Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 17 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

Startup Definition:
Keine klare Sache

Jeffrey Vögeli, 25. August 2010 um 10.24 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Startup ist ein weiter Begriff. Welche jungen Unternehmen fallen darunter und wann hören sie auf es zu sein? Startwerk hat im Internet nach Antworten gesucht.

Die meisten Leute erkennen ein Startup, wenn sie eines sehen. Trotzdem fällt eine abstrakte Definition schwer. Die einfachste Beschreibung, die ich finden konnte war diejenige auf FundingPost, einer Plattform für Investoren und Gründer:

Startup is a new business venture in its earliest stage of development.

Diese Definition würde allerdings fast jede Art von Neugründung abdecken, von einem revolutionären Biotechnologieunternehmen bis zum Friseursalon. Und bei letzterem würde – trotz zweifellos vorhandenem Unternehmergeist – niemand von einem Startup sprechen.

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KeyLemon:
Zwischenziel erreicht

Jeffrey Vögeli, 24. August 2010 um 9.52 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Der Computerhersteller Semptoshiba stattet künftig seine Computer mit der Software von KeyLemon aus. Damit hat das Walliser Startup Keylemon einen entscheidenden Schritt gemacht.

Das geschlossene Abkommen erlaubt es der brasilianischen Firma Semptoshiba, künftig die Software von KeyLemon in die von ihr hergestellten Computer zu integrieren. Damit will sich SEMPTOSHIBA, die Produkte in Lizenz von Toshiba produziert, von der Konkurrenz abheben. Laut der Pressemitteilung von KeyLemon dauerten die Verhandlungen seit Januar dieses Jahres an und mündeten Anfang August in der Vertragsunterzeichnung. Für das junge Walliser Unternehmen sei dies ein wichtiges Abkommen, da es auch für Glaubwürdigkeit in einem stark umkämpften Markt sorge. » weiterlesen

Wir machen jetzt was anderes:
Die Evolution von Geschäftsmodellen

Jan Rothenberger, 16. August 2010 um 9.36 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Viele Startups wissen zu Beginn noch nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Das muss kein Nachteil sein – siehe Beispiele.


Wirklich niemand hatte das kommen sehen können: Caterina Fake und Stewart Butterfield programmierten 2002 ein originelles, aber letztlich nebensächliches Feature für ihr Onlinerollenspiel Game Neverending. Und legten damit die Grundlage für ein Unternehmen, das sie später für einen zweistelligen Millionenbetrag verkaufen konnten.

Game Neverending war ein browserbasiertes, nie sonderlich populäres Spiel, in dem Crafting gross geschrieben wurde – das Basteln von Objekten in der Spielwelt. Die neue Flashapplikation im Spiel sollte es erlauben, zunächst Spielobjekte, später auch Bilder auszutauschen, indem man sie per drag-and-drop in ein Chatfenster zog. Den Spielern gefiel dieses Feature bald besser als das Spiel selbst – worauf sich die Gründer entschieden, eine Webseite für Fotosharing zu lancieren. Der Rest ist Geschichte, zwei Jahre später wurde Flickr von Yahoo gekauft. » weiterlesen

Aktuelle Startups aus dem Ausland:
Ideen und Geschäftsmodelle

Jan Rothenberger, 15. Juni 2010 um 9.43 Uhr , 2 Kommentare Kommentare

Zur Inspiration oder Stillung der Neugier – ein Überblick, welche Geschäftsfelder sich neugegründete ausländische Startups aussuchen.

Shorthandmobile. Für “dumb phones” das Internet erschliessen: Die Plattform erlaubt, Dienste wie Twitter, Facebook oder Google per SMS zu nutzen. Der Zielmarkt sind Schwellen- und Entwicklungsländer.

Movolo.com will Lücken in der Ferienplanung schliessen. Als “ein Reiseplaner für alles” erlaubt die Seite in Zukunft, sich einen Fahrplan für sämtliche Verkehrmittel zusammenstellen zu lassen, und das automatisch von Tür zu Tür. » weiterlesen

Begründer eines Trends:
Was macht eigentlich… Mymuesli?

Jeffrey Vögeli, 9. Juni 2010 um 9.22 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

“Wir haben MyMuesli nicht aufgebaut um zu verkaufen.” – Ein Interview mit Mymuesli-Gründer und CEO Max Wittrock.

Mit ihnen und anderen Anbietern wie Spreadshirt ging es los: Mass Customization wurde zum beliebtesten Startup-Kochrezept im deutschsprachigen Raum. Eine ganze Reihe von jungen Unternehmen mit personalisierbaren Produkten versucht inzwischen Tritt zu fassen, auch in der Schweiz. Für viele hat Mymuesli Pate gestanden.

Die Firma vertreibt seit April 2007 über das Portal Mymuesli.com Biomüsli zum selber mischen. An zwei Standorten, in Passau (D) und Binningen bei Basel werden die Zutaten nach Wunsch der Kunden zusammengemischt und verschickt. Max Wittrock, einer der drei Gründer, hat Startwerk bei einem Besuch in der Schweiz ein paar Fragen beantwortet.

Was macht euer Geschäftsmodell einzigartig? Wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab? » weiterlesen

Matchmaking für Startups und Investoren:
Finanzierungsplattform investiere.ch

Jan Rothenberger, 19. März 2010 um 11.25 Uhr , 3 Kommentare Kommentare

Eine neue Plattform will Investoren und Jungunternehmer zusammen bringen.

“In der Schweiz liegt ganz viel Investitionspotential brach”, sagt Lukas Weber, mit Steffen Wagner zusammen Gründer von investiere.ch. Mit der Plattform geht es ihnen darum, ein grösseres Publikum für Risikoanlagen zu erschliessen. Gerade bei Kleininvestoren und Privatanlegern, die nicht gut vernetzt sind, sieht Lukas bisher eine Lücke. Darum ist das Ziel von investiere.ch ein auf diese zugeschnittenes Angebot, auch für den etwas kleineren Geldbeutel. Ansprechen möchten die Gründer unter anderem unternehmerisch interessierte Leute mit einem gehobenen Einkommen. Das Minimum für Beteiligungen liegt derzeit bei 6’000 bis 20’000 Franken. » weiterlesen

Geschäftsideen kopieren:
“Me too” bei Startups

Jan Rothenberger, 12. März 2010 um 11.29 Uhr , 1 Kommentar Kommentare

Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?

Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)

Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.

Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen

Linktipps:
Freemium, Trends 2010, unsanfte Fragen und SEO

Jan Rothenberger, 5. Februar 2010 um 7.10 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Welches Preismodell ist das richtige, was bringt 2010, wie kann man sich für Präsentationen wappnen und was sind die wichtigsten SEO-Kriterien?

Kampf der Preismodelle
Trial version or “lite” version? Venture Beat wägt in diesem Beitrag Preismodelle gegeneinander ab: Wann eignet sich eine zeitlich begrenzte Nutzung eines Service oder einer Software und wann ist eine funktionsmässig abgespeckte Version die bessere Wahl.

Blick in die Kristallkugel
Vorhersagen: E-Commerce-Boom, location-based Services, Microblogging als Produktfeature – was ist zu erwarten für 2010? T3N hat Marketer, Designer, Trendscouts und Journalisten zu ihren Erwartungen bezüglich boomende Geschäftsmodelle befragt und aktuellen Hypes befragt. » weiterlesen

Groupon-Adaptionen:
Wer machts für die Schweiz?

Jan Rothenberger, 1. Februar 2010 um 8.20 Uhr , 5 Kommentare Kommentare

Seit Dezember sind in Deutschland über zehn Groupon-Klone gestartet oder angekündigt worden. Gibt es auch hierzulande einen Markt?

Bei unseren nördlichen Nachbarn groupon-t es sehr. Es ist der grösste Hype der Deutschen Startup-Szene im noch jungen Jahr mit einer dazu passenden Medialisierung. Unter anderem hat Deutsche Startups mehrfach berichtet (Übersicht), Gründerszene ebenso, Ecommerce hat gleich eine Serie draus gemacht und die Kollegen von Netzwertig.com haben sogar schon den ersten dokumentierten Fall von Groupon-Satire angetroffen.
Jetzt fragt sich natürlich, ob das Geschäftsmodell mit den lokalen Rabattaktionen auch für den Schweizer Markt kopierbar ist. Oder handelt es sich um eine kurzzeitige Mode, die die Schweiz links liegen lassen wird? » weiterlesen

Amazee:
Eine Community-Plattform als B2B-Produkt

Jan Rothenberger, 22. Januar 2010 um 7.36 Uhr , 0 Kommentare Kommentare

Soziale Netzwerke monetarisieren: Die Collaboration-Plattform Amazee erweitert ihr Angebot für Firmen mit massgeschneiderten Projektseiten.

Facebook meets BaseCamp meets SAAS: Amazee bietet neu Projektplattformen nach Mass an. 2007 gegründet, hat sich das Startup inzwischen als soziales Netzwerk mit Projektfokus etabliert. Amazee hat etwa 15’000 registrierte Benutzer, die an den rund 1’400 Projekten auf der Seite teilnehmen. Jeder Besucher konnte bisher kostenfrei einfache Projektseiten auf der Plattform eröffnen, während anspruchsvollere Kunden zusätzliche Upgrades erwerben konnten. Dieses Freemiummodell behält Amazee bei, jedoch gesellen sich “Customized Solutions” zu den bisherigen Varianten hinzu. Amazee hat eben die schon kürzlich per Blog und Twitter angeteaserte Erweiterung der Plattform lanciert. » weiterlesen