Thema: Gründen

 

Alle 75 Artikel zum Thema Gründen auf startwerk.ch:

Startups betrogen:
Millionenbetrüger Martin Gloor, ehemaliger Investor bei Core Capitals Partner AG, vor Bezirksgericht

Der Financier Martin Gloor steht wegen Betrugs und Veruntreuung vor dem Zürcher Bezirksgericht. Gloor ist in der Startup-Szene vor allem bekannt wegen seiner ehemaligen Tätigkeit bei Core Capitals Partner und damit verbundenen Investitionen in Schweizer Startups. Der Fall Gloor zeigt auf, dass Startup-Gründer bei verlockenden Angeboten von Investoren Vorsicht walten lassen sollten.

Core Capitals hat  in einige Startups investiert und  Jungunternehmer mit Geld von privaten Investoren ausgestattet. Beispielsweise das Pharmatech-Startup Neurotune. So hat Gloor bis zu seiner Verhaftung im November 2011 als Vermögensverwalter über die Firmen Core Capital Partners AG und CC Private Equity Partners Ltd. mehr als 150 Investoren betreut. Er schädigt diese laut dem heutigen Bericht des Tages-Anzeiger um über 30 Millionen Franken. Damit finanzierte Gloor vor allem seinen ausufernden Lebensstil: Rund 20’000 Franken hat ihn allein sein Kokainkonsum gekostet – pro Monat! Gloor verstand es sich trotz seiner Machenschaften gut und erfolgreich in den Meiden zu inszenieren – etwa im Amt des Präsidenten des Rennvereins Zürich. Ende 2011 wurde der ehemalige Jockey verhaftet.  » weiterlesen

Mentalität als Standortfaktor:
Hilft die Schweizer Bescheidenheit?

Die Schweizer seien zu bescheiden und zu risikoscheu, sagen Experten: Deshalb sei das Land ein Importeur von Risikokapital und ein Exporteur von Arbeitsplätzen, die aus Startups resultieren. Hat diese Medaille auch eine Kehrseite?

MentalitätWenn ich in Zürich in einem Srassencafé einen Gast kommandieren höre: “Ich krieg noch ein Bier!” und am Tisch nebenan jemand auf Schweizerdeutsch sagt “Könnten wir bitte gelegentlich die Rechnung haben”, muss ich regelmässig schmunzeln und mich fragen, wie es dieses Land geschafft hat, international mit mehr als Tourismus und Bankgeheimnis erfolgreich zu sein. » weiterlesen

«Wir haben die Ziele hoch gesteckt»:
9 Fragen an Sabrina Zbinden
von Martha’s Salad

Question Time: Regelmässig stellt sich ein Startupper unserer Fragerunde. Diesmal Sabrina Zbinden, die zusammen mit Séverine Götz ein Gastrostartup gegründet hat.

Portrait_Sabrina

Gesunder Lieferdienst: Sabrina Zbinden

Was ist die Idee hinter Martha’s Salad?

Martha’s Salad, der gesunde Lieferdienst, bringt frische und individuell kombinierbare Salate, sowie Sandwiches, Wraps, Suppen und Süsses in die Zürcher Büros. Die Salate sind so reichhaltig konzipiert, dass sie als Hauptspeise dienen.

Wie kam das Ganze ins Rollen? 

Wir haben im Ausland ähnliche Konzepte kennen und schätzen gelernt. Auf einem Roadtrip durch Kalifornien haben wir auf einem Farmers Market den Stand von Martha gesehen und beschlossen, die Frische vom Markt in die Stadt zu bringen.

Und was beschäftigt euch im Moment?

Das Tagesgeschäft, das Wachstum und die Suche nach einem eigenen Lokal.

Man hat als Unternehmer in den wenigsten Branchen so viel Konkurrenz wie in der Gastronomie. Hat euch das nicht abgeschreckt?  » weiterlesen

Startup-Veranstaltungen im April:
Failcon, Finanzierungs-Einmaleins, Tipps zur Markenrecherche

Unser monatliches Service-Posting zu aktuellen Veranstaltungen. Handverlesene Hinweise auf Events und Kurse, die sich für Startups eignen.

pencils_paper_is-200x300Tipps und Tricks für die Startphase

Dieser Abendkurs bietet eine Anleitung Schritt für Schritt, wie der Weg in die Selbständigkeit am besten funktioniert und dreht sich um die Vermeidung typischer Anfängerfehler.

22. April 2013, 18:30 Uhr, Olten, Hotel Arte

» Detailinformationen

venture ideas für Gründer

Tipps und Unternehmer-Anekdoten ergattern: das geht an den kommenden Anlässen der Reihe venture ideas. In den nächsten Wochen bietet sich an mehreren Hochschulen die Gelegenheit, Startupluft zu schnuppern und mehr über den Sprung in die Selbständigkeit zu erfahren.

11. und 15. April 2013, Uni Zürich und ZHAW Winterthur

» Detailinformationen

Failcon  » weiterlesen

Unternehmen aus der Werkstatt:
Der Trend zur Venture Production

Wir erleben eine Industrialisierung der Startupszene. Company Building heisst das Zauberwort: immer mehr Startups kommen aus spezialisierten Startup-Schmieden. Verstecktes Vorbild ist Hollywood.

Auch auf Startwerk sprechen wir oft von Inkubatoren. Der Begriff ist aber nicht trennscharf und wirft verschiedene Modelle in einen Topf. Im Kommen ist derzeit eine radikalere Variante der Inkubation. Hier werden Startups nicht gefördert, sondern gebaut: Stück für Stück, mit methodischer Genauigkeit, wie ein Uhrwerk.

Wenn Techcrunch von Company Builders spricht, sind diese gemeint. Company Builders bauen und finanzieren Startups, und sind dabei viel stärker involviert als Business Angels oder VCs. Im Tausch gegen eine Beteiligung gibt es hier ein ganzes Paket: Sie finanzieren, involvieren sich im Tagesgeschäft ihrer Startups, gestalten Strategie und Vermarktung mit, stellen Personal, Kontakte, Buchhalter, Designer, Anwälte. Company Builder wollen nichts dem Zufall überlassen. Ihre Startups sind entweder in einer frühen Phase akquiriert oder Eigenentwicklungen, mit gecasteten Teams bestückt – nach dem Modell «Entrepreneur in Residence».

Wandel der Startupszene  » weiterlesen

Einzelkämpfer vs. Teamstartups:
Solo oder im Team gründen?

Haben Sologründer eine Chance oder sollten sie von Beginn an ein Team ins Boot holen? Wir schauen uns die Pros und Contras an.

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Gründen: Ein Teamsport? (Bild: istockphoto)

Wir haben’s selber schon gesagt: wir halten Team-Gründungen für aussichtsreicher. Aber es gibt auch erfolgreiche Solo-Gründer. Welcher Weg ist besser?

Pro Team-Gründung: Schweinehund bezwingen

Fürs im-Team-gründen spricht der psychologische Gruppendruck. Das ist wie beim Joggen: nehmen wir an, ich will meine Gewohnheiten ändern, um abzunehmen, und fange nun mit dem Joggen an. Wenn ich das alleine mache, finde ich schnell viele Ausreden. Insbesondere um sechs Uhr morgens fallen mir Millionen davon ein. Wenn ich mich aber mit jemandem zum Joggen verabrede, nützen mir meine eigenen Ausreden nichts: ich habe mein Wort gegeben, und die andere Person wird enttäuscht sein, wenn ich nicht in Laufklamotten am Treffpunkt stehe. Also verfluche ich mich, meine Joggingpartnerin – und stehe pünktlich am Treffpunkt. Für sie gilt wahrscheinlich dasselbe.

Aber: Wir haben uns gegenseitig motiviert, uns anzustrengen. Das ist ein grosser Vorteil beim Gründen im Team.

Pro Team-Gründung: kreativer, schlauer, produktiver » weiterlesen

Die Dauerkrise links liegen lassen:
Wann gründen, wenn nicht jetzt?

Nicht «trotz», sind «weil»: Krisenfestigkeit liegt in der DNA guter Startups.

Ungewisse Zukunft, düstere Wirtschaftsprognosen, Berichte über kriselnde Branchen: Es scheint, das Gründen eines Startups sei gerade jetzt eine Schnappsidee.

Wie soll sich ein kleines Startup schon behaupten in diesem Umfeld – wenn allen Akteuren das Wasser bis zum Hals steht, oder sie das zumindest behaupten? Arbeitsplätze wandern ab, Firmen beklagen die Frankenstärke und sparen Stellen, Staaten ächzen unter ihren Schulden und treten auf die Ausgabenbremse. Wer sich nicht schon an die laufenden Negativschlagzeilen gewöhnt hat, dem stehen beim Blick in die Wirtschaftspresse die Haare zu Berge.

Wenn etablierte Unternehmen zu kämpfen haben und Volkswirtschaften in Schieflage sind, liegt es nahe, traditionell sichere Jobs zu suchen. Diese Überlegung erscheint aber zunehmend angekratzt durch die Realität des Arbeitsmarkts. Paradox, aber wahr: eine unsichere Zukunft spricht nicht gegen Startupvorhaben, sondern dafür. » weiterlesen

HSG-Startup UniRecycling:
Das Studenten-eBay

UniRecycling hat einen Marktplatz für Studienmaterial geschaffen. Das Projekt ist derzeit dabei, auch in Deutschland Fuss zu fassen.

Foucault, Akerlof oder Lévi-Strauss aus zweiter Hand: UniRecycling richtet sich an Studierende, die Geld sparen möchten. Die Plattform startete als Online-Büchermarkt, über den gebrauchte Lehrbücher weiterverkauft werden konnten. Im vergangenen Jahr erweiterten die Gründer das Angebot, seither lässt sich auf UniRecycling alles feilbieten, was im Studium von Nutzen sein kann: Vom Bürostuhl über den Laptop bis hin zum Fahrrad.

Der Dienst ist an eBay angelehnt, aber denkbar einfach gehalten. Wer ein Angebot annimmt, trifft den Verkäufer am Campus und tauscht Geld und Ware. Bei der Terminfindung hilft die Plattform mit einem Onlineformular.

Gestartet mit zwei Leuten, hat UniRecycling inzwischen ein neunköpfiges Team, mit drei Technikern, je einem Verantwortlichen für den deutschen und den Schweizer Markt, zwei Marketern, einer Person für Sales und dem CEO. » weiterlesen

Der Streit um eine Definition:
Was ist ein Startup?

Jung, innovativ, riskant? Wovon reden wir, wenn wir von Startups reden? Wir haben uns auf die Suche nach einem möglichen Startup-Steckbrief gemacht.

Eine brilliante Idee, eine Garage und eine Menge Nachtschichten: So sieht noch immer ein gängiges Startup-Klischee aus. Es hält sich hartnäckig, weil daran mehr als nur ein Körnchen Wahrheit ist. Am Anfang stehen stets eine Idee und viel Arbeit mit wenig Ressourcen.

Aber lässt sich auch ohne den Griff in die Klischesskiste ausdrücken, was ein Startup ausmacht? Wir haben uns nach Definitionen umgeschaut und festgestellt, dass es ungefähr so viele gibt wie Startups. » weiterlesen

Start einer AG oder GmbH:
Gründen mit Sacheinlagen

Sacheinlagen machen es möglich, eine AG oder GmbH ohne vollständige Bareinlage zu gründen. Unser Rechtsexperte erklärt, wo dabei Vorsicht geboten ist.

Gastbeitrag von Martin Steiger, Rechtsanwalt

Auf den ersten Blick wirkt das Gründen mit Sacheinlagen wie eine praktische Möglichkeit, ohne viel finanzielle Mittel ein Unternehmen zu starten. Warum das jedoch nicht immer zu empfehlen ist, zeigt die Antwort auf unsere aktuelle Leserfrage:

AG- und GmbH-Gründungen: Was hat es mit Sacheinlagen auf sich?

Für die Gründung einer Kapitalgesellschaft in der Schweiz ist eine sogenannte Einlage als Kapitalgrundstock notwendig: Mindestens 20’000 Franken für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und mindestens 100’000 Franken – davon 20 Prozent, jedoch mindestens 50’000 Franken einbezahlt – für eine Aktiengesellschaft (AG). Das Kapital kann nicht nur in bar, sondern auch in Form von Sachwerten (Aktiven) wie beispielsweise Computern, Fahrzeugen, Lizenzen, Maschinen, Mobiliar oder Werkzeugen geleistet werden. » weiterlesen

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