Thema: Interview

 

Alle 19 Artikel zum Thema Interview auf startwerk.ch:

Lean-Startup-Erfinder Eric Ries im Interview:
«You can launch right now»

Seit kurzem gibt es die Lean-Startup-Philosophie auch in Buchform. Wir haben mit dem Autor Eric Ries über das Lean-Prinzip gesprochen, das inzwischen auch ein Startup Weekend in Zürich inspiriert hat.

Lean-Startup-Pionier Eric Ries {technotheory;http://www.flickr.com/photos/dancingwithwords/;http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.en}
Lean-Startup-Pionier Eric Ries (Quelle: technotheory / CC)

Der Yale-Absolvent Eric Ries ist Mitgründer mehrerer Startups. Seit 2008 rührt er die Werbetrommel für eine Gründungsmethode, die er selbst entwickelt hat: Das Lean Startup. Der 32-jährige hat ein Buch zu seiner Methode verfasst, das seit kurzem auch auf deutsch verfügbar ist, Lean Startup (Affiliate-Link). Ich habe Eric gefragt, worum es beim schlanken Gründen geht und ihm eure Leserfragen gestellt.

Eric, to get everybody started: What is the lean startup method? » weiterlesen

Lean Startup:
Wir suchen Fragen an Eric Ries

Die Methode «Lean Startup» prägt die Strategie von immer mehr Startups. Was haltet ihr von Eric Ries’ Konzept?

Wenn ein Startup die ersten drei Jahre nicht überlebt, liegt dies oft daran, dass an den Kunden und ihrem Bedarf vorbei entwickelt wird.

In unseren Breiten sind Startups oft zurückhaltend mit Vorabinfos zu ihrem Produkt: «Wir launchen bald. Aber was genau, das möchte ich noch nicht verraten», ist so eine typische Aussage. Der Nachteil? Es ist gut möglich, dass Du an Deinem Produkt arbeitest, viel Geld in die Entwicklung steckst, das Produkt vollendest und herausbringst – und niemand will es wissen. Denn niemand braucht es.

Lean Startup: am Kunden orientieren » weiterlesen

Internet-Investor Martin Saidler:
«Wir wollen Startups bauen»

Vom Startup in den Konzern und wieder zurück. Unternehmer und Investor Martin Saidler baut eine Webagentur auf, die gleichzeitig Inkubator für Startups werden soll. Ein Interview.

Martin Saidler (Bild: Centralway)
Martin Saidler (Bild: Centralway)
In der Schweiz ist er bislang kaum bekannt. Dabei ist Martin Saidler erfolgreicher Startup-Investor und Netzpionier. Zu Spitzenzeiten hielt er über 150 Beteiligungen an Webunternehmen, unter anderem in Osteuropa. Dies zu einer Zeit, als dort noch kein Investor unterwegs war, sagt er.

Der in Österreich geborene Saidler hat selbst Startup-Erfahrung gesammelt. Sein in Berlin gegründetes Unternehmen Jobinteractive.com verkaufte er an die Beisheim-Holding, die mit sieben weiteren Unternehmen später die Scout24-Gruppe gründete. «Da sah ich, wie schnell man mit einem guten Riecher ein grosse Gruppe bauen kann», erzählt er heute. Saidler managte für die Holding zahlreiche Beteiligungen, investierte selbst und baute ein grosses Netzwerk auf.

Seine Investments verkaufte nach und nach, unter anderem an die Daily-Mail-Gruppe, Axel Springer und Time Warner. Die Bilanz schätzte den Wert seiner Beteiligungen vor dem Exit auf 250 Millionen Euro.

In der Schweiz war er einer der ersten Investoren bei b-to-v und stieg bei diversen Startups ein. Ein Webagentur-Unternehmen, das auch Startups inkubiert, ist nun das neue Venture des 43-jährigen. » weiterlesen

Interview mit Daniel Gutenberg:
«Ich habe Lars Hinrichs ausgelacht»

Daniel Gutenberg ist erfolgreicher IT-Unternehmer, Investor und wurde 2011 zum «Business Angel of the Year» gekürt. Er spricht über gute Businesspläne, verpasste Chancen und Startups aus Israel.

Business Angel Daniel Gutenberg
Business Angel Daniel Gutenberg
Herr Gutenberg, wie wurden Sie Unternehmer?

Ich habe in meinem Leben nie einen Job gesucht, ich wusste gar nicht wie das geht. So fing ich an, hier und da Arbeiten zu machen und am Schluss entstand eine Firma daraus, ungeplant. Angefangen habe ich von Zuhause aus, im Haus meiner Eltern. Als ich fünf Angestellte hatte, sind wir in ein Büro umgezogen.

Und wie kamen Sie von dort zum Investieren?

Aus einem Unfall heraus. Ich habe als IT-Distributor unter anderem portable Festplatten vertrieben. Das ist lange her, zu Zeiten von Windows 3.1. Damals kosteten 20MB-Harddisks noch 4000 Franken. Ich machte den Vertrieb für einen amerikanischen Hersteller, was ein gutes Geschäft war, aber eines Tages sagte mir der Lieferant, dass er konkurs sei. Ich verlor viel Geld.

Was änderte sich da? » weiterlesen

«Ideen gehören einem nie ganz alleine»:
9 Fragen an Caspar Coppetti
von On Running

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Gründer von On Running.

Caspar Coppetti (zvg)
Caspar Coppetti (zvg)
Was ist die Idee von On Running?

On hat den ersten Laufschuh entwickelt, der nur dann dämpft, wenn man es braucht – bei der Landung – und dann zum Abstossen hart ist. Mit On kann man so entspannt und schnell laufen wie mit keinem anderen Laufschuh – sagen verschiedene unabhängige Laufschuhtests und die ETH Zürich.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Der Mitgründer Olivier Bernhard war einer der besten Triathleten der Welt, als ihn eine Verletzung am Lauftraining hinderte. Frustriert, dass seine Sponsoren sich mehr fürs Marketing als für die Technologie von Laufschuhen interessierten, suchte er nach einem besseren Dämpfungssystem.

Zusammen mit einem Schweizer Ingenieur ertüftelte er schliesslich einen Laufschuh, der ihn vor Verletzungen schützte und trotzdem schnell war. Die Erfindung ist inzwischen in 19 Ländern patentiert.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat?  » weiterlesen

«Durchhalten!»:
9 Fragen an Pascal König von Limmex

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Limmex.

Pascal König
Pascal König
Was macht Limmex?

Limmex ist die weltweit erste Notruf-Uhr, mit der man überall auf Knopfdruck Hilfe anfordern kann. Dank eingebautem Lautsprecher und Mikrofon ist es möglich, direkt mit den angerufenen Personen zu sprechen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

In der Stadt Zürich werden fast täglich Menschen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie bleiben teilweise Stunden oder sogar Tage unentdeckt. Häufig handelt es sich um ältere Menschen, die alleine leben. Als wir vor einigen Jahren von dieser Tatsache erfuhren, gab uns das zu denken. Wir kannten uns mit Sicherheitstechnologien und Telemedizin gut aus. Also entschieden wir, Lösungsansätze für dieses Problem zu entwickeln.

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«Raus aus der Comfort Zone»:
9 Fragen an Boris Stock von BlankPage

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von BlankPage.

Boris Stock
Boris Stock
Was macht BlankPage?

Wir möchten es allen Verlagen sowie kreativen Privatpersonen ermöglichen, ohne große technische Einstiegshürden ihre digitalen Inhalte in eigenen Reader-Anwendungen zu veröffentlichen und Ihren Kunden zum Kauf anzubieten. Dabei bieten wir ein «Rundum-Sorglospaket» für die gängigen Zielplattformen wie Apple iOS, Google Android und HTML5 an.

Wie seid ihr darauf gekommen?

BlankPage hat über viele Jahre große und technisch aufwendige Projekte im Bereich Digital Publishing durchgeführt – zum Beispiel in Partnerschaft mit Intel im Bildungsbereich in Afrika. Doch unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass die meisten Verlage zu Anfangs eher sehr einfache Lösungen benötigen, ohne hohe technische und finanzielle Einstiegshürden. Viele Verlage möchten erst ihren eigenen Markt «testen» bevor sie weitere Schritte unternehmen. Genau dies möchten wir ermöglichen!

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Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Eduardo Theiler
von Phytoceuticals

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Phytoceuticals.

Eduardo Theiler
Eduardo Theiler
Was ist die Idee hinter Phytoceuticals?

Phytoceuticals ist ein Life-Science-Unternehmen, das innovative medizinische Produkte auf der Basis natürlicher Extrakte entwickelt. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von «first-in-class» Lösungen für die wichtigsten dermatologischen Indikationen.

Wie seid ihr gestartet?

2006 lernte ich auf einem Kongress zwei Wissenschaftler kennen, die mit einer Formulierung pflanzlicher Extrakte erfolgreich Tierwunden behandelten. Ich hatte mich bereits eingehend mit den Extrakten befasst und war davon überzeugt, dass diese Formulierung auch bei Wunden beim Menschen wirksam sein könnten. So kam es zum Zusammenschluss.

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Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Philippe Trawnika
von Shadow Government

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Mitgründer von Shadow Government.

Philippe Trawnika
Philippe Trawnika
Was ist die Idee hinter Shadow Government?

Shadow Government entwickelt und vermarktet Simulationsspiele, die es dem Spieler erlauben, sein Land realitätsnah zu lenken. Er trifft fundamentale politische Entscheide, die einen direkten Einfluss auf die ökonomische, ökologische und soziale Entwicklung des Landes haben.

Die Innovation bei Shadow Government liegt darin,  dass den Simulationen real existierende Ländermodelle und reales Datenmaterial zu Grunde liegt. Somit kann der Spieler nicht nur gegen seine Peers antreten sondern sich auch mit der amtierenden Regierung vergleichen.

Wie seid ihr darauf gekommen? » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Nils Seiter von Localina

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Mitgründer von Localina.

Was ist die Idee hinter Localina?

Localina möchte das bewährte Reservationsbuch im Restaurant digitalisieren und somit effizienteres Reservationsmanagement, Kundenanalyse, Online-Reservationen sowie die unkomplizierte Vermarktung freier Plätze ermöglichen. Dabei muss die Software so einfach sein, dass jeder Gastronom und das Servicepersonal davon profitieren können.

Wie seid ihr darauf gekommen? » weiterlesen