Alle 20 Artikel zum Thema Gründungserfahrung auf startwerk.ch:
Aus dem IT-Riesen ins Startup: Die Gründerin des Leadmarketingportals Gryps über ihre junge Firma und ungewöhnliche Unternehmerbiografien.
Von Gaby Stäheli, Gryps-Offertenportal
Es ist wohl eher selten so, dass die guten Geschäftsideen plötzlich vom Himmel fallen, und man nur noch zuschnappen muss. Gehört man nicht zur Spezies der findigen und forschenden ETH-Ingenieure, die quasi vom Studium direkt in die ETH-Startup-Schiene einspuren, geht man erstmal in die Wirtschaft, sammelt Erfahrungen im Markt und bahnt sich so seinen (Um-)Weg zur Unternehmerin. Bei uns hat es etwas länger gedauert und wir gehören wohl eher zu den Exotinnen der Schweizer Startup-Szene: » weiterlesen
Ein schnellerer Launch, früher Feedback holen, sich für den Ernstfall rechtlich absichern. Das würden die von uns befragten Gründer heute anders machen.
Was genau einen erwartet wenn man den Schritt in die Selbständigkeit wagt, das kann einem niemand im Vornherein sagen. Und im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer. Neben einer flexiblen Planung, die sich anpassen lässt falls sich etwas anders entwickelt als gedacht gibts es darum nur einen Tipp: möglichst viel mit Unternehmern reden und aus ihren praktischen Erfahrungen lernen.
» weiterlesen
Kundenorientiertes Design, Outsourcing, Feature-Overkill: Erfahrungen zu Strategien und Schwierigkeiten mit denen Startups konfrontiert sind.
Probleme lösen auf täglicher Basis gehört zum Gründer-Alltag, ganz besonders bei der Erfindung eines innovativen Produkts. Entsprechend verschieden sind auch die Erfahrungen: Von der Normalität ständiger Planänderungen, über geheime Kundenwünsche bis zum Unterschied zwischen Ferraris und Fiats. Das ist das Thema dieser Gründerumfrage – was waren Eure grösste Schwierigkeit in der Produktentwicklung und wie habt ihr es gelöst?
Dominik Grolimund, Gründer Wuala
“Wir haben aus einer komplexen Technologie ein Produkt gemacht. Unsere Innovation war nicht im Produkt, sondern in der Technologie: Bottom-up Approach. Grösste Schwierigkeit war daher wohl die lange Entwicklungszeit, bevor man Feedback vom Kunden einholen konnte (lange gabs kein UI). Darum wäre mein Tipp: Die Entwicklung wenn möglichst top-down machen, rasch Feedback einholen, Vision verfolgen, aber in der Ausführung flexibel sein. » weiterlesen
Gemeinsames Büro contra Wikis und Feeds – die reine Online-Koordination ihres Teams war für die Gründer von Usekit kein Dauerlösung.
Von Eric Fischer, Usekit
Derjenige, der meine Blogs verfolgt hat, erinnert sich sicher an einen meiner ersten Beiträge. Ich habe damals über die Erweiterung unseres Team geschrieben und darüber, dass wir die Arbeit überwiegend im virtuellen Raum koordinieren.
In der Zwischenzeit hat sich unser Team gewandelt und ist auf sechs Personen angewachsen, die alle in der Region Basel leben.
Am Anfang mit einem global verteilten Team gingen wir davon aus, dass wir mit relativ wenig Büro, temporären Räumen und viel virtueller Kommunikation auskommen würden.
Die räumliche Distanz lies uns auch keine andere Wahl. Allerdings zeigte sich schnell, dass unser Team enger zusammen rücken musste. » weiterlesen
Am 11. März findet an der ETH Zürich zum runden Geburtstag ein Venture Apéro statt. Thema sind Verkaufstraining und Erfolgsbausteine für Jungunternehmer.
Wie richtig verkaufen: Hans Peter Frei
Zum Jubiläum seiner Lern- und Netzwerkanlässe lädt das IFJ am 11. März an die ETH, wo statt wie üblich einem Referat deren fünf vorgesehen sind. Zuerst wird Verkaufstrainer und Buchautor Hans Peter Frei Ratschläge zu Kundensuche, Empfehlungsmarketing und Preisstrategien geben. Dabei soll es unter anderem um die Psychologie des Verkaufsgesprächs und Akquisemöglichkeiten bei kleinem Budget gehen.
Im Anschluss stehen Kurzreferate von Jungunternehmern auf dem Programm. Passend zum Veranstaltungsort sind es vier ETH-Spinoffs, die zu Wort kommen. » weiterlesen
Best practices: Startwerk hat Gründer nach ihren Erfahrungen im Marketing gefragt. Was war ihre beste Entscheidung?
Das richtige Vermarkten der eigenen Idee ist die notwendige Ergänzung zur Entwicklung eines Produkts. Egal wie bahnbrechend die Innovation ist und ob sie noch so ein Selbstläufer zu sein verspricht, ganz ohne Marketing kommt man dabei bekanntlich kaum aus. Oder wie Dharmesh Shah einmal gesagt hat: Kaum ein Startup hat ein Technologieproblem – aber viele haben ein Marketingproblem. Deshalb habe ich nach positiven Erfahrungen im Marketing gesucht – hier das Resultat unserer Startwerk-Umfrage.
Remo Uherek, Gründer Trigami
“Wir haben in der Anfangsphase sehr viel Zeit und Energie in Öffentlichkeitsarbeit und Online-PR investiert. Durch Blog- und Presseberichte konnten wir sehr schnell die kritische Masse erreichen. » weiterlesen
Das Kundenmanagement wird für die meisten Startups sehr schnell zum zentralen Teil ihres Tagesgeschäfts. Zu welcher Softwarelösung greift man am besten?
Von Tao Tao, Mitgründer Getyourguide
Eine der ersten Businessentscheidungen für jedes junge Unternehmen mit Kundenkontakt ist die Wahl einer Software für CRM (Customer Relationship Management). Als
GetYourGuide-Mitgründer Pascal Mathis und ich vor ein paar Jahren bei der studentischen Unternehmensberatung
ETH juniors gearbeitet haben, wurde damals eine für CRM angepasste Variante von
Filemaker Pro benutzt, bei der allein der Einführungsprozess eine Stunde dauerte. Geprägt von dieser Erfahrung ging es also für uns bei GetYourGuide nun darum eine Lösung zu finden, die einfach ist, alles kann und am besten nichts kostet.
Die Brautschau
Zur Auswahl standen alleinstehende Programme wie Filemaker Pro (in einer neueren Version), professionelle On-Demand Lösungen wie Salesforce und Zoho CRM, kommerzielle Open Source Software wie SugarCRM, und wirkliche Open Source Software wie vTiger. » weiterlesen
Die Ökonomie lehrt: Unternehmer und Kapitalgeber haben das gleiche Ziel, ein florierendes Unternehmen. Doch ist das so? Inwiefern ziehen sie wirklich am gleichen Strick?
Nur etwa jedes vierte Startup in der Schweiz schafft es, an Venture-Kapital zu kommen. Natürlich zielt nicht auch jedes Startup auf eine solche Finanzierung, und Wachstum setzt nicht zwingend viel Kapital voraus. Dass die Investorensuche aber trotzdem ein so schwieriger und aufwändiger Prozess ist, liegt oft an unterschiedlichen Prioritäten von Gründern und Geldgebern. Zwar wollen beide den Unternehmswert steigern, aber darüber hinaus sorgen unterschiedliche Ziele und ein andere Denkweise oft für Konflikte.
Kapital gegen Unternehmer
Die Januarausgabe der Brandeins hat den Themenschwerpunkt Selbständigkeit und widmet sich in einem Interview dem Interessenkonflikt zwischen Gründern und Investoren. » weiterlesen
In einem knapp 10-minütigen Youtube-Video erklärt Jeff Bezos, Gründer von Amazon.com, wie wichtig für ihn und sein Unternehmen Kundenfokussierung sei. Das Video wurde am Tag der Übernahme von Zappos.com durch Amazon.com ins Netz gestellt (Der NZZ-Betablog zur Übernahme). Neben seinen Ausführungen zur Kundenfokussierung plaudert Jeff über die erste Phase von Amazon. Der eine oder andere Jungunternehmer wird sich in diesen witzigen Schilderungen wieder erkennen.
In den ersten Minuten spricht Jeff über die Gründerphase von Amazon, erzählt, wie die Gründer Mühe hatten, ihre Infrastruktur mit Strom zu versorgen oder schon nach kurzer Zeit eine Glocke entsorgen mussten, die bei jedem Bestelleingang läutetet. Über diese Anekdoten hinaus erklärt der Amazon-Gründer knapp und klar, was sein Geschäft erfolgreich gemacht hat:
» weiterlesen
Eine der schöneren Erfahrungen beim Gründen ist für mich, dass man sich im stillen Kämmerlein einen Firmennamen ausdenkt, der dann wirklich benutzt wird – wenn es gut läuft, von Zigtausenden von Menschen.
Cover: «Wie werde ich Unternehmer?»
Viele der Vor- und Nachteile, der schönen und weniger schönen Seiten des Startup-Lebens stehen in jedem Gründer-Ratgeber. (Beispiel: Das Taschenbuch
“Wie werde ich Unternehmer? und die knallharte Antwort für 12 Mark” (Affiliate-Link), habe ich 1996 geschenkt bekommen.) Mehr Selbstbestimmung, aber dafür muss man alles selbst machen; Chance auf höheres Einkommen, aber dafür erstmal lange geringeres Einkommen, und so weiter. Ich möchte in einer losen Serie ein paar Aspekte des Unternehmerlebens vertiefen, die nicht in jedem Ratgeber stehen. Beginnen wir mit dem Firmennamen.
» weiterlesen