Thema: Hardware

 

Alle 9 Artikel zum Thema Hardware auf startwerk.ch:

Finanzierung von L.E.S.S. Optics:
«Es fehlt an der Risikokultur»

Das Startup L.E.S.S. sucht zurzeit Investoren für eine Hightech-Anwendung mit einem potentiell riesigen Markt. Wie sich herausstellt, ist die Finanzierung von Hardware-Produkten in der Schweiz aber alles andere als einfach.

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Für das Interview mit Yann Tissot muss ich eine Randzeit vereinbaren. Einen Termin zu finden, klappt erst beim dritten Anlauf. Der Mitgründer von L.E.S.S. ist zurzeit sehr beschäftigt, er arbeite rund 70 Stunden pro Woche, schätzt er. Im Moment gehe es um die weitere Entwicklung und Kaptalbeschaffung: «Viel Reisen, mit Investoren und Kunden sprechen», so Tissot.

Die Technologie von L.E.S.S. ist eine neuartige, optische Faser. Die Idee für L.E.S.S. hatte der Gründer während seiner Mitarbeit bei einem anderen Startup – Optotune. Aktuelle LCD-Displays, wie sie als Bildschirme für Computer oder Fernseher, in Handys oder Tablets zum Einsatz kommen, haben eine Hintergrundbeleuchtung. Weisse Leuchtdioden (LED) strahlen die Anzeige von hinten an. Die L.E.S.S.-Gründer arbeiten an einer Technologie, die das ändern will. Statt LED sollen künftig spezielle Glasfasern zum Einsatz kommen, die die Hintergrundbeleuchtung effizienter machen. Als Vorteile winken ein geringerer Energieverbrauch und dünnere Displays. Der Markt dafür wäre riesig.

Eine Menge Preise

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PumpTire:
Per Testverkauf die Kunden kennenlernen

Das Startup PumpTire entwickelt einen selbstaufpumpenden Veloschlauch. 2012 trafen wir den Gründer am venture-Wettbewerb, nun wollten wir wissen, was sich inzwischen getan hat.

pumptire_logoAnfang 2012 hatte ich am Venture-Wettbewerb Gelegenheit, mit Benjamin Krempel über seine Startup-Idee zu sprechen. Der Maschinenbauingenieur hatte einen Veloschlauch entwickelt, der sich während des Fahrens selbst aufpumpt.

Im Dienst des innovativen Velopneus steht ein ausgeklügelter Mechanismus: Eine dünne Röhre ist in den Schlauch eingearbeitet, die während der Bewegung laufend zusammengedrückt wird. Die durch die Röhre bewegte Luft wandert über ein Einweg-Ventil in den Schlauch – bis der angezielte Druck erreicht ist. Regelmässiges Aufpumpen von Hand entfällt.

Zurzeit geht es für die Gründer darum, die Erfindung einzelhandelstauglich zu machen, unter anderem durch Marktforschung.

Kickstarter-Kampagne in Sicht  » weiterlesen

EveryCook:
Cleverer Automat hilft beim Kochen

Mit EveryCook will ein intelligentes Küchengerät Kochfaulen die Arbeit abnehmen. Für sein Projekt geht der Winterthurer Ingenieur Alexis Wiasmitinow den Pfad des Hackers und Tüftlers.

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Am Anfang stand ein angebranntes Risotto. Für die meisten nichts, was ihnen zu denken gäbe. Der Ingenieur Alexis Wiasmitinow aber entschloss sich, an einer Hardwarelösung zu tüfteln, die ihm künftig das Aufpassen am Herd abnehmen würde. Das Gerät sollte zunächst einmal selbständig das Kochgut heizen, rühren und überwachen können. Das Projekt wuchs aber Stück für Stück, der aktuelle Prototyp kann auch wägen, schneiden und häckseln.

Mit der Hardware verknüpft ist eine Datenbank, die Rezepte und Kochanweisungen enthält. Der Nutzer wählt aus, füttert den Kochautomaten mit den verlangten Zutaten und startet das Kochprogramm. Wenn das schon ambitioniert klingt: auf der Softwareseite soll ein Einkaufs- und Planungshelfer hinzukommen.

Curry auf Knopfdruck  » weiterlesen

Dacuda “brainstormt” auf Atizo:
Mit der Scanner-Maus das Leben vereinfachen

Die LG Scanner Mouse von Dacuda kommt diesen Sommer auf den Markt. Die Zürcher arbeiten bereits an der nächsten Stufe und suchen Ideen, wie man die gescannten Inhalte intelligenter mit bestehenden Anwendungen integrieren kann – mit Unterstützung der Internet-User.


LG Scanner Mouse von DacudaDie Resonanz auf Messen und Produktveranstaltungen ist durchwegs positiv: Die Maus, die gleichzeitig Scannen kann, kommt nach Auskunft der Gründer in der Branche sehr gut an. Und deshalb ist man bei Dacuda schon gespannt auf Mitte des Jahres, wenn nach drei Jahren Entwicklungszeit die Mäuse – basierend auf Dacudas Technologie – auf den Markt kommen. Für voraussichtlich 99 Euro wird das erste Produkt, die LG LSM-100, weltweit lanciert. “Es ist schon ein spannendes Gefühl, wenn es dann Produkte mit ‚Dacuda inside’ in allen Läden zu kaufen gibt”, erklärt CEO Dr. Alexander Ilic, der vor wenigen Tagen erst zum HSG-Gründer des Jahres gekürt wurde.

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Schweizer Innovationspreis:
Dacuda wird geehrt

Heute wird Dacuda der Schweizer Innovationspreis überreicht. Eine gute Wahl: Scheinbar gibt es die Scan-Mäuse schon bald überall zu kaufen.


Die Ehrung von Dacuda mit dem Maus-Scanner zeigt, dass eine Idee nicht kompliziert sein muss, um gut zu sein. Die Verknüpfung zweier so alltäglicher Produkte scheint, hat man die Idee erst gehört, logisch. Trotzdem gibt es diese Kombination von Maus und Scanner bisher noch nirgends. Die Gründer von Dacuda – die sich im Venture Challenge Kurs kennen gelernt haben – erschaffen mit ihrem Knowhow ein Produkt, welches auch für den durchschnittlich begabten Verbraucher geeignet sein wird. Dank der ausgeklügelten Software wischt man einfach mit der Maus über das zu scannende Dokument, wie auch in diesem Portrait auf Startwerk beschrieben.

Auf den Markt kommen soll die Maus voraussichtlich im dritten Quartal 2011, wie mir Alexander Ilic, CTO und VR-Präsident von Dacuda schreibt. Leider darf aber der Lizenzpartner noch nicht bekanntgegeben werden.

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Dacuda:
Eine Maus, die scannen kann

Maus und Scanner in einem: Das ETH-Spinoff Dacuda hat ein Eingabegerät entwickelt, das den Scannermarkt umkrempeln soll.

Das Dacuda-Team (zvg)

Das Dacuda-Team (zvg)

Neben jedem Computer liegt eine Maus. Die Gründer von Dacuda haben sich Gedanken gemacht, was für zusätzliche Funktionalität dieses alltägliche Eingabegerät neu erfinden könnte. Die Idee: Wenn statt einem optischen Sensor eine kleine Kamera verbaut wird, lässt sich die Maus zum Scannen einsetzen.

Die Technik hinter den schlauen Mäusen ist in Entwicklung seit 2007. Die Alphaversion, die Entwickler Erik Fonseka vorführt, überzeugt durch die simple Bedienung: Eine Vorlage wird gescannt, indem man mit der Maus über sie wischt. » weiterlesen

Bauanleitung für ein Startup:
Share Nothing Architecture

Für moderne Web-Startups sind Standardkomponenten, die Trennung aller Software-Bestandteile und ein System von Redundanzen ein massgebliches Erfolgsgeheimnis.

Von Dorian Selz, Nektoon

Shared Nothing Architecture

Shared Nothing Architecture

Wie sich die Zeiten ändern: Gelegentlich tauche ich ab in die Erinnerungen an unsere ersten Webprojekte vor fünfzehn Jahren. In dieser längst vergangenen Ära enthielten E-Commerce-Anwendungen bisweilen SQL-Befehle, die gar in der Website selber eingebaut waren.

Es gab keine Trennung zwischen der Präsentationsschicht und der logischen Schicht einer Anwendung. Wenn man die zugrunde liegende Datenbanktabelle veränderte, musste man meist auch die Website selber, die Präsentationsebene, anpassen.

Eine derart durchmischte Architektur war nicht gerade eine knackige Sache – selbst damals nicht, als “SQL-injection” ein unbekannter Begriff war.

Heute setzen wir auf ein gegenteiliges Konzept: Die “Shared Nothing Architecture”.

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Arimaz:
Zwischen Cyberspace und Schreibtisch

Arimaz will mit einem Miniroboter namens “Mydesktopfriend” den Markt erobern. Er kann neue Emails und Zeitungsartikel vorlesen oder mit Minigames unterhalten. Die Intelligenz steckt indes nicht im Gerät selber. In der Komplexität des Produkts lag die Herausforderung für den Firmengründer.

Arimaz' sprechender Pinguin mit Futtertrog im Hintergrund.

Als mir Pierre Bureau, CEO und Gründer von Arimaz, am Venture Summit 2009 erstmals von seiner Idee erzählte war ich zugegebenermassen eher skeptisch: Wer sollte sich für gut 99€ einen sprechenden Plastikpinguin kaufen, der auf dem Schreibtisch rumfährt und von Zeit zu Zeit um die Aufmerksamkeit seines Besitzers buhlt? Doch Pierre hatte mich schnell überzeugt von seiner Erfindung.
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Stéphane Doutriaux – Poken USA:
“Kein Rappen Marketingkosten”

Poken, die Schweizer Herstellerin der “digitalen Visitenkarte”, bereitet in San Francisco den Eintritt in den US-Markt vor. Aufregende Zeiten für Gründer Stéphane Doutriaux.

Stéphane Doutriaux in der Lounge im Pier 38: 'Poken Inc'. (© Bild PS)

Stéphane Doutriaux in der Lounge im Pier 38: 'Poken Inc'. (© Bild PS)

Irgendwo im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin gibt es ein Dorf, dessen Bewohner allesamt mit einem Poken ausgestattet sind. Oder zumindest könnte man das annehmen, denn ein Händler dort hat die bisher höchste Zahl an Poken in den USA verkauft. Und das noch vor dem offiziellen Marktstart der Schweizer Herstellerin digitaler Social-Network-Visitenkarten in den USA.

“Wir haben bis jetzt noch keinen Rappen in irgendeine Form von Marketing gesteckt. Seit Januar produzieren wir monatlich rund 60’000 Pokens, mit fast einer Verdoppelung jeden Monat, aber wir sind restlos ausverkauft”, erklärt mir Stéphane Doutriaux, der Poken-Gründer, in San Francisco.

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