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Wie soll man seine Firma marketingmässig positionieren, was passt zur eigenen Marke – und was nicht? Mit diesen Fragen sehen sich Unternehmen im Alltag immer wieder konfrontiert. Claudia Desax erzählt, welche Antworten sie für Opia gefunden hat.
Von Claudia Desax, Gründerin Opia
Das Startup-Diary von Claudia Desax
“Wir haben uns bei Opia ein Geschäftsfeld in einem überaus gesättigten Markt ausgesucht. Entsprechend ergibt sich die einzige Möglichkeit, die gewünschten Kunden anzusprechen, durch unsere Postitionierung und durch unser Marketing.
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Wenn ein drängendes Problem sich nicht befriedigend lösen lässt, findet sich manchmal Hilfe bei Laien – und in spontanen Ansätzen.
Claudia Desax, Gründerin Opia
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Letzte Woche habe ich über die “gemischte” Lösung für unseren Einkauf berichtet: Wir beziehen Waren von kleinen Designern, die ihre Artikel länger im Angebot haben und nicht ausschliesslich Kollektionen produzieren, die bereits eine Saison früher eingekauft werden müssen. So können wir unser Sortiment optimal ergänzen und unsere Liquidität sicherstellen.
Daraus entstand aber das Problem, dass wir nicht so grosse Mengen versenden, dass es sich für uns lohnt, ein eigenes DHL-Konto in Bangkok zu haben.
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Wareneinkauf ist eine schwierige Kalkulationsfrage – ganz speziell für ein Jungunternehmen ohne jede Erfahrung mit dem Absatz im eigenen Geschäft.
Claudia Desax, Gründerin Opia
In der Rubrik Startup-Diary schildern Jungunternehmer wöchentlich, mit welchen praktischen Problemen sie in der vergangenen Woche konfrontiert wurden und welche Lösungsansätze sie gefunden haben.
Zwei Wochen nach Eröffnung unseres Geschäfts im Juni 2008 sahen wir uns vor einer relativ schwierigen Aufgabe: Bei unserem grössten Label musste die Bestellung für die kommende Winterkollektion gemacht werden.
Ohne auf irgendwelche Erfahrungswerte zurückgreifen zu können, mussten wir eine grosse Investition tätigen – das Label verlangte eine Anzahlung über 50%.
Trügerischer Start
Und natürlich kam es, wie es kommen musste:
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Während ihrem Studienaufenthalt in Thailand konnte Opia-Gründerin Claudia Desax ein Netzwerk gründen, das heute Grundlage ihres Geschäftes ist.
Ich käme nicht unbedingt auf die Idee, dass in der edel gestalteten Boutique Kleider thailändischer Herkunft verkauft werden – Ich verbinde südostasiatische Mode mit grossen Niedrigpreis-Labels und danach sieht es hier wirklich nicht aus:
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