Alle 22 Artikel zum Thema Marketing auf startwerk.ch:
Best practices: Startwerk hat Gründer nach ihren Erfahrungen im Marketing gefragt. Was war ihre beste Entscheidung?
Das richtige Vermarkten der eigenen Idee ist die notwendige Ergänzung zur Entwicklung eines Produkts. Egal wie bahnbrechend die Innovation ist und ob sie noch so ein Selbstläufer zu sein verspricht, ganz ohne Marketing kommt man dabei bekanntlich kaum aus. Oder wie Dharmesh Shah einmal gesagt hat: Kaum ein Startup hat ein Technologieproblem – aber viele haben ein Marketingproblem. Deshalb habe ich nach positiven Erfahrungen im Marketing gesucht – hier das Resultat unserer Startwerk-Umfrage.
Remo Uherek, Gründer Trigami
“Wir haben in der Anfangsphase sehr viel Zeit und Energie in Öffentlichkeitsarbeit und Online-PR investiert. Durch Blog- und Presseberichte konnten wir sehr schnell die kritische Masse erreichen. » weiterlesen
Biologische Attraktivität hängt vom Erbgut ab. Voraussage und Vergleich mittels Tests hat das Startup Genepartner als Geschäftsmodell für sich entdeckt.
Das Zürcher Startup
Genepartner wertet die Gene von Singles auf Kompatibilität aus. Die Idee: schon auf der Onlinedating-Plattform feststellen können, ob man sich beim persönlichen Treffen “riechen können” wird. Studien in der Humangenetik vertreten nämlich die Ansicht, dass der unbewusst wahrgenommene Geruch von Menschen ein enscheidender Faktor für gegenseitige Attraktivität ist.
Die chemische Zusammensetzung dieses olfaktorischen Fingerabdrucks hängt ab von der DNS einer Person. Dabei sind besonders die Sequenzen von Interessen, welche die sogenannten HLA-Moleküle kodieren. Diese für die Immunabwehr wichtigen Proteine werden über die Nase wahrgenommen und beinflussen gemäss Genepartner subtil unsere Partnerwahl. Hier kommt das Labor ins Spiel: Anhand einer DNS-Probe können Profile erstellt werden, die biologistisch eingestellte Singles ihrer Kompatibilität online vergleichen lassen.
» weiterlesen
Die Schweizer Version von My Muesli – Schokolade nach Wunsch selber zusammenstellen. Beim Marketing setzen die Gründer auf die Zutat Social Media.
My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi
Wer sich traut, in den gerade in der Schweiz bekanntlich ziemlich überfüllten Markt für Schokolade einzusteigen, hat entweder eine Menge Selbstvertrauen oder eine besondere Idee. Wer vorletzte Woche das Startupcamp in Basel besucht hat, kennt letztere schon. Sven Beichler und Christian Philippi stellten My Swiss Chocolate dort nämlich vor.
Der Name sagt es bereits: Schoggi, Swissness und Customization – das ist das Konzept hinter dem Unternehmen. Kunden werden im Onlineshop, der im Sommer gestartet werden soll, ihre Wunschschokolade zusammenstellen können. Und zwar die Couverture – also die Schokoladensorte der Tafel, ein Zusatzaroma, und weitere Zutaten. Diese machen die Personalisierung aus, es soll darum eine grosse Palette wählbarer Möglichkeiten geben, von klassischem Schoggibeiwerk wie Haselnüssen oder Rosinen bis hin zu Gummibärchen, Wasabinüsschen oder Chilis. » weiterlesen
Zum Wochenschluss drei Lektüretipps für Jungunternehmer, die nach unterhaltsamer Lektüre für einen entspannten Sonntag suchen.
Die
Januarausgabe der Brand Eins hat den Schwerpunkt “Selber machen”. Thema sind Selbständigkeit, Leute mit Eigeninitiative und Hindernisse auf dem Weg ins Unternehmertum. Im Heftarchiv sind alle Artikel kostenlos im Volltext vorhanden – also jede Menge Material zum Schmökern. Zu empfehlen sind etwa der Beitrag über einen Autohersteller, der in einer Velowerkstatt produziert (
Marke Eigenbau) oder das Porträt dreier Pioniere mit je einer guten Idee:
Die tun was.
» weiterlesen
Ein Spinoff der ETH Lausanne setzt dem Trend immer dünnerer Bildschirme und Multitouch eine neue Idee entgegen – Papier als Display.
Tablet-Computer und Smartphones sind auf dem Vormarsch. Neben dem Aspekt der Mobilität ist es die Augmented Reality, die als Treiber dieser Technologien wirkt. Einen faszinierenden neuen Take auf dieses Thema hat Simply Paper, ein EPFL-Spinoff in Gründung. Das “Augmented Paper” soll einen neuen Zugang zu digitaler Information bieten, indem es den Benutzer mit etwas vertrautem interagieren lässt – Papier – und gleichzeitig die Vorteile interaktiver Informationsverarbeitung bietet.
Simply Paper ist ein Projektions- und Kamerasystem, das von oben Information auf Papier projiziert und gleichzeitig anhand der Kamera auf Inputs reagiert. Es wird stationär aufgebaut und funktioniert mit dafür designtem Printmaterial. » weiterlesen
Nviso will die Marktforschung automatisieren. In Zukunft sollen sich emotionale Reaktionen durch eine Kamera direkt vom Gesicht des Kunden ablesen lassen.
Micro-Expressions: Das sind Gesichtsausdrücke, die wir beinahe unmerklich zeigen, ohne es selbst zu merken.
Nviso hat eine webbasierte Software entwickelt, die darauf ausgelegt ist, per Kamera kleine Bewegungen der Gesichtsmuskeln emotionalen Zuständen zuzuordnen. Das Startup will damit dem bekannten Online-Fragebogen eine neue Tiefendimension geben, automated emotion capture heisst das Stichwort. Funktionieren soll die webbasierte Anwendung über jede herkömmliche Webcam, die dafür während einer Befragung aktiviert wird.
» weiterlesen
Suchmaschinenmarketing: Die Webrepublic versucht mit den Argumenten Google-Erfahrung und Full-Service den Markt zu erobern.
Seit August ist die
Webrepublic als Agentur für SEM im Geschäft, hat aber erst seit wenigen Tagen eine richtige Webseite. Dabei hat sie bereits jetzt ein Kundenportfolio in dem etwa Manor, die SBB oder Orell Füssli vorkommen. Wie geht das?
Einerseits brachte Gründer Tom schon ein solides Netzwerk mit, andererseits setzt die Firma konsequent auf Verbreitung über Mundpropaganda.
Angefangen hat die Webrepublic mit zwei Leuten: Thomas Hanan und Tobias Zehnder. CEO Tom war der erste Schweizer Googler und hat die Vertriebsseite für Google Schweiz und Österreich und das Zürcher Office mitaufgebaut. Was unter anderem hiess, eine erste Fuhre von Büromöbeln von der Ikea für die zukünftigen Büros heranzuschaffen. » weiterlesen
Coguan ist ein Marktplatz für Onlinewerbung. Das Spinoff von ETH und HSG hat sich dafür aber nicht den Schweizer Markt ausgesucht, sondern den Spanischen.
Grosse Pläne:
Adbrite in den USA oder
Adscale in Deutschland haben Pate gestanden für den schweizerisch-spanischen Onlinewerbe-Dienstleister
Coguan. Das Spinoff von HSG und ETH hat das spanischsprachige Internet im Visier, seine Wurzeln aber in der Schweiz, Gründer Carlos Bravo absolvierte hier sein Wirtschaftsstudium. Bei der Suche nach einem Markt, für den sich das Modell adaptieren liess, lag Spanien nahe – sowohl von Carlos’ Background her wie von der offenen Marktsituation. Carlos entwarf den ersten Businessplan 2007, während seiner Diss, die er über onlinebasierte Dienstleistungen schrieb.
Ein Broker für Onlinewerbung
» weiterlesen
Wie soll man seine Firma marketingmässig positionieren, was passt zur eigenen Marke – und was nicht? Mit diesen Fragen sehen sich Unternehmen im Alltag immer wieder konfrontiert. Claudia Desax erzählt, welche Antworten sie für Opia gefunden hat.
Von Claudia Desax, Gründerin Opia
Das Startup-Diary von Claudia Desax
“Wir haben uns bei Opia ein Geschäftsfeld in einem überaus gesättigten Markt ausgesucht. Entsprechend ergibt sich die einzige Möglichkeit, die gewünschten Kunden anzusprechen, durch unsere Postitionierung und durch unser Marketing.
» weiterlesen
Das Freemiumidee ist besonders bei Webstartups sehr beliebt. Wir fragen ob zu Recht.
Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Skype, Flickr, Xing, Trillian oder Dropbox sind einige der bekanntesten Freemium-Dienstleister im Web und sind damit erfolgreich. Entsprechend oft trifft man das Ertragsmodell in den Businessplänen von Webstartups an. Das heisst aber nicht, dass eine solche Preisstrategie leicht anzuwenden ist.
Im Web finden sich jede Menge Beiträge mit mehr oder weniger hilfreichen Überlegungen zu Freemium, von allgemeinen Tipps bis hin zu Berechnungsgrundlagen. Startwerk- und Netzwertig-Autor Andreas Göldi hat ebenfalls einen lesenwerten Beitrag zum Thema geschrieben. Also jede Menge Theorie; wir möchten hier versuchen, etwas Überblick zu schaffen. » weiterlesen