Thema: Scheitern

 

Alle 9 Artikel zum Thema Scheitern auf startwerk.ch:

Weniger «Zombie-Startups»:
FailCon fordert
mehr Mut zum Scheitern

Auf zur Ehrenrettung des Scheiterns: Eine Konferenz in Zürich will Gründern die Angst vor Misserfolgen nehmen, damit sie aus Fehlern lernen.

failcon-swisslogoWer in der Schweiz mit einem Startup scheitert, hat fortan mit diesem Stigma zu kämpfen. In den USA herrscht eine andere Auffassung: Scheitern ist akzeptierter, sogar geschätzt als «Learning» auf dem Pfad zu späteren Erfolgen. Am stärksten ausgelebt wird diese Philosophie an der FailCon-Konferenz, die seit 2009 den Misserfolg zum Ehrenabzeichen umdeutet. Das Modell der Konferenz hat inzwischen Ableger weltweit gefunden. Die Botschaft: Gründer sollten Misserfolge nicht im stillen Kämmerchen beweinen, sondern offen darüber sprechen. Denn Fehler seien oft lehrreicher als Erfolge. «Solche Erfahrungen sind unbezahlbar», sagt auch Marcus Kuhn, Mitorganisator der ersten Zürcher FailCon» weiterlesen

Interview mit Business Angel Carole Ackermann:
«Scheitern ist keine Schande»

Im Interview erzählt Carole Ackermann, Präsidentin der Business Angels Schweiz, worauf sie bei Startups achtet und fordert einen positiveren Umgang mit Startup-Misserfolgen.

Carole AckermannSind Startups eine gute Geldanlage?
Ja, als Ergänzung zu anderen Anlagen in einem Portfolio. Als ausschliessliches Investment nein, dafür haben sie ein zu hohes Einzelrisiko. Von zehn finanzierten Startups hat vielleicht eines grossen Erfolg, einige plätschern dahin, einige sind ein Totalverlust. Ganz viele Elemente spielen zusammen und müssen stimmen.

Was muss ein Business Angel mitbringen – abgesehen von Kapital?
Business Angels sollten ihre Startups unterstützen können. Sie helfen Startups mit Marktzugang, mit Beziehungen. Oder mit Erfahrung, wie man ein Unternehmen führt, von der Kapitalerhöhung bis zur Liquiditätsplanung. Da gibt es einen Rattenschwanz an Dingen, die Startups in kurzer Zeit lernen müssen. Wer sich hier nicht engagieren will, sollte besser Bluechip-Aktien kaufen.

Sie präsidieren die Business Angels Schweiz. Es gibt aber noch viele Angels, die nicht institutionell organisiert sind. Wie kommt man als Startup an diese heran?  » weiterlesen

Mist bauen gehört dazu:
Wie Startups aus Fehlern lernen

Eins der relativ neuen Mantras der Startup-Szene ist «fail fast» und dabei etwas dazulernen. Was ist gut daran, so schnell wie möglich Mist zu bauen?

Wenns nicht klappt {Aaron Jacobs;http://www.flickr.com/photos/aaronjacobs/66393869/;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/}

Wenns nicht klappt (Quelle: Aaron Jacobs / CC)

«Fail Fast» will vermeiden helfen, was oft passiert, wenn Ingenieure neue Produkte entwickeln: sie verlieben sich in ihre Idee, werkeln bis zur Perfektion im stillen Kämmerchen daran herum, verbraten endlos Zeit und Geld – und wenn sie dann mit ihrem Produkt auf den Markt kommen, interessiert sich niemand dafür. Das hätten sie auch schneller herausfinden können, wären sie damit früher aufs Gesicht gefallen.

Bei fail fast geht es darum, zu lernen, was deine Kunden wirklich wollen, und zwar BEVOR dein Geld aufgebraucht ist.

YouTube war anfangs ein Fehler

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Wenn Erwartungen sich nicht erfüllen:
Die neue Sichtweise auf Startup-Misserfolge

Die hiesige Startup-Szene unterscheidet sich in vielen Punkten von der US-amerikanischen. Ein gravierender ist der Blick auf die Konsequenzen aus gescheiterten Vorhaben. Mittlerweile zeichnet sich aber ein besserer Umgang mit Misserfolgen ab.

Wer das Gründen eines Startups auf sich nimmt, geht ein Risiko ein. Damit mehr Menschen den Schritt Unternehmensgründung wagen, braucht es einen gesunden Umgang mit der möglichen Konsequenz: dem Misserfolg. Traditionell herrschte hierzulande eine sehr fatalistische Sichtweise auf das Scheitern von jungen Unternehmen – im Gegensatz zu den USA, wo Trial & Error ein ganz normaler Aspekt von Entrepreneurship ist. Wer hierzulande einmal ein Startup in den Sand gesetzt hat, dem haftete dieser Makel bisher lange an. Freunde, Verwandte und Öffentlichkeit sehen nicht den enormen Zugewinn an Know-how als unmittelbare Folge einer nicht nach Plan verlaufenen Firmengründung, sondern eher Schulden, Depression und eine langfristige Stigmatisierung.

Da verwundert es wenig, dass hiesige Entrepreneure als risikoscheu gelten. Immerhin schmerzt angesichts dieses gesamtgesellschaftlichen Klimas ein eventueller Misserfolg als Gründer deutlich mehr als in einem Umfeld, in dem nach dem vorzeitigen Schließen eines unternehmerischen Kapitels die allgemeine Ermunterung, es gleich wieder zu versuchen, überwiegt.

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(Foto: stock.xchng/lusi)

Startup Compass:
Warum Startups fehlschlagen

Häufig sorgen falsche Wachstumsstrategien und eine ungünstige Teamzusammensetzung für Misserfolg bei Neugründungen. Sichere Rezepte dagegen gibt es trotz immer neuer Untersuchungen nicht.

Der «Tod» bei einem Startup tritt dann ein, wenn das Geld ausgeht. Was sich aber hinter diesem stets gleichen Endstadium an einzelnen Ursachen verbirgt, bleibt dem Beobachter von aussen meist verborgen.

Was es gibt, sind Einblicke in spannende Einzelfälle. Niemand hat bisher einen vertieften Überblick in genügend Startups, um daraus eine aussagekräftige Datenbank von Startup-Krankheiten zu zimmern. Am nächsten dran ist vielleicht das Team des Startup Compass und des Startup Genome Projects. Sie sammelten zunächst über eine Umfrage, später über ihre Dashboard-Lösung eine Menge Informationen über die Entwicklung von Jungunternehmen; über 6’000 Datensätze sollen es mittlerweile sein (3’200 flossen in die Auswertung ein).

Dabei ist zu beachten: Es sind alles Tech-Startups und hier ist, US-typisch, alles ein paar Nummern grösser: Die eingesammelte Finanzierung, die ausgewiesenen Kundenzahlen, die Bewertungen der Unternehmen. Zudem zielt die Untersuchung nur auf wachstumsorientierte Unternehmen.

Falsches Wachstum als Killer? » weiterlesen

Weniger Angst haben:
Scheitern ist lernbar

Scheitern tut weh, aber wenn man es übt, wird man am irgendwann richtig gut darin. Das meint Sascha Lobo, selbsternannter Profi im Scheitern.

Profischeiterer: Sascha Lobo {Reto Klar;http://www.retoklar.de/}Einen sehr schönen Talk über das Scheitern im Unternehmertum hat der Netzbeobachter Sascha Lobo vor einigen Tagen auf dem Berliner Entrepreneurship Summit gehalten. Sein Argument: Mut für Unternehmer heisst zwei Dinge – keine Angst davor haben, lächerlich zu wirken und sich imprägnieren gegen eine lähmende Angst vor dem Scheitern. Das Scheitern bleibe eine reale Möglichkeit und habe unangenehme Folgen, Mut sei darum auch nur ein bisschen weniger Angst vor Scheitern, ganz los werde man sie nicht. Aber – und das ist der Aufhänger von Lobos Talk: » weiterlesen

Scheitern:
Wenn schon, sollte man Spass daran haben

Baba Shiv, Marketingprofessor in Stanford, erklärt in einem Artikel, wie man von Fehlschlägen profitieren kann: Man muss sie als Segen sehen, nicht als Fluch.


Baba ShivIn seinem Posting auf der Website der Graduate School of Business beschreibt Baba Shiv die von ihm definierten zwei Arten, Fehlschläge hinzunehmen: Typ 1 und Typ 2.

Nach der Definition des Professors ist Typ 1 die häufiger anzutreffende Persönlichkeit. Aus der Perspektive dieser Leute ist ein Fehlschlag beschämend und schmerzhaft. Dem entsprechend nehmen Typ 1-Personen eine vorsichtige Haltung gegenüber Innovation ein.

Ganz anders Typ 2. Dieser fürchtet sich nicht vor Fehlschlägen, sondern vor verpassten Gelegenheiten. Für diese Leute ist ein Fehlschlag nichts schlechtes, kann sogar aufregend sein. Denn nur aus Fehlern lernt man die Dinge, die zu einem “Aha-Moment” führen können.

Die Frage, die Baba Shiv nun stellt – und die sich alle Unternehmen, vom noch kaum gegründeten Startup bis zum multinationalen Konzern, täglich stellen müssen – ist, wie man die Typ 1 Mehrheit zu Typ 2 Persönlichkeiten macht und so die nächste weltverändernde Idee generiert.

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Warum unser Startup gescheitert ist:
Fünf lesenswerte Post-Mortems

Was ist schief gelaufen? Darüber spricht niemand gern, dabei sind Misserfolge meist lehrreicher als Erfolgsgeschichten.

Der Fail-Stempel

Der Fail-Stempel

Die Startupszene mit ihren Wettbewerbswinnern und Erfolgstorys hat eine Kehrseite. Oft ist von satten Überlebensquoten von Startups aus diesem oder jenem Inkubator die Rede.

Weniger oft wird von den unvermeidlichen Misserfolgen und den missglückten Unternehmensgründungen gesprochen. Verlässliche Zahlen über den Anteil gescheiterter Startups sind schwierig zu bekommen. Jedoch klar ist, dass mehr als die Hälfte der Jungunternehmen es nicht in die Gewinnzone schafft. Das sind Startups, deren Teams mit genauso viel Enthusiasmus und Herzblut ins Unternehmertum gestartet sind.

Dass so wenig gesprochen wird über gescheiterte Unternehmen ist verständlich: Niemand breitet gerne seine Misserfolge aus. Und im Nachhinein erscheinen die Fehlentscheidungen immer offensichtlicher als unter Stress und im Tagesgeschäft, die Alternativen klarer. Ausserdem möchten sich Gründer nicht mit dem Makel des gescheiterten Unternehmers ihre Zukunft verbauen. Dabei hätte ein offenerer Umgang mit dem Thema, wie er unter anderem in den USA gespflegt wird, viele Vorteile.

Wenn ich sage, dass das Scheitern von Jungunternehmern zu wenig thematisiert wird, dann moniere ich dies vor allem aus zwei Gründen: » weiterlesen

Warum Startups scheitern:
Zehn Erfahrungen

Firmengründungen sind nicht immer erfolgreich. Grade Online sind Ungewissheit und Risiko hoch. Zehn Lektionen aus einem Misserfolg.

Mark Goldenson weiss, wovon er spricht: Vor anderthalb Jahren hat er eine Mischung aus interaktiver Gaming-Plattform und Web-TV namens PlayCafe gegründet. Der Begeisterung der Benutzer zum Trotz – die durchschnittliche Online-Zeit betrug 87 Minuten – erreichten Mark und sein Partner Dev Nag nicht genügend Nutzer. Sie haben das Projekt eingefroren und den Investoren die verbliebenen Mittel zurückgezahlt.

Jetzt benennt Mark auf Venturebeat.com die zehn wichtigsten Gründe für das Scheitern: » weiterlesen

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