Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 124 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

Top-Referent Andreas Buhr über den Vetrieb 3.0:
“Der Kunde von heute entscheidet hybrid und unterscheidet nicht mehr zwischen on- und offline “

Der deutsche Top-Referent und Trainer Andreas Buhr beleuchtet am morgigen Vortrag von Startimpuls den Vertrieb 3.0 und den Kunden 3.0. Im Vertrieb ist ein neues Zeitalter angebrochen: Der Kunde 3.0 ist informiert, er handelt, ist viel mehr involviert und will seine Kaufentscheidungen mitgestalten. Das erfordere ein neues Denken und Handeln bei Unternehmen und im Vertrieb, sagt Buhr im Interview mit Startwerk.

Andreas Buhr ist der Experte für Führung im Vertrieb. Der mehrfach ausgezeichnete Speaker und erfolgreiche Trainer, Dozent und Autor ist Gründer und Vorstand der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG (vormals go! Akademie), Düsseldorf. Das Trainerteam ist auf Praxistrainings für Führung und Vertrieb spezialisiert. Bekannt geworden durch seine Vorträge auf großen Weiterbildungsforen und Kongressen, zählt Andreas Buhr zu den bekanntesten Speakern im Bereich Führung und Vertrieb. In den vergangenen 30 Jahren nahmen mehr als 500.000 Menschen an seinen Veranstaltungen teil

Andreas Buhr ist der Experte für Führung im Vertrieb. Der mehrfach ausgezeichnete Speaker und erfolgreiche Trainer, Dozent und Autor ist Gründer und Vorstand der Buhr & Team Akademie für Führung und Vertrieb AG  Düsseldorf. In den vergangenen 30 Jahren nahmen mehr als 500.000 Menschen an seinen Veranstaltungen teil

Herr Buhr, wie charakterisieren Sie den Kunde 3.0?
Keine unternehmerische Disziplin hat sich in den letzten fünf bis sieben stärker verändert als der Handel. Die Kommunikation über iPhone und iPad haben alles verändert. Es gibt viel mehr hybride Verkaufswege. Kunden sind informierter als je zuvor. Der Kunde 3.0 kann sich im Internet über alles informieren – und das bedeutet das Ende des klassischen Verkaufs. Der Verkäufer muss heute mittels Fragen und Moderation den Kunden zu seiner eigenen Verkaufsentscheidung führen und ihn nicht überzeugen. Der Kunde muss eine noch viel höhere Sicherheit haben, dass der Verkäufer die Kompetenz hat, seine Fragen zu beantworten. Denn es gibt so viele verschiedene Wege heute, zu kaufen. Die Kundenloyalität ist hart zu erkämpfen. Die Verkäuferseite muss viel kompetenter sein – früher war der Verkäufer der Experte. Heute liegt die Expertise beim Käufer und das verändert den Kaufprozess vollständig. » weiterlesen

Entwicklung bei personalisiertem Musikfernsehen:
Rayneer ist Konkurs

Das personalisierte Musikfernsehen Rayneer gehörte zu den Highflyers der Schweizer Startup-Szene – vor rund einem Jahr erhielt das Zürcher Unternehmen in einer Finanzierungsrunde zwei Millionen Franken, unter den Investoren die ZKB und Wilmaa. Diverse Medien berichteten damals über das Konzept von Rayneer. Nun muss das Unternehmen Konkurs anmelden. CEO und Gründer Oliver Flückiger erklärt die Gründe im Interview.

Rayneer-CEO Oliver Flückiger

Rayneer-CEO Oliver Flückiger

Lieber Oliver, du hast uns kontaktiert, weil du uns News über Ryaneer mitteilen wolltest. Was sind die News?
Ryaneer ist Konkurs. Es geht leider nicht weiter mit unserem Unternehmen.

Rayneer war eines der finanziell am stärksten unterstützten Startups der letzten Jahre in der Schweiz. Nun muss euer Startup Konkurs anmelden. Weshalb die überraschenden News?
Wir haben Ende August ein Darlehen von einem unserer Investoren nicht erhalten, mit dem wir fest gerechnet haben. Dadurch war die Liquidität des Unternehmens nicht mehr gesichert, wir konnten unseren Mitarbeitern kurzfristig keine Löhne mehr bezahlen.

Die Finanzierungsrunde von zwei Millionen Franken war vor einem Jahr. Habt ihr in diesem Jahr alles Geld ausgegeben?
Wir haben viel Geld in die Entwicklung investiert und mehrere grosse Werbekampagne auf allen Privatsendern lanciert. Zudem hatten wir teure Lizenzverträge mit den Musiklabels, um unseren Content zu bespielen. Dazu kommen die Lohnkosten für acht Angestellte. Wir haben aber nie unnötig Geld verbrannt, sondern im Gegenteil unsere Cash Burn Rate so tief wie möglich gehalten. Es zeigt in erster Linie auf, dass auch eine für die Schweiz relativ grosse Finanzierungsrunde von zwei Millionen Franken sowie namhafte Investoren leider nicht vor dem Scheitern schützen können. » weiterlesen

venture kick:
Luzerner Startup rockt die Welt mit einer innovativen E-Gitarre

Eric Clapton spielt vielleicht bald auf einer Schweizer Gitarre. Diese Gitarre heisst “Jane” und wurde von den beiden Luzernern Silvan Küng und Pirmin Giger entworfen. „Jane“ besticht nicht nur durch einen tollen Klang auf Grund einer völlig neuen Bauart, sondern auch durch ein einmaliges Design. Mit dieser Idee werden die beiden Jungunternehmer mit 130 000 Franken von venture kick unerstützt

Relish Guitars Switzerland ist ein junges Schweizer Gitarrenlabel, das von den beiden Designern und Musikern Silvan Küng und Pirmin Giger 2013 gegründet wurde. Sie tüfteln bereits seit drei Jahren an einer neuartigen E-Gitarre. Nun scheint der Durchbruch zu gelingen. Neben der Platzierung als Newcomer unter den TOP 100 der besten Schweizer Startups haben die beiden Jungunternehmer auch bei venture kick diese Woche in Lausanne gewonnen. » weiterlesen

Sunbeat:
Schweizer Startup entwickelt UV-Strahlenmesser im Mini-Format

Ein Startup aus dem Kanton Zürich entwickelt einen smarten UV-Strahlenmesser, der an Kleidung angesteckt oder von Partnern in existierende Produkte integriert werden kann. Per App lässt sich so das Sonnenbrand- und Hautkrebsrisiko verringern. Mein hoch geschätzter Kollege Martin Weigert von unserem Schwesternblog netzwertig.com hat eine Einschätzung über das Schweizer Startup geschrieben.

Wearable-Trend hin oder her – die meisten am Körper tragbaren Smart Devices lassen mich kalt. Im Gegensatz zu leidenschaftlichen Gadget-Anhängern, für die das Ausprobieren neuer Hardware ein kurzweiliges Hobby darstellt, fehlt mir das Interesse an Spielereien mit digitalen Gerätschaften als Selbstzweck. Entscheidendes Kriterium ist deshalb, inwieweit ein Wearable mich davon überzeugen kann, meine subjektive und tatsächliche Lebensqualität so signifikant zu erhöhen, dass sich die Anschaffung und der zusätzliche Aufwand (Akku, Pflege, ein weiteres Gerät auf das man aufpassen muss etc.) lohnt. Bislang ist das extrem selten der Fall – auch nicht bei der Apple Watch (wobei sich das ändern kann, wenn ich sie vor mir sehe).

Den ganzen Artikel über Sunbeat gibt es auf netzwertig.com. Einen weiteren Artikel über das Startup Bitsplitters, das Sunbeat erfunden hat, ist auf Startwerk erschienen.

9 Fragen an Peter Kauf von PrognosiX

PrognosiX hat bei Venture Kick die erste Stage erfolgreich gemeistert. Das Startup entwickelt eine neue Art von Absatzprognosen für den Handel. Mit ausgereiften Algorithmen kann die Technologie Informationen liefern, wie viel Stück eines Artikels ein Lebensmittelhändler bestellen soll, erklärt Gründer Peter Kauf im Interview mit Startwerk.

ProngosiX AG entwickelt zusammen mit dem IAS Institut für Angewandte Simulation der ZHAW eine neuartige Business Intelligence Lösung für Absatzprognosen im Lebensmittel­handel. Durch eine nachhaltige, signifikante Verbesserung von Absatzprognosen sollen Planungsprozesse optimiert werden. Lebensmittelhändler können dadurch Lebensmittelabfälle reduzieren, die Verfüg­bar­keit der nachgefragten Produktpalette steigern (weniger Stock-Out), Produktionsprozesse planbarer machen, Lagerkosten reduzieren, Transportlogistik optimieren und Kundenbindungen nachhaltig festigen.

Peter Kauf, gratuliere zur Teilnahme an Venture Kick. Wie viel bedeutet dir die Teilnahme an diesem Wettbewerb?
Es hat mich sehr gefreut, weil es eine Bestätigung für mich als Unternehmer ist und ich mich durch Venture Kick nun in einem spannenden Netzwerk befinde. Dieser unternehmerische Geist ist wichtig für mich, da ich von Hause aus eigentlich Wissenschaftler bin. » weiterlesen

Zusammenarbeit:
Die Bekanntgabe von Kooperationen zwischen Startups und Grosskonzernen in der Schweiz häufen sich

Dass sich ein Startup und ein Unternehmen in der Schweiz zusammenschliessen ist nichts Neues. Dennoch gab es in den vergangenen Wochen mehr Meldungen über Kooperationen zwischen Startups und Grosskonzernen oder Unternehmen in der Schweiz – zumindest subjektiv betrachtet. Die Unternehmen holen sich das Know-how von Startups, übernehmen deren Technologie oder spannen für temporäre Projekte zusammen. Ein Überblick.

Schweizer Startups und gestandene Unternehmen nähern sich in der Schweiz zunehmend an – und vermelden immer mehr Kooperationen in verschiedenen Märkten. Erst heute wurde bekannt, dass die Crowdfunding-Plattform wemakeit und die Swisscom zusammenspannen. Auf der Basis der von wemakeit entwickelten Software baut Swisscom eine Crowdfunding Plattform auf. Der Telekomkonzern bietet ihren Unternehmenskunden damit eine Software-as-a-Service (Saas) an. Durch ein cloudbasiertes Angebot können Unternehmen einen eigenen Crowdfunding-Marktplatz mit ihrem Label eröffnen. Die Swisscom liefert die Infrastruktur und Software dazu, tritt aber nicht als Marktplatzbetreiber auf. » weiterlesen

Neuer Trend:
Mila bietet technischen Support nun auch für Vodafone in Deutschland an

Mila leistet bereits technischen Support mit Privaten für die Swisscom. Heute wurde bekannt, dass der international agierende Mobilfunkanbieter Vodafone aus Deutschland dazu kommt. Das Modell von Mila verfolgt einen spannenden Ansatz, weil es Private zu “Mitarbeitern” von Grossunternehmen macht. Ob noch weitere Unternehmen, allenfalls aus anderen Branchen diese Dienstleistung beanspruchen, wird sich zeigen.

Beim Serviceportal Mila erbringen Private Dienstleistungen an Private. Ein Prinzip ist dabei die Nachbarschaftshilfe. Vor  rund einem halben Jahr hat das erfolgreiche Startup aus der Schweiz eine Kooperation mit der Swisscom bekannt gegeben. Unter “Swisscom Friends” leisten Privatkunden an anderen Swisscom-Kunden technischen Support und können sich dabei etwas dazuverdienen. Swisscom hat damit seine – intern teuren Servicetechniker – ausgelagert. » weiterlesen

ImagineCargo gewinnt bei Climate-KIC-Wettbewerb

Zuerst bei venture kick, jetzt bei Climate-KIC: Die Idee des umweltfreundlichen Paketlieferservices ImagineCargo scheint auf Interesse zu stossen. Das Startup hat beim Climate-KIC-Wettbewerb 24 000 Franken gewonnen.

Nick Blake sowie sein Co-Gründer Benjamin Duh von ImagineCargo haben eine klare Vision: Sie möchten Pakete und sonstige Sendungen CO2-arm transportieren – und zwar in der gleichen Zeit wie die grossen Player DHL oder FedEx. Dabei möchten sie ein neuartiges Netzwerk aus Lieferdiensten per Velo und Bahn schaffen und diese miteinander verzahnen. Das Velo soll die negative Öko-Bilanz unserer Gesellschaft wettmachen und Pakete anstatt mit Lastwagen und Flugzeug ausliefern. Erste Versuche hat Blake und sein Team bereits unternommen. » weiterlesen

Gründer von Doodle investieren bei Codecheck.info

Das Schweizer Startup Codeckeck bringt mittels eines Strichcode-Scans per Web und App eine unabhängige Expertenbewertung von Inhaltsstoffen und deren Auswirkung bei Produkten. Für den weiteren Wachstum schloss Codecheck.info eine Finanzierungsrunde mit namhaften Investoren ab.

Codecheck.info ist ein Online-Produktcheck und bedeutende Konsumenten-Plattform im deutschsprachigen Raum. Konsumenten scannen den Strichcode eines Produktes mit ihrem Smartphone und erhalten innerhalb detaillierte Hintergrundinformationen. Vor allem in den Bereichen Lebensmittel und Körperpflegeprodukte kann das Startup Informationen wichtige Verfügung stellen. Angezeigt wird unter anderem, ob ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist oder ob es umweltgerecht hergestellt wurde. Die meisten Zugriffe stammen derzeit aus Deutschland. Deutschland ist auch der Markt, in den Codecheck.info zukünftig stark expandieren wird. » weiterlesen

Digitalstrategie:
Tamedia übernimmt Mehrheit der dänischen Vintageplattform Trendsales

Die Tamedia setzt ihre Digitalstrategie nun auch im Ausland um: Per Ende Juli hat das Medienunternehmen die Mehrheit des dänischen Unternehmens Trendsales übernommen, einer Plattform für Vintage-Kleider. Zusammen mit dem bestehenden Management-Team der Plattform möchte die Tamedia ihr digitales Portfolio international ausbauen und die Stellung von Trendsales stärken.

Tamedia übernimmt die Mehrheit der dänischen Trendsales ApS, die die führende Plattform für Vintagemode trendsales.dk in Dänemark betreibt. Tamedia will die Plattform gemeinsam mit dem bestehenden Managementteam weiterentwickeln und die Marke  durch die Nutzung von Synergien mit der Pendlerzeitung Metroxpress (an der Tamedia in Dänemark ebenfalls beteiligt ist) weiter stärken. Mit der Übernahme baut Tamedia ihr digitales Portfolio und die Stellung in Dänemark aus. » weiterlesen

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