Alle 10 Artikel zum Thema Organisation auf startwerk.ch:
Verteiltes Arbeiten wird immer einfacher. Das verleitet zum Schluss, Teams könnten über die Distanz genauso gut funktionieren wie vor Ort.
Dass Startups oft als Nebenjob anfangen, sagt nichts gegen ihre Erfolgschancen. Gerade für Garagenstartups, die als Zweitbeschäftigung der Gründer ihren Anfang nehmen ist eines typisch: Ein befreundetes Team, das viel Wert darauf legt, einen gemeinsamen Arbeitplatz zu haben.
Das ist der Kern einer Haltung, die sich auch darin ausdrückt, zusätzliche Teammitglieder später am gleichen Ort einzuquartieren.
Ist das ein Erfolgsfaktor? » weiterlesen
Jeder im Team ist bis über beide Ohren beschäftigt. Spätschichten sind an der Tagesordnung. Trotzdem stellen sich die Ergebnisse zu langsam ein. Vielleicht ist Euer Team reif für Kanban.
Das japanische Wort Kanban lässt sich mit Karte übersetzen. Der Begriff steht für ein System zur Steuerung von Produktionsabläufen, das Toyota seit Jahrzehnten für Teams einsetzt. Inzwischen wurde das System von anderen Branchen übernommen und adaptiert. Insbesondere in der IT-Branche etabliert es sich zunehmend. Für Teams in stark arbeitsteiligen Prozessen bieten Kanban Vorteile: Es ist sehr einfach einzuführen, verkürzt die Durchlaufzeiten und verbessert die Zusammenarbeit im Team.
Teamarbeit mit Post it-Zetteln
Ein Kanban zu bauen ist eine Sache von Minuten. » weiterlesen
Warum schlanke Startups erfolgreicher sind, welche Tools bei der Teamkoordination helfen und die Vorteile kontinuierlicher Entwicklung. Die Linktipps.
Werbung mit knappem Budget
How to spend a marketing budget. Als Startup muss man sich meist für eine Option entscheiden – PR steht dann auf der einen Seite, Suchmaschinen- und Affiliate Marketing auf der anderen. Welche Lösung taugt was?
Schlanke Startups
Helping Businesses Join the YouTube Era: Bettina Hein ist die Mitgründerin des Zürcher Unternehmens Svox. » weiterlesen
Projektplanung und -Verwaltung ist heute dank Programmen zur verteilten Prozesskontrolle wie Jira kein Problem mehr – auch in komplexen Umgebungen.
Von Dorian Selz, Nektoon
Der zeitgenössische französische
Philosoph Michel Foucault definierte Organisationen als Räume kontrollierter Gewalt. Eine andere Tradition, geprägt von amerikanischen
Philosophen John Dewey, sieht Organisationen als Foren der geistigen Erbauung.
Wie auch immer wir Organisationen sehen wollen, ob als Inkubatoren neuer Kulturen oder als Abbild unserer aktuellen Gesellschaft: Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber – und auch die genannten Philosophenstimmen dem zu – dass sie künstlich geschaffen wurden und deshalb auch verändert und erneuert werden können.
Ein Gebiet, auf dem wir unsere Organisation bewusst erneuert haben, sind die Entwicklungsprozesse und die Kontrolle von Problemen. Unsere Projektmethode Scrum teilt das gesamte Vorhaben in Geschichten und Aufgaben im Zwei-Wochen-Rhythmus auf.
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Im «Fokus der Wirtschaft» der heutigen NZZ schreibt Richard Bauer über das Geschäft mit der Wohltätigkeit. Im Artikel «Wenn Milliardäre zu Wohltätern werden» gibt es einen Abschnitt, der meine besondere Aufmerksamkeit geweckt hat.
Letzte Woche ging das Portrait über
Aiducation International auf
startwerk.ch online. Das Startup will kenianischen Kindern zu einer besseren Schulbildung verhelfen. Die Jungunternehmer mit sozialem Anliegen haben grosse Firmen und
Venture Kick von ihrer Idee überzeugen können.
Verantwortungsbewusste Philanthropen
Im heutigen «Fokus der Wirtschaft» der NZZ-Print-Ausgabe erwähnt Redaktor Richard Bauer, eine Studie von JP Morgan, welche eine «ehrgeizige jüngere Spendergeneration» sich entwickeln sieht: » weiterlesen
Auf einer Reise durch Kenia und Uganda stellten Florian Kowalke und seine Verlobte Kristin Kapitza fest, dass viele begabte Schüler nicht das Geld haben, um nach der kostenlosen Grundschule ein Gymnasium zu besuchen. Wieder in der Schweiz suchten die beiden nach einer Organisation, die sich für Schüler in Kenia einsetzt. Erstaunt stellten sie fest, dass es keine solche gab. Die Idee, Aiducation International zu gründen, war geboren.
Derzeit unterstützt
Aiducation International 50 kenianische Schüler. Da die meisten Gymnasien in Kenia Internate sind, erhalten die Schüler nicht nur eine Ausbildung sondern auch Kost und Logis. Die Leistungsstipendien werden an besonders begabte Schüler vergeben. Florian spricht von den 5% bis 10% leistungsstärktsten Schülern eines Jahrgangs, von «High Potentials», die nach ihrer Ausbildung als Multiplikatoren funktionieren sollen:
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Ein Wiki ist für die Teamarbeit eines Startups besser geeignet als (teure) Office-Software.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die meisten Editier-Konzepte gehen davon aus, dass ein einziger Autor an der Arbeit beteiligt ist. Jack Stillinger, ein amerikanischer Professor für Englische Literatur, nennt dies den
Mythos des einsamen Genies (Affiliate-Link) .
Er betont, dass die meisten grosse Werke häufig mehrere Autoren hätten – mit verschiedenen, wenn nicht sogar konträren Intentionen. Egon Friedell, ein österreichischer Historiker, hält die Diskussionen um Plagiate für die unfruchtbarsten der Geschichte. Er schreibt in der “Kulturgeschichte der Neuzeit” (Affiliate-Link) , die Natur erlaube kein unehrliches Geschäft und betont, dass Alexander Ideen bei Philip geborgt hätte, Augustinus bei Paulus, Schiller bei Shakespeare, welcher sich wiederum von Plutarch inspirieren liess. Friedell schliesst, dass so genannte “Dark Ages” – das Mittelalter wird bisweilen als solches bezeichnet – immer eine Phase geringen intellektuellen Abkupferns gewesen seien.
Egon Friedell hätte das Internet geliebt.
Als wir 2005 mit local.ch starteten, hatten wir nur gerade sechs Monate Zeit, um unsere Plattform zu entwickeln und aufzubauen.
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Mit dem Projektmanagement-System Scrum lassen sich IT-Projekte so vorantreiben, dass immer alle wissen, wer wofür verantwortlich ist. Der Wasserfall wird umgedreht.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die Erfindung von Computern war dicht gefolgt von ihrem Zwillingsbruder: Dem
Scheitern grosser IT-Projekte. Die
Informatik-Geschichte ist voll von den
Trümmern solcher
Ereignisse.
In den fünfziger und sechziger Jahren erledigten die Abteilungsleiter genau die Arbeit, die ihrer Abteilung zugedacht war, und warfen dann den Ball in die IT-Abteilung in der Hoffnung, dass jemand in der IT-Entwicklung das Projekt auffangen würde. Dann wuschen sie ihre Hände in Unschuld, für den Fall, dass etwas schiefgehen würde.
Die IT-Abteilung erklärte üblicherweise die Vorgaben für ungenügend und schob die Verantwortung zurück. Wie auch immer:
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Wenn das Verhältnis zwischen technischem und planerischem Personal nicht mehr stimmt, fangen die Grabenkämpfe um die Ressourcen in einer Unternehmung an. Deswegen sollte die Zahl der Projektmanager tiefer sein als die der Ingenieure.
Von Dorian Selz, Nektoon
Die meisten kleinen und mittleren Unternehmungen sind voll von Leuten mit dem Titel “Project Manager”. Gleich vorweg: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den grundlegendsten Job in jeder Unternehmung. Wenn Ihre Techies nichts drauf haben, haben Sie jedenfalls fehlerhaften Code, aber Beharrlichkeit wird eine Lösung bringen. Wenn Ihre Marketingleute nichts können, haben Sie sicherlich Schwierigkeiten, Ihre Botschaft an die Menschheit zu bringen, aber mit etwas externer Hilfe wird’s schliesslich klappen. Wenn das Management nichts taugt, wird der Verwaltungsrat das Problem hoffentlich schnell lösen.
Aber wenn eine Projekt-Managerin versagt, hast Du ein echtes Problem. Warum? Sie ist diejenige, welche die Fäden eines Projekts in den Händen hält. Wenn sie gut ist, “passieren” die Dinge – oder eben Projekte – einfach so. Wenn sie die Fäden nicht zusammenhält, wird das Projekt scheitern.
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Die effizienteste Organisationsform liegt in einem Netz aus kleinen, autonom operierenden Teams. Was das Silicon Valley als ganzes und seine Firmen im einzelnen demonstrieren, lässt sich auch im eigenen Unternehmen beobachten.
Von Dorian Selz, Nektoon
Ich schreibe dies aus einem Hotel im
Silicon Valley. Ich bin hier als Mitglied der Schweizer Silicon Valley Association. Wir befinden uns auf einer einwöchigen Informationsreise durchs Valley, im Zuge derer wir verschiedene Firmen und Universitäten besuchen wie Sun, Google, Stanford University, Berkeley, Radar Networks.
Zwei Dinge haben mich in den vergangenen Tagen speziell überrascht. » weiterlesen