Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 30 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

Geschäftsidee:
Der gefährliche Schluss
von sich auf die anderen

startupdiary logo 100px1
startupdiary logo 100px1
Im heutigen Startup-Diary geht es um den Reality Check: Ist die eigene Idee mehrheitsfähig oder findet man sie bloss selber gut?

Fan werden und 100 Franken einstreichen — 1000 Fans bis nächsten Dienstag - und jeder von ihnen kriegt bei der nächsten Buchung via ebookers.ch 100 Franken Rabatt. — Textanzeige

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts
Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts

Start-ups sind innovativ. Sie suchen Kundenbedürfnisse, die noch nicht befriedigt sind. Sie entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Sie wenden “Guerilla”-Strategien im Marketing an. Sie erproben neue Geschäftsmodelle. Die Begeisterung für Innovation zeichnet den Enterpreneur aus. In seiner Euphorie läuft er aber Gefahr, von sich auf andere zu schliessen und so am Markt vorbei zu produzieren

Realitätstests sind wichtig

Ob Kundenbedürfnis, USP, Benutzerfreundlichkeit, visueller Auftritt, Geschäftsmodell oder Marketinggeschenk – überall lauert die Gefahr, eigene Ansichten für mehrheitsfähig zu halten. Besonders tückisch ist die “positive Verstärkung”: Man fühlt sich in seiner Ansicht sofort bestätigt, wenn ab und zu positive Feedbacks eintreffen. Zurückhaltende oder gar negative Rückmeldungen blendet man dagegen schnell aus.

» weiterlesen

Business Model Generation:
Wo ist die neue Unternehmergeneration?

“It’s a book for the Business Model Generation”, schreiben Alexander Osterwalder und Yves Pigneur. Wer aber ist die Generation “Business Model” und wie gut ist das Buch wirklich?

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Kennengelernt habe ich das Werk mit Beiträgen von über 470 Praktikern aus der ganzen Welt im Rahmen der Zusatzausbildung Entrepreneurship an der Universität St. Gallen. Jasper Bouwsma unterrichtet als externer Dozent im Rahmen des Programms und hat das Buch voller Elan mit dem Satz präsentiert: “Ich schleppe die zwei Kilo tagtäglich mit mir rum, also muss es was Wert sein.” In der Tat ist es so, dass die Originalversion des Buchs in zwei Kartonplatten eingefasst (der Buchrücken fehlt) und an sich kein Leichtgewicht ist.

» weiterlesen

Schweizer Myspace-Konkurrent:
Hausbesuch bei restorm

Wie heute noch Geld verdienen mit Musik im Internet? Restorm versucht es als soziales Netzwerk für Hörer, Bands, Labels, Venues und die Medien.

Das erste, was mir klar wird bei meinem Besuch: restorm hat einen der hübschesten Arbeitsplätze in Zürich. Einquartiert hat sich das zwölfköpfige Team zuoberst in einem Bürogebäude an der Hardturmstrasse, direkt über den Bernoulli-Häusern. Die vermutlich für eine Penthouse-Wohnung gedachten Räume schauen zur Limmat. Auch wenn das Büro eher knapp bemessen scheint für das grosse Team, das hauptsächlich aus Entwicklern besteht – Neid kommt bei mir trotzdem auf.

Anfang August hat das restorm-Team den Look der Musikplattform generalüberholt und neue Funktionen eingeführt. Daneben sind für die nächsten Monate neue Features geplant, ausserdem möchte man ins europäische Ausland expandieren. Eine spannende Zeit für restorm und eine gute Gelegenheit für einen Blick auf das Zürcher Startup.

Nach dem Relaunch

Zur Erinnnerung: restorm.com hatte sich 2007 mit der Idee aufgemacht, ein führendes Musikvideoportal zu werden. Das scheiterte unter anderem am Problem der Lizenzkosten für die Inhalte. Das Team änderte daraufhin die Ausrichtung der Plattform. » weiterlesen

Startup Definition:
Keine klare Sache

Startup ist ein weiter Begriff. Welche jungen Unternehmen fallen darunter und wann hören sie auf es zu sein? Startwerk hat im Internet nach Antworten gesucht.

Die meisten Leute erkennen ein Startup, wenn sie eines sehen. Trotzdem fällt eine abstrakte Definition schwer. Die einfachste Beschreibung, die ich finden konnte war diejenige auf FundingPost, einer Plattform für Investoren und Gründer:

Startup is a new business venture in its earliest stage of development.

Diese Definition würde allerdings fast jede Art von Neugründung abdecken, von einem revolutionären Biotechnologieunternehmen bis zum Friseursalon. Und bei letzterem würde – trotz zweifellos vorhandenem Unternehmergeist – niemand von einem Startup sprechen.

» weiterlesen

KeyLemon:
Zwischenziel erreicht

Der Computerhersteller Semptoshiba stattet künftig seine Computer mit der Software von KeyLemon aus. Damit hat das Walliser Startup Keylemon einen entscheidenden Schritt gemacht.

Das geschlossene Abkommen erlaubt es der brasilianischen Firma Semptoshiba, künftig die Software von KeyLemon in die von ihr hergestellten Computer zu integrieren. Damit will sich SEMPTOSHIBA, die Produkte in Lizenz von Toshiba produziert, von der Konkurrenz abheben. Laut der Pressemitteilung von KeyLemon dauerten die Verhandlungen seit Januar dieses Jahres an und mündeten Anfang August in der Vertragsunterzeichnung. Für das junge Walliser Unternehmen sei dies ein wichtiges Abkommen, da es auch für Glaubwürdigkeit in einem stark umkämpften Markt sorge. » weiterlesen

Wir machen jetzt was anderes:
Die Evolution von Geschäftsmodellen

Viele Startups wissen zu Beginn noch nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Das muss kein Nachteil sein – siehe Beispiele.


Wirklich niemand hatte das kommen sehen können: Caterina Fake und Stewart Butterfield programmierten 2002 ein originelles, aber letztlich nebensächliches Feature für ihr Onlinerollenspiel Game Neverending. Und legten damit die Grundlage für ein Unternehmen, das sie später für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten: Flickr.

Game Neverending war ein browserbasiertes, nie sonderlich populäres Spiel, in dem Crafting gross geschrieben wurde – das Basteln von Objekten in der Spielwelt. Die neue Flashapplikation im Spiel sollte es erlauben, zunächst Spielobjekte, später auch Bilder auszutauschen, indem man sie per drag-and-drop in ein Chatfenster zog. Den Spielern gefiel dieses Feature bald besser als das Spiel selbst – worauf sich die Gründer entschieden, eine Webseite für Fotosharing zu lancieren. Der Rest ist Geschichte, zwei Jahre später wurde Flickr von Yahoo gekauft. » weiterlesen

Aktuelle Startups aus dem Ausland:
Ideen und Geschäftsmodelle

Zur Inspiration oder Stillung der Neugier – ein Überblick, welche Geschäftsfelder sich neugegründete ausländische Startups aussuchen.

Shorthandmobile. Für “dumb phones” das Internet erschliessen: Die Plattform erlaubt, Dienste wie Twitter, Facebook oder Google per SMS zu nutzen. Der Zielmarkt sind Schwellen- und Entwicklungsländer.

Movolo.com will Lücken in der Ferienplanung schliessen. Als “ein Reiseplaner für alles” erlaubt die Seite in Zukunft, sich einen Fahrplan für sämtliche Verkehrmittel zusammenstellen zu lassen, und das automatisch von Tür zu Tür. » weiterlesen

Begründer eines Trends:
Was macht eigentlich… Mymuesli?

“Wir haben MyMuesli nicht aufgebaut um zu verkaufen.” – Ein Interview mit Mymuesli-Gründer und CEO Max Wittrock.

Mit ihnen und anderen Anbietern wie Spreadshirt ging es los: Mass Customization wurde zum beliebtesten Startup-Kochrezept im deutschsprachigen Raum. Eine ganze Reihe von jungen Unternehmen mit personalisierbaren Produkten versucht inzwischen Tritt zu fassen, auch in der Schweiz. Für viele hat Mymuesli Pate gestanden.

Die Firma vertreibt seit April 2007 über das Portal Mymuesli.com Biomüsli zum selber mischen. An zwei Standorten, in Passau (D) und Binningen bei Basel werden die Zutaten nach Wunsch der Kunden zusammengemischt und verschickt. Max Wittrock, einer der drei Gründer, hat Startwerk bei einem Besuch in der Schweiz ein paar Fragen beantwortet.

Was macht euer Geschäftsmodell einzigartig? Wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab? » weiterlesen

Matchmaking für Startups und Investoren:
Finanzierungsplattform investiere.ch

Eine neue Plattform will Investoren und Jungunternehmer zusammen bringen.

“In der Schweiz liegt ganz viel Investitionspotential brach”, sagt Lukas Weber, mit Steffen Wagner zusammen Gründer von investiere.ch. Mit der Plattform geht es ihnen darum, ein grösseres Publikum für Risikoanlagen zu erschliessen. Gerade bei Kleininvestoren und Privatanlegern, die nicht gut vernetzt sind, sieht Lukas bisher eine Lücke. Darum ist das Ziel von investiere.ch ein auf diese zugeschnittenes Angebot, auch für den etwas kleineren Geldbeutel. Ansprechen möchten die Gründer unter anderem unternehmerisch interessierte Leute mit einem gehobenen Einkommen. Das Minimum für Beteiligungen liegt derzeit bei 6’000 bis 20’000 Franken. » weiterlesen

Geschäftsideen kopieren:
“Me too” bei Startups

Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?

Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)

Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.

Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen