Thema: Organisation

 

Alle 31 Artikel zum Thema Organisation auf startwerk.ch:

Digitales Nomadentum:
Wie Startup-tauglich ist Arbeiten
von unterwegs?

startup-erfahrung2.pngBei Fernweh einfach vom Ausland aus arbeiten: Unser Gastautor hat es selbst ausprobiert und gelernt, worauf man achten sollte.

Gastbeitrag von Reto Lämmler, TestingTime

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Ein Wunsch-Arbeitsplatz?

Ein Laptop, eine Internetverbindung und Reisefieber. Damit hat man bereits die Ausrüstung für ein Leben als digitaler Nomade. Es klingt traumhaft und verlockend, an einem schönen Strand die Füsse ins warme Wasser zu stecken und per Laptop für einen Kunden in der Heimat zu arbeiten. Man kombiniert Ferien mit Arbeit, geniesst tiefe Lebenskosten und mit wenigen Stunden Arbeit kann man sich bereits ein feudales Leben in anderen Ländern des Globus leisten.

Wieviel Traum und Illusion stecken dahinter? Als Experiment habe ich diesen Lifestyle letztes Jahr beschnuppert und meine Erfahrungen gesammelt.

Los ging es im Sommer 2012, zeitgleich mit dem Release von Remember The Name. Ich begab mich zwei Monate auf die Reise: Berlin, Singapur, Malaysia und Vietnam. Das Ziel war, mit möglichst kleiner «Burnrate» durch diese Länder zu reisen und gleichzeitig online Marketing für Remember The Name zu betreiben. Um meine Lebenskosten niedrig zu halten, vermietete ich vor der Abreise meine Zürcher Wohnung über Airbnb.

Eine Frage der Prioritäten  » weiterlesen

Es geht auch ohne mich:
Vom Loslassen als Gründer

Das Klischee sagt, dass ein Startup-Gründer rund um die Uhr für seine Firma verfügbar sein muss. Unser Gastautor erklärt, weshalb er damit nicht einverstanden ist und wie er als Gründer loszulassen versucht.

von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark

Manuel ReinhardWas quasi als One-Man-Show begonnen hat beschäftigt heute regelmässig zwölf Personen in verschiedener Funktion und Ausprägung. Nicht alle davon sind direkt bei uns angestellt, aber man kann doch sagen, dass Ticketpark auf dem besten Weg ist, eine wahre Organisation zu werden.

In diesem Prozess musste ich mir bewusst werden, dass es nicht möglich ist, stets alles unter Kontrolle zu haben. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass ich als Einzelperson für die Firma austauschbar sein muss. Nur so die Firma zu einem dauerhaften Erfolg werden.

Dafür zwei simple Beispiele: » weiterlesen

Tools für virtuelle Startup-Teams:
Gründen ohne gemeinsames Büro

Gründerteams, die verteilt arbeiten, haben einige Vorteile gegenüber traditionellen Unternehmen. Unser Gastautor sagt welche und verrät, was für Tools MountainDayz für die Teamkoordination einsetzt.

Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Tipps für verteilte Teams

Tipps für verteilte Teams

Virtuelle Teams sind ein spannendes Thema für Startups, die sich der Philosophie «global from day one» verschreiben. Im Fall von MountainDayz ist es zumindest der Anspruch, «european from day one» zu sein. In doppelter Hinsicht: Zum einen ist unser Produkt international, zum anderen wollen wir nah an unseren Zielmärkten sein. Deshalb arbeiten wir als virtuelles Team. Das heisst, dass wir oft nicht im selben Büro sitzen. Wir treffen uns zwar regelmässig, greifen für die Kommunikation aber meist auf die Technik zurück.

Wer glaubt, das sei auf Dauer nicht möglich, irrt. Den Gegenbeweis treten etwa Fotolia oder WordPress an. Sie sind sowohl «global from day one» als auch Beispiele für erfolgreiche Startups, die sogar nach Wachstum noch virtuell funktionieren. Oleg Tscheltzoff, CEO und Mitgründer des Fotoarchivs Fotolia, erklärte auf der NOAH-Konferenz 2011 einem erstaunten Publikum, dass Fotolia zwar eine Büroadresse habe, er dort aber noch nie war und seine Mitarbeiter ausschließlich über Skype einstellt.

Dieser Einstellung folgt auch Matt Mullenweg, Gründer und «Head of Bug Creation» bei Automattic, dem Unternehmen hinter der Blogsoftware WordPress.

Kundennähe vs. Teamkohärenz  » weiterlesen

Das mobile Büro:
Coworking hat sich etabliert

Die steigende Angebot zeigt: Coworking wandelt sich zur verbreiteten Arbeitsform. Wir werfen einen Blick auf die neusten Raumangebote.

Der geteilte Arbeitsplatz{mdanys;http://www.flickr.com/photos/mindaugasdanys/5870358632/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de}

Der geteilte Arbeitsplatz(Quelle: mdanys / CC)

Dass Startup-Inkubatoren landauf, landab das Modell des geteilten Büros übernehmen, zeigt, dass die Idee auch für Startups interessant ist: Räume nach Anforderung, keine feste Bindung, flexible Infrastruktur – auch für den ab und zu mal grösseren Bedarf – z.B. wenn man für ein Meeting ein Sitzungszimmer braucht. Gründerteams in der Frühphase bieten Coworking Spaces einen guten Unterschlupf, um ihre Idee auf den Weg zu bringen. Hinzu kommt die soziale Komponente: Das Finden von Gleichgesinnten sorgt für Austausch von Erfahrungen und gegenseitige Hilfe.

Der Trend spiegelt sich in der laufend steigenden Auwahl. Während vor zwei Jahren die Raumangebote noch spärlich gesäht waren, hat sich inzwischen die Zahl der Spaces mehr als verdoppelt. Wir liefern ein Update zu den Neuzugängen. » weiterlesen

Recruiting:
Der steinige Weg zum guten Team

Den Startup-Groove ins Schaufenster stellen, authentisch sein und auf unkonventionellen Wegen suchen: So findet man gute Mitarbeiter fürs eigene Startup.

Die unangenehme Wahrheit vorab: Recruiting ist aufwändig. Man nicht darum herum kommt, sich dafür viel Zeit zu nehmen – obwohl Startups im Alltag ohnehin schon mit knappen Ressourcen kämpfen. Es hilft darum, stets die Augen nach möglichen Kandidaten offen zu halten, statt erst erst mit der Suche zu beginnen, wenn’s brennt.

Wir haben einige Ansätze dazu zusammen getragen, wie ein Jungunternehmen an gute Bewerber kommt. Zum Beispiel, warum man gelegentlich in einer Cafeteria herumstehen sollte: » weiterlesen

Kollaborationssoftware Podio:
Must-have-Tool für CRM und mehr

Zeiterfassung, CRM, Ticketing, Aufgabenplanung: Alles Aufgaben, die mit der passenden Software leichter von der Hand gehen. Unser Gastautor erklärt, für welche Lösung sich sein Startup entschieden hat.

von Nils Seiter, Gründer Localina

Startup-Tagebuch: Nils Seiter von Localina (Bild: zvg)

Startup-Tagebuch: Nils Seiter von Localina (Bild: zvg)

Es gibt zahlreiche Tools, welche in einem Startup zum Einsatz kommen können:

Neben den Klassikern wie E-Mail und Kalendern braucht man vielleicht Google Docs zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten, Dropbox zur Online-Datenspeicherung, Wunderlist als Taskmanager und Salesforce als Verkaufs- und CRM-Tool.

Daneben gibt es noch einen Wust von Desktop-Anwendungen wie Excel, Powerpoint, Word, Skitch, Chrome, Skype und so weiter.

Knackpunkt Integration

Diese bekannten Tools erfüllen selbstverständlich ihren Zweck, bringen aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich, wobei die wichtigste Einschränkung in der limitierten Integration liegt. Man verbringt einen guten Teil des Tages damit, Informationen mehrmals in verschiedenen Tools zu erfassen, zu verlinken, zu importieren oder anzupassen. Zusätzlich sind die Daten dann meist nicht überall aktuell, weil man vergessen hat, Änderungen in allen Tools nachzuführen. Dann folgen Herausforderungen wie den Zugriff von verschiedenen Geräten, Rechteverwaltung, Workflows, unterschiedliche Anforderungen und viele mehr. Wir hatten uns eigentlich schon an diese Umstände gewöhnt, als wir in der Anfangsphase von Localina auf Podio gestossen sind. » weiterlesen

Recht für Startups:
Verein als Rechtsform für
Startup-Projekte?

Unter welchen Bedingungen eignet sich die Rechtsform Verein für (gemeinnützige) Startups? Unser Gastautor klärt auf über mögliche juristische Stolpersteine.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtsanwalt Martin SteigerUnsere aktuelle Leserfrage dreht sich um Vereine als Rechtsform: Sind sie ein Ersatz für die gewerblichen Gesellschaftsformen? Ist ein Verein gar als Zwischenlösung denkbar für die ertragsfreie Anfangszeit eines Startups?

Wann ist es angebracht, für ein neues Projekt die Rechtsform eines profitorientierten Vereins zu wählen anstelle einer GmbH?

Das ist nicht angebracht, denn die Rechtsform eines Vereins nach Schweizer Recht (Art. 60 ff. ZGB) ist dazu nicht geeignet. Der Grund ist, dass Vereine keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen dürfen. Ein Verein dient der Verfolgung nichtwirtschaftlicher, ideeller Zwecke und darf seinen Mitgliedern keine wirtschaftlichen Vorteile verschaffen. Bei Startups besteht aber üblicherweise ein wirtschaftlicher Zweck zugunsten der Gründer. » weiterlesen

Recht für Startups:
Effizientes Inkasso

Kunden, die nicht zahlen, sind der Albtraum jedes Unternehmens. Unser Gastautor verrät, wie Startups sich schützen können.

von Rechtsanwalt Martin Steiger

Martin SteigerLiquiditätsplanung ist für Startup-Unternehmen überlebenswichtig. Sie nützt aber nichts, wenn die Vertragspartner – buchhalterisch als Debitoren bezeichnet – nicht fähig oder willig sind, ihre Rechnungen fristgerecht bezahlen. Nachfolgend deshalb die wichtigsten Tipps, wie Startups in der Schweiz vermeiden können, Debitorenverluste oder zumindest Abschreibungen auf Debitoren verbuchen zu müssen.

1. Vorauszahlungen und Sicherheiten

Startups als Gläubiger scheuen sich häufig, eine Vorauszahlung zu verlangen oder sich andere Sicherheiten einräumen zu lassen. Sie spielen in der Folge «Bank» für ihre Vertragspartner und gehen übermässige Risiken ein. » weiterlesen

Apps with Love:
Unternehmen mit Gangschaltung

Eine Strategie für Wachstum ohne Risiko: Das Berner Software-Startup Apps with Love skaliert nach Bedarf.

Apps with Love

Apps with Love

Apps with Love ist eines den Startups, dass sich eine eigene Unternehmenskultur gross auf die Fahne geschrieben hat. Das ist zum einen ein cleveres Scaling-Konzept, zum anderen der Vorsatz, dass Arbeiten Spass machen muss. Und: Den Jungs nimmt man es sogar ab.

Aber der Reihe nach: Das Berner Jungunternehmen stellt Apps für die mobilen Plattformen her, zurzeit mit Fokus auf iOS, das könne sich aber sofort ändern wenn die Nachfrage für andere Systeme zunehme.

Hinter Apps with Love stehen vier gleichberechtigte Partner, die im Sommer 2010 ihr Wunschunternehmen gegründet haben. Sie bringen je ein Spezialgebiet in die Firma mit: Till Könneker – Design und Konzept, Beni Hirt – Finanzen und Strategie, Stephan Klaus – Usability, Olivier Oswald – Entwicklung. » weiterlesen

Unternehmen und ihre Unterlagen:
Die vernachlässigte Aufbewahrungspflicht

Wer Geschäftsunterlagen nicht vorschriftsmässig aufbewahrt, handelt sich vielleicht grosse Schwierigkeiten ein. Unser Gastautor erklärt, worauf Startups achten sollten.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Rechtstipps für Startups

Rechtstipps für Startups

In der Schweiz unterliegen Unternehmen einer handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen. Diese Aufbewahrungspflicht wird erfahrungsgemäss von vielen kleinen und mittleren Unternehmen, gerade auch Startups, vernachlässigt.

Welche Unternehmen unterliegen der Aufbewahrungspflicht? 

Die Aufbewahrungspflicht für Geschäftsunterlagen besteht einerseits handelsrechtlich für Unternehmen, die zum Eintrag ins Handelsregister verpflichtet sind. Dazu zählen insbesondere Aktiengesellschaften (AG) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH), aber unter bestimmten Umständen auch Einzelunternehmer. » weiterlesen

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