Thema: Silicon Valley

 

Alle 13 Artikel zum Thema Silicon Valley auf startwerk.ch:

Die Bootstrapping-Falle vermeiden:
Aus der Gefahr eine Strategie machen

Falsches Vorbild Silicon Valley – wer den Kulturunterschied zwischen der Startup-Szene hierzulande und den USA vergisst, sorgt sich zu wenig um sein Geschäftsmodell.

von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback

Wie verdient mein Startup Geld? Dies ist die entscheidende Frage, die man sich als angehender Jungunternehmer stellen muss. Gerade die Internet-basierten Unternehmen erleben im Moment eine Renaissance, Unternehmen wie Groupon, LinkedIn, Pandora, Zynga und DemandMedia machen durch Bewertungen in Milliardenhöhe und Börsengänge Schlagzeilen.

Das motiviert viele Jungunternehmer, es ihnen gleichtun zu wollen. Auch weil durch technologischen Fortschritt die Einstiegsbarrieren rapide gesunken sind. Diese US-Unternehmen taugen aber nicht als Vorbild, denn die Schweizer Szene tickt anders. 
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Jajah- und Talenthouse-Gründer Roman Scharf:
“Wer das nächste große Ding
bauen will, muss viel opfern”

Der Österreicher Roman Scharf hat nach dem Verkauf des von ihm mitbegründeten VoIP-Dienstes Jajah eine Plattform gestartet, die Crowdsourcing mit der Reichweite des Social Web verknüpft. Im Interview blickt er auf eine aufregende Zeit zurück und plaudert über sein neues Projekt.

Roman Scharf ist passionierter Serienunternehmer. 2005 startete er nach zwei vorhergegangenen Gründungen in Wien zusammen mit Daniel Mattes den VoIP-Dienst Jajah. Nach gut einem halben Jahr siedelten die zwei mit Jajah ins Silicon Valley um. Ende 2009 verkauften sie ihr Startup für gut 200 Millionen Dollar an den spanischen Telekommunikationskonzern Telefónica. Für Roman Scharf bedeutete dies jedoch nicht, fortan die Füße hochzulegen. Mit Talenthouse zieht der Österreicher gerade von der US-Westküste aus eine Onlineplattform auf, die Crowdsourcing und digitales Marketing revolutionieren soll.

Im Interview mit netzwertig.com erklärt Roman Scharf, wie es sich anfühlte, kurze Zeit nach dem Launch von Jajah einen Anruf von US-Investoren zu erhalten, wieso aus Jajah kein Dienst in der Größenordnung von Skype geworden ist und warum Crowdsourcing eine clevere und effektive Form des digitalen Marketings darstellt.

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George Zachary:
Grosse Vision, grosser Spielraum

Im Silicon Valley heisst es, grosse Brötchen zu backen – sagt VC George Zachary. Ein paar der Ratschläge, die er für Gründer in petto hat, gelten durchaus auch in Europa.

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George Zachary, CRV
George Zachary, CRV
Auf der Heimfahrt von einem “Mixer”-Anlass auf dem Microsoft-Campus in Mountain View habe ich mir in den letzten dreissig Minuten überlegt, was diese eigenartige Energiestimmung im Silicon Valley ausmacht, die an solchen Veranstaltungen regelmässig alle Beteiligten ergreift. Amerikanischer Enthusiasmus? Das Showtalent? Die Ungezwungenheit, in der alle freimütig über eigene Flops reden?

Der grösste Unterschied ist die vermeintliche Umkehrsicht von Chancen und Risiken. Wo sich in Europa überall Gründer versammeln, die händeringend Investoren suchen, scheint es hier mit der ausgeprägten VC-Kultur umgekehrt. An den Mixern geben Venture-Capitalists wie heute George Zachary von Charles River Ventures – der bei Yammer und Twitter an Bord ist – den Startups Ratschläge, wie sie die richtigen Investoren finden:

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IMD Startup Competition 2011:
Querschnitt durch die
Schweizer Startuplandschaft

Die Lausanner IMD Business School kürt jedes Jahr 20 vielversprechende Startups, die Coaching von Absolventen erhalten. Wieder ist High-Tech vorne.

Der tendenziell etwas Romandie-zentrierte Wettbewerb der Kaderschmiede IMD kürt jedes Jahr zwanzig Startups, nach eigener Aussage in der Frühphase. Je nach Unternehmenstyp und Industrie wirkt sich das unterschiedlich aus, so sind bei der diesjährigen Auswahl Jungunternehmen dabei, die erst vor einigen Monaten gegründet wurden, während andere bereits seit zweieinhalb Jahren als Firma auftreten. Die Unternehmen decken einen breiten Querschnitt über alle Branchen ab.

Unter den Bewerbern ausgewählt werden die Startups von einer Jury der IMD-Fakultät, mit Unterstützung eines KTI-Beirats. Die Gewinner erhalten während eines halben Jahres Coaching im Businessbereich. Fünf der Startups dürfen ausserdem eine Reise ins Silicon Valley antreten und werden im Vorfeld von einem spezialisierten Managementteam betreut.

  • Banque Pâris. Privatbank für Leute, die den Durchschnittsmillionär blass aussehen lassen: Auf “Ultra-High-Net-Worth Individuals”, also die richtig grossen Fische zielt die Neugründung vierer Bankiers aus Genf. » weiterlesen

R2EL:
Inspiration im Widder Hotel

Am 29. November 2010 findet der erste R2EL-Event in Zürich statt. Die Initiatoren wollen eine Inspiration für potentielle Jungunternehmer sein.

Update

Aufgrund einer Überbuchung des Ballrooms im Dolder findet der Event im Hotel Widder statt. Zeitlich bleibt es bei 16.00 Uhr. Diese Änderung wurde am 23.11.2010 auf Twitter bekannt gegeben.

Unter dem Namen R2EL (Road to Entrepreneurial Leadership) hat Peter Alfred-Adekeye eine Event Serie ins Leben gerufen. Der erste Anlass findet am 29. November 2010 im Ballroom des Dolder Grand Hotel Widder in Zürich statt. Erster Redner in der Vortragsreihe ist Ulf Michael (Monty) Widenius, einer der drei Gründer von MySQL AB (2008 von Sun Microsystems gekauft). Wie es auf der Website heisst, richtet sich der Vortrag an “Studenten die ihr eigenes Technologie Startup gründen möchten, und angehende Unternehmer, die Inspiration und Unterstützung von denen suchen, die es geschafft haben”.

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Quora:
Ein Q&A für Startup-Themen

Selektives Crowdsourcing, kostenlos: Warum Quora eine ideale Ressource für Startups ist.

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Gut möglich, dass beim Launch von Facebook-Questions das junge Startup Quora dereinst wieder von der Bildfläche verschwinden lassen wird. Der Anfang diesen Jahres gestartete Mix zwischen sozialem Netzwerk und Frage-Antwort-Plattform besetzt nämlich ein attraktives Geschäftsfeld für den Giganten.

Vieles deutet aber daraufhin, dass Quora gerade die Nische an Techies, Gründern und Early-Adoptern, die es sich anfangs erschlossen hat, als Kundschaft wird bewahren können. Mit anderen Worten: Quora könnte sich zu einer Plattform vor allem für die US-zentrierte, aber letztlich internationale Startupszene entwickeln – und damit zur wertvollen Ressource für Jungunternehmer weltweit werden. Insofern wäre fast zu hoffen, dass Quora nicht zum Mainstream wird und sein kleines, aber feines Publikum behält. Aber der Reihe nach. » weiterlesen

Silicon Valley Study Tour 2010:
Reise ins Startup-Mekka

Die Silicon Valley Association (SVA) hat noch Plätze frei für ihre diesjährige Studienreise. Tourstopps bei Apple, Intel, NASA und verschiedenen Startups stehen auf dem Programm.

Touristisch mag Nordkalifornien sonst nicht so gefragt sein, aber Techies und Startup-Interessierte bekommen nicht ohne Grund einen verklärten Blick, wenn vom mythenumrankten Silicon Valley die Rede ist. Die südliche Bay Area gilt schliesslich als der Schmelztiegel und Innovationshotspot der Hightech-Ökonomie.

Die jedes Jahr unter einem Motto stattfindende Tour ins Siliziumtal greift diesmal die Krise als Thema auf, mit “New game – new rules”, also die Auswirkungen der Finanzkrise auf Hightech-Unternehmen und deren Geschäftsmodelle. Das vorläufige Programm, mit Visiten bei Apple, Intel, der NASA und dem Stanford-Campus ist auf der Seite einsehbar. Dazu kommen noch Besuche bei interessanten Startups – hier ist das Programm aber noch nicht fix, auch Vorschläge können noch gemacht werden.

Laut Tourorganisator Philipp Schroeder ist die Gruppe üblicherweise ein Mix aus CEOs und CTOs von Unternehmen, Forschungs- und Universitätsmitarbeitenden, sowie Selbstständigen und Gründern. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Idee der Reise ist, bei spannenden Unternehmen einen Blick hineinwerfen zu können und einen Austausch zwischen der Schweizer Startup-Szene und dem Valley zu etablieren. » weiterlesen

Startwerk wünscht:
Frohe Festtage!

Startwerk macht für ein paar Tage Ferien. Wir verabschieden uns mit Lesetipps und einem Mini-Gewinnspiel.

Über die Feiertage gönnen wir uns ein kleine Pause, jedoch nicht ohne vorher ein paar Linktipps mit unterhaltsamer Lektüre abzugeben. » weiterlesen

Bauanleitung für Startups:
Die Summe der Teile

Die effizienteste Organisationsform liegt in einem Netz aus kleinen, autonom operierenden Teams. Was das Silicon Valley als ganzes und seine Firmen im einzelnen demonstrieren, lässt sich auch im eigenen Unternehmen beobachten.

Von Dorian Selz, Nektoon

Ich schreibe dies aus einem Hotel im Silicon Valley. Ich bin hier als Mitglied der Schweizer Silicon Valley Association. Wir befinden uns auf einer einwöchigen Informationsreise durchs Valley, im Zuge derer wir verschiedene Firmen und Universitäten besuchen wie Sun, Google, Stanford University, Berkeley, Radar Networks.

Zwei Dinge haben mich in den vergangenen Tagen speziell überrascht. » weiterlesen

Warum Startups scheitern:
Zehn Erfahrungen

Firmengründungen sind nicht immer erfolgreich. Grade Online sind Ungewissheit und Risiko hoch. Zehn Lektionen aus einem Misserfolg.

Mark Goldenson weiss, wovon er spricht: Vor anderthalb Jahren hat er eine Mischung aus interaktiver Gaming-Plattform und Web-TV namens PlayCafe gegründet. Der Begeisterung der Benutzer zum Trotz – die durchschnittliche Online-Zeit betrug 87 Minuten – erreichten Mark und sein Partner Dev Nag nicht genügend Nutzer. Sie haben das Projekt eingefroren und den Investoren die verbliebenen Mittel zurückgezahlt.

Jetzt benennt Mark auf Venturebeat.com die zehn wichtigsten Gründe für das Scheitern: » weiterlesen