Thema: Gründen

 

Alle 42 Artikel zum Thema Gründen auf startwerk.ch:

Der Schritt zur Gründung:
Welchen Firmenmantel überziehen?

Eine Firmengründung mit allen rechtlichen Konsequenzen schützt unter anderem vor bösen Überraschungen im Fall eines Konflikts unter den Gründern. Aber wie findet man die richtige Form?

Von Priska Schoch, Gyps Offertenportal

Nachdem die Idee stand, ging es sofort ans Umsetzen: Wir haben am Businessplan gefeilt, Investitionen getätigt und sehr viel Zeit investiert. Alles ohne Bezahlung, Vergütung und rechtlichen Rahmen.

Auf die Länge ist das jedoch kein Zustand und führt garantiert zu Auseinandersetzungen. Deshalb wollten wir uns möglichst bald einen wärmenden Firmenmantel umlegen: Neben der rechtlichen Absicherung war es für uns zudem wichtig als seriöse, im Handelsregister eingetragene Firma, ersichtlich zu sein. Dies scheint uns als Firma mit internet-basierendem Geschäftsmodell besonders wichtig.

Der Entschluss war da, nun stellte sich die Frage nach der passenden Gesellschaftsform:

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In eigener Sache:
Startups wanted!

Mehr Sichtbarkeit gewünscht? Startwerk sucht Unternehmer, die sich mit frischen Ideen ins Abenteuer Selbständigkeit wagen.

Looking for Startups

Looking for Startups

Aus der Zielsetzung von Startwerk, eine Blog-Plattform für die Schweizer Gründerszene zu sein die Überblick schafft und zeigt was sich hier bewegt, porträtieren wir regelmässig Startups. Dass wir dabei natürlich meist zuerst die Jungunternehmen auf dem Radar haben, die bereits Förderung von einer Institution erhalten haben oder bei Wettbewerben bedacht wurden, ist klar.

Dabei ist es uns aber wichtig, ein möglichst vollständiges Bild von der Innovationslandschaft der Schweiz zu bekommen: Neben Aufsehen erregenden High-Profile-Startups und Hochschul-Spinoffs sollen auch weiterhin kleine Neugründungen einen Platz auf Startwerk haben, über deren Erfahrungen und Geschäftsmodelle wir berichten wollen. Denn beide Seiten des Spektrums interessieren uns. Darum an dieser Stelle ein kleiner Aufruf: Schweizer Jungunternehmer, meldet Euch! Wenn Ihr ein junges Unternehmen mit einer guten Geschäftsidee am Start habt oder gerade dabei seid, eines zu gründen, würden wir uns freuen mit Euch in Kontakt zu kommen.

Wer sich melden möchte, kann das über verschiedene Kanäle tun: Der Startwerk-Twitter-Account ist immer eine gute Möglichkeit, ebenso natürlich wie das Kontaktformular rechterhand oder unsere redaktionelle E-Mail-Adresse: desk.startwerk-at-blogwerk.com.

Unternehmensgründung ab 50:
Junggebliebene Jungunternehmer

Ältere Firmengründer sind im Mainstream angekommen – aus gutem Grund.

Unternehmensgründung ab 50

Unternehmensgründung ab 50

Wenn von Jungunternehmern die Rede ist, stellen sich die meisten Menschen jemand vor, der kurz nach der Hochschule loszieht und sein eigenes Unternehmen startet. Dabei wird vergessen, dass inzwischen bereits ein Drittel der Neugründungen auf das Konto von Unternehmern 50+ geht. Gründen nach 50 entspricht dem Zeitgeist. Mit aktuellen Daten kann zum Beispiel die Studie Die neuen Selbständigen 2009 der FHNW aufwarten.

Ein Fazit: Startups werden zunehmend von älteren Semestern gegründet. Eine durchschnittliche Gründungsperson ist heute nämlich 45 Jahre alt – vor zehn Jahren waren es noch 42 Jahre. Tendenz steigend. » weiterlesen

Linktipps:
Unternehmertum, Prozessabwägungen, Shopgestaltung

Ist Unternehmertum lernbar, wieviel Formalisierung verträgt ein Startup, die richtige Gestaltung für einen Onlineshop und Ratschläge für Gründer.

Aktuelle Linktipps

Aktuelle Linktipps

Can entrepreneurs be made?
Das Unternehmer-Gen: Techcrunch geht in diesem Beitrag der Frage nach, ob Unternehmertum lernbar ist oder ob man mit den Voraussetzungen geboren wird. Ein Vergleich mehrere Studien untersucht dabei den Zusammenhang zwischen Familienhintergrund, Ausbildung und erfolgreicher Selbständigkeit. Ein Fazit dabei: Das Bildungslevel ist zwar wichtig, aber Abgänger von Top-Unis sind nicht unbedingt im Vorteil gegenüber denen anderen Hochschulen.

Milestones to Startup Success
In diesem umfangreichen Beitrag gibt Sean Ellis vom Startup Marketing Blog eine Sammlung von Startuptipps über alle Aspekte des Gründens. » weiterlesen

Startup-Diary:
Wie Usekit an den Start ging

Welche Fragen sind bei einer Firmengründung als erste zu klären? Usekit-COO Eric Fischer erzählt, nach welchen Kriterien sich sein Startup entschieden hat.

Von Eric Fischer, Usekit

Gründertagebuch: Eric Fischer von Usekit

Gründertagebuch: Eric Fischer von Usekit

Jeder angehende Unternehmer kommt früher oder später an den Punkt, wo er sich mit dem Thema der effektiven Firmengründung auseinandersetzen muss; so auch bei useKit. Uns hat das Thema eigentlich das ganze Jahr 2009 immer mal wieder beschäftigt, bevor wir dann im November die useKit AG gegründet haben. In meinem heutigen Post möchte ich ein paar Fragen und Probleme darstellen über die wir gestolpert sind.

Grundsatzentscheidungen

Am Anfang standen die Fragen nach Rechtsform (GmbH oder AG), Eigenkapital, Standort und Zeitpunkt der Gründung im Raum und damit verbunden auch Fragen zum Prozess („Welcher Notar betreut uns?“) und zur rechtlichen Gestaltung unserer Firma (Statuten, Aktionärsbindungsvertrag etc.). » weiterlesen

Aiducation International:
Unterstützung für Kenias Schüler

Auf einer Reise durch Kenia und Uganda stellten Florian Kowalke und seine Verlobte Kristin Kapitza fest, dass viele begabte Schüler nicht das Geld haben, um nach der kostenlosen Grundschule ein Gymnasium zu besuchen. Wieder in der Schweiz suchten die beiden nach einer Organisation, die sich für Schüler in Kenia einsetzt. Erstaunt stellten sie fest, dass es keine solche gab. Die Idee, Aiducation International zu gründen, war geboren.

Derzeit unterstützt Aiducation International 50 kenianische Schüler. Da die meisten Gymnasien in Kenia Internate sind, erhalten die Schüler nicht nur eine Ausbildung sondern auch Kost und Logis. Die Leistungsstipendien werden an besonders begabte Schüler vergeben. Florian spricht von den 5% bis 10% leistungsstärktsten Schülern eines Jahrgangs, von «High Potentials», die nach ihrer Ausbildung als Multiplikatoren funktionieren sollen: » weiterlesen

Keylemon:
Gross werden mit B2C

Die Gesichtserkennungssoftware des Westschweizer Startups Keylemon würde sich Zusatzsoftware für Hersteller von Webcams und Software anbieten. Aber das Jungunternehmen hat sich auf eine andere Strategie verlegt.

Boston war “anstregend, aber sehr, sehr interessant”, sagt Gilles Florey, CEO des Startups “KeyLemon”: Als “Ventureleader” gehört Gilles zur “Nationalmannschaft” der Schweizer Jungunternehmer und hat mit dieser grade eine zehntägige Reise an die Ostküste der USA absolviert.

Und ja, er habe sich die eine oder andere Frage eines Amerikaners betreffend seinen Firmennamen gefallen lassen müssen: Eine “lemon” ist in den USA sowohl eine Limone als auch ein Montagsprodukt, ein pannenanfälliges Auto beispielsweise. “Macht nichts,” lacht Gilles: Immerhin erweckt der Produkt- und Firmenname Aufsehen.

Aufsehen: Darum geht es den Keylemon-Gründern vorerst:

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GEM Deutschland:
Risikoscheue Notgründer

Deutschland ist als Gründerland hinter die meisten andern hochentwickelten europäischen Länder gefallen. Die Schweizer sind deutlich gründungsfreudiger.

Gründeranteil der Werktätigen Bevölkerung (Quelle IAB)

Gründeranteil der Werktätigen Bevölkerung (Quelle IAB)

Jeder zweite Deutsche würde sich keine Firmengründung zutrauen: Die Angst, mit einem Unternehmen auch scheitern zu können, würde gemäss der Befragung von fast 5000 deutschen die meisten davon abhalten, eine Firma zu gründen.

Entsprechend tief ist der Gründeranteil (Prozentsatz der Menschen im Berufstätigenalter, die in den letzten 3.5 Jahren an einer Gründung beteiligt waren oder es jetzt sind), der in Deutschland auf 3.8 gesunken ist.

In der Schweiz dagegen hatten im Jahr zuvor 6.3 Personen direkt mit Startups zu tun, und dieser Prozentsatz hatte sich auch im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.

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Startup-Blogs:
Schreib-Krise?

Viele Blogs von Schweizer Gründern leiden plötzlich unter Postingschwund. Konsequenzen der Wirtschaftskrise?

Schweizer Gründer Blogs

Schweizer Gründer Blogs

Ich wollte das Wochenende (bei strahlendem Wetter und 25 Grad…) zum Pendenzen abtragen nutzen und endlich den Feedreader mit wichtigen Schweizer Startupper-Blogs füllen. Also auf zu den üblichen Verdächtigen und deren Blogroll – das Verzeichnis lesenswerter Blogs – geplündert.

Das Resultat war, ehrlich gesagt, ernüchternd: Es gibt zwar etliche Gründer, die bloggen, und es sind durchwegs Leute, die man kennt.

Aber wenn ich mich nicht täusche, macht sich in der Unternehmer-Blogosphäre der Schweiz das gefürchtete Blogfading breit: Ausgerechnet jene Leute, die wirklich etwas zu sagen haben und andern helfen könnten, schreiben immer seltener:

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Firmennamen finden:
Von 0 auf 88.000 Google-Treffer

Eine der schöneren Erfahrungen beim Gründen ist für mich, dass man sich im stillen Kämmerlein einen Firmennamen ausdenkt, der dann wirklich benutzt wird – wenn es gut läuft, von Zigtausenden von Menschen.

Cover: «Wie werde ich Unternehmer?»Viele der Vor- und Nachteile, der schönen und weniger schönen Seiten des Startup-Lebens stehen in jedem Gründer-Ratgeber. (Beispiel: Das Taschenbuch “Wie werde ich Unternehmer? und die knallharte Antwort für 12 Mark” (Affiliate-Link), habe ich 1996 geschenkt bekommen.) Mehr Selbstbestimmung, aber dafür muss man alles selbst machen; Chance auf höheres Einkommen, aber dafür erstmal lange geringeres Einkommen, und so weiter. Ich möchte in einer losen Serie ein paar Aspekte des Unternehmerlebens vertiefen, die nicht in jedem Ratgeber stehen. Beginnen wir mit dem Firmennamen.
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