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Deutschland ist als Gründerland hinter die meisten andern hochentwickelten europäischen Länder gefallen. Die Schweizer sind deutlich gründungsfreudiger.
Jeder zweite Deutsche würde sich keine Firmengründung zutrauen: Die Angst, mit einem Unternehmen auch scheitern zu können, würde gemäss der Befragung von fast 5000 deutschen die meisten davon abhalten, eine Firma zu gründen.
Entsprechend tief ist der Gründeranteil (Prozentsatz der Menschen im Berufstätigenalter, die in den letzten 3.5 Jahren an einer Gründung beteiligt waren oder es jetzt sind), der in Deutschland auf 3.8 gesunken ist.
In der Schweiz dagegen hatten im Jahr zuvor 6.3 Personen direkt mit Startups zu tun, und dieser Prozentsatz hatte sich auch im Vergleich zu den Vorjahren erhöht.
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Knapp 12’000 Unternehmen werden jedes Jahr in der Schweiz gegründet, dabei hat in absoluten Zahlen der Kanton Zürich die Nase vorn. Gemessen an der Bevölkerung liegt allerdings die Zentralschweiz an der Spitze.
Jede der jährlich rund 12’000 Neugründungen in der Schweiz sorgt im Schnitt sofort für zwei Arbeitsplätze. In absoluten Zahlen hat der Kanton Zürich (2391 Startups) die Nase vorn, und die Waadt (1067) landet auf Platz zwei. Das ist das Ergebnis der vom Bundesamt für Statistik vorgelegten Daten aus einer Befragung im letzten Jahr.
Diese Zahlen haben allerdings nur eine geringe Aussagekraft. Wichtiger ist die Neugründungsrate, mit der die Zahl der Startups in Beziehung zur Anzahl der Einwohner gestellt wird. Im Schweizer Durchschnitt liegt sie bei 3,5. Weit darüber liegen die Innerschweizer Kantone Zug und Schwyz mit Raten von 6,5 bzw. 4,4. Zusammen mit Zürich, den beiden Basel und dem Südwesten der Romandie bilden sie die Spitzengruppe. Das Espace Mittelland liegt zurück, genauso wie die Ostschweiz.
Die Gründe sind vielfältig:
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