Alle 8 Artikel zum Thema Projektidee auf startwerk.ch:
Witzig, clever, überraschend. Unsere Favoritenliste besonders kreativer, aktueller Startupideen.
Der Prototyp der etwas abstrusen, aber originellen Long-Tail-Produktidee ist für mich der Banana Bunker. Paul Stremple erdachte das Frucht-Etui vor zehn Jahren, weil seine Schwester sich über den chronisch-unschönen Zustand ihrer Picknick-Bananen beschwert hatte.
Was anfangs noch den Anschub einer Designausstellung des Museum of Modern Art brauchte, ist mittlerweile ein Selbstläufer und verkauft sich über Webshops in aller Welt – wie immer bei guten Ideen gibt es schon diverse Nachahmer.
Ein gutes Beispiel für moderne Geschäftsideen ist der Banana Bunker deswegen, weil er ein einfaches aber cleveres Nischenprodukt ist, das erst durch den Vertriebskanal Internet seine Kundschaft wirklich finden konnte. » weiterlesen
Seit diesem Jahr gibt es endlich ein eigenes Förderprogramm für Social Entrepreneurship in der Schweiz. Die Resonanz überzeugt.
— Warum wir mehr wissen über Social Media? — Weil wir jahrelange praktische Erfahrung haben: Zum Beispiel aus diesem Blog. Wollen Sie auch mehr wissen? Dann holen Sie sich unser kostenloses Whitepaper. — Textanzeige —
Zwischenstand beim Förderwettbewerb SEI für Social Entrepreneurship: rund 40 Prozent der 50 eingesandten Projektideen sind in der Ausarbeitungsphase. Gesucht waren Konzepte, “die gesellschaftliche Herausforderungen auf unternehmerische Art und Weise lösen”.
Jetzt sind in einer zweiten Phase detaillierte Businesspläne gefragt. Neben üblichen Kriterien wie Team, Innovation und Geschäftsmodell berücksichtigt der Wettbewerb die soziale Seite anhand von Replizierbarkeit und Impact der Projekte.
Breite Palette
Die vor ein paar Tagen online gegangene Liste der Exposés erlaubt einen Überblick über die bis jetzt eingegangenen Projektvorschläge. » weiterlesen
Zwei Tage Hektik, dafür am Schluss eine Geschäftsidee. Seit diesem Wochenende gibts diese Art von Tüftelmarathon nun auch in der Schweiz.
Am Wochenende ging in Zürich das erste Schweizer Startup Weekend über die Bühne. Das Motto lautete “Von der Idee bis zur Unternehmensgründung in 48 Stunden”.
Den Startschuss des Weekends war am Freitag Abend um 17:00 mit dem Pitching der Projektideen. An denen mangelte es nicht: Von den rund 80 Teilnehmern wurden 30 Ideen präsentiert, wofür den Kandidaten nicht viel Zeit blieb. “Der Fahrstuhl fährt nur zwei Minuten” lautete die Vorgabe. Anschliessend wurden Teams gebildet, die bis zum Sonntagnachmittag Zeit hatten, ihre Ideen weiter zu verfolgen und ein Geschäftsmodell daraus zu entwickeln.
Vom Franchise-Store über die Handyapp bis hin zum Consulting-Geschäft gab es eine grosse Bandbreite bei den Ideen. » weiterlesen
Die beste aller Leitfragen für das Entwickeln eines Produkts ist: Was würdest du dir wünschen, das jemand für dich herstellen sollte?
Gründer-Papst Paul Graham schreibt in einem aktuellen Essay
über das Finden von Startup-Ideen. Sein zentraler Punkt, der auch das typische Kopfzerbrechen erklärt: Gute Geschäftsideen sehen zu Beginn eigentlich nie so aus, ganz im Gegenteil. Weil das Einschätzen des Potentials von Ideen ohne spezifisches Know-How meist hoffnungslos sei sollte man sich darum lieber auf den inneren Kompass verlassen, der einem bessere Dienste leistet:
Die Vorhersage von fremden Kundenbedürfnissen ist schwierig. Darum sollte man Produkte für sich selbst entwickeln.
Finger weg also vom Orakeln über Kundenwünsche. Wer als junger Gründer nicht jahrelange Erfahrung in einem Geschäftsfeld mitbringt oder sonstwoher weiss, was eine bestimmte Zielgruppe braucht, soll es lassen. Stattdessen ist man laut Graham besser beraten, sich auf die eigene Lebenswirklichkeit zu konzentrieren: » weiterlesen
Studenten aller Fachrichtungen mit Ideen und Interesse am Unternehmertum will das Startup Weekend zusammen bringen.
Zum ersten Mal hat sich das Startup Weekend Mitte Februar, am Startupcamp, an die Öffentlichkeit gewagt. Zu dem Zeitpunkt schien es mir fraglich, ob das Team in drei Monaten die ganze noch nötige Organisation hinbekommen würde. Und jetzt? Hinter den Kulissen ist viel passiert in den vergangenen Wochen; das Projekt von Studenten der ETH, der HSG und weiterer Hochschulen scheint auf Kurs. Wie Paula Zscheischler vom OK erzählt, hat man genügend Sponsoren überzeugen können, und sowohl Experten wie auch Jurymitglieder an Bord geholt. Für die Durchführung im Mai sieht es gut aus.
Mit dem Unternehmer-Wochenende peilen die Organisatoren eine Kurzversion davon an, was Venture Challenge bereits semesterfüllend an verschiedenen Hochschulen anbietet: Praxisorientierte Projektarbeit, Unternehmergrundwissen und Networking. Das Startupweekend hat ein Crashkurs-orientierte Turbovariante davon im Auge – statt an einem Dutzend Abenden im Eiltempo innert 48 Stunden. » weiterlesen
Was erwartet Studenten in den Semesterkursen von Venturelab und KTI? Ein Augenschein vor Ort.
William Lüthi von Venturelab: Einführung ins Kursprogramm
Soeben starten die Semesterkurse von
Venturelab und der KTI an diversen Schweizer Hochschulen. Neben den bisherigen Kursen gibt es jetzt zum ersten Mal einen
Venture Challenge-Kurs an der Universität Zürich. Die Idee der Kurse ist, in aller Kürze etwas vom nötigen Rüstzeug für die Unternehmensgründung zu vermitteln. Zielpublikum sind Studierende die sich dem Abschluss nähern und Doktoranden, die sich mehr oder weniger konkret eine Zukunft als Jungunternehmer vorstellen können. Auf dem Programm stehen unter anderem die Grundlagen der Businessplanung, Strategieüberlegungen, Marketing und Sales, rechtliche Fragen, Geistiges Eigentum und Finanzierung.
Das hört sich erst einmal so trocken an wie eine BWL-Abendvorlesung. Der Kurs stellt sich beim Besuch aber schnell als praxisorientiertes Training heraus.
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Opia-Gründerin Claudia Desax hat ihr Geschäft für einen Samstagnachmittag in einen Bazar verwandelt – und so neue Kunden gewinnen können.
Von Claudia Desax, Gründerin Opia
In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in ihrem Gründeralltag konfrontiert werden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
“Unser Konzept stand von Angang an fest: wir wollen nur Waren verkaufen, welche im asiatischen Raum produziert werden. Im Zürcher Kreis 4 und 5 sind aber viele Schweizer Unternehmer angesiedelt, die wir gerne auch unterstützen wollen;
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Intelligente Produktinnovation und ganzheitliche Ansätze: In Teil zwei unserer Serie zu Social Entrepreneurship schauen wir einigen kreativen Sozialunternehmern in die Karten.
Von Jan Rothenberger
Es gibt vielfältige Beispiele für überraschende Projekte im Social Entrepreneurship. Das Spektrum reicht von Plattformen, die mehr Transparenz im karitativen Bereichen schaffen wollen (
Jolkona lässt Engagements spezifisch aussuchen und Mikrospenden nachverfolgen), über Stadtentwicklung (die
Johannisburg Housing Company versucht, Slumbildung entgegen zu wirken und safe housing zur Verfügung zu stellen) bis hin zu neuen, ökologischen Produkten (
Belu Water produziert kompostierbare Flaschen, der Gewinn geht an Wasserprojekte). Die
Schwab Foundation für Social Entrepreneurship unterstützt und prämiert jedes Jahr besonders erfolgreiche Projekte. Hier finden sich einige interessante Beispiele, die von den Beteiligten auch zur Nachahmung empfohlen werden. Was andernorts Plagiarismus genannt würde, ist nämlich unter Sozialunternehmern explizit erwünscht:
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