Alle 11 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:
Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.
Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen
Welches Preismodell ist das richtige, was bringt 2010, wie kann man sich für Präsentationen wappnen und was sind die wichtigsten SEO-Kriterien?
Kampf der Preismodelle
Trial version or “lite” version? Venture Beat wägt in diesem Beitrag Preismodelle gegeneinander ab: Wann eignet sich eine zeitlich begrenzte Nutzung eines Service oder einer Software und wann ist eine funktionsmässig abgespeckte Version die bessere Wahl.
Blick in die Kristallkugel
Vorhersagen: E-Commerce-Boom, location-based Services, Microblogging als Produktfeature – was ist zu erwarten für 2010? T3N hat Marketer, Designer, Trendscouts und Journalisten zu ihren Erwartungen bezüglich boomende Geschäftsmodelle befragt und aktuellen Hypes befragt. » weiterlesen
Seit Dezember sind in Deutschland über zehn Groupon-Klone gestartet oder angekündigt worden. Gibt es auch hierzulande einen Markt?
Bei unseren nördlichen Nachbarn groupon-t es sehr. Es ist der grösste Hype der Deutschen Startup-Szene im noch jungen Jahr mit einer dazu passenden Medialisierung. Unter anderem hat Deutsche Startups mehrfach berichtet (
Übersicht),
Gründerszene ebenso, Ecommerce hat gleich eine
Serie draus gemacht und die Kollegen von Netzwertig.com haben sogar schon den ersten dokumentierten Fall von
Groupon-Satire angetroffen.
Jetzt fragt sich natürlich, ob das Geschäftsmodell mit den lokalen Rabattaktionen auch für den Schweizer Markt kopierbar ist. Oder handelt es sich um eine kurzzeitige Mode, die die Schweiz links liegen lassen wird?
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Soziale Netzwerke monetarisieren: Die Collaboration-Plattform Amazee erweitert ihr Angebot für Firmen mit massgeschneiderten Projektseiten.
Facebook meets BaseCamp meets SAAS: Amazee bietet neu Projektplattformen nach Mass an. 2007 gegründet, hat sich das Startup inzwischen als soziales Netzwerk mit Projektfokus etabliert. Amazee hat etwa 15′000 registrierte Benutzer, die an den rund 1′400 Projekten auf der Seite teilnehmen. Jeder Besucher konnte bisher kostenfrei einfache Projektseiten auf der Plattform eröffnen, während anspruchsvollere Kunden zusätzliche Upgrades erwerben konnten. Dieses Freemiummodell behält Amazee bei, jedoch gesellen sich “Customized Solutions” zu den bisherigen Varianten hinzu. Amazee hat eben die schon kürzlich per
Blog und
Twitter angeteaserte Erweiterung der Plattform lanciert.
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Coguan ist ein Marktplatz für Onlinewerbung. Das Spinoff von ETH und HSG hat sich dafür aber nicht den Schweizer Markt ausgesucht, sondern den Spanischen.
Grosse Pläne:
Adbrite in den USA oder
Adscale in Deutschland haben Pate gestanden für den schweizerisch-spanischen Onlinewerbe-Dienstleister
Coguan. Das Spinoff von HSG und ETH hat das spanischsprachige Internet im Visier, seine Wurzeln aber in der Schweiz, Gründer Carlos Bravo absolvierte hier sein Wirtschaftsstudium. Bei der Suche nach einem Markt, für den sich das Modell adaptieren liess, lag Spanien nahe – sowohl von Carlos’ Background her wie von der offenen Marktsituation. Carlos entwarf den ersten Businessplan 2007, während seiner Diss, die er über onlinebasierte Dienstleistungen schrieb.
Ein Broker für Onlinewerbung
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Was tun, wenn man merkt, dass man sein Produkt am Markt vorbeikonzipiert hat? Getyourguide-Mitgründer Tao Tao schreibt über eine schwierige Frage der Selbsterkenntnis und einen Neustart in seinem Unternehmen.
Von Tao Tao, Mitgründer Getyourguide
Jungs, ich glaube wir müssen unser Business-Modell ändern.
“Als wir unsere Webseite im Juni 2008 gelaunched haben, war noch jeder vom Konzept der Webseite überzeugt und bereits drei Monate später habe ich erste Diskussionen mit Johannes, unserem jetzigen CEO, über einen Richtungswechsel geführt. Unsere ursprüngliche Idee war simpel: jeder kann ein Reiseführer (“Guide”) sein und jeder kann einen solchen Reiseführer für eine Tour buchen. Also so etwas wie Couchsurfing für Touren und Aktivitäten, und bei jeder gebuchten Tour würden wir eine kleine Kommission für uns beanspruchen. Das Problem war: Hobby-Reiseführern war es zu umständlich Touren anzubieten und professionelle Anbieter scheuten vor einer Plattform zurück, auf der auch Amateure ihre Dienstleistungen anbieten konnten. » weiterlesen
Das Freemiumidee ist besonders bei Webstartups sehr beliebt. Wir fragen ob zu Recht.
Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Skype, Flickr, Xing, Trillian oder Dropbox sind einige der bekanntesten Freemium-Dienstleister im Web und sind damit erfolgreich. Entsprechend oft trifft man das Ertragsmodell in den Businessplänen von Webstartups an. Das heisst aber nicht, dass eine solche Preisstrategie leicht anzuwenden ist.
Im Web finden sich jede Menge Beiträge mit mehr oder weniger hilfreichen Überlegungen zu Freemium, von allgemeinen Tipps bis hin zu Berechnungsgrundlagen. Startwerk- und Netzwertig-Autor Andreas Göldi hat ebenfalls einen lesenwerten Beitrag zum Thema geschrieben. Also jede Menge Theorie; wir möchten hier versuchen, etwas Überblick zu schaffen. » weiterlesen
Die Website autofreieorte.com ist zunächst ein Nebenwerwerb zweier Enthusiasten – und ein Beispiel für Projekte mit Nischenmarketing im Internet.
Christian Röthlisberger, fleissigen Internetnutzern und Blogosphären-Surfern auch bekannt als Bugsierer, hat einige Erfahrung mit Blogs und dem Publizieren im Netz – und sehr wenig mit Marketing, wie er selber sagt.
Trotzdem hat er zusammen mit Webdesigner und Webmaster David Worni eine Art Mini-Webstartup gegründet: Die Tourismussite Autofreie Orte. Die Idee kam ihm, als er sich über entsprechende Feriendestinationen informieren wollte und feststellte, dass es keine zentrale Anlaufstelle gibt. Dabei haben diese Ortschaften, ob sie sich nun dem Tourismus explizit verschrieben haben oder (noch) nicht, einen einzigartigen gemeinsamen Wert im modernen Tourismusgeschäft:
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Die Gesichtserkennungssoftware des Westschweizer Startups Keylemon würde sich Zusatzsoftware für Hersteller von Webcams und Software anbieten. Aber das Jungunternehmen hat sich auf eine andere Strategie verlegt.
Boston war “anstregend, aber sehr, sehr interessant”, sagt Gilles Florey, CEO des Startups “KeyLemon”: Als “Ventureleader” gehört Gilles zur “Nationalmannschaft” der Schweizer Jungunternehmer und hat mit dieser grade eine zehntägige Reise an die Ostküste der USA absolviert.
Und ja, er habe sich die eine oder andere Frage eines Amerikaners betreffend seinen Firmennamen gefallen lassen müssen: Eine “lemon” ist in den USA sowohl eine Limone als auch ein Montagsprodukt, ein pannenanfälliges Auto beispielsweise. “Macht nichts,” lacht Gilles: Immerhin erweckt der Produkt- und Firmenname Aufsehen.
Aufsehen: Darum geht es den Keylemon-Gründern vorerst:
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Die Informationstechnologie lässt alte Geschäftsmodelle einbrechen und schafft völlig neue. Damit stehen Spezialisten auch viele Wege zu Dienstleistungsangeboten offen.
Vom Profi-Produzent zum Dienstleister: Wie die Senkung der Einstiegsschwelle in Profi-Berufe von denen genutzt werden kann, zeigt dieses Beispiel aus meinem privaten Umfeld.
Dreissig Jahre lang hat Stuart Schwartz sein Geld mit professioneller Fotografie verdient – viele Jahre lang in Zürich in der Werbebranche, danach in seiner Heimat in Kalifornien vor allem mit Manager-Porträts für Corporate-Kunden.
Stuart hat miterlebt, wie das Profi-Fotobusiness durch die Digitalisierung langsam zu einem Gewerbe mit tiefer Schwelle, vielen Einstiegswilligen und sinkender Honorare wurde.
Heute hat Stuart in Mill Valley, einem noblen Vorort von San Francisco, ein völlig neues Business:
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