Thema: Politik

 

Alle 10 Artikel zum Thema Politik auf startwerk.ch:

Staatliche Förderung:
Eine Plattform für Cleantech

Seit August ist die Internetseite des Bundes zum Thema Cleantech online. Über diese Art von Publicity würden sich andere Branchen wohl auch freuen.

Die Zielmärkte der Exportplattform
Die Zielmärkte der Exportplattform
Die Website www.cleantech.admin.ch ist Teil der nationalen Cleantech-Initiative, die Bundesrätin Leuthard im November letzten Jahres gestartet hat. Zu dieser Initiative gehören unter anderem auch der “Masterplan Cleantech Schweiz“, sowie die “Exportplattform Cleantech Switzerland“.

Unter dem Titel des Masterplans werden Massnahmen von Bund, Kantonen und Privaten im Bereich Cleantech übersichtlich dargestellt und allfällige Lücken identifiziert. Die Resultate sollen noch in diesem Jahr auf der Website bekannt gemacht werden. Der Masterplan – entgegen dem Namen – scheint noch keine sehr konkreten Ansätze zum Ziel zu haben. Vielmehr soll er “allen Beiteiligten als umfassende Orientierungshilfe” dienen.

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StartupDay September 2010:
Innovation, Förderung und Umsetzung

StartupDay – der schweizweite Feiertag für Jungunternehmer am 23. und 28. September 2010 wartet mit einem neuen Veranstaltungsort auf.

Fünf Orte in fünf Kantonen gehörten bislang zum Lineup des schweizweit stattfindenden StartupDay. Dieses Jahr ist ein Veranstaltungsort hinzugekommen: Das Technologiezentrum Steinen im Kanton Schwyz.

Die übrigen Veranstaltungsorte für diesen alljährlichen “Tag des Jungunternehmens” sind wie im vergangenen Jahr Bern, Zürich, Frauenfeld, St.Gallen und Chur, wobei der Anlass in Bern erst am 28. September stattfindet, die übrigen am 23. September. » weiterlesen

Förderung und Politik:
Cleantech und der Staat

Auch die Swiss Cleantech Association hat Ideen und Forderungen zur Förderung der Innovation im Land.

Swisscleantech will die Innovation fördern
Swisscleantech will die Innovation fördern
Der Wirtschaftsverband Swisscleantech ist aus der Foundation For Global Sustainability hervorgegangen und setzt sich auf politischer Ebene für die Cleantech-Branche in der Schweiz ein. Der Verband unterstützt verschiedene Projekte im Cleantechbereich. Namentlich das Swiss Village Abu Dhabi und die Idee eines Swiss Cleantech Innovationsparks.

Natürlich gehört zur Förderung von Cleantech in der Schweiz auch die Förderung von Innovation in diesem Bereich. Wie die meisten Advokaten besserer Startupförderung will auch die SCA dabei nicht alles dem Markt überlassen. » weiterlesen

“Frauenpower unter der Lupe”:
Gründerinnen sind erfolgreicher

Deutlich mehr Frauen machen sich heute selbständig als noch vor zehn Jahren und ihre Firmen überleben häufiger – das sagt eine aktuelle Untersuchung.

“Frauenpower unter der Lupe” heisst eine neue Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Die Idee dahinter: Je mehr man über die gründungswilligen Personen weiss, desto besser lässt sich den angehenden Unternehmern unter die Arme greifen. Bei gezielterer Frauenförderung wollen die Forscher der FHNW mit einer Umfrage unter weiblichen Unternehmensgründern helfen.

12’000 – 15’000 Jungunternehmer machen sich jedes Jahr in der Schweiz selbständig, aktuell sind lediglich 20% davon Frauen. Der Frauenanteil steigt aber: Gründerinnen waren vor zehn Jahren nur für 16% der Neugründungen verantwortlich.

In der neuen Studie werden nun anhand der gesammelten Daten gängige Hypothesen zu oft erwähnten Unterschieden untersucht. Hier ein knapper Überblick der wichtigsten Ergebnisse.

Früher Gründen: Gründerinnen sind etwas jünger als Gründer, das Durchschnittsalter beim Wechsel in die Selbständigkeit liegt bei 39 gegenüber 41 Jahren.
Mehr Pragmatismus: » weiterlesen

Knapp bemessene Kontingente:
Startups gehen die Spezialisten aus

Die Kontigente für ausländische Arbeitskräfte treffen nicht nur Grosskonzerne auf der Suche nach Fachkräften. Gerade Startups kämpfen mit einem Mangel an Talenten.

Fachkräfte gesucht{istock;http://www.istockphoto.com/}
Fachkräfte gesucht(Quelle: istock)
Der Bundesrat hat beschlossen, die Kontingente für Arbeitsbewilligungen für Fachkräfte aus dem aussereuropäischen Ausland (Nicht-EU/EFTA) 2010 markant herab zu setzen. Nicht nur Grosskonzerne sind von dieser Massnahme betroffen, sondern gerade auch Startups.

Wie kann eine Regierung Rahmenbedingungen für eine prosperierende Wirtschaft schaffen? Rechtssicherheit, politische Stabilität, eine funktionierende Infrastruktur, moderate Besteuerung und ein gutes Bildungssystem sind gewichtige Faktoren (vgl. Startwerk-Post zu CS Swiss Issues Regionen).

Herausragende Bildungsinstitutionen sind wichtig, weil in deren Umfeld hochspezialisierte Arbeitskräfte rekrutiert werden können. Google beispielsweise hat sich gerade auch wegen der relativen Nähe zu den wichtigsten technischen Hochschulen Europas für den Standort Zürich entschieden. Was aber, wenn die ETH, die EPFL und die Hochschulen der europäischen Nachbarländer nicht genug der begehrten Spezialisten hervorbringen? Entscheidungsträger der Schweizer Softwarebranche gehen laut der Studie Swiss Software Industry Index davon aus, dass es bereits 2010 schwieriger wird, die richtigen Arbeitskräfte zu rekrutieren und dass sich dieser Trend bis 2015 verschärfen wird. » weiterlesen

Standortförderung III/IV:
Technopark für den Jura

Der Jurabogen wird in Studien als “unterdurchschnittlich leistungsfähig” klassifiziert. Der Kanton Jura versucht mittels der Firma Creapole SA Jungunternehmen anzulocken; 2009 wurde ein erster Technopark eröffnet.

In unseren Startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Das Bundesamt für Statistik bezeichnet als Jurabogen Teile der Kantone Basel Landschaft, Bern, Jura, Solothurn und Waadt. Ein Blick auf die Standortqualitätsstudie der Credit Suisse (CS) zeigt, dass diese Regionen durchwegs im hinteren Teil der Rangliste figurieren. Der Kanton Jura bildet gar das Schlusslicht, Neuenburg ist auf dem drittletzten Platz.

Viel Aufholpotenzial…

Der Jurabogen teilt mit dem Wallis das Schicksal der verhältnismässig peripheren Lage und einer teilweise anspruchsvollen Topografie, welche eine günstige und schnelle Verbindung zwischen den Kernorten verhindert. BAK Basel Economics hat unabhängig von der CS-Studie ebenfalls die Qualitäten der Region untersucht (BAK Basle-Studie) und in einem internationalen Benchmarking Stärken und Schwächen geortet: » weiterlesen

Startupday Schweiz am 24. September:
Lernen von Jungunternehmern

In fünf Deutschschweizer Städten werden am 24. September 2009 die Jungunternehmer “gefeiert”. Die kostenlosen Anlässe bieten Information, Inspiration und Networking.

Seit dem siebzehnten Jahrhundert wird ein Tag im Jahr den Müttern und ihren Leistungen gewidmet. Warum also nicht den Gründern neuer Unternehmen, die sich häufig um ihre Firma und die geschaffenen Arbeitsplätze kümmern wie eine Mutter um ihr Kind, auch einen solchen Tag bescheren?

Seit 1999 gibt es ihn in der Schweiz, und dieses Jahr wird der “StartupDay” am 24. September in Bern, Chur, St. Gallen, Frauenfeld und Zürich mit Informations- und Networking-Anlässen begangen.

Schade ist daran in meinen Augen eigentlich, dass alle fünf Anlässe zeitgleich stattfinden. Denn die Referenten – Jungunternehmer genauso wie Vertreter der lokalen Politik – sind je nach Interessenlage des Publikums durchaus eine kleine Reise wert.

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Echo der Zeit:
Schwierige Zeiten für Startups

In einer Phase konjunkturellen Abschwungs haben Schweizer Startups Mühe, ihre Finanzierung zu sichern. Im Echo der Zeit vom Samstag 15.8. 2009 wird ein Vorschlag der FDP vorgestellt, demzufolge Schweizer Startups umfangreiche Mittel zufliessen sollen.

Jean-Pierre Vuilleumier gibt im Interview mit dem Echo der Zeit (Sendung vom 15.8. 2009) zu bedenken, dass hoffnungsvolle Jungunternehmer häufig scheiterten, weil keine Finanzierung zu Stande komme. Auch Risikokapitalisten hätten in der Krise Mühe, Gelder zu akquirieren. Also sind neue Finanzierungslösungen gefragt und eine solche glaubt die Schweizer FDP gefunden zu haben: » weiterlesen

Politnetz.ch:
Eine Online-Plattform
für Schweizer Politik

Gut zwei Wochen nach dem Start Mitte Juli 2009 hat die Internetplattform Politnetz.ch bereits 200 User und 20 Diskussionsstränge. In der Anfangsphase will das Team in einer Art Laborbetrieb aufzeigen, welche Möglichkeiten das Internet politischen Akteuren eröffnen kann.

Das Politnetz.ch-Team um Projektleiter Andreas Amsler will mit Politnetz.ch erreichen, dass sich Politiker und politisch interessierte Bürger auf gleicher Augenhöhe begegnen, Themen setzen und diskutieren, auf einer Plattform, die kostenlos und von politischen Parteien unabhängig ist. Eine Frage drängt sich auf: Gibt’s diese Möglichkeit nicht schon, und zwar auf Facebook? » weiterlesen

Statt Auffang-Finanzierung:
Gründerfarm Schweiz

Gäbe es eine Alternative zu Steuergeld-Rettungsringen für abgestürzte Banken, Autohersteller, Versicherer? Wie wärs mit staatlichen Gründer-Milliarden?

Ich freu mich immer, wenn jemand mit einem Namen etwas von sich gibt, was ich (sozusagen) am Stammtisch schon x-fach gesagt habe. In diesem Fall ist es Mark Anderson, Hightech-Guru und Herausgeber des Strategic News Service SNS. Er plädiert dafür, die amerikanische Autoindustrie in Detroit dem Untergang zu überlassen, dem sie sowieso geweiht ist. Stattdessen soll der Staat dort investieren, wo die Zukunft liegt und man der asiatischen Konkurrenz das Wasser reichen könne:

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