Thema: Medien

 

Alle 18 Artikel zum Thema Medien auf startwerk.ch:

Content-Marketing via PR-Text:
Drei sind ein Trend

Auch Startups rüsten auf, was Medienarbeit und Content-Marketing angeht. Neuste Entwicklung: Pressemitteilungen, die wie objektive Artikel über einen Trend daherkommen und nebst dem eigenen Unternehmen auch gleich die ganze Konkurrenz in einem “Trend” darstellen.

sheetIn Journalistenkreisen ist es ein unter Wehklagen wiederholte Tatsache: Die “Gegenseite”, also Quellen und Objekte der Berichterstattung, rüstet seit Jahren medial auf. PR-Agenten sind in Heerscharen anzutreffen, Kommunikationsprofis wollen jedes Zitat gegenlesen und selbsternannte Medienrechts-Experten erklären dem Blogger, was er angeblich schreiben darf und was nicht.

Mal vom letzten Beispiel abgesehen, ist die Entwicklung so schlecht nicht: Das Wissen um Bedürfnisse und Ansprüche von Journalisten hat zugenommen, das tägliche Seilziehen darum, was in den Medien mit Breitenwirkung publiziert wird, ist professioneller geworden: Journalisten müssen besser recherchieren, um Insider-Wissen und Skandale aufzudecken; PR-Leute müssen überzeugender argumentieren und mehr echte Information preisgeben, um Journalisten dazu zu bringen, über ihren Gegenstand zu schreiben. » weiterlesen

9 Fragen an Bernhard Brechbühl von Storyfilter:
“Ich glaube an das
Lean Startup-Modell”

Das Newsportal Storyfilter.com ist seit rund einem Monat online und hat in der Schweizer Medienszene bereits für Diskussionen gesorgt. Mit ausgewählten Geschichten und Videos aus aller Welt möchte Gründer und Ex-20-Minuten-Journalist Bernhard Brechbühl seine Community aufbauen. Welche Ziele Brechbühl mit Storyfilter erreichen will und was sein Fazit nach einem Monat ist, haben wir nachgefragt.

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Bernhard Brechbühl Storyfilter-Gründer

Wie unterscheidet sich Storyfilter von herkömmlichen Newsportalen?

Unsere Redaktion nimmt den Usern Arbeit ab, indem sie hunderte von Newsquellen, Blogs und Social-Media-Kanälen nach starken Geschichten durchforstet. Wo sind die Storys, die eine “Wow”-Reaktion auslösen und verblüffend sind? Im Netz gibt es jeden Tag Perlen, die für Gesprächsstoff sorgen. Unsere redaktionelle Arbeit nennen wir Kuratieren. Wir spüren Geschichten auf, die noch nicht auf jedem Newsportal herumschwirren. Frische Inhalte, die User mit ihren Freunden teilen können. Unsere Auswahl von zirka sieben Geschichten liefern wir jeden Werktag per Newsletter und natürlich via Facebook und Twitter. » weiterlesen

Pitchen allein reicht nicht:
Vorschläge für wirksame Startup-PR

Die meisten Pressemitteilungen landen im Papierkorb. Wir schlagen einen Strategiewechsel vor.

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Was in eine Pressemitteilung gehört: Überlegt euch eure Story.

PR-Texte verschicken ist eine frustrierende Angelegenheit. Die allermeisten davon bleiben unbeachtet, man ärgert sich leicht über die scheinbar willkürlich agierenden Redaktionen. Der Misserfolg der meisten PR ist aber selbstgemacht, wie wir auch schon argumentiert haben: Kollege Martin Weigert hat eine Liste von vermeidbaren Fehlern zusammengestellt, ich habe an dieser Stelle auch schon erwähnt, wie Pressemitteilungen meiner Ansicht nach geschrieben sein sollten. Was gibt es sonst noch zu beachten? » weiterlesen

«Vorbilder sind nicht so mein Ding»:
9 Fragen an Samuel Mäder
von Gonnado

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Samuel Mäder, Mitgründer der Freizeitplattform Gonnado.

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Bei der Freizeitplanung helfen: Samuel Mäder

Sam, was ist die Idee hinter Gonnado?

Alle Freizeitangebote einfach auffind- und buchbar machen. Unter anderem mithilfe von persönlichen Freizeitempfehlungen. Zudem kann man sich auf Gonnado.com verabreden, da Freizeiterlebnisse gemeinsam mehr Spass machen.

Was beschäftigt euch im Moment?

Die Weiterentwicklung des Onlineservices, zum Beispiel hinsichtlich Qualität von Content, Empfehlungen und geografischer Suche. Zudem der positiv angelaufene Verkauf von Werbepaketen an Freizeitanbieter, die anstehende A-Investitionsrunde und die Planung des Rollouts.

Schon zum Start hattet ihr Konkurrenz mit Spontacts, letztes Jahr kam Jooik hinzu. Wie hat das eure Positionierung beeinflusst?  » weiterlesen

«Tödliche Umarmung»:
Medienpartnerschaften für Startups

Medienpartnerschaften bringen grosse Chancen für Startups mit sich, Gefahren allerdings auch.

Die Startup-PR-Agentur Rollfeld lud zu einer Diskussionrunde über das Wie und Wozu der Zusammenarbeit mit Verlagen. Besonders für Webstartups sind Medien- oder sogenannte Reichweitenpartner eine attraktive Sache. Die Einbettung im Onlineangebot eines publikumsstarten Mediums könne einem Jungunternehmen einen «Wasserfall an Aufmerksamkeit» bieten, so Hansi Voigt, ehemaliger Chefredaktor von 20Minuten online.

Das leuchtet ein: Auf einem bekannten Onlineangebot präsent zu sein, kann einem Startup innert kurzer Zeit eine kritische Masse an Nutzern verschaffen.

Richtig eingesetzt schaffen Medienpartnerschaften Startups die Aufmerksamkeit, die sie in der Startphase brauchen. Gleichzeitig bieten sie Verlagen die Möglichkeit, ihre Onlineangebote auszubauen. Klassisches Win-win? Sind solche Partnerschaften zurecht eine Art heiliger Gral für Startups, wie oft behauptet wird? » weiterlesen

Mag20:
Printmagazin mit
Crowdsourcing statt Redaktion

Das Problem wird oft beklagt: fehlende Innovation bei Printmedien. An den etablierten Verlagen vorbei versucht es nun ein Jungunternehmer mit einem radikal neuen Magazinkonzept.

Eine Zeitschrift, die ohne Redaktion auskommt und zu 100 Prozent auf user generated content setzt: Das ist die wagemutige Idee von Jungunternehmer Markus Bucheli. Der 28-jährige lanciert mit Mag20 Mitte August ein Magazin, das ein für die Medienbranche brandneues Vergütungsmodell mitbringt: eine Gewinnbeteiligung für Autoren.

Die selbsterklärte Mission des Startups: Print zu demokratisieren und bei der Produktion und Auswahl der Inhalte ganz auf das Konzept Crowdsourcing zu vertrauen. Das soll so funktionieren, dass jeder auf der Website von Mag20 Artikel veröffentlichen kann. Die populärsten 20 davon landen anschliessend in einer wöchentlichen Printausgabe.  » weiterlesen

In eigener Sache:
startwerk.ch und
die Handelszeitung kooperieren

Die Handelszeitung veröffentlicht ab sofort ausgewählte Artikel von startwerk.ch online.

Die Handelszeitung, die führende Schweizer Wirtschaftszeitung für Unternehmen und Management, wird künftig ausgewählte Artikel von startwerk.ch syndizieren und auf handelszeitung.ch veröffentlichen.

Leser der Handelszeitung erhalten so zusätzliche Einblicke in spannende Jungunternehmen und das Thema der Firmengründung. Für startwerk.ch stellt die Partnerschaft eine ideale Möglichkeit zur Erhöhung von Reichweite und Bekanntheit dar. Davon profitieren auch die von uns porträtierten Startups, da sie die Chance haben, nicht nur bei startwerk.ch online zu gehen, sondern auch auf dem Webauftritt der Handelszeitung. Welche Artikel übernommen werden, entscheidet jeweils die Onlineredaktion der Handelszeitung.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und über die Möglichkeit, der Schweizer Startupszene noch mehr verdiente Aufmerksamkeit in den Breitenmedien verschaffen zu können.

Frisch online: Unser Beitrag zu RememberTheName.

Nachrichtenarme Zeit:
Startups, nutzt das Sommerloch


In den kommenden Wochen werden Blogs, IT-Portale und Nachrichtenangebote viele Artikel publizieren, die es sonst maximal zu einer Randnotiz gebracht hätten. Startups und Webfirmen sollten das Sommerloch nutzen.

Bessere Chancen auf Berichterstattung im SommerDie nächsten vier Wochen wird es im Netz deutlich ruhiger werden. Millionen Menschen verbringen den Juli traditionsgemäß lieber im Urlaub, auf der Terrasse, im Schwimmbad oder im Café, statt bei der (vielleicht auch in diesem Jahr noch eintreffenden) Hitze im Büro zu schwitzen.

Das berühmt-berüchtigte Sommerloch ist die Folge, mit all seinen Schlagzeilen und Meldungen, die eigentlich nicht mehr als ein paar Zeilen wert sind, aber aus Ermangelung an wirklich wichtigen Ereignissen zu großen Stories aufgeblasen werden. Auch die Tech-Presse bleibt davon nicht verschont. Schon seit einigen Tagen erhalten wir merklich weniger Pressemitteilungen, und auch Pitches von jungen Webfirmen sind zur Zeit eher selten. Die wenigsten (hiesigen) Gründerteams nutzen die Sommerzeit für Produktlancierungen oder größere Ankündigungen. Denn wenn die Zielgruppe ohnehin nicht vor dem Rechner sitzt sondern sich die Sonne auf den Bauch scheinen lässt, ist es sinnlos, die PR-Trommel in Gang zu setzen, so die Annahme. An dieser mag etwas dran sein. Trotzdem empfehlen wir jungen Onlineservices, genau das Sommerloch dafür zu nutzen, sich ins mediale Rampenlicht zu begeben.

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Rayneer TV:
Per Facebook personalisiertes Musikfernsehen

Seit heute ist das personalisierte Musikfernsehen Rayneer für die Öffentlichkeit freigeschaltet und möchte im Schweizer Musikmarkt mitmischen.

Rayneer (Bild: Screenshot rayneer.tv)Die Informationsflut des Webs schafft Bedarf für Filter und Personalisierungsdienste, die uns dabei helfen, relevante Inhalte zu finden.

Der gerade frisch lancierte Webservice Rayneer TV packt das Thema Filterung für das Feld der Musikvideos an. Die Idee: Auf dem Videoportal sollen Nutzer Musikclips sehen können, die ihrem musikalischen Gusto entsprechen. Personalisiert wird dabei nicht durch eine manuelle Angabe von Präferenzen, sondern per Facebook. So sammelt der Dienst Infos über den Musikgeschmack seiner Nutzer über ihre Likes und Pinnwand-Beiträge. Daraus wird das jeweilige Profil generiert. Der Vorteil dieser Methode ist der geringe Aufwand für die User, die dafür aber auch zwingend einen Facebook-Account haben müssen. Neben der Webapp existiert eine kostenlose Applikation für Smartphones.

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Exit nach 15 Monaten:
Ringier holt sich Mehrheit an DeinDeal

60 Prozent der im März 2010 gestarteten Groupon-Kopie DeinDeal.ch gehen an das Medienunternehmen Ringier, das nun wohl seinerseits auf einen Exit hofft.

Der Onlinearm des Medienkonzerns Ringier hat eingekauft: Wie heute bekannt wurde, hat sich das grösste Schweizer Medienunternehmen für eine nicht genannte Summe 60 Prozent der Rabattplattform DeinDeal.ch gesichert.

Der Groupon-Klon war zuletzt rasant gewachsen und hat nach eigenen Angaben inzwischen 125 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von 50 Millionen Franken für das laufende Jahr im Visier. Amir Suissa (Mitglied bei Pollenizer und Mitgründer von First Tuesday Zürich und Swissinvest.com) und Adrian Locher (Sandboxer und unter anderem Mitgründer von Zimtkorn) haben DeinDeal im März 2010, auf dem Höhepunkt des Hypes um das neue Geschäftsmodell gestartet. Innert der letzten 15 Monate wurde massiv skaliert.

Ziel: Übernahme

Ob das Jungunternehmen bereits Gewinne verbuchen kann, ist nicht klar. Aber mit Sicherheit auch nicht entscheidend für Ringier – schliesslich wurde vor kurzem bekannt, wieviel Geld für die Komplettübernahme des Deutschen Citydeal-Portals durch Groupon im Mai 2010 geflossen war. » weiterlesen