Thema: Produkt-Management

 

Alle 3 Artikel zum Thema Produkt-Management auf startwerk.ch:

Make or Buy, Offshoring:
Was Startups beim Outsourcing beachten sollten

Im Startup-Diary aus New York schreibt Phil Reichen über Pixables Erfahrungen mit Outsourcing. Fazit: Kostenersparnisse können zum Bumerang werden.

von Philip Reichen, Head of Products bei Pixable

Make or Buy? Out-oder Insourcing? Off-oder Nearshoring? Das sind Fragen, die sich heute nicht nur Grosskonzerne sondern auch Startups stellen. Nicht nur auf Startwerk ist das Thema Auslagern mit all seinen Facetten ein Dauerbrenner.

Praktisch jeder Tech-Blog enthält mehrere Artikel rund um das Thema. Universitäten versuchen sogar, angehenden Unternehmern in Vorlesungen beizubringen, was sie selber machen sollen und was sie besser auslagern.

Anhand des Beispiel Beispiels Pixable möchte ich erläutern, wie ein amerikanisches Webstartup – das die komplette Produktentwicklung von Tag eins an nach Nordindien ausgelagert hat – nicht nur überlebt, sondern sogar erste Erfolge feiert: Gerade vor kurzem wurden wir mit mehr als zwei Millionen Dollar in einer Series A von Highland Capital Partners gefunded. » weiterlesen

“Don’t worry, be crappy”:
Overengineering vermeiden
und auf Kunden konzentrieren

Damit Geschäftsideen nicht an der Realität scheitern, gibt es nur eines: Kundenfokus. Einige Links zum Thema.

Die meisten Startups definieren sich über zwei Dinge: das Team und das Produkt. Das ist auch gut so. Wichtig ist aber, dass dabei eine dritte Kategorie genug bedacht wird ohne die auch das beste Team mit dem grossartigsten Produkt zum Scheitern verurteilt ist: Der Markt, beziehungsweise die Kunden.

Viele Jungunternehmer kommen aus der Wissenschaft und haben zuerst die Idee für ein Produkt, welches es – irgendwann – an den Mann zu bringen und zu versilbern gilt. Oft werden dabei Produkte „overengineered“ und das Tüfteln nimmt überhand. Da kann es helfen, einmal mehr ein Zitat von Guy Kawasaki zu bemühen: Don’t worry, be crappy. Das Produkt muss nicht perfekt sein oder mit vielen zusätzlichen Features aufwarten, man kann auch mit einem nicht perfekten Produkt in den Markt eintreten. Und sollte es auch so machen, so das Konzept des Minimum Viable Product. » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
Tipps für die Produktentwicklung

Kundenorientiertes Design, Outsourcing, Feature-Overkill: Erfahrungen zu Strategien und Schwierigkeiten mit denen Startups konfrontiert sind.

Probleme lösen auf täglicher Basis gehört zum Gründer-Alltag, ganz besonders bei der Erfindung eines innovativen Produkts. Entsprechend verschieden sind auch die Erfahrungen: Von der Normalität ständiger Planänderungen, über geheime Kundenwünsche bis zum Unterschied zwischen Ferraris und Fiats. Das ist das Thema dieser Gründerumfrage – was waren Eure grösste Schwierigkeit in der Produktentwicklung und wie habt ihr es gelöst?

Dominik Grolimund, Gründer Wuala

“Wir haben aus einer komplexen Technologie ein Produkt gemacht. Unsere Innovation war nicht im Produkt, sondern in der Technologie: Bottom-up Approach. Grösste Schwierigkeit war daher wohl die lange Entwicklungszeit, bevor man Feedback vom Kunden einholen konnte (lange gabs kein UI). Darum wäre mein Tipp: Die Entwicklung wenn möglichst top-down machen, rasch Feedback einholen, Vision verfolgen, aber in der Ausführung flexibel sein. » weiterlesen