Alle 34 Artikel zum Thema Gründen auf startwerk.ch:
Der Online-Schalter für Unternehmensgründungen des SECO wurde überarbeitet und am 15. April 2011 unter dem Namen StartBiz neu lanciert.
Seit sieben Jahren stellt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bereits einen Online Schalter zur Verfügung, der bei der Gründung eines kleinen Unternehmens Unterstützung bietet. Mit der Neulancierung unter dem Namen StartBiz wurde dieser nun erneuert und – wahrscheinlich – verbessert.
Laut Pressemitteilung des SECO ergab eine Studie der ZHAW, dass Gründer dank der Plattform bis zu fünfzig Prozent der sonst benötigten Zeit sparen.So gesehen ist diese Dienstleistung ein Segen für alle Gründer, die nicht über betriebswirtschaftliches oder juristisches Knowhow verfügen und ihrem jungen Unternehmen eine eingetragene Firma geben wollen. Zwar kommt man zur Gründung einer Kapitalgesellschaft (AG oder GmbH) weiterhin nicht um den Gang zum Notar herum, die Abklärung der notwendigen Vorbereitung übernimmt jedoch die Plattform.
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Auch beim Bootstrapping ist es irgendwann so weit: Wenn die Arbeitskraft des Gründerteams nicht mehr reicht und die erste Anstellung not tut.
von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch
Im November 2008 haben Renzo und ich unseren ersten Mitarbeiter eingestellt. Doch es war nicht nur die Anstellung unseres ersten Mitarbeiters, sondern das erste Mal überhaupt, dass wir jemanden fest eingestellt haben.
Dominik Sieber arbeitete nach seiner Matura seit August 2008 auf Stundenlohnbasis sporadisch bei uns und unterstützte uns bei der Aufbereitung von Weindaten. Hin und wieder sammelte Domi die bestellten Weine bei unseren Partnerweinhandlungen ein, immer dann, wenn Renzo oder ich das aus Kapazitätsgründen nicht selber machen konnten. Um die Kosten möglichst tief zu halten, versuchten wir grundsätzlich so viel wie möglich selber zu machen und Domi nur einzusetzen, wenn es nicht anders ging. Des Weiteren hatten wir mit uns selber abgemacht, dass wir seinen Support nur bis längstens Ende Oktober 2008 beanspruchen wollen, um Spitzen zu brechen. Anschliessend wollten wir die Geschäfte wieder zu zweit führen.
Monstertage
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Gute Themenauswahl, gute Atmosphäre und Sessions, die etwas im Allgemeinen blieben: Rückblick auf das StartupCamp 2011.
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Barcamps passen zum bekannten Filmzitat mit der Pralinenschachtel: Man weiss nie, was man bekommt. Das StartupCamp 2011, das wiederum an der Basler FHNW stattfand, war da nicht anders.
20 Sessions standen zur Auswahl, jeweils vier davon fanden parallel statt. Was ganz generell zu beobachten war: Aktuelle Trends im Aufbau von Jungunternehmen haben in der Schweiz Fuss gefasst. So ist etwa das Buzzword Lean Startup, im vorigen Jahr noch kaum etabliert, aus der US-amerikanischen Startup-Szene eingewandert.
Mein persönlicher Eindruck: Einige der Sessions hätten etwas konkretere Inhalte vertragen. Während Brainstorming-Sessions zwar auch ihren Reiz haben – Einblicke ins Tagesgeschäft anderer Startups und frische Perspektiven – tiefer gehende Learnings oder Anregungen schauen kaum heraus. Entsprechend waren es eher die Referate, die Denkanstösse und best pratices vermittelten.
Im folgenden eine Auswahl der Sessions: » weiterlesen
Im aktuellen Startup-Diary berichtet Gaby Stäheli von ihren Erfahrungen, ein Cash-flow-orientiertes Unternehmen ressourcenschonend zu gründen.
von Gaby Stäheli, Gründerin gryps.ch
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Der Begriff Bootstrapping wird in letzter Zeit in der Startup-Szene fast etwas überstrapaziert und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet.
Ich lehne mich da eher an die Definition von Wikipedia:
Bootstrapping in business is to start a business without external help/capital. Startups that bootstrap their business fund development of their company through internal cash flow and are cautious with their expenses.
Genau das haben wir beim Aufbau von GRYPS Offertenportal getan. Dass es dafür einen eigenen Begriff gibt habe ich erst später erfahren. Es ging darum, mit eigenen Mitteln und ohne externe finanzielle Hilfe unser Startup aufbauen und bereits von Beginn an auf ein Cash-Flow-orientiertes Geschäftsmodell zu setzen. Entsprechend vorsichtig müssen wir mit den Ausgaben umgehen. Die eigenen Erfahrungen aus dem ersten Jahr GRYPS ermöglichen uns zudem, den Unternehmen weiterzuhelfen, welche tagtäglich auf unsere Plattform kommen um den geeigneten Anbieter für eine Dienstleistung oder ein Produkt zu finden.
Zugegeben, anfangs wäre es schön gewesen gleich aus dem Vollen zu schöpfen und nicht jeden Franken zweimal umdrehen zu müssen. » weiterlesen
Beim Gründen sparen und seiner eigener Chef bleiben: Wir haben einige Anregungen dazu, wie das gehen kann.
Fremdfinanzierung eines Startups bringt bekanntlich Trade-Offs mit sich. Diese in Kauf zu nehmen, ist aber nicht die Hauptherausforderung. Denn einen oder mehrere Investoren zu finden, bleibt für den Grossteil aller Startups ein unerreichbares Ziel.
High-Profile Universitäts-Spinoffs mit Patenten im Rücken haben in der Regel gute Aussichten. Wer aber einen Onlinehandel aufziehen will oder ein mässig skalierbares Unternehmen, der hat nur minime Chancen. Guy Kawasaki meinte einmal, für den Durchschnittsunternehmer sei es kaum so wahrscheinlich, wie auf dem Grund eines Swimmingpools vom Blitz getroffen zu werden – an einem sonnigen Tag.
Die Alternative ist das Gründen aus eigenen Mitteln. » weiterlesen
In seinem ersten Startup-Diary beschreibt Dominic Blaesi von Flaschenpost, was er in der Gründungsphase gelernt hat und was er heute anders machen würde.
Von Dominic Blaesi, Flaschenpost
Dominic Blaesi
Ich freue mich sehr darauf, hier in den nächsten Monaten gemachte Erfahrungen, Gedanken und persönlich Erkenntnisse rund um unser Startup
Flaschenpost mit Euch teilen zu dürfen. Ich hoffe, dass Euch unsere lessons learnd beim Aufbau Eures eigenen Unternehmens nützlich sind und freue mich über jede (positive oder kritische) Rückmeldung zu meinen Beiträgen.
Mein erster Post beschäftigt sich mit der Frage, wie man ein Startup überhaupt startet. Jeden Monat lernen wir Menschen mit tollen, umsetzungswürdigen Businessideen kennen, die dann aber aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden und in einer Schublade verschwinden. Gute Geschäftsmodelle sind aber dazu da, um realisiert zu werden! Und so frage ich mich am Beispiel Flaschenpost: Was entscheidet eigentlich darüber, ob eine Geschäftsidee umgesetzt wird oder nicht?
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In loser Folge werden auf Startwerk Beiträge zu den rechtlichen Hürden für Startups erscheinen. Der erste Artikel ist der Gründung des Unternehmens gewidmet.
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Von Stefan Schönberger, Advokat und Notar
Jeder, der ein Unternehmen gründen will, steht unweigerlich vor der Frage: “Welches ist die geeignete Rechtsform für mein Unternehmen?”. Selbstredend lässt sich diese Frage nicht in wenigen Sätzen abschliessend beantworten. Die nachfolgenden Ausführungen sollen jedoch einen ersten Überblick verschaffen und als Wegweiser dienen.
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Ein Teilnehmer berichtet, wie er dazu kam und was es ihm gebracht hat. Sein Unternehmen ist nun in der Gründungsphase.
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Von Tobias Heilmann
Tobias Heilmann
Ich spielte schon seit mehreren Monaten mit dem Gedanken, ein Startup zu gründen. Die Idee war da, die Motivation auch, sogar an einem Businessplan hatte ich mich – mehr schlecht als recht – versucht. Die Betonung liegt auf dem Wort “versucht”. Ich merkte schnell, dass da etwas fehlte: Essentielle Basics, um überhaupt die Idee respektive den Geschäftsplan einigermassen strukturiert und zielorientiert weiterverfolgen zu können. Business Strategy? Finance? Ich hatte keine Ahnung von solchen Dingen.
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Auftakt zur neuen Serie auf Startwerk – Bootstrapping oder: Wie gründet man ein Unternehmen ohne viel Geld?
Ebenso wie der berühmte Baron sich an den eigenen Stiefelriemen aus dem Sumpf zieht, lassen sich Startups aus eigenen Mitteln gründen – so die Idee von Bootstrapping. Positiv formuliert ist Bootstrapping eine Methode, mit der sich auch ohne viel Abhänigkeit von Investoren ein Unternehmen aufbauen lässt.
Wenn man es nicht idealisiert, heisst es aber auch: Erst einmal ohne Lohn auskommen müssen, mit knappen Ressourcen wirtschaften und sich beim Geldausgeben in Askese üben. Das eigene Geld der Gründer muss zuerst herhalten und imm sogenannten “valley of death” die Firma über Wasser halten. Später wird hauptsächlich durch interne Cash-Flows weiterentwickelt. Das ist auch ein Trade-off. Zwar verliert man keine Zeit mit der Suche nach Investoren und dem dazugehörigen Klinkenputzen, dafür beansprucht das Finden von Sonderangeboten und kreativen Möglichkeiten zum Geldsparen seine Zeit.
Bootstrapping ist in verschiedenen Szenarien eine gute Idee. Zum einen, wenn man selbst finanzieren, kein Eigenkapital aufgeben und sich keinen Wachstumszwang aufbürden will. » weiterlesen
Am Anfang jedes Startups steht die Gründung mit den dazugehörigen rechtlichen Finessen. In seinem ersten Startup-Diary teilt Marcus Kuhn seine Erfahrungen und gibt Tips.
Von Marcus Kuhn, connex.io
connex.io ist ein Startup welches über die Welt verteilt ist. Ata sitzt in Turkmenistan, ich in der Schweiz. Als virtuelles Team haben wir Vorteile, z.B. dass wir bei der Suche nach weiteren Mitgliedern für unser Team nicht geografisch beschränkt sind, aber auch Nachteile wie z.B. dass wir nicht im selben Raum sitzen. Und dann gibt es noch Besonderheiten um in die Strukturen der heutigen Geschäftswelt zu passen. Auch als länderübergreifendes Startup mussten wir uns für einen Standort entscheiden.
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