Thema: Geschäftsmodell

 

Alle 28 Artikel zum Thema Geschäftsmodell auf startwerk.ch:

Apps with Love:
Unternehmen mit Gangschaltung

Eine Strategie für Wachstum ohne Risiko: Das Berner Software-Startup Apps with Love skaliert nach Bedarf.

Apps with Love ist eines den Startups, dass sich eine eigene Unternehmenskultur gross auf die Fahne geschrieben hat. Das ist zum einen ein cleveres Scaling-Konzept, zum anderen der Vorsatz, dass Arbeiten Spass machen muss. Und: Den Jungs nimmt man es sogar ab.

Aber der Reihe nach: Das Berner Jungunternehmen stellt Apps für die mobilen Plattformen her, zurzeit mit Fokus auf iOS, das könne sich aber sofort ändern wenn die Nachfrage für andere Systeme zunehme.

Hinter Apps with Love stehen vier gleichberechtigte Partner, die im Sommer 2010 ihr Wunschunternehmen gegründet haben. Sie bringen je ein Spezialgebiet in die Firma mit: Till Könneker – Design und Konzept, Beni Hirt – Finanzen und Strategie, Stephan Klaus – Usability, Olivier Oswald – Entwicklung. » weiterlesen

Cabtus:
Den Taximarkt umkrempeln

Das Startup Cabtus will mit mehr Transparenz und Mehrwert-Features den traditionellen Taxizentralen das Heft aus der Hand nehmen.

Wenn gesetzliche Beschränkungen fallen, wandeln sich Märkte und Chancen für innovative Startups entstehen. Ein gutes Beispiel dafür ist Cabtus.
Das Zürcher Jungunternehmen will für den Taximarkt den Umbruch einleiten, der bei den Reiseanbietern bereits stattgefunden hat: Wettbewerb im Netz statt lokale Unternehmen, die vor Ort den Markt beherrschen. “Die Tage solche Platzhirsch-Modelle sind gezählt,” meint Cabtus-Mitgründer David Brunner.

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NFC und Poken 3.0:
Back to the roots für Poken

Poken wandelt sein Geschäftsmodell zum zweiten Mal und geht nun aufs Ganze.

Gewinne CHF 10'000 für Deine Start-Up Firma — „Start-Up Boost“ heisst der Wettbewerb der swave it GmbH. Ausgezeichnet wird die Eingabe mit dem grössten Potential für eine Gewinnsteigerung. Der Gewinner erhält Beratungen im Wert von CHF 10'000. — Textanzeige
Was nicht viele wissen: Poken hatte ursprünglich eine viel grössere Idee als die spätere, digitale Visitenkarte vermuten lässt. Statt einem Fokus auf den Austausch von Kontaktdaten waren eine ganze Reihe von Anwendungen für NFC (near field communication) angedacht. Damit hätten sich Gegenstände mit dem Web vernetzen oder zum Beispiel – als Foursquare und ähnliche Dienste noch weit entfernt waren – Promotionen und Produktinfos in Geschäften und Lokalen an die Kunden bringen lassen. Als Alternative zu QR-Codes hätten mit einem entsprechenden Gimmick Kunden diese auslesen und später zuhause anschauen können.

Laut Gründer Stéphane Doutriaux war aber 2007 die Technik noch nicht soweit. Stattdessen verlegten sich die Gründer auf NFC-Kontaktaustausch – der Rest ist bekannt. Unter dem Namen Poken kennt man USB-Sticks, die Nutzer aneinanderhalten können um Profile von sozialen Netzwerken auszutauschen.  » weiterlesen

Ideenfindung und Inspiration:
Sechs clevere oder abstruse Geschäftsideen

Vom Facebook-Buch bis hin zur Motivationsapp via Gruppendruck – sechs überraschende Ideen kühner Unternehmer.

Springwise ist eine Website, die es sich auf die Fahne geschrieben hat, eine komplette Chronologie origineller Geschäftsideen zu erstellen, auch gerade für Inspirationssuchende Gründer. Hier finden sich daher jede Menge kreativer (Mini-)Businesses. Hier eine Auswahl:

Social Memories bastelt Facebook-Nutzern ein zu ihrem Account passendes Buch. Die Inhalte werden automatisch generiert aus Status-Updates und hochgeladenen Fotos. Dabei wartet das Buch auf mit schicken Infografiken, Vokabular-Auswertungen und Fotocollagen.

Billguard sucht Kreditkartenrechnungen nach Scams und verdächtigen Buchungen ab. » weiterlesen

Neue Businessideen:
Open Data als Geschäftsmodell

Open Data ist nicht bloss eine staatspolitische Angelegenheit. Startups dürften sich zukünftig Andockstellen für smarte Geschäftsideen bieten.

Eigentlich ja eine grosse Überraschung: In den letzten 12 Monaten hat es mit Open Data ein sehr technisches Thema ins Bewusstsein – zumindest der internetaffinen – Bevölkerung geschafft.

Grund dafür ist – neben der Popularität von Open Source – dass sich die Netzgemeinde zunehmend dafür interessiert, wie Behörden arbeiten und darauf pocht, dass diese ihre Daten auf dem Web verfügbar machen. Die Stossrichtung geht vor allem entlang dem Konzept von Open Government, das sich die Forderung nach mehr Transparenz im Staatswesen auf die Fahnen geschrieben hat.

Ein wichtiger Aspekt offener Datenreservoire, die Journalisten und Bürgern neue Einblicke und Kontrollmöglichkeiten eröffnen, ist aber auch der monetäre Wert der Daten. Gerade der hat bislang auch die Freigabe von vorhandenden Daten gebremst. So haben viele einzelne Amtstellen, die auf spannenden Ressourcen sitzen, bislang die Auflage diese nur gegen Entgeld herauszugeben. Entsprechende Gesetzesänderungen sind darum bei den Hauptpunkten auf der Wunschliste von Open-Data-Befürwortern.

Open Data Startups

Mit fallenden Hürden werden die angehäuften Informationsberge zu einer spannenden Ressource für innovative Geschäftsmodelle – mit der Chance auf lukrative Verwertungsmöglichkeiten. » weiterlesen

Superlative statt Werbung:
Wenn das Produkt für
sich selbst spricht

Warum nicht einmal die Kalkulation umdrehen und das bestmögliche Produkt lancieren, zu einem ruinös guten Preis? Ein frecher Vorschlag.

Unternehmer und Blogger Jason Cohen findet, dass Firmen eigentlich zu wenig daran interessiert sind, ihre Kunden glücklich zu machen. In einem Beitrag, der nicht ganz ohne Promo für sein eigenes Startup auskommt, macht er eine interessante Beobachtung.

Das Problem des Survivor Bias einmal beiseite gelassen: Meistens sind die Unternehmen am spektakulärsten erfolgreich, die wir als Kunden am überzeugtesten weiter empfehlen. Dazu reicht nicht, dass sie eine solide Leistung vorzuweisen haben. Sie müssen schon einen dermassen dicken Mehrwert bieten, so halsbrecherisch günstig sein oder einen so übertrieben guten Service offerieren, dass es Eindruck macht. » weiterlesen

Flaschenpost-Diary:
Der Igel und der Fuchs

Good to Great: Dominic Blaesi beschreibt, wie es den Flaschenpost-Gründern auf der Suche nach der richtigen Strategie erging.

Von Dominic Blaesi, Gründer FLaschenpost

Dominic Blaesi
Dominic Blaesi
Der griechische Dichter Archilochos hat einmal geschrieben: “Der Fuchs weiss viele Dinge, aber der Igel weiss eine grosse Sache.” Der Igel ist dabei aber keineswegs simplifizierend, sondern versteht es, seine Welt in einem einfachen, gleichzeitig umfassenden System zu beschreiben, das ein tief greifendes Verständnis dieser Welt ermöglicht.

In seinem Buch “Good to Great” hat Jim Collins die Leistungen von 1’435 Unternehmen untersucht und schliesslich elf Firmen identifiziert, die während einem Betrachtungszeitraum von 40 Jahren nicht bloss gute, sondern “herausragende” Leistungen erbracht haben. Interessant dabei ist, dass alle elf “great companies” Igel sind. Jede dieser Firmen hat ein glasklares “Igel-Konzept”, das die Antworten auf drei entscheidende Fragen miteinander verbindet:

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Nicolas Berg:
“Überzeugende Gründer wirken wie Winner”

Der Managing Partner von Redalpine über seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Team, die notwendigen Fähigkeiten von Gründern und weshalb das Team oftmals wichtiger ist als die Idee.


Interview: Matthias Mirbeth

Nicolas Berg
Nicolas Berg
Was verstehen Sie unter “convincing founders/managers”, wie Sie es auf Ihrer Homepage beschreiben?
Ein überzeugendes Team kann seine Geschäftsidee und sich selbst gegenüber Redalpine Venture Partners sehr gut verkaufen. Die Gründer müssen glaubwürdig und wie Winner wirken. Ihr Energielevel muss von einem kaum zu löschendes Feuer für die Umsetzung ihrer Vision genährt sein. Wenn jemand ein künftiger Winner ist, hat er in er Regel bereits in jungen Jahren überdurchschnittliche Leistungen gezeigt in wirtschaftlichen Projekten, im Sport, als Musiker oder im Verein. Was man unter einem überzeugenden Gründerteam versteht, lässt sich jedoch nicht zu 100 Prozent in Worte fassen, ebenso wenig wie die Definition eines überzeugenden Lebenspartners. Wenn er eines Tages vor einem steht, spürt man es.

Welche Kriterien müssen junge Managementteams erfüllen, um von Ihnen unterstützt zu werden?
Es müssen mindestens bereits zwei überdurchschnittlich erfolgsträchtige Leute im Kernteam vorhanden und zu 100 Prozent für das Startup verfügbar sein. Wir müssen daran glauben, das genau diese Leute die richtigen sind, um die Idee innerhalb von drei bis fünf Jahren im Markt umzusetzen bis zum erfolgreichen Verkauf der Firma zum mehrfachen Wert. Die fehlenden ein bis zwei Teammitglieder helfen wir später gerne rekrutieren.

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Geschäftsidee:
Der gefährliche Schluss
von sich auf die anderen

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Im heutigen Startup-Diary geht es um den Reality Check: Ist die eigene Idee mehrheitsfähig oder findet man sie bloss selber gut?

Fan werden und 100 Franken einstreichen — 1000 Fans bis nächsten Dienstag - und jeder von ihnen kriegt bei der nächsten Buchung via ebookers.ch 100 Franken Rabatt. — Textanzeige

Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts
Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts

Start-ups sind innovativ. Sie suchen Kundenbedürfnisse, die noch nicht befriedigt sind. Sie entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Sie wenden “Guerilla”-Strategien im Marketing an. Sie erproben neue Geschäftsmodelle. Die Begeisterung für Innovation zeichnet den Enterpreneur aus. In seiner Euphorie läuft er aber Gefahr, von sich auf andere zu schliessen und so am Markt vorbei zu produzieren

Realitätstests sind wichtig

Ob Kundenbedürfnis, USP, Benutzerfreundlichkeit, visueller Auftritt, Geschäftsmodell oder Marketinggeschenk – überall lauert die Gefahr, eigene Ansichten für mehrheitsfähig zu halten. Besonders tückisch ist die “positive Verstärkung”: Man fühlt sich in seiner Ansicht sofort bestätigt, wenn ab und zu positive Feedbacks eintreffen. Zurückhaltende oder gar negative Rückmeldungen blendet man dagegen schnell aus.

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Business Model Generation:
Wo ist die neue Unternehmergeneration?

“It’s a book for the Business Model Generation”, schreiben Alexander Osterwalder und Yves Pigneur. Wer aber ist die Generation “Business Model” und wie gut ist das Buch wirklich?

Von Dariush Daftarian, Organisator StartUp Weekend

Kennengelernt habe ich das Werk mit Beiträgen von über 470 Praktikern aus der ganzen Welt im Rahmen der Zusatzausbildung Entrepreneurship an der Universität St. Gallen. Jasper Bouwsma unterrichtet als externer Dozent im Rahmen des Programms und hat das Buch voller Elan mit dem Satz präsentiert: “Ich schleppe die zwei Kilo tagtäglich mit mir rum, also muss es was Wert sein.” In der Tat ist es so, dass die Originalversion des Buchs in zwei Kartonplatten eingefasst (der Buchrücken fehlt) und an sich kein Leichtgewicht ist.

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