Thema: Microsoft

 

Alle 3 Artikel zum Thema Microsoft auf startwerk.ch:

Keylemon:
Gross werden mit B2C

Die Gesichtserkennungssoftware des Westschweizer Startups Keylemon würde sich Zusatzsoftware für Hersteller von Webcams und Software anbieten. Aber das Jungunternehmen hat sich auf eine andere Strategie verlegt.

Boston war “anstregend, aber sehr, sehr interessant”, sagt Gilles Florey, CEO des Startups “KeyLemon”: Als “Ventureleader” gehört Gilles zur “Nationalmannschaft” der Schweizer Jungunternehmer und hat mit dieser grade eine zehntägige Reise an die Ostküste der USA absolviert.

Und ja, er habe sich die eine oder andere Frage eines Amerikaners betreffend seinen Firmennamen gefallen lassen müssen: Eine “lemon” ist in den USA sowohl eine Limone als auch ein Montagsprodukt, ein pannenanfälliges Auto beispielsweise. “Macht nichts,” lacht Gilles: Immerhin erweckt der Produkt- und Firmenname Aufsehen.

Aufsehen: Darum geht es den Keylemon-Gründern vorerst:

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Microsoft-PR für das “Barrierefrei Kit”:
Pressekonferenz im Dunkeln

Eine Präsentation im Dunkeln? Wenn’s denn sinnvoll ist, weil’s zum Thema passt, ist es eine wirklich gute PR-Idee.

Man kann ja von Microsoft halten, was man will. Und alle Blogger machen das ja ohnehin. Aber mir fällt immer wieder auf, dass die Grossen und daher der Legende nach Schwerfälligen oft sehr gute Marketing- und PR-Ideen haben. Solche, die nicht teuer sind und die auch Startups gut anstehen würden.

Heute kam die Einladung von Microsoft Schweiz zu einem Event: Sie launchen einen Accessibility-Kit für Sharepoint (von dem man ja erstmal denkt, das ist das letzte, was accessible wird, siehe Vorurteils-Intro oben) in der «Blinden Kuh», einem von Blinden betriebenen Restaurant in Zürich (und Basel). » weiterlesen

Wie findet man eigentlich
eine gute Geschäftsidee?

«Ich würde ja schon gern eine Firma gründen, aber ich finde einfach keine Geschäftsidee» – das hört man oft von potenziellen Jungunternehmern. Aber zum Trost: Bill Gates, Steve Jobs und Mark Zuckerberg hatten auch keine gute Idee.

Erfolgreiche Firmen fangen immer mit einer brillanten Idee an — das denken zumindest die meisten Leute. Geprägt ist diese Vorstellung vor allem durch eines: Glorifizierende Presseberichte, in denen der Werdegang erfolgreicher Unternehmer als logische Folge extrem intelligenter Entscheidungen dargestellt wird, ausgehend von einem fantastischen Geistesblitz.

Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man schnell: Dieses Idealbild hat mit der Realität wenig zu tun. Die meisten Unternehmen fangen mit einer relativ konfusen Vorstellung davon an, womit sie dereinst Geld verdienen wollen. Bill Gates wollte eigentlich nur nur irgendwas mit Software machen; über sein heutiges Quasi-Monopol ist er fast zufällig gestolpert. Apple hatte eigentlich vor, Bausätze für Hobbybastler zu produzieren. Dass die Leute lieber fertige Computer kaufen, fand man erst später heraus. Und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bediente sich zwecks Ideenfindung pragmatischerweise bei einem Projekt zweier Kommilitonen, die ihn bis heute deswegen verklagen. » weiterlesen