Thema: Regeln

 

Alle 8 Artikel zum Thema Regeln auf startwerk.ch:

Guy Kawasaki:
Gute Ideen für den Start

Guy Kawasakis «The Art of the Start» ist eines der beliebtesten Gründer-Bücher. Wir fassen die fünf Kernpunkte zusammen.

Guy Kawasaki {scobleizer;http://www.flickr.com/photos/scobleizer/3366624781/}
Guy Kawasaki (Quelle: scobleizer)
In seinem überaus empfehlenswerten Buch The Art of the Start (Affiliate-Link) gibt Guy Kawasaki unglaublich viele Tipps für angehende Gründer. Den Anfang macht GIST – Great Ideas for Starting Things.

GIST sind die fünf bedeutenden Dinge, die Gründer/Gründerinnen erreichen müssen: Bedeutung schaffen, ein Mantra finden, Businessmodell und MATs definieren, loslegen.

Schaffe Bedeutung

Der beste Grund, etwas Neues wie ein Startup zu beginnen, ist Bedeutung zu erschaffen – positive Bedeutung logischerweise. Wenn Du ein Produkt oder eine Dienstleistung schaffst, die die Welt positiv verändern, hat das einige nicht zu unterschätzende Vorteile. Wenn Deine Kunden davon überzeugt sind, dass Dein Produkt die Welt zum Guten wendet, werden sie es Dir aus den Händen reißen UND die Botschaft darüber verkünden. » weiterlesen

Die 10/20/30 Regel:
Tipps für Präsentationen und Pitches

Warum mehr als zehn Folien keine gute Idee sind und weitere Ratschläge, die Guy Kawasaki für Präsentationen parat hat.

Präsentieren ist eine Kunstform. Schon im Studium leidet man regelmässig unter überladenen Slides, die von schlecht vorbereiteten Präsentatoren vorgelesen werden. Und selber macht man es kaum besser. Das setzt sich meist auch später fort, wenn es eigentlich darauf an käme: Beim entscheidenden Pitch der eigenen Idee. Anstatt die zentrale Botschaft zu kommunizieren verlieren sich viele in Details und verschwenden damit wertvolle Präsentationszeit, in welcher eigentlich Überzeugungsarbeit geleistet werden müsste.
Wie man auch in fortgeschrittenen Runden von Startup-Wettbewerben sieht, können die Presentation Skills durch Coaching und Übung stark verbessert werden. Doch trotz aller Verbesserungen sind wirklich geniessbare Präsentationen eher die Ausnahme.

Aufgrund dieser Erfahrungen freut es mich jedes Mal umso mehr, wenn das Gegenteil der Fall ist. » weiterlesen

Geistiges Eigentum II/II:
Wann lohnt sich ein Patent?

Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum

Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?

Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.

Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen

Geistiges Eigentum I/II:
Die wichtigsten Fragen zum Patentrecht

Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum


Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?

Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen

Bauanleitung für Startups:
Der Kunde ist König

Welche versteckten und bekannten Geheimnisse gilt es bei der Gründung eines skalierbaren Startups zu beachten? Dorian Selz von Nektoon und local.ch gibt in dieser Serie Einblicke.

Von Dorian Selz, Nektoon

Nach einem aufregenden Tag in Venice Beach waren wir auf dem Heimweg in unser Billig-Motel in Downtown Los Angeles. Wir ahnten nicht, welche Aufregung noch auf uns wartete.

Es war im Sommer 1988 während der Schulferien: Zusammen mit meinem besten Freund Daniel reiste ich fünf Wochen lang durch die USA – mit einem Greyhound-Ameripass. Eine epische Reise von Küste zu Küste. Als Zahlungsmittel hatte ich Traveller Cheques dabei, Daniel hatte Cheques eines andern Anbieters.

Startup-Erfahrungen ist eine Beitrags-Serie der Mitarbeiter von Nektoon, die in deren Blog auf Englisch publiziert wird – startwerk.ch bringt ausgewählte Folgen auf Deutsch.
Im Hotel machten wir eine unangenehme Entdeckung. Der Zimmersafe war aufgebrochen. Die Traveller Cheques waren weg.

Der Einbruch war ein Schock. Klar, wir waren nicht grade in einem Fünf-Sterne-Hotel, aber es war immer noch die wohl teuerste Unterkunft der ganzen Reise. Es war Samstag Abend, Bargeld hatten wir kaum: Wir waren pleite und ziemlich verängstigt. » weiterlesen

Unternehmer-Risiko (II):
Der Faustregeln zweiter Teil

Das Risiko einer Firmengründung ist nicht ohne weiteres abzuschätzen. Aber einige Erfahrungen und Statistische Werte helfen, übertriebene Befürchtungen zu überwinden.

Im ersten Posting über Faustregeln zum Unternehmerrisiko haben wir die Erfolgsquote, den Einfluss der gewählten Branche und die Chance auf Risikokapital beleuchtet. Hier betrachten wir die Aussichten auf einen Börsengang und den “Exit”. Als Fazit lässt sich zusammenfassen, dass das unternehmerische Risiko bei einer Neugründung tatsächlich hoch ist, aber die Erfolgsquote wohl höher ist als allgemein angenommen.

Auf dem Weg zum Ziel erweist sich so mancher vermeintliche Felsbrocken als Kieselstein – und umgekehrt. Wie also stehen die Chancen auf einen Börsengang:

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Unternehmer-Risiko (I):
Ein paar Faustregeln

“90% der Startups gehen bankrott” – diese oft gehörte Aussage schreckt so manchen potentiellen Jungunternehmer ab. Dabei ist sie falsch. Das Risiko eines Unternehmers ist hoch, aber nicht ganz so leicht zu fassen.

Eins ist wohl jedem Firmengründer klar: Die Chance, dass ein Unternehmen nicht zum Erfolg wird, besteht immer. Natürlich sind Jungunternehmer selbstbewusst genug, um davon auszugehen, dass gerade sie zu den Gewinnern gehören werden.

Trotzdem schadet es für eine realistische Einschätzung nicht, ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko zu kennen. Denn je nach aktueller Situation in einem Startup hat man manchmal das enthusiastische Gefühl, dass man jetzt dann gleich die ganze Welt erobern wird, oder versinkt zu anderen Zeiten in tiefster Trübsal, weil einfach gar nichts klappen will. Beides ist gefährlich. Da hilft es manchmal, sich an greifbare Statistiken zu halten.

Darum präsentieren wir ein paar Faustregeln zum unternehmerischen Risiko. Diese Zahlen sind zusammengezogen aus verschiedenen internationalen Studien zum Unternehmertum:

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Startup-Grundregeln:
Paul Grahams 13 Sätze

Paul Graham ist Programmierer, Essayist und Blogger – und Startup-Guru. Er hat Erfolgsregeln in 13 Sätzen zusammengefasst.

Paul Graham (oreillynet)
Paul Graham (oreillynet)
Lieber einige wenige Leute richtig glücklich machen als einen ganzen Haufen halbglücklich – das sei einer der Sätze, schreibt Startup-Philosoph Paul Graham in seinem Blog, die er Gründern auf die Nase binden würde, wenn er ihnen alles in zehn Sätzen erklären müsste.

Als er sich die andern neun überlegen wollte, stellte sich heraus, dass es 12 sind. Also liegt die ganze Gründerweisheit gemäß Paul Graham in dreizehn Sätzen:

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