Thema: Interview

 

Alle 26 Artikel zum Thema Interview auf startwerk.ch:

Kooperation von Mila und Swisscom:
Interview mit Mila-Gründer Manuel Grenacher

Mila kooperiert neu mit der Swisscom und bietet auf ihrer Shareconomy-Plattform privaten Supportdienst bei technischen Fragen für Swisscom-Produkte an. Mit diesem Schritt öffnet sich Mila erstmals einem Grosskonzern und bietet ihm Zugang zu der Mila-Community und deren Skills. “Eine Win-Win-Situation”, sagt Mila-Gründer Manuel Grenacher.

Manuel Grenacher

Manuel Grenacher

Manuel Grenacher, Gründer von Coresystems und Mila, sitzt zurzeit in Berlin und arbeitet am Fortschritt seines Startups. Die Shareconomy-Plattform Mila, die Dienstleistungen an Privatpersonen vermittelt, hat mit der Zusammenarbeit mit Swisscom eine neue Richtung eingeschlagen. Manuel Grenacher spricht im Startwerk-Interview über die Kooperation mit Swisscom.

Manuel Grenacher, warum die Kooperation mit der Swisscom?

Mila eröffnet mit der Zusammenarbeit einen neuen Support-Kanal für die Swisscom. Der Grosskonzern kann so mit einem neuen Ansatz mit ihren Kunden in Kontakt treten. Nachbarn können sich gegenseitig bei technischen Problemen mit dem Internet oder dem TV helfen. Solche “Offline”-Supporter werden heute wieder wichtig, weil die Konsumenten nicht alles über Telefon und Internet abwickeln möchten. Es ist aber auch nicht immer sinnvoll, wegen eines kleinen Problems einen Swisscom-Techniker einzusetzen. Die Kooperation mit der Swisscom ist eine Win-Win-Situation.  » weiterlesen

«Es ist eines der schwierigeren Geschäftsmodelle»:
Warum Mila in China startet

Was bringt ein Schweizer Startup nach Asien? Wir fragen Mila-Gründer Manuel Grenacher, der gerade aus Shanghai zurückkommt.

CeBIT 2013An diesem Geschäftsmodell beissen sich europäische Startups bislangs die Zähne aus. Dienstleistungsmarktplätze à la Taskrabbit sind ein schwieriges Feld, im deutschsprachigen Raum fehlen bisher die Erfolgsbeispiele. Das im März gestartete Zürcher Jungunternehmen Mila will das nicht nur hierzulande etablieren, sondern hat sich auch entschlossen, es parallel in China zur versuchen. Wir fragen nach, warum.

Mila ist gerade in China gestartet. Warum ist das ein attraktiver Markt?
Wir versuchen mit Mila das Leben zu vereinfachen, indem man einfache Aufgaben outsourcen und Mikro-Services finden kann. In grossen Städten wie Shanghai gibt es hunderttausende Menschen, die in einer höheren Position arbeiten und sehr beschäftigt sind. Da existiert eine grosse Nachfrage. Zweitens sind hier Dienstleistungen schwieriger zu finden als auf dem Land oder in kleineren Städten. Ein Telefonbuch aufzuschlagen hilft Ihnen nicht weiter. Sie brauchen fast ein privates Beziehungsnetzwerk, um an die Leute heranzukommen. Und ich behaupte, in diesen Städten sind die Menschen viel Smartphone-affiner. Man ist offener gegenüber mobilen Marktplätzen als die Europäer.

Und die Motivation?
Die Motivation neben dem Markt ist, etwas Neues zu machen. E-Commerce ist ausgelutscht. Dienstleistungen online zu buchen, ist dagegen erst im Kommen. Weltweit. » weiterlesen

Der Film The Startup Kids:
Unbekannte Stars

Kino für Gründer: Vergangene Woche zeigte der Zücher Hub den Dokfilm The Startup Kids. Zudem gab’s einen Fotowettbewerb.

thestartupkids-300x202Es klingt wie ein Widerspruch: Unbekannte Berühmheiten. Aber zu Leuten wie Zach Klein, Drew Houston oder Alexander Ljung passt der Ausdruck.

Sie sind Superstars in der Startupszene, Paradebeispiele für den archetypischen Traum des erfolgreichen Gründers, der mit einem Laptop und einer Idee startet, es zum Millionär bringt und mit einem weltbekannten Dienst das Internet nachhaltig prägt. Trotzdem: Kaum jemand kennt ihre Namen, vor allem kaum jemand ausserhalb der Startupszene.

The Startup Kids ist ein Dokumentarfilm, der diese Leute versammelt und zu Wort kommen lässt. Gedreht haben ihn die beiden Isländerinnen Vala Halldorsdottir und Sesselja Vilhjalmsdottir. Eine konkrete Fragestellung haben sie beiden nicht. Denn The Startup Kids will nicht wirklich einer Sache auf den Grund gehen, es ist vielmehr eine unverkrampfte Suche nach so etwas wie dem «Startup-Groove».  » weiterlesen

Interview mit Business Angel Carole Ackermann:
«Scheitern ist keine Schande»

Im Interview erzählt Carole Ackermann, Präsidentin der Business Angels Schweiz, worauf sie bei Startups achtet und fordert einen positiveren Umgang mit Startup-Misserfolgen.

Carole AckermannSind Startups eine gute Geldanlage?
Ja, als Ergänzung zu anderen Anlagen in einem Portfolio. Als ausschliessliches Investment nein, dafür haben sie ein zu hohes Einzelrisiko. Von zehn finanzierten Startups hat vielleicht eines grossen Erfolg, einige plätschern dahin, einige sind ein Totalverlust. Ganz viele Elemente spielen zusammen und müssen stimmen.

Was muss ein Business Angel mitbringen – abgesehen von Kapital?
Business Angels sollten ihre Startups unterstützen können. Sie helfen Startups mit Marktzugang, mit Beziehungen. Oder mit Erfahrung, wie man ein Unternehmen führt, von der Kapitalerhöhung bis zur Liquiditätsplanung. Da gibt es einen Rattenschwanz an Dingen, die Startups in kurzer Zeit lernen müssen. Wer sich hier nicht engagieren will, sollte besser Bluechip-Aktien kaufen.

Sie präsidieren die Business Angels Schweiz. Es gibt aber noch viele Angels, die nicht institutionell organisiert sind. Wie kommt man als Startup an diese heran?  » weiterlesen

«Heute ist der Wettbewerb härter»:
Adrian Bührer über die Zeit bei students.ch und sein Startup Skim

Adrian Bührer ist Jungunternehmer, leitete students.ch und investiert in Startups. Sein jüngster Wurf ist Skim, ein Kennenlern-Spiel auf Facebook. Wir fragen ihn nach Skims Geschäftsmodell und warum Geld verdienen im Netz früher einfacher war.

Von students.ch zu Onlinegames: Adrian Bührer

Von students.ch zu Onlinegames: Adrian Bührer

Students.ch war dein erstes Startup, wie fing das an?
1999 ging die Website online, damals noch als Swiss Students Magazine, gestartet von Jan Vichr. Markus Okumus und Frank Renold kamen später dazu, 2000 dann ich. Die ersten zwei Jahre arbeiteten wir ohne Lohn, alle hatten Nebenjobs – ich verkaufte Notebooks und studierte noch nebenbei an der Uni Zürich. 2002 gründeten wir dann die Students GmbH.

Was änderte sich da?
Mit der Firmengründung kam die Seriösität rein. Das empfehle ich auch allen: Gründe einfach mal deine Firma. Mental bewirkt das viel, vorher ist es ein Hobby oder eine Spielerei. Ich gab 9’000 CHF in die GmbH-Gründung, damals mein ganzes Erspartes. Ich dachte: «Jetzt muss es was werden.»

2002 war kurz nach dem Dotcom-Crash..  » weiterlesen

Zattoo-Manager Jörg Meyer:
«Von den Umsätzen der illegalen TV-Apps kriegt kein Sender etwas ab»

Der TV-Dienst Zattoo erlebt laut Manager Jörg Meyer seinen zweiten Frühling. Speziell im deutschen Markt sieht das Zürcher Unternehmen noch großes Potenzial – trotz der komplexen Rechtslage.

2008 schrammte der Zürcher TV-Dienst Zattoo ”knapp am Abgrund vorbei“, als eine geplante Finanzierungsrunde nicht abgeschlossen werden konnte. Entlassungen und ein Eindampfen von ambitionierten Expansionsplänen waren die Folge. Doch sukzessive rappelte sich das Startup wieder auf, auch dank der Beteiligungen des Medienhauses Tamedia sowie der Schober-Gruppe.

Nach dem Break-Even 2012 rückt nun die Internationalisierung wieder verstärkt in den Fokus, erklärt Jörg Meyer, Vice President im Bereich Content and Consumer im Interview. In Deutschland sieht er noch viel Potenzial – auch wenn einige Hindernisse dem Erfolg im Wege stehen.

Wie läuft es bei Zattoo?

» weiterlesen bei netzwertig.com

Alexander Osterwalder im Interview:
«Löst euch vom reinen Produktedenken»

Alexander Osterwalder ist der Autor von Business Model Generation und steht hinter dem Business Model Canvas, das in der Szene zu einem Standard geworden ist. Im Interview erklärt er, warum das Nachdenken über Geschäftsmodelle bei Startups nach wie vor zu kurz kommt.

Alexander Osterwalder: «Burn your Businessplan»Business Model Canvas, Lean Startup: Methoden für die Bauen von Startups werden immer beliebter bei Gründern. Woher kommt diese Konjunktur?

Dass Leute etwas über das Gründen eines Unternehmens lernen wollen ist nicht neu, aber breiter abgestützt, weil die Startupszene breiter geworden ist. Das Gründen, insbesondere von Webstartups, ist einfacher als früher. Jungunternehmer suchen jetzt Methoden, um strukturierter vorzugehen. Daher kommt die grosse Nachfrage für konkrete Hands-On-Tools. Besonders für Werkzeuge, die einfach, visuell und praktisch orientiert sind.

Kann jeder Unternehmertum lernen mit diesen Werkzeugen? » weiterlesen

«Ohne Allgemeinplätze, ohne Bullshit»:
Doodle-Gründer Myke Näf
im Interview zu Zeeder

Geld für Web-Startups in der Frühphase: Welche Pläne das Investorennetzwerk Zeeder hat, verrät uns Doodle-CEO Michael «Myke» Näf im Interview.

Vier Internetunternehmer haben in Zürich ein Investorennetzwerk gegründet. Zeeder zielt auf Frühphasen-Finanzierung für Web-Startups. Mit von der Partie sind Doodle-CEO Myke Näf, Thomas Dübendorfer (Entwickler bei Google), Luzius Meisser (Mitgründer bei Wuala) und Eric Schmid von Elevate Partners. Wir haben Myke nach der Idee hinter Zeeder gefragt.

Myke, ihr wollt mit Zeeder nur Frühphasen-Investments machen. Warum?
Wir glauben, dass es im Frühphasenbereich – konzentriert auf ICT – in der Schweiz noch Bedarf gibt. In der Frühphase können wir unsere Erfahrungen besonders gut einbringen. Und es macht uns Spass, früh zu unterstützen und mitzuhelfen, starke Produkte und Unternehmen zu entwickeln.

Gibt es nicht schon genug Angebote, die auf die Anfangsphase zielen? (mit Coaching, Wettbewerben, Schulungsprogrammen, etc.)  » weiterlesen

Lean-Startup-Erfinder Eric Ries im Interview:
«You can launch right now»

Seit kurzem gibt es die Lean-Startup-Philosophie auch in Buchform. Wir haben mit dem Autor Eric Ries über das Lean-Prinzip gesprochen, das inzwischen auch ein Startup Weekend in Zürich inspiriert hat.

Lean-Startup-Pionier Eric Ries {technotheory;http://www.flickr.com/photos/dancingwithwords/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}

Lean-Startup-Pionier Eric Ries (Quelle: technotheory / CC)

Der Yale-Absolvent Eric Ries ist Mitgründer mehrerer Startups. Seit 2008 rührt er die Werbetrommel für eine Gründungsmethode, die er selbst entwickelt hat: Das Lean Startup. Der 32-jährige hat ein Buch zu seiner Methode verfasst, das seit kurzem auch auf deutsch verfügbar ist, Lean Startup (Affiliate-Link). Ich habe Eric gefragt, worum es beim schlanken Gründen geht und ihm eure Leserfragen gestellt.

Eric, to get everybody started: What is the lean startup method? » weiterlesen

Lean Startup:
Wir suchen Fragen an Eric Ries

Die Methode «Lean Startup» prägt die Strategie von immer mehr Startups. Was haltet ihr von Eric Ries’ Konzept?

Wenn ein Startup die ersten drei Jahre nicht überlebt, liegt dies oft daran, dass an den Kunden und ihrem Bedarf vorbei entwickelt wird.

In unseren Breiten sind Startups oft zurückhaltend mit Vorabinfos zu ihrem Produkt: «Wir launchen bald. Aber was genau, das möchte ich noch nicht verraten», ist so eine typische Aussage. Der Nachteil? Es ist gut möglich, dass Du an Deinem Produkt arbeitest, viel Geld in die Entwicklung steckst, das Produkt vollendest und herausbringst – und niemand will es wissen. Denn niemand braucht es.

Lean Startup: am Kunden orientieren » weiterlesen

  • Sponsoren

  • Newsletter

    Jeden Freitag die Artikel der Woche bequem per E-Mail erhalten? Melden Sie sich für unseren Startup-Newsletter an.

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.