Alle 5 Artikel zum Thema Politik auf startwerk.ch:
Der Jurabogen wird in Studien als “unterdurchschnittlich leistungsfähig” klassifiziert. Der Kanton Jura versucht mittels der Firma Creapole SA Jungunternehmen anzulocken; 2009 wurde ein erster Technopark eröffnet.
In unseren Startwerk.ch-Serien behandeln wir Themen, die unseres Erachtens mehr Platz verdienen, als sie in einem einzelnen Post bekommen. Die einzelnen Posts können zwar für sich alleine stehen, bilden in ihrer Summe das behandelte Thema aber nuancierter ab.
Das Bundesamt für Statistik bezeichnet als Jurabogen Teile der Kantone Basel Landschaft, Bern, Jura, Solothurn und Waadt. Ein Blick auf die
Standortqualitätsstudie der Credit Suisse (CS) zeigt, dass diese Regionen durchwegs im hinteren Teil der Rangliste figurieren. Der Kanton Jura bildet gar das Schlusslicht, Neuenburg ist auf dem drittletzten Platz.
Viel Aufholpotenzial…
Der Jurabogen teilt mit dem Wallis das Schicksal der verhältnismässig peripheren Lage und einer teilweise anspruchsvollen Topografie, welche eine günstige und schnelle Verbindung zwischen den Kernorten verhindert. BAK Basel Economics hat unabhängig von der CS-Studie ebenfalls die Qualitäten der Region untersucht (BAK Basle-Studie) und in einem internationalen Benchmarking Stärken und Schwächen geortet: » weiterlesen
In fünf Deutschschweizer Städten werden am 24. September 2009 die Jungunternehmer “gefeiert”. Die kostenlosen Anlässe bieten Information, Inspiration und Networking.
Seit dem siebzehnten Jahrhundert wird ein Tag im Jahr den Müttern und ihren Leistungen gewidmet. Warum also nicht den Gründern neuer Unternehmen, die sich häufig um ihre Firma und die geschaffenen Arbeitsplätze kümmern wie eine Mutter um ihr Kind, auch einen solchen Tag bescheren?
Seit 1999 gibt es ihn in der Schweiz, und dieses Jahr wird der “StartupDay” am 24. September in Bern, Chur, St. Gallen, Frauenfeld und Zürich mit Informations- und Networking-Anlässen begangen.
Schade ist daran in meinen Augen eigentlich, dass alle fünf Anlässe zeitgleich stattfinden. Denn die Referenten – Jungunternehmer genauso wie Vertreter der lokalen Politik – sind je nach Interessenlage des Publikums durchaus eine kleine Reise wert.
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In einer Phase konjunkturellen Abschwungs haben Schweizer Startups Mühe, ihre Finanzierung zu sichern. Im Echo der Zeit vom Samstag 15.8. 2009 wird ein Vorschlag der FDP vorgestellt, demzufolge Schweizer Startups umfangreiche Mittel zufliessen sollen.
Jean-Pierre Vuilleumier gibt im Interview mit dem Echo der Zeit (
Sendung vom 15.8. 2009) zu bedenken, dass hoffnungsvolle Jungunternehmer häufig scheiterten, weil keine Finanzierung zu Stande komme. Auch Risikokapitalisten hätten in der Krise Mühe, Gelder zu akquirieren. Also sind neue Finanzierungslösungen gefragt und eine solche glaubt die Schweizer FDP gefunden zu haben:
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Gut zwei Wochen nach dem Start Mitte Juli 2009 hat die Internetplattform Politnetz.ch bereits 200 User und 20 Diskussionsstränge. In der Anfangsphase will das Team in einer Art Laborbetrieb aufzeigen, welche Möglichkeiten das Internet politischen Akteuren eröffnen kann.
Das Politnetz.ch-Team um Projektleiter Andreas Amsler will mit
Politnetz.ch erreichen, dass sich Politiker und politisch interessierte Bürger auf gleicher Augenhöhe begegnen, Themen setzen und diskutieren, auf einer Plattform, die kostenlos und von politischen Parteien unabhängig ist. Eine Frage drängt sich auf: Gibt’s diese Möglichkeit nicht schon, und zwar auf Facebook?
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Gäbe es eine Alternative zu Steuergeld-Rettungsringen für abgestürzte Banken, Autohersteller, Versicherer? Wie wärs mit staatlichen Gründer-Milliarden?
Ich freu mich immer, wenn jemand mit einem Namen etwas von sich gibt, was ich (sozusagen) am Stammtisch schon x-fach gesagt habe. In diesem Fall ist es Mark Anderson, Hightech-Guru und Herausgeber des Strategic News Service SNS. Er plädiert dafür, die amerikanische Autoindustrie in Detroit dem Untergang zu überlassen, dem sie sowieso geweiht ist. Stattdessen soll der Staat dort investieren, wo die Zukunft liegt und man der asiatischen Konkurrenz das Wasser reichen könne:
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