Alle 10 Artikel zum Thema Selbständigkeit auf startwerk.ch:
Sich selbständig machen als Einzelunternehmer und Freelance-Fotograf: Worauf kommt es an?
Fotografie (Bild: istockphoto)
Anfang November 2011 hat sich Barbara Hess mit
pictura selbständig gemacht. Vorher hatte sie bereits Startup-Erfahrung gesammelt bei Frühjahr und Fashion Friends. Dort arbeitete sie zuletzt vollzeit als Produktionsleiterin. Ich habe Barbara gefragt, worauf es ihrer Meinung nach ankommt für einen Start in Selbständigkeit als Fotografin.
Überraschend für mich: Als Freelance-Fotografin unterwegs zu sein, sei heute einfacher, als eine Festanstellung zu ergattern, sagt Barbara. Die Jobsituation sei schwierig, so schwierig dass sie eigentlich niemandem mit gutem Gewissen zu dieser Berufswahl raten könne. Warum hat sich die gelernte Fotografin da trotzdem für’s Selbstständigmachen entschieden statt bei ihrer Festanstellung zu bleiben? » weiterlesen
Vollzeit oder Nebenjob? Dominic Blaesi blickt zurück auf die Entscheidung, seinen Job zu kündigen und zu 100% für sein Startup zu arbeiten.
von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch
Flaschenpost ist damals aus der Diplomarbeit meines Geschäftspartners Renzo Schweri entstanden. Renzo hat sich damals mit der Frage beschäftigt, inwiefern Qualitätsweine als Finanzanlage etwas taugen. Das Resultat: Wein sollte man trinken und nicht für Investitionszwecke halten.
Neben diesem Ergebnis sind wir aber auch zum Schluss gekommen, dass das Weinsuchen- und bestellen viel komplizierter ist, als es eigentlich sein könnte: Einen bestimmten Wein zu finden kann mit einem erheblichen Suchaufwand verbunden sein. Will man dann noch Wein bei verschiedenen Händlern bestellen, so muss man mehrere Bestellungen vornehmen und bezahlt am Ende erst noch mehrmals Transportgebühren – von der verpassten Möglichkeit eines kumulierten Mengenrabatts ganz abgesehen. » weiterlesen
Deutlich mehr Frauen machen sich heute selbständig als noch vor zehn Jahren und ihre Firmen überleben häufiger – das sagt eine aktuelle Untersuchung.
“Frauenpower unter der Lupe” heisst eine neue Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Die Idee dahinter: Je mehr man über die gründungswilligen Personen weiss, desto besser lässt sich den angehenden Unternehmern unter die Arme greifen. Bei gezielterer Frauenförderung wollen die Forscher der FHNW mit einer Umfrage unter weiblichen Unternehmensgründern helfen.
12’000 – 15’000 Jungunternehmer machen sich jedes Jahr in der Schweiz selbständig, aktuell sind lediglich 20% davon Frauen. Der Frauenanteil steigt aber: Gründerinnen waren vor zehn Jahren nur für 16% der Neugründungen verantwortlich.
In der neuen Studie werden nun anhand der gesammelten Daten gängige Hypothesen zu oft erwähnten Unterschieden untersucht. Hier ein knapper Überblick der wichtigsten Ergebnisse.
Früher Gründen: Gründerinnen sind etwas jünger als Gründer, das Durchschnittsalter beim Wechsel in die Selbständigkeit liegt bei 39 gegenüber 41 Jahren.
Mehr Pragmatismus: » weiterlesen
Die Anzahl der Coworking Spaces im Ausland nimmt zu. Auch in der Schweiz bewegt sich etwas, aber die Arbeitsgemeinschaften sind noch spärlich gesäht.
“Coworking ist kein weiteres miete-einen-Schreibtisch-Konzept”, beteuern die Verfechter der Idee. Die Coworking Spaces wollen keine Bürogemeinschaft im klassischen Sinn sein, sondern ein Ort an dem kreativer Austausch, Kollaboration und Networking gross geschrieben werden.
Das hat Konjunktur, gerade bei den neuen Selbständigen, die zum Arbeiten nicht mehr als einen Laptop und eine Kaffeemaschine brauchen.
Diese Coworking Spaces konzentrieren sich darum auf das Wesentliche und bieten grosse Tische, schnelles Internet, Gleichgesinnte und eine eigene Philosophie.
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Lesenswerte Links der vergangenen Tage: Ungleiche Interessen bei Investoren und Gründern, nervige Buzzwords und ein Erfahrungsbericht über das Selbständig-Machen.
Am gleichen Strick ziehen
5 Tips on VC alignment. Unternehmensgründer Jeff Bussgang zum Frage wie man sicher stellt, dass Investoren und Gründer diesselben Ziele haben – und woran es liegen kann wenn das nicht der Fall ist.
Welcome to “Nobody Cares”
Authentic is dead. Jason Cohen nervt sich über leere Phrasen und Marketing-Sprech in den Businessplänen und Präsentationen von Startups. » weiterlesen
Mehr Sichtbarkeit gewünscht? Startwerk sucht Unternehmer, die sich mit frischen Ideen ins Abenteuer Selbständigkeit wagen.
Aus der Zielsetzung von Startwerk, eine Blog-Plattform für die Schweizer Gründerszene zu sein die Überblick schafft und zeigt was sich hier bewegt, porträtieren wir regelmässig Startups. Dass wir dabei natürlich meist zuerst die Jungunternehmen auf dem Radar haben, die bereits Förderung von einer Institution erhalten haben oder bei Wettbewerben bedacht wurden, ist klar.
Dabei ist es uns aber wichtig, ein möglichst vollständiges Bild von der Innovationslandschaft der Schweiz zu bekommen: Neben Aufsehen erregenden High-Profile-Startups und Hochschul-Spinoffs sollen auch weiterhin kleine Neugründungen einen Platz auf Startwerk haben, über deren Erfahrungen und Geschäftsmodelle wir berichten wollen. Denn beide Seiten des Spektrums interessieren uns. Darum an dieser Stelle ein kleiner Aufruf: Schweizer Jungunternehmer, meldet Euch! Wenn Ihr ein junges Unternehmen mit einer guten Geschäftsidee am Start habt oder gerade dabei seid, eines zu gründen, würden wir uns freuen mit Euch in Kontakt zu kommen.
Wer sich melden möchte, kann das über verschiedene Kanäle tun: Der Startwerk-Twitter-Account ist immer eine gute Möglichkeit, ebenso natürlich wie das Kontaktformular rechterhand oder unsere redaktionelle E-Mail-Adresse: desk.startwerk-at-blogwerk.com.
Die lesenswertesten Links der Woche: Das eigene Unternehmen als Nebenjob, Praktikas auf dem Weg zur Selbständigkeit, Investoren richtig kontaktieren und Suchmaschinenoptimierung als Videocrashkurs.
Startups als Nebenjob – 6 Tipps
Sich selbstständig machen geht oft am besten schrittweise. Wer aber seinen Hauptjob behält und sein Nebenprojekt in seiner Freizeit stemmt, muss auf einige Fallstricke aufpassen. Jason Cohen schreibt über Dos und Don’ts für angehende Firmengründer.
Employed with a side of startup
Reinschnuppern in Startups, per Praktikum
Es gibt ein einfache Möglichkeit um Herauszufinden, ob der Startupalltag eine Berufsperspektive für einen selbst ist – reinschnuppern. Praktika bei jungen Unternehmen haben auch den Vorteil, dass es hier meist mehr zu lernen und weniger Leerlauf gibt als in einem grossen Unternehmen.
StartUp-Praktikum – Ein erster Schritt zur Selbständigkeit
Die Groupons kommen in die Schweiz » weiterlesen
Amiando-Mitgründer Marc P. Bernegger ist ab sofort auch Jury-Mitglied bei Venture Kick. Wir sprechen mit ihm über Amiando, seine Erfahrungen als Juror und den Gründergeist in der Schweiz.
Marc, wie läuft es bei Amiando – was sind Eure nächsten Ziele?
Wir sind mit der Entwicklung von amiando sehr zufrieden und wachsen weiterhin sehr stark. Mittlerweile stammen rund 60% unserer Umsätze ausserhalb der deutschsprachigen Länder und die Internationalisierung läuft sogar noch schneller als geplant. Es ist absehbar, dass wir aufgrund dieser Entwicklungen bald auch ausserhalb von Europa Ableger eröffnen werden.
Was machst Du bei Amiando als Chief Customer Officer zurzeit, was sind die Probleme die Du lösen musst? » weiterlesen
Die Lage der Schweizer Konjunktur spiegelt sich natürlich auch in den Gründungen und Konkursen 2009. Dabei sanken die Neugründungen jedoch weniger stark als erwartet.
Viele Neugründungen, trotz Krise
Grösster Einbruch der Wirtschaft seit 1928, Kollaps der Finanzmärkte, Systemkrise: An drastischen Worten in der Beschreibung der Konjunktur hat es dieses Jahr nicht gefehlt. Ein denkbar schlechtes Klima für Startups also. Wie schaut nun die Bilanz des Krisenjahrs bei den (Jung-)unternehmern aus?
Handfestes Zahlenmaterial bringt eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie von Dun & Bradstreet (D&B) Schweiz. Der international tätige Informationsdienstleister liefert einen Überblick über Neugründungen und Konkurse 2009, verglichen mit den Vorjahren. » weiterlesen
Seinen Wechsel aus dem Medienkonzern Ringier in die Selbständigkeit sieht Marc Görtz vor allem auch als Ausbildungsprogramm. Und wenn eins der neuen Projekte abhebt, ist er bereits auf der guten Seite.
Marc Görtz war eigentlich gut unterwegs bei Ringier. Er sass in der Geschäftsleitung und war verantwortlich für den Bereich Neue Medien; eben hat er erfolgreich die Akquisition von “Geschenkidee.ch” durchgeführt. Und doch, als sich zum wiederholten Male eine Reorganisation der Geschäftsleitung abzeichnet, beschliesst Marc diese Gelegenheit zu nutzen, um den Schritt in die Selbständigkeit zu machen.
“Man lernt gut mit der Trägheit eines grossen Konzerns zu leben. Je weiter man aufsteigt, desto mehr beschäftigt man sich mit Prozessen und Strukturen. Das ist spannend, aber bisweilen ermüdend und nicht gerade schöpferisch.”
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