Alle 6 Artikel zum Thema Geschichte auf startwerk.ch:
Viele Startups wissen zu Beginn noch nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Das muss kein Nachteil sein – siehe Beispiele.
Wirklich niemand hatte das kommen sehen können: Caterina Fake und Stewart Butterfield programmierten 2002 ein originelles, aber letztlich nebensächliches Feature für ihr Onlinerollenspiel Game Neverending. Und legten damit die Grundlage für ein Unternehmen, das sie später für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten: Flickr.
Game Neverending war ein browserbasiertes, nie sonderlich populäres Spiel, in dem Crafting gross geschrieben wurde – das Basteln von Objekten in der Spielwelt. Die neue Flashapplikation im Spiel sollte es erlauben, zunächst Spielobjekte, später auch Bilder auszutauschen, indem man sie per drag-and-drop in ein Chatfenster zog. Den Spielern gefiel dieses Feature bald besser als das Spiel selbst – worauf sich die Gründer entschieden, eine Webseite für Fotosharing zu lancieren. Der Rest ist Geschichte, zwei Jahre später wurde Flickr von Yahoo gekauft. » weiterlesen
Medienmittelungen sind oft lausig geschrieben und bleiben weit hinter den Möglichkeiten zurück. Wie man richtig mit Medien in Kontakt tritt.
Wenn man gehört werden will kommt man nicht darum herum, sich in die Rolle des Adressaten zu versetzen – das ist eine Binsenweisheit der PR. Sie stimmt aber trotzdem. Bezogen auf Startups und Medien heisst das: Versuchen, eine Geschichte zu erzählen. Vorausgesetzt, euer Produkt gibt euch die Möglichkeit dazu, sollte dies eure Kardinalfrage sein. Was ist die Story daran? Liesse sich daraus eine Schlagzeile basteln?
Denn so wird überlegt in den Redaktionen – eine Story hat einen spannenden Aspekt, der sich in einem Satz zusammenfassen lässt. Dafür ist die Schlagzeile eine Art Lackmustest. Deren Inhalt darf nicht zu abstrakt oder nur für Insider verständlich sein. Technische Daten oder wie das Produkt eine Branche verändert interessiert hier nicht – ein allgemeiner Take ist wichtig, der zum Weiterlesen animiert.
Beispiele: » weiterlesen
Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.
Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen
Heute im Überblick: Tipps für das richtige Netzwerken im Internet, die Erfolgsstory des Internettelefonie-Startups Jajah und fadenscheinige VC-Anrufe aus Übersee.
Don Reisinger hat für
Gigaom eine Reihe von Anregungen über das Netzwerken im Internet gesammelt. Die
10 tips for becoming a smarter, social business person richten sich an alle, die nach wie vor stiefmütterlich mit den Plattformen jenseits von Xing und Linkedin umgehen. Dabei gebe es eine Menge Möglichkeiten zum Ausschöpfen. Reisinger streicht heraus, dass sogar Facebook einen Wert haben kann, zum Beispiel als “Cheatsheet” für die Interessen von jemandem, den man zu treffen vorhat. So finde man mitunter leichter Anknüpfungspunkte im Gespräch.
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Startwerk macht für ein paar Tage Ferien. Wir verabschieden uns mit Lesetipps und einem Mini-Gewinnspiel.
Über die Feiertage gönnen wir uns ein kleine Pause, jedoch nicht ohne vorher ein paar Linktipps mit unterhaltsamer Lektüre abzugeben.
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Im Informationszeitalter geht nichts mehr ohne Webpräsenz, Blogs und Online-Verbindungen. Aber wie war das eigentlich vorher? Sagen wir, anfangs der neunziger? Wir suchen Zeitzeugen.
Angesichts von
Anleitungen zum Webmarketing wie jener von Darmesh Shah, die ich kürzlich hier vorgestellt habe, frage ich mich bisweilen: Wie hat man denn früher eine neue Firma auf die Beine gestellt, Verbindungen geknüpft und vor allem: Kundschaft gewonnen?
Wer mehr darüber weiss, soll sich doch bitte melden: » weiterlesen