Thema: Marke

 

Alle 11 Artikel zum Thema Marke auf startwerk.ch:

Zu Besuch bei Micro Mobility Systems:
Die Jahre nach dem Hype

Jeffrey Vögeli, 15. Juli 2010 um 16.02 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Jeder erinnert sich an die Kickboards und Micro Scooters, die vor einigen Jahren allgegenwärtig waren. Der grosse Ansturm ist vorüber, doch das Unternehmen gibt es noch. Und es wächst.


micro luggage - der neuste Wurf
micro luggage - der neuste Wurf
Manche Jungunternehmer wären mit diesem Ansturm nicht fertig geworden: Zwei Jahre nach dem ersten Prototyp machte Wim Ouboters junge Firma einen Umsatz von 100 Millionen. Und dann, fast von einem Tag auf den anderen, war es vorbei; der Markt war gesättigt.

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Trekksoft, Bus2alps, Outdoor Interlaken:
Von Zielgruppen und Webplattformen

Jan Rothenberger, 10. Juni 2010 um 13.21 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Jungunternehmer Philippe Willi erklärt Trekksoft, eine spezialisierte Buchungsplattform für Outdoor-Aktivitäten, und wie er zum Gründer im Tour-Operator-Geschäft wurde.

Ich treffe Philippe Willi im ehemaligen Büro der Zürcher Webentwickler Zimtkorn an der Sumatrastrasse. Inzwischen ist hier als Nachmieterin die Goodshine GmbH eingezogen, die hinter dem Groupon-Klon Deindeal.ch steht. Die Verbindung der beiden Unternehmen ist Adrian Locher, Gründer in beiden Unternehmen.

Philippe hat heute einen seiner zwei Tage in Zürich pro Monat, sein Arbeitsplatz ist sonst Interlaken. Die Funktion als CFO von Zimtkorn liesse sich gut von dort aus erledigen, meint er. Der einzige Grund, warum er gern mehr Zeit in Zürich verbringen würde sei die Nähe zur Startupszene, meint er: “Alles passiert in Zürich.” Neben den Meetings, die jeweils hier auf dem Programm stehen, rührt Philippe gerade die Werbetrommel für Trekksoft. Vorher hat er etwa Roland Zeller, Geschäftsführer von travel.ch für ein Gespräch getroffen. Und jetzt hat er die Gelegenheit genutzt, um sich schnell die Fortschritte bei Goodshine anzuschauen.

Trekksoft ist das neueste Venture von Phillippe, Adrian und Valentin Binnendijk, ebenfalls bei Zimtkorn. Trekksoft ist eine Online-Buchungsplattform, die für Tour Operators im Outdoor-Sport-Sektor gedacht ist. » weiterlesen

Firmennamen suchen:
Tools zur Namensfindung

Jan Rothenberger, 12. April 2010 um 10.23 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

What’s in a name? Einige Tools und Strategien, die beim Finden von Firmennamen helfen können – für weniger Kopfzerbrechen.

Da die Artikel auf Startwerk mit Tipps und Tricks zur Namensfindung Dauerbrenner sind – wie uns die Seitenstatistik verrät – hier der Versuch, einen etwas ausführlicheren Ratgeber zusammen zu stellen.

Positionierung, Markenversprechen, Produkt: Das alles soll im Namen des Unternehmens anklingen. Dieser soll effektiv und einprägsam zusammenfassen, was man zu bieten hat und am besten auch gleich noch, warum. Gut klingen soll der Name, positive Assoziationen wecken, auch Fremdsprachlern leicht über die Lippen kommen und vor allem originell sein. Hier fangen die Probleme an – wie soll man allen diesen Ansprüchen gerecht werden? Um jede Menge Brainstorming, ein klares Bild vom gewünschten Image des Produkts und Ideen zur Abgrenzung von der Konkurrenz kommt man dabei nicht herum.

Wer aber schon eine – wenn auch vage – Idee hat, wo es hingehen soll, kann sich mit ein paar Webapplikationen einiges an kombinatorischen Mühen sparen. » weiterlesen

Geistiges Eigentum II/II:
Wann lohnt sich ein Patent?

Gastautor, 2. Februar 2010 um 8.19 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum

Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?

Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.

Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen

Geistiges Eigentum I/II:
Die wichtigsten Fragen zum Patentrecht

Gastautor, 29. Januar 2010 um 7.14 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.

Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum


Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?

Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen

Namensfindung für Startups:
Wie soll das Ding bloss heissen?

Jan Rothenberger, 3. Dezember 2009 um 7.27 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Für manche ist der Fall von Anfang an klar, andere suchen monatelang danach; drum herum kommt niemand: das Finden eines passenden Namens für das eigene Unternehmen. Früher oder später muss sich jedes Startup dieser Frage stellen.

Ist das Produkt noch so revolutionär und das Geschäftsmodell noch so bombensicher – wer hier danebenhaut, gefährdet nachhaltig seinen Erfolg. Von Überlegungen zur Stärke der eigenen Brand, und was sie transportieren soll bis hin zur Frage, wie anderssprachige Kunden mit dem Namen zurechtkommen; an Ansprüchen mangelt es nicht. Steht der erste Buchstabe auch genug weit im Alphabet, um eine vorteilhafte Position in Directories zu ergattern oder sind wir zu nah an der Konkurrenz? Dass letzteres riskant sein kann zeigt etwa der Fall von Amazee. Startwerk-Gastautor Eric Fischer von Usekit hat in der Vergangenheit schon zur Crux der Namensfindung gebloggt. Eric und sein Team verbrachten viel Zeit mit systematischen Überlegungen, um dann am Schluss schlicht per Zufall auf einen noch griffigeren Namen zu stossen.

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Amazon-Amazee-Markenstreit:
Teilerfolg für Amazee

Peter Sennhauser, 2. Mai 2009 um 10.21 Uhr , 4 Kommentare Kommentare

Amazon lässt die Klage gegen die Schweizer Marke Amazee fallen, führt den Streit in den USA aber weiter. Amazee hat ausserdem “Jamazee” eintragen lassen.

Kleine Erfolgsmeldung diese Woche von Amazee: Das Schweizer Startup berichtet im Amazee-Blog, dass Amazon in der Schweiz nicht weiter gegen die Kollaborationsplattform wegen Markenverletzung vorgehen will. Das habe der zuständige Chef für Intellectual Property, Trademark und Domains den Schweizern telefonisch mitgeteilt.

Die schlechte Nachricht lautet, das Amazon den Einspruch gegen die Marke Amazee in den USA aufrecht erhalten will – und diese Eintragung ist so wichtig wie die in der Schweiz.

Am 19. März hat Amazee ausserdem beim Schweizer Markenamt die Eintragung von “Jamazee” beantragt:

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Amazon greift Amazee an:
Gigantin gegen Startup

Peter Sennhauser, 21. April 2009 um 8.01 Uhr , 13 Kommentare Kommentare

Das Schweizer Startup Amazee kommt unter Beschuss des Buch- und Internethandels-Giganten Amazon. Jeff Bezos’ Anwälte reklamieren im Namen der Firma eine Markenverletzung.

“Es wäre nicht konsequent, klein beizugeben”, sagt Dania Gerhardt kämpferisch – und ein bisschen trotzig: Das Schweizer Startup Amazee wird es mit dem Internet-Giganten Amazon aufnehmen.

Nicht weil Dania und Ehemann und Co-Amazee-Gründer Gregory Gerhardt das wollen, sondern weil sie müssen: Die Handelsplattform Amazon hat beim amerikanischen Markenamt Widerspruch gegen die Eintragung von “Amazee” erhoben und verlangt die Löschung der Marke:

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Patente:
Meine Idee, meine Festung?

Peter Sennhauser, 15. April 2009 um 10.23 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Wie wichtig sind Patente in der Gründerszene? Und wie gut schützen sie das geistige Eigentum der Erfinder?

Patentzeichnung (Ausschnitt)
Patentzeichnung (Ausschnitt)
Mein Grossvater war ein technisch talentierter, aber auch ein etwas bitterer Mensch. Er begründete das immer wieder damit, dass er der Erfinder des Velo-Klappständers sei.

Ich war beim bloßen Gedanken daran beeindruckt: Der Seitenständer war vor dem Mountainbike-Zeitalter nicht nur an jedem Fahrrad, sondern auch an jedem Motorrad zu finden. Mein Großvater hatte diese geniale Erfindung gemacht? Er betonte sogar, er habe sie zum Patent angemeldet. Warum also die Verbitterung?

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Jungunternehmer:
Gibt es ein Gründer-Gen?

Peter Sennhauser, 12. März 2009 um 8.03 Uhr , 6 Kommentare Kommentare

Unternehmertum hat man im Blut. Wie Dominik Grolimund, der mit 17 seine erste kommerziell erfolgreiche Firma gründete. Was mir Ende zwanzig nicht annähernd gelang. Oder ist doch alles nur Erziehung und Ausbildung?

Mit dem Anbruch des Informationszeitalters öffnete sich eine Gründerwelt voller Möglichkeiten, wie es sie wohl nie zuvor gegeben hat. Schon als Teenager hat mich die Möglichkeit fasziniert, nur mit Zeit und Wissen aus buchstäblich nichts einen Mehrwert zu schaffen, der sich massenhaft verkaufen lässt: Weiche Ware – Software.

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