Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 42 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

RememberTheName:
Eine App hilft beim Networking

Die Herausforderung ist bekannt: Wer im Business-Kontext ein gutes Namensgedächtnis mitbringt, ist im Vorteil. Ex-Doodle-Mitarbeiter Reto Lämmler will vergesslichen Zeitgenossen nun mit einer App unter die Arme greifen.

Wie schnell sich der Grundstein für ein Jungunternehmen legen lässt, zeigen am deutlichsten Apps und Webdienste: Schon mit wenig Zeit und Geld kann aus einer simplen Idee ein Produkt werden, das sich später zu einem Unternehmen ausbauen lässt.

RememberTheName ist so ein Projekt. Ex-Doodler Reto Lämmler startete es nach seinem Ausstieg bei dem Terminplanung-Startup Ende 2011, einige Monate nach dem Exit an die Tamedia. Innert vier Monaten entstand ein Werkzeug, mit dem sich Teilnehmer von Anlässen wie Seminare, Konferenzen oder Workshops auf diese vorbereiten können. Der Kerngedanke: Wer bei der Pflege von Kontakten den Namen des Gegenübers ohne zu zögern parat hat, hinterlässt einen besseren Eindruck. » weiterlesen

cabtus:
Kursänderung und grosse Pläne

CEO David Brunner zur Neuausrichtung von cabtus und einem Stealth-Projekt, das in den nächsten Wochen lanciert werden soll.

Zwei Monate ist es her, dass cabtus den Kampf um den Taxivermittlungsmarkt aufgegeben hat. Wir erinnern uns: Cabtus trat an, mit einer Mobile App zur Taxibestellung eine Alternative zu bestehenden Taxizentralen zu bieten. Offizieller Launch war im Oktober.

Das deutsche Startup myTaxi, das mit demselben Konzept bereits im Heimatmarkt Fuss gefasst hatte, versenkte diese Idee aber. Seit Oktober 2011 akquiriert das in Hamburg gegründete Startup in der Schweiz und wurde schnell zum dominierenden Player. Entscheidend war wie bei vielen schnell skalierenden Jungunternehmen der schlagkräftige Sales-Apparat, den die Gründer in Stellung brachten. Üppige Finanzierung (mittlerweile über 10 Millionen Euro) sorgt gleichzeitig dafür, dass beim Marketing nicht gekleckert wird. Dem hatte das Zürcher Startup nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen.

B2B statt B2C

Cabtus’ Reaktion: ein Kurswechsel und eine Besinnung auf die Stärken der eigenen Technologie. Laut CEO David Brunner ist es ein Zurück zu den Wurzeln für das 2009 gegründete Startup. Statt sich im Aufbau eines zweiseitigen Marktes mit Akquise abzumühen, will das Team sich künftig auf Entwicklung konzentrieren. Beim Geschäftsmodell zielt man den Schwenk auf B2B an. » weiterlesen

Startup Weekend Luzern:
Querschnitt eines Gründerwochenendes

Beim ersten Startup Weekend in Luzern waren zahlreiche Experten der Startup-Szene und 52 Teilnehmer mit unterschiedlichem Background dabei. Wir waren vor Ort.

Noch nie etwas von einem Startup Weekend gehört? Kein Problem: Startup Weekends sind mehrtägige Events, welche weltweit unabhängig voneinander durchgeführt werden. Dabei ist das Konzept stets das gleiche: Personen jeder Altersgruppe und Bildungsgrades können ihre eigenen Ideen einbringen und das dazugehörige Geschäftsmodell in Gruppen erarbeiten – im Lauf eines Weekends. Ein wichtiger Fokus liegt auf den Pitches, mit denen die Jury vom Projekt überzeugt werden muss. Sie kürt am Schluss die Gewinnerprojekte.

Die Jurymitglieder hatten nach den Abschlusspräsentationen 15 Minuten Bedenkzeit und sie waren sich nicht in allen Punkten einig. Überraschend war sicherlich, dass fast alle Ideen (ausser das Migrationsprojekt) Webplattformen sind. Gewinner des 1. Preises ist TopDocs, eine Matchingplattform für Patienten und Spezialärzte.

 

Impressionen (Bilder: zvg)
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Wir waren von A bis Z am Event dabei: » weiterlesen

E-Commerce für Startups:
Alles outsourcen, ausser der Idee

Anlässlich des Swiss E-Commerce Awards haben wir den Branchenspezialisten Thomas Lang gefragt, wo im Onlinehandel Chancen für Startups liegen.

E-Commerce und Startups {mikekline;http://www.flickr.com/photos/mikekline/329178996/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}

E-Commerce und Startups (Quelle: mikekline / CC)

Die gute Nachricht gleich vorab: Es gibt nach wie vor Potential für Innovation, vielleicht sogar mehr denn je. Wer bei Konzeption, Kundenansprache und Umsetzung clevere Ideen und neue Modelle findet, hat trotz der steigenden Anzahl von Anbietern Aussichten auf Erfolg. Entscheidend ist die richtige Nische.

Innovationspotential erschliesst E-Commerce vor allem bei neuartigen Vertriebswegen. Auch bestehende Onlineshops lassen sich ausstechen, sofern man die richtige USP mitbringt.

Vorzeigehändler und ehemaliges Startup Zappos ist dafür ein gutes Beispiel. Mit einem attraktiven Serviceangebot hat Gründer Tony Hsieh den Schuhhandel nachhaltig umgekrempelt.

Der Blick von aussen » weiterlesen

Apps with Love:
Unternehmen mit Gangschaltung

Eine Strategie für Wachstum ohne Risiko: Das Berner Software-Startup Apps with Love skaliert nach Bedarf.

Apps with Love

Apps with Love

Apps with Love ist eines den Startups, dass sich eine eigene Unternehmenskultur gross auf die Fahne geschrieben hat. Das ist zum einen ein cleveres Scaling-Konzept, zum anderen der Vorsatz, dass Arbeiten Spass machen muss. Und: Den Jungs nimmt man es sogar ab.

Aber der Reihe nach: Das Berner Jungunternehmen stellt Apps für die mobilen Plattformen her, zurzeit mit Fokus auf iOS, das könne sich aber sofort ändern wenn die Nachfrage für andere Systeme zunehme.

Hinter Apps with Love stehen vier gleichberechtigte Partner, die im Sommer 2010 ihr Wunschunternehmen gegründet haben. Sie bringen je ein Spezialgebiet in die Firma mit: Till Könneker – Design und Konzept, Beni Hirt – Finanzen und Strategie, Stephan Klaus – Usability, Olivier Oswald – Entwicklung. » weiterlesen

Cabtus:
Den Taximarkt umkrempeln

Das Startup Cabtus will mit mehr Transparenz und Mehrwert-Features den traditionellen Taxizentralen das Heft aus der Hand nehmen.

Wenn gesetzliche Beschränkungen fallen, wandeln sich Märkte und Chancen für innovative Startups entstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist Cabtus.
Das Zürcher Jungunternehmen will für den Taximarkt den Umbruch einleiten, der bei den Reiseanbietern bereits stattgefunden hat: Wettbewerb im Netz statt lokale Unternehmen, die vor Ort den Markt beherrschen. “Die Tage solche Platzhirsch-Modelle sind gezählt,” meint Cabtus-Mitgründer David Brunner.

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NFC und Poken 3.0:
Back to the roots für Poken

Poken wandelt sein Geschäftsmodell zum zweiten Mal und geht nun aufs Ganze.

Was nicht viele wissen: Poken hatte ursprünglich eine viel grössere Idee als die spätere, digitale Visitenkarte vermuten lässt. Statt einem Fokus auf den Austausch von Kontaktdaten waren eine ganze Reihe von Anwendungen für NFC (near field communication) angedacht. Damit hätten sich Gegenstände mit dem Web vernetzen oder zum Beispiel – als Foursquare und ähnliche Dienste noch weit entfernt waren – Promotionen und Produktinfos in Geschäften und Lokalen an die Kunden bringen lassen. Als Alternative zu QR-Codes hätten mit einem entsprechenden Gimmick Kunden diese auslesen und später zuhause anschauen können.

Laut Gründer Stéphane Doutriaux war aber 2007 die Technik noch nicht soweit. Stattdessen verlegten sich die Gründer auf NFC-Kontaktaustausch – der Rest ist bekannt. Unter dem Namen Poken kennt man USB-Sticks, die Nutzer aneinanderhalten können um Profile von sozialen Netzwerken auszutauschen.  » weiterlesen

Ideenfindung und Inspiration:
Sechs clevere oder abstruse Geschäftsideen

Vom Facebook-Buch bis hin zur Motivationsapp via Gruppendruck – sechs überraschende Ideen kühner Unternehmer.

Springwise ist eine Website, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, eine komplette Chronologie origineller Geschäftsideen zu erstellen, auch gerade für Inspirationssuchende Gründer. Hier finden sich daher jede Menge kreativer (Mini-)Businesses. Hier eine Auswahl:

Social Memories bastelt Facebook-Nutzern ein zu ihrem Account passendes Buch. Die Inhalte werden automatisch generiert aus Status-Updates und hochgeladenen Fotos. Dabei wartet das Buch auf mit schicken Infografiken, Vokabular-Auswertungen und Fotocollagen.

Billguard sucht Kreditkartenrechnungen nach Scams und verdächtigen Buchungen ab. » weiterlesen

Neue Businessideen:
Open Data als Geschäftsmodell

Open Data ist nicht bloss eine staatspolitische Angelegenheit. Startups dürften sich zukünftig Andockstellen für smarte Geschäftsideen bieten.

Businessmodell Open Data?

Businessmodell Open Data?

Eigentlich ja eine grosse Überraschung: In den letzten 12 Monaten hat es mit Open Data ein sehr technisches Thema ins Bewusstsein – zumindest der internetaffinen – Bevölkerung geschafft.

Grund dafür ist – neben der Popularität von Open Source – dass sich die Netzgemeinde zunehmend dafür interessiert, wie Behörden arbeiten und darauf pocht, dass diese ihre Daten auf dem Web verfügbar machen. Die Stossrichtung geht vor allem entlang dem Konzept von Open Government, das sich die Forderung nach mehr Transparenz im Staatswesen auf die Fahnen geschrieben hat.

Ein wichtiger Aspekt offener Datenreservoire, die Journalisten und Bürgern neue Einblicke und Kontrollmöglichkeiten eröffnen, ist aber auch der monetäre Wert der Daten. Gerade der hat bislang auch die Freigabe von vorhandenden Daten gebremst. So haben viele einzelne Amtstellen, die auf spannenden Ressourcen sitzen, bislang die Auflage diese nur gegen Entgeld herauszugeben. Entsprechende Gesetzesänderungen sind darum bei den Hauptpunkten auf der Wunschliste von Open-Data-Befürwortern.

Open Data Startups

Mit fallenden Hürden werden die angehäuften Informationsberge zu einer spannenden Ressource für innovative Geschäftsmodelle – mit der Chance auf lukrative Verwertungsmöglichkeiten. » weiterlesen

Superlative statt Werbung:
Wenn das Produkt für
sich selbst spricht

Warum nicht einmal die Kalkulation umdrehen und das bestmögliche Produkt lancieren, zu einem ruinös guten Preis? Ein frecher Vorschlag.

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Hat es geschafft: Tony Hsieh von Zappos

Unternehmer und Blogger Jason Cohen findet, dass Firmen eigentlich zu wenig daran interessiert sind, ihre Kunden glücklich zu machen. In einem Beitrag, der nicht ganz ohne Promo für sein eigenes Startup auskommt, macht er eine interessante Beobachtung.

Das Problem des Survivor Bias einmal beiseite gelassen: Meistens sind die Unternehmen am spektakulärsten erfolgreich, die wir als Kunden am überzeugtesten weiter empfehlen. Dazu reicht nicht, dass sie eine solide Leistung vorzuweisen haben. Sie müssen schon einen dermassen dicken Mehrwert bieten, so halsbrecherisch günstig sein oder einen so übertrieben guten Service offerieren, dass es Eindruck macht. » weiterlesen

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