Alle 10 Artikel zum Thema Teamorganisation auf startwerk.ch:
Ganz “solo” natürlich nicht, aber warum ein Gründer die Verantwortung tragen und das letzte Wort haben sollte: Ein Plädoyer gegen 50/50-Gründungen.
Soweit sind sich alle einig: Startups sind eine Teamsache. Für viele Investoren ist das richtige Gründerteam sogar ebenso wichtig wie Geschäftsmodell oder die Technologie. Der Grund leuchtet ein: Die Umsetzung und Vermarktung einer Geschäftsidee ist ein Job, der nie ganz planbar ist und stellt Anforderungen aus dem ganzen Spektrum unternehmerischer Fähigkeiten. Eine Gruppe kluger Köpfer kann schnell reagieren, adaptieren, oder sich sogar komplett neu ausrichten – sofern man das Produkt nach Markttests radikal anpassen muss.
Da scheint klar zu sein, dass jemand mit einer Geschäftsidee als erstes daran gehen sollte, sich talentierte Mitgründer an Bord zu holen. Nur teilweise richtig, meint Mark Suster in einem aktuellen Blogpost. » weiterlesen
Richtige gehandhabte Unternehmenskultur ist ein Führungsinstrument, gerade auch für Startups. Dazu gehört vor allem Konsequenz vonseiten der Gründer, meint unser Gastautor.
von Paul Morgenthaler, Gründer von pauls way
Gründer müssen sich beim Aufbau eines Unternehmens um so vieles gleichzeitig kümmern, dass Themen wie Kultur oft zweitrangig scheinen. Spricht man jedoch mit erfahrenen Unternehmern, hört man immer wieder, dass gerade die richtige Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
Heissluftrhetorik bringt nichts
Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass sich hinter dem Begriff „Unternehmenskultur“ keine wolkigen Sprüche verbergen, sondern dass Kultur ein Mittel ist, ihr Unternehmen nachhaltig effektiv zu führen. Wer eine Kultur hat, kann eine Ansammlung von Individuen in ein schlagkräftiges Team formen, das im Sinne des Unternehmens an einem Strang zieht.
Die Frage ist nicht, ob ein junges Unternehmen eine Kultur braucht, sondern welche Kultur die richtige ist und wie man sie als Gründer formen kann. » weiterlesen
Nach dem gestrigen Beitrag von Phil Reichen erzählt auch Marcus Kuhn von seinen Outsourcing-Erfahrungen. Schwerpunkt: Projektmanagement.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Ich selbst habe einen Abschluss in BWL und obwohl ich ein grosses Interesse und über die Jahre einiges an Kompetenz in technischen Dingen erworben habe, sind meine Programmierkenntnisse mehr schlecht als recht. Kurz gesagt: ein Projekt wie connex.io geht technisch weit über meine Kompetenz hinaus.
Zahlreichen potentiellen Startup-Gründern geht es da nicht anders. Sie haben eine Idee, die sie gerne realisieren möchten, aber es fehlt ihnen das nötige Handwerkszeug um dies selbst zu tun. Einige Unternehmen haben dieses Bedürfnis erkannt und in der flachen, globalen Internetwelt von heute ist es einfacher denn je, jemanden zu finden der das nötige Wissen besitzt. Plattformen wie oDesk oder eLance wirken als Marktplätze für Projekte und Arbeitskräfte (nicht nur Programmierer sind hier zu finden) und bieten ein gewisses Mass an Kontrolle und Sicherheit. » weiterlesen
Der Managing Partner von Redalpine über seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Team, die notwendigen Fähigkeiten von Gründern und weshalb das Team oftmals wichtiger ist als die Idee.
Interview: Matthias Mirbeth
Nicolas Berg
Was verstehen Sie unter “convincing founders/managers”, wie Sie es auf Ihrer Homepage beschreiben?
Ein überzeugendes Team kann seine Geschäftsidee und sich selbst gegenüber Redalpine Venture Partners sehr gut verkaufen. Die Gründer müssen glaubwürdig und wie Winner wirken. Ihr Energielevel muss von einem kaum zu löschendes Feuer für die Umsetzung ihrer Vision genährt sein. Wenn jemand ein künftiger Winner ist, hat er in er Regel bereits in jungen Jahren überdurchschnittliche Leistungen gezeigt in wirtschaftlichen Projekten, im Sport, als Musiker oder im Verein. Was man unter einem überzeugenden Gründerteam versteht, lässt sich jedoch nicht zu 100 Prozent in Worte fassen, ebenso wenig wie die Definition eines überzeugenden Lebenspartners. Wenn er eines Tages vor einem steht, spürt man es.
Welche Kriterien müssen junge Managementteams erfüllen, um von Ihnen unterstützt zu werden?
Es müssen mindestens bereits zwei überdurchschnittlich erfolgsträchtige Leute im Kernteam vorhanden und zu 100 Prozent für das Startup verfügbar sein. Wir müssen daran glauben, das genau diese Leute die richtigen sind, um die Idee innerhalb von drei bis fünf Jahren im Markt umzusetzen bis zum erfolgreichen Verkauf der Firma zum mehrfachen Wert. Die fehlenden ein bis zwei Teammitglieder helfen wir später gerne rekrutieren.
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Geographisch verteilte Entwickler-Teams sind vielleicht bald der Normalfall. Wir zeigen, wie sie sich via Web organisieren können.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Connex.io besteht aus einem kleinen Kern-Team von zwei Personen. Ata und ich, wir haben uns in Singapur kennen gelernt, haben dort mit unserer Zusammenarbeit begonnen, und sitzen nun an verschiedenen Enden der Welt. Er in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Dies macht es nötig, Mittel und Wege zu finden, um auch virtuell zusammenarbeiten zu können. Wir haben lange gesucht und viel ausprobiert (Basecamp, Wiki etc.). Inzwischen haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir sehr zufrieden sind. Unsere Kriterien für diese Lösung sind relativ simpel:
- Einfache und schnelle Möglichkeit der Kommunikation, welche zentral gespeichert wird.
- Die Möglichkeit, Projekte zu planen und deren Fortschritt zu messen.
- Ein Weg, Daten (Dokumente & Quellcode) zentral zu verwalten.
Hier das Setup, welches wir für unser Coworking verwenden: » weiterlesen
Verteiltes Arbeiten wird immer einfacher. Das verleitet zum Schluss, Teams könnten über die Distanz genauso gut funktionieren wie vor Ort.
Dass Startups oft als Nebenjob anfangen, sagt nichts gegen ihre Erfolgschancen. Gerade für Garagenstartups, die als Zweitbeschäftigung der Gründer ihren Anfang nehmen ist eines typisch: Ein befreundetes Team, das viel Wert darauf legt, einen gemeinsamen Arbeitplatz zu haben.
Das ist der Kern einer Haltung, die sich auch darin ausdrückt, zusätzliche Teammitglieder später am gleichen Ort einzuquartieren.
Ist das ein Erfolgsfaktor? » weiterlesen
Gerade für Startup-Teams aus Allroundern ist Arbeitsteilung wichtig – Ausnahmen bestätigen die Regel.
Von Priska Schoch, GRYPS Offertenportal
Für meine Geschäftspartnerin
Gaby Stäheli war klar, dass sie das Projekt Startup nicht als Einzelkämpferin angehen wollte, sondern einen Sparringpartner brauchte mit dem sie sich austauschen konnte.
Da wir schon bei einem grossen IT-Unternehmen unter anderem im Job-Sharing ein 18-köpfiges Verkaufsteam leiteten und dabei so manche Krise und Stresssituation erfolgreich gemeistert hatten, wussten wir, dass unsere Zusammenarbeit stress- und krisengeprüft war. Also kam im Frühjahr 2009 Gaby auf mich zu und gewann mich für ihre Geschäftsidee.
Ausschlaggebend war also nicht, dass wir beide gerne Skifahren oder Tanzen oder es gut im Ausgang haben, was in Bezug auf eine geschäftliche Zusammenarbeit gar nichts heissen mag. » weiterlesen
Gemeinsames Büro contra Wikis und Feeds – die reine Online-Koordination ihres Teams war für die Gründer von Usekit kein Dauerlösung.
Von Eric Fischer, Usekit
Derjenige, der meine Blogs verfolgt hat, erinnert sich sicher an einen meiner ersten Beiträge. Ich habe damals über die Erweiterung unseres Team geschrieben und darüber, dass wir die Arbeit überwiegend im virtuellen Raum koordinieren.
In der Zwischenzeit hat sich unser Team gewandelt und ist auf sechs Personen angewachsen, die alle in der Region Basel leben.
Am Anfang mit einem global verteilten Team gingen wir davon aus, dass wir mit relativ wenig Büro, temporären Räumen und viel virtueller Kommunikation auskommen würden.
Die räumliche Distanz lies uns auch keine andere Wahl. Allerdings zeigte sich schnell, dass unser Team enger zusammen rücken musste. » weiterlesen
Während der Gründungsphase kann der Zeitdruck plötzlich stark zunehmen. Das erlebte auch Claudia Desax in den vier Wochen vor der Ladeneröffnung.
Von Claudia Desax, Gründerin Opia
In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in ihrem Gründeralltag konfrontiert werden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
Die Lieferanten standen fest, die Waren soweit bereit dass wir bezahlen und anschliessend in die Schweiz senden konnten. Nur eines fehlte uns noch:
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Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.
Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.
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