Thema: Online-Präsenz

 

Alle 4 Artikel zum Thema Online-Präsenz auf startwerk.ch:

Recht für Startups:
Die kommende Impressumspflicht

Web-Startups aufgepasst: Mit der kommenden Impressumspflicht brauchen alle Webangebote klare Angaben über den Anbieter und dazugehörige Kontaktadressen.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

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Muss ich mich auf meiner Website zu erkennen geben und meine Identität transparent machen? Darum geht’s in der aktuellen Rechtsfrage:

Gibt es in der Schweiz, ähnlich wie in Deutschland, eine Impressumspflicht für Websites?

In der Schweiz gibt es bislang keine generelle Impressumspflicht für Websites, wie man sie beispielsweise in Deutschland als Anbieterkennzeichnung kennt. Lediglich für gedruckte Zeitungen und Zeitschriften gilt eine ausdrückliche Impressumspflicht. Andere Publikationen – auch Websites – unterliegen bloss einer Auskunftspflicht auf Anfrage hin.

Für Unternehmen und Unternehmer, die im Handelsregister eingetragen sind, besteht eine gesetzliche Firmen- und Namensgebrauchspflicht, nicht aber eine Impressumspflicht. Im Recht des unlauteren Wettbewerbs sind irreführende Angaben untersagt, doch besteht keine Verpflichtung zu Angaben über die eigene Identität.

Auch ohne Impressumspflicht ist ein Impressum mit Angaben zur eigenen Identität für Website-Anbieter empfehlenswert. Transparente Kontaktadressen erlauben in vielen Fällen, Probleme im direkten Kontakt zu lösen anstatt kostspielig und zeitraubend den Rechtsweg beschreiten zu müssen. Für Websites, die sich an Benutzer in der Europäischen Union richten, ist ein Impressum üblicherweise heute bereits notwendig.

Schweizerische Impressumspflicht ab 2012

Im Frühjahr 2012 wird auch in der Schweiz eine Impressumspflicht für Websites eingeführt. » weiterlesen

millipay:
Digitale Inhalte mit Micropayments rentabel machen

Schluss mit der Gratismentalität: Das Zürcher Startup milliPay will einen Kulturwandel bei der Monetarisierung von Webinhalten herbeiführen.

Ein Startup möchte den Journalismus retten – zumindest wollen die Gründer mit der Lösung zum momentan grössten Problem der Verlagshäuser aufwarten: einer Möglichkeit, digitale Inhalte im Netz zu monetarisieren. Kein leichte Aufgabe, beissen sich doch die Medienunternehmer an diesem Problem nach wie vor die Zähne aus.

Vor kurzem hat das Team von milliPay die zweite Runde bei venture kick erfolgreich absolviert – eine gute Gelegenheit, einen Blick auf das Startup zu werfen. Mitgründer und Entwickler Andreas Sprock erklärt mir die Idee von milliPay bei einem Kaffee.

Bisher gibt es kein Bezahlsystem, mit dem Kleinstbeträge – zwischen einem Tausendstel Rappen und 2 Franken – verarbeitet werden können. Dabei könnte ein solches neue Einnahmenquellen für Contentanbieter erschliessen.  » weiterlesen

Sandbox-Network:
Sandkasten für junge Talente

Die Sandbox-Gründer wollen zweierlei erreichen: Ein internationales Netzwerk für die Umsetzung von Ideen und Projekten. Zweitens sollen Kunden auf das Wissen, die Kreativität und Leistungsbereitschaft der Vernetzten zugreifen können – und dafür bezahlen.

Während ihrer Studienzeit waren die Gründer des Sandbox-Network in verschiedenen Projekten engagiert. Der vielfältige Kontakt zu anderen Studenten, die ihre Ideen und Energie auch jenseits des Hörsaals verwirklichen wollten, brachte Antoine Verdon, Nico Luchsinger, Noé Blancpain, Christian Busch, Fabian Pfortmüller und Severin Rüegger auf die Idee, diesen Austausch zu institutionalisieren.

Exklusives Netzwerk on- und offline

Um die richtigen Leute zusammen zu bringen setzt Sandbox auf der einen Seite auf eine Webplattform: Auf sandbox-network.com sollen die Mitglieder ihre Ideen und Projekte präsentieren können und kompetentes Feedback oder Kooperationsvorschläge von den anderen Mitgliedern erhalten. Online-Austausch allein ist aber zu wenig.

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Darmesh Shah:
21 Tipps zum Online-Fundament

In den USA geht ohne online-Selbstvermartung nichts mehr – und das gilt für Firmen genauso wie für Privatpersonen. Darmesh Shah liefert die grundlegenden Bausteine einer aktiven Online-Präsenz. Und bittet um weitere Ideen.

Hah! einen eigenen Blog, findet Startup-Guru Darmesh Shah, braucht man unbedingt – aber er nennt die Notwendigkeit für ein sichtbares, inhaltstarkes Blog erst an neunter Stelle, nach den Visitenkarten und dem “netten Logo”. Shah wird demnächst in San Francisco an einer Marketing-Messe sprechen und sammelt in seinem Blog Ideen für die Keynote (habe ich schon mal erwähnt, dass Bloggen eine perfekte Methode ist, die eigenen Ideen zu bündeln und weitere von dritten zu kriegen?)

Shah kommt auf 21 Massnahmen, die alle für sich nicht viel bringen mögen, aber in der Gesamtheit das Fundament für eine Online-Präsenz bilden. Ich gebe sie hier stichwortartig wieder (einen habe ich ausgelassen) – das ganze Posting auf englisch ist auf Shahs Blog zu finden.

1. Wähle einen eingängigen Namen. Die “.com”-Domain dafür sollte verfügbar sein, ohne dass man sich ein BEin ausreissen muss, um sie “kaufen” zu können – lange Nachforschungen sind Zeitverschwendung.

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