Thema: Venture Capital

 

Alle 14 Artikel zum Thema Venture Capital auf startwerk.ch:

Startup-Investments:
Business Angels vs. Venture-Kapital

Eine aktuelle Studie schätzt, dass der weniger sichtbare Markt der Business Angels grösser ist als der für VC-Kapital. Eine Spurensuche.

Business Angels {saw2th;http://www.flickr.com/photos/saw2th/5565045193/}
Business Angels (Quelle: saw2th)
Wer genaue Zahlen möchte, beisst auf Granit: Die Investments der hiesigen Business Angels entziehen sich jeder Statistik. So kann auch die OECD-Studie Financing High-Growth Firms: The Role of Angel Investors nur schätzen, wieviel Geld Business Angels in Startups stecken.

Die Verfasser haben sich aufgemacht, das Volumen von VC- und Angel-Investments in Europa zu vergleichen und kommen zum Schluss, dass Business Angels gesamthaft mehr Geld in Startups investieren als Beteiligungsgesellschaften.

Wie sieht das in der Schweiz aus? » weiterlesen

Web-Startups und Investoren:
Bald auch eine Blase in der Schweiz?

Das Thema Tech-Bubble ist mit einigen Aufsehen erregenden Börsengängen und Startup-Finanzierungen in aller Munde. Warum Schweizer Jungunternehmen dagegen gefeit sind.

Um es vorab zu sagen: Nein, von der zuletzt vielbeschworenen, globalen Techblase ist in der Schweiz nichts zu spüren. Aber die Einschläge kommen näher. Spektakuläre Finanzierungsrunden beschränken sich nicht länger auf das Silicon Valley und werden auch in Europa und anderswo zum Alltag.

So haben allein in Deutschland seit Ende Mai das Gaming-Startup Wooga und der Airbnb-Klon Wimdu beide zweistellige Millionensummen eingesammelt. Besonders bei letzterem ist unklar, ob diese Summe irgendeinen Bezug zu den zukünftigen Erträgen hat. Vielmehr ist davon auszugehen, dass das Geld dazu dient, Wimdu künstlich anzufetten um dann bei einem Exit an US-Vorbild Airbnb mehr einzustreichen. » weiterlesen

c-crowd:
Crowdfunding professionalisiert

Mit c-crowd ist die demokratische Art der Finanzierung endgültig in der Schweiz angekommen. Neben klassischem Crowdfunding bringt die Plattform auch Venture Capital zu Startups.


Der Serien-Unternehmer Marc P. Bernegger hat c-crowd zusmmen mit Philipp Steinberger und Oliver Rappold im April 2011 lanciert. c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.

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Investitionsentscheid:
Unternehmer, nicht Unternehmen

Der New Yorker Venture Capitalist Fred Wilson hat in einem Blogpost erklärt, weshalb man grossartige Unternehmer auch unterstützen sollte, wenn ihre Idee noch nicht ganz reif ist.

Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)
Auch so kann man sich finanzieren: Obama O's (Bildquelle: http://www.airbnb.com/obamaos)
Ob Airbnb “The Next Big Thing” ist oder nicht, soll hier dahingestellt bleiben. Für den Zweck dieses Posts ist vor allem interessant, was Business Angel Paul Graham und Venture Capitalist Fred Wilson darüber in ihren jeweiligen Blogs geschrieben haben.

Da ist auf der einen Seite Fred Wilson von Union Square Ventures, der in einem Blogpost darüber geschrieben hat, wie sehr er es bereut, nicht in Airbnb investiert zu haben. Obwohl die Gründer sehr grosses Potential versprachen, sah das Team von Union Square Ventures das Bahnbrechende am Konzept der Luftmatratze in Privatwohnungen als alternative zu Hotelzimmern nicht. Folglich hat Wilson nicht investiert, auch wenn das Team durch innovative Methoden, Geld aufzutreiben aufgefallen war. Sie hatten nämlich am Parteitag der Demokraten (an welchem Obama als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde) Frühstücksflocken mit dem Konterfei von Obama und McCain verkauft. Die Obama O’s und Cap’n McCains wurden in nummerierten Schachteln zu vierzig Dollar das Stück verkauft. Das ging so gut, dass die Einnahmen genügten, um Airbnb am leben zu halten.

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Wachstumskurs bei HouseTrip:
Neues Geld und neuer COO

Am 5. April 2011 wurde bekannt gegeben, dass Index Ventures ein Investment von 2.7 Millionen in HouseTrip getätigt hat. Zudem kommen mit COO David Norris zwanzig Jahre Erfahrung an Bord.

Man glaubt an HouseTrip in der Szene. Das von Absolventen der École Hotelière de Lausanne gegründete Startup hat am 5. April die Website neu gelauncht und eine Venture Capital Spritze von 2.7 Millionen Dollar bekannt gegeben. Zudem haben die Westschweizer kürzlich einen neuen COO an Bord geholt. Als wäre das des Guten nicht genug, ist HouseTrip eines der Unternehmen in den Telegraph’s Start-Up 100.

Seit den letzten Berichten auf Startwerk im May und November 2009 hat sich einiges getan. Der Umsatz wuchs 2010 um das sechzehnfache.

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Swisslaunch:
Basler Studenten verteilen Geld

Drei Basler Jungunternehmer haben die Seite gewechselt und einen Fonds von 250’000 Franken aufgesetzt. Bis zum 31. März kann man sich um ein Investment bewerben.


Das Team von Swisslaunch
Das Team von Swisslaunch
Nachdem sie selbst schon “ein paar Unternehmen gegründet haben”, wollen Fabian Frey, Reto Kaiser und Timo Bindler mit Swisslaunch selbst als Investoren, vor allem bei Internet Startups, tätig werden. Die drei Masterstudenten von der Universität Basel gehen dabei anders vor, als man dies von “klassischen” Venture Capitalists gewohnt ist. Anstelle eines zentimeterdicken Businessplans reicht für eine Bewerbung um ein Investment von Swisslaunch das Ausfüllen einer Maske auf der Website. Wie mir Fabian Frey erklärt, haben die Swisslaunch-Initiatoren selbst die Erfahrung gemacht, dass ein Businessplan zwar für die Unternehmer selbst sehr wichtig ist, letztlich aber auch viel Fiktion beinhaltet. Aus diesem Grund sei für Swisslaunch die Idee und vor allem das Team viel wichtiger.

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Paper.li:
2,1 Millionen Finanzierung für die Twitter-Zeitung

Das Schweizer Startup SmallRivers bietet mit paper.li einen kostenlosen Dienst der Twitter-Feeds zur digitalen Zeitung macht.

Als aktiver Twitter-Nutzer häuft sich Tag für Tag ein grosse Menge Tweets in meiner Timeline an. Ein Tag Online-Abstinenz kann da schnell zu einer unübersichtlichen Informationsflut führen. Eine leserfreundliche und nützliche Abhilfe will hier paper.li bieten. Mit Hilfe des webbasierten Dienstes können Informationen von Twitter-Nutzern, -Tags oder –Listen sowie seit Neustem Facebook-Informationen zu einer Zeitung aufbereitet werden.

Die Anmeldung ist simpel: » weiterlesen

Finanzierungskriterien:
Der Unternehmer im Team

Venture-Kapital-Geber sehen ein funktionierendes Team als wichtigste Voraussetzung für eine Beteiligung an einem Startup. Doch nach welchen Kriterien beurteilt man ein Team?

Von Matthias Mirbeth

Wenn man sich bei Venture-Kapital-Gesellschaften nach dem typischen Merkmalen eines guten Teams umhört, so ist die erste Reaktion oftmals, dass es gar kein exemplarisches Musterteam geben kann. Jedes Unternehmen ist unterschiedlich, und deshalb müssen auch die Teamstrukturen immer unterschiedlich sein. Dennoch gibt es einen grundsätzlichen gemeinsamen Nenner, den jedes Team benötigt, um Investoren von sich zu überzeugen: Es ist die Leidenschaft für die eigene Firma und das Selbstverständnis von Unternehmertypen bei jedem Mitarbeiter. Denn diese Eigenschaften prägen nach Ansicht von VC-Gebern massgeblich die Wachstumschancen, aber vor allem auch das Jungunternehmen selbst.

Gefordertes Stellenprofil: ein Unternehmertyp » weiterlesen

Investorensuche:
Welche Fehler man vermeiden kann

“Deal Killer” und Dinge, die von Investoren nicht gern gesehen werden.

Ratgeber zur Investorensuche gibt es im Netz mittlerweile wie Sand am mehr. Für einen ersten Überblick sind diese zwar oft nicht schlecht, bieten aber keine Tipps dazu, wie man mögliche Fallstricke vermeiden kann. Mögliche Abhilfe leisten da Ratgeber mit Fingerzeigen, wie man es im konkreten Fall genau nicht machen soll. Diese Art von “Anti-Tipps” gibt es spätestens seit Kurt Tucholsky für alles mögliche – auch in der Investorensuche, wir haben die besten Beispiele versammelt. » weiterlesen

Lesestoff:
Der Swiss Equity Guide Innovationsfinanzierung

Der gerade erschienene Swiss Equity Guide Innovationsfinanzierung will Klarheit schaffen im Finanzierungsdschungel. Vermittelt er die versprochene Übersicht?

Das Buch möchte ein “Wegweiser durch die Schweizer Förder- und Finanzierungslandschaft” sein und versucht sich an einer umfassenden Auflistung der Finanzierungsmöglichkeiten für junge Unternehmen. Laut Herausgeber Christian Wunderlin vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) sind die Optionen in diesem Bereich für viele Jungunternehmer sehr intransparent. Sichtbar seien immer einige der Akteure, einen Überblick zu gewinnen sei aber schwer.


Viele Möglichkeiten, wenig Transparenz

Inhaltlich gegliedert ist das Handbuch nach Finanzierungsformen: Namentlich Stiftungen und Förderpreise, Business Angels, Corporate Venture Capital und Private Equity Seed Capital. » weiterlesen