ein ganzes Paket: Sie finanzieren, involvieren sich im Tagesgeschäft ihrer Startups, gestalten Strategie und Vermarktung mit, stellen Personal, Kontakte, Buchhalter, Designer, Anwälte. Company Builder wollen nichts dem Zufall überlassen. Ihre Startups sind entweder in einer frühen Phase akquiriert oder Eigenentwicklungen, mit gecasteten Teams bestückt – nach dem Modell «Entrepreneur in Residence».

Wandel der Startupszene  » weiterlesen

Investoren-Szene:
Liste Schweizer Venture-Kapital-Geber

Für zahlreiche Jungunternehmen kommt der Punkt, wo Wachstumsfinanzierung den Unterschied macht. Um die Suche nach einem geeigneten Kapitalgeber zu erleichtern, haben wir eine Liste zusammengestellt.

Venture Kapital gilt als «Raketentreibstoff» für Startups. Mit einer ausreichenden Finanzierung können Jungunternehmen für ihr bestehendes Geschäftsmodell einen Turbo zuschalten: Zusätzliches Personal, Marketing, Internationalisierung.

Im Gegenzug kommt VC-Geld aber auch nur für einen kleinen Teil aller Startups in Betracht. Hierzulande sind das traditionell hochschulnahe Unternehmen mit starkem IP, also Patenten oder anderen Technologieschätzen in petto. Es gibt aber auch einige VCs, die an Webstartups oder anderen Geschäftsideen ohne Forschungshintergrund interessiert sind.

Für diese Liste konzentrieren wir uns auf Beteiligungsgesellschaften mit einer Niederlassung in der Schweiz. Business Angel- und Investorennetzwerke wie b-to-v oder BioValley klammern wir an dieser Stelle aus, sie finden sich auf einer separaten Liste mit dem Schwerpunkt Business Angels. Zur einfacheren Übersicht sind die Kapitalgeber nach ihrem geographischen Aktionsradius sortiert, von landesweit bis regional.

Landesweit

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Startup-Wochenüberblick:
Geld für Hyperweek, KTI bildet Business Angels aus, Venturekapital wandelt sich

Die aktuellen Neuigkeiten aus der Startupszene: Hyperweek darf sich über eine Finanzierungsrunde freuen, Biotech-Startups könnten mehr Förderung vertragen, Adrian Locher holt sich einen Gründerpreis.

Adrian Locher ist «HSG-Gründer des Jahres»

Der Founder des Groupon-Klons Deindeal erhält den zum zweiten Mal vergebenen und mit 10’000 Franken dotierten Preis. Adrian war vorher bereits Mitgründer bei Smaboo und Zimtkorn. Ebenfalls nominiert für den Preis waren die Gründer von Dracoon Media, NoTube und Cultoria. » HSG Gründer des Jahres

Biotech braucht mehr Förderung

Laut Ernst & Young ist die Schweizer Biotech-Förderung zwar gut aufgestellt, der Staat könne aber noch bessere Bedingungen schaffen. F&E-Zuschüsse und Steuererleichterungen wären wünschenswert, so das Beratungsunternehmen. » Fehlende Steuererleichterungen bremsen Schweizer Biotech-Unternehmen

Technopark mit neuem Kapitän » weiterlesen

Startup-Investments:
Business Angels vs. Venture-Kapital

Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.

Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.

Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen

Web-Startups und Investoren:
Bald auch eine Blase in der Schweiz?

Das Thema Tech-Bubble ist mit einigen Aufsehen erregenden Börsengängen und Startup-Finanzierungen in aller Munde. Warum Schweizer Jungunternehmen dagegen gefeit sind.

Tech-Bubble oder nicht?

Tech-Bubble oder nicht?

Um es vorab zu sagen: Nein, von der zuletzt vielbeschworenen, globalen Techblase ist in der Schweiz nichts zu spüren. Aber die Einschläge kommen näher. Spektakuläre Finanzierungsrunden beschränken sich nicht länger auf das Silicon Valley und werden auch in Europa und anderswo zum Alltag.

So haben allein in Deutschland seit Ende Mai das Gaming-Startup Wooga und der Airbnb-Klon Wimdu beide zweistellige Millionensummen eingesammelt. Besonders bei letzterem ist unklar, ob diese Summe irgendeinen Bezug zu den zukünftigen Erträgen hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Geld dazu dient, Wimdu künstlich anzufetten um dann bei einem Exit an US-Vorbild Airbnb mehr einzustreichen. » weiterlesen

c-crowd:
Crowdfunding professionalisiert

Mit c-crowd ist die demokratische Art der Finanzierung endgültig in der Schweiz angekommen. Neben klassischem Crowdfunding bringt die Plattform auch Venture Capital zu Startups.


Der Serien-Unternehmer Marc P. Bernegger hat c-crowd zusmmen mit Philipp Steinberger und Oliver Rappold im April 2011 lanciert. c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.

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Investitionsentscheid:
Unternehmer, nicht Unternehmen

Der New Yorker Venture Capitalist Fred Wilson hat in einem Blogpost erklärt, weshalb man grossartige Unternehmer auch unterstützen sollte, wenn ihre Idee noch nicht ganz reif ist.

Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)Ob Airbnb “The Next Big Thing” ist oder nicht, soll hier dahingestellt bleiben. Für den Zweck dieses Posts ist vor allem interessant, was Business Angel Paul Graham und Venture Capitalist Fred Wilson darüber in ihren jeweiligen Blogs geschrieben haben.

Da ist auf der einen Seite Fred Wilson von Union Square Ventures, der in einem Blogpost darüber geschrieben hat, wie sehr er es bereut, nicht in Airbnb investiert zu haben. Obwohl die Gründer sehr grosses Potential versprachen, sah das Team von Union Square Ventures das Bahnbrechende am Konzept der Luftmatratze in Privatwohnungen als alternative zu Hotelzimmern nicht. Folglich hat Wilson nicht investiert, auch wenn das Team durch innovative Methoden, Geld aufzutreiben aufgefallen war. Sie hatten nämlich am Parteitag der Demokraten (an welchem Obama als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde) Frühstücksflocken mit dem Konterfei von Obama und McCain verkauft. Die Obama O’s und Cap’n McCains wurden in nummerierten Schachteln zu vierzig Dollar das Stück verkauft. Das ging so gut, dass die Einnahmen genügten, um Airbnb am leben zu halten.

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Wachstumskurs bei HouseTrip:
Neues Geld und neuer COO

Am 5. April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Index Ventures ein Investment von 2.7 Millionen in HouseTrip getätigt hat. Zudem kommen mit COO David Norris zwanzig Jahre Erfahrung an Bord.

Man glaubt an HouseTrip in der Szene. Das von Absolventen der École Hotelière de Lausanne gegründete Startup hat am 5. April die Website neu gelauncht und eine Venture Capital Spritze von 2.7 Millionen Dollar bekannt gegeben. Zudem haben die Westschweizer kürzlich einen neuen COO an Bord geholt. Als wäre das des Guten nicht genug, ist HouseTrip eines der Unternehmen in den Telegraph’s Start-Up 100.

Seit den letzten Berichten auf Startwerk im May und November 2009 hat sich einiges getan. Der Umsatz wuchs 2010 um das sechzehnfache.

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Swisslaunch:
Basler Studenten verteilen Geld

Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.


Das Team von SwisslaunchNachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.

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