Thema: Finanzierung

 

Alle 111 Artikel zum Thema Finanzierung auf startwerk.ch:

Venture Kick:
Selfnation und Composyt Light Labs erhalten je 130 000 Franken

Am Venture Kick Finale in Zürich holten sich das Startup Selfnation mit ihrer massgeschneiderten Jeans sowie Composyt Light Labs mit einer Brille, die Augmented Reality bringt, je 130’000 Franken Startkapital.

Das Jahr 2013 hat Wearables erstmals der breiten Öffentlichkeit näher gebracht: Internationale Konzerne wie Google oder Samsung stellten ihre Produktneuheiten der Öffentlichkeit vor. 2014 werden die Anwendungen nun konkreter: Auch in der Schweiz wollen Startups mitmischen. Das EPFL Spin-off Composyt Light Labs möchte mit einer tragbaren Display-Technologie für Brillen den Big Playern die Stirn zu bieten. Selfnation will mit ihren massgeschneiderten Jeans die Fashionwelt revolutionieren. » weiterlesen

Meinungsplattform pupoll:
“Wir wollen Nummer eins werden, wenn es um Antworten auf alltägliche Fragen geht”

Bei pupoll können User Umfragen erstellen und bei anderen abstimmen. So kann man die Meinung der Bevölkerung über vielfältige Themen erfahren. Die Plattform ist besonders geeignet für Leute, die sich nicht entscheiden können oder auf die Meinung anderer angewiesen sind. Die Ergebnisse sind aber auch mit Vorsicht zu geniessen – schliesslich kann sich jeder ohne Anmeldung an den Umfragen beteiligen. In einem weiteren Schritt will das St.Galler Startup den Ausbau zu einer Bewertungsplattform anstreben.

Bei pupoll können User Umfragen erstellen und bei anderen abstimmen. So kann man die Meinung anderer erfahren, wenn man selber nicht weiss, was man denken oder machen soll. Pupoll möchte künftig zur ersten Anlaufstelle werden, wenn es um die Meinungsabbildung der Bevölkerung geht. Die Plattform ist Ende April gestartet und verzeichnet zurzeit rund 30 000 Nutzern.

Sabrina Langfellner von pupoll

Sabrina Langfellner von pupoll

Geht es bei pupoll um politische Umfragen oder Umfragen aller Art?
Ganz bewusst haben wir pupoll nicht auf bestimmte Themen wie beispielsweise Politik eingeschränkt. Wir wollen die Meinung der Bevölkerung zu möglichst vielen Themen abbilden können. Die Umfragen richten sich ganz nach den Interessen der Nutzer und werden auch von ihnen erstellt. Dementsprechend finden sich auch Meinungen zu ganz verschiedenen Themen. » weiterlesen

Sommerserie “Entscheider”:
Interview mit Stefan Steiner, Projektleiter Online Entwicklung bei Tamedia

Stefan Steiner ist bei der Tamedia der Mann, der sich mit Startups auskennt. Gestern hat die Tamedia ihre neue Website tamediadigital vorgestellt, wo sie auch über ihre Investmentstrategie informiert. Stefan Steiner erklärt im Interview, mit welchen Startups die Tamedia zusammenarbeiten möchte, warum die Übernahme von Doodle eine Erfolgsgeschichte ist und weshalb der Digitalbereich künftig rund 50 Prozent des Gesamtergebnisses erwirtschaften soll.

Stefan Steiner von der Tamedia

Stefan Steiner von der Tamedia

Weshalb investiert Tamedia in Startups? Ist es das Versprechen auf Rendite? Geht es um das Image der Tamedia? Erhoffen Sie sich einen Wissenstransfer auf den Verlag? Tamedia investiert schon seit einigen Jahren gezielt in Startups. Allerdings ist noch wenig bekannt, dass erfolgreiche Schweizer Startups wie beispielsweise Doodle oder Zattoo zu Tamedia gehören. Unser mittelfristiges Ziel ist es mit dem Digitalbereich rund 50 Prozent des Gesamtergebnisses von Tamedia zu erwirtschaften. Dieses Ziel wollen wir durch organisches Wachstum und durch Zukäufe erreichen. » weiterlesen

Dacuda:
Dacuda lanciert den kleinsten Scanner der Welt

Das Schweizer Startup Dacuda hat den kleinsten Scanner der Welt erfunden – er ist kaum grösser als eine Kreditkarte. Um die Produktion zu finanzieren, ruft das Unternehmen auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zur Unterstützung auf.

Wie Benedikt Köppel von Dacuda heute bekannt gab, lanciert Dacuda den kleinsten tragbaren Scanner der Welt – den PocketScan. Er kann eine drahtlose Verbindung mit jedem Computer herstellen und bietet dank eines neuen Algorithmus eine einmalige Erfahrung beim Scannen. Während der Nutzer den PocketScan über die Dokumente bewegt, wird der erstellte Inhalt in Echtzeit angezeigt. Der Inhalt kann danach sofort in Tabellen oder Bilder umgewandelt werden. Er kann – im Gegensatz zu herkömmlichen Scanner – auch für A3 verwendet werden. » weiterlesen

Climeworks auf Erfolgskurs:
ClimeWorks schliesst Serie-B-Finanzierungsrunde von 3 Millionen Franken ab

Das ETH-Spinoff Climeworks hat den Abschluss einer Serie B-Finanzierungsrunde von drei Millionen Franken bekannt gegeben. Climeworks hat eine Technologie entwickelt, die es erlaubt, CO2 aus der Luft zu filtern. Mit dem Geld möchte das Startup erste Investitionen tätigen, um ihre CO2-Anlage weiter zu industrialisieren. Die Runde wurde von Privatinvestoren und der ZKB finanziert.

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Jan Wurzbacher (l.) und Christoph Gebald von Climeworks

Das Zürcher Startup Climeworks, das 2009 von Christoph Gebald und Jan Wurzbacher gegründet wurde, ist auf Erfolgskurs: Das von Venture Kick unterstütze ETH-Spinoff gab vor einigen Monaten eine Zusammenarbeit mit Audi bekannt. Wie Co-Gründer Christoph Gebald damals im Interview mit Startwerk sagtes, möchte das Unternehmen erneuerbares CO2 künftig zu marktkonformen Preisen zur Verfügung stellen. » weiterlesen

Hoffnung für gelähmte Personen:
G-Therapeutics gewinnt 100 000 Euro bei “First Day of Tomorrow”

G-Therapeutics unterstützt Menschen mit Rückenmarksverletzungen beim Lernen von Körperbewegungen. Jetzt hat das EPFL-Spinoff den Grossen Preis bei der Konferenz “First Day of Tomorrow” in Paris gewonnen. Mit Gimball gewann noch ein Schweizer Startup 15 000 Euro in der Kategorie “robotics”.

Vincent Delattre von G-Therapeutics

Vincent Delattre von G-Therapeutics

G-Therapeutics hat mit Vincent Delattre an der EFPL eine neue Behandlung von Patienten mit Rückenmarksverletzungen entwickelt, die bereits bei gelähmten Tieren zu einer hundertprozentigen Bewegung geführt hat, wie Delattre im Februar im Startwerk-Interview erklärte. Die Methode stösst auf Anklang und verspricht Zukunft: Neben der Teilnahme an Venture Kick hat G-Therapeutics nun auch in Paris an der Konferenz “First Day of Tomorrow” den Grossen Preis im Finale gewonnen. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert.  Mehr als 1200 Kandidaten haben sich für den Preis beworben.

Neben G-Therapeutics, das zurzeit viel Aufmerksamkeit erhält, obwohl sie auf dem Web noch nicht präsent sind, hat ein weiteres Schweizer Startup an der Konferenz gewonnen. Gimball hat in der Kategorie “robotics” mit einem drohnen-artigen Insekt 15 000 Euro gewonnen. Die Mikro-Drohne verspricht neue Möglichkeiten in den Feldern Inspektion, Rettung und Strafverfolgung.

Wie suche ich Investoren? Tipps von Pius Küng, Unternehmensberater

Immer mehr Menschen machen sich in der Schweiz selbständig. An Ideen fehlt es nicht aber am Gründungskapital. Was muss man also bei einer Finanzierung beachten und wie tritt man an eine Bank? Der Unternehmens-Coach und venture execution Referent Dr. Pius Küng aus St. Gallen gibt dazu die wichtigsten Antworten.

Dr. Pius Küng, was sollten Startups generell beim Thema Finanzierung beachten?
«Dass eine der Hauptherausforderung von Startups nicht nur die Finanzierung der Investitionen beinhaltet, sondern auch die Finanzierung des Wachstum. 2/3 der Konkurse sind bedingt durch die fehlende Liquidität. Ein Wachstum muss geschickt finanziert werden.»

Reicht die Finanzierung über die Hausbank?
«Für traditionelle Geschäfte sind neben der Hausbank oft auch Familienmitglieder notwendig, welche bei der Finanzierung mithelfen, insbesondere dann, wenn keine geeigneten Sicherheiten gestellt werden können. Für innovative Geschäfte (Internet, Medikamente, medizinische Geräte etc.) ist es auch unabdingbar, dass man sich bezüglich Finanzierung an Venture Capitalits oder an Business Angels wendet, welche allerdings höchste Ansprüche an die Wertvermehrung haben (grundsätzlich wird eine Wertvermehrung mit Faktor 25 – 30 nach 5 – 6 Jahren erwartet). Mögliche Kontaktpartner sind z.B. der Red Alpine Fund oder der Business Angels Clubs» weiterlesen

Medtech-Startup ProteoMediX erhält in einer Serie B-Finanzierung 3,2 Millionen Franken

ProteoMediX, ein Startup für diagnostische Tests, Prognose und Therapie für Krebs hat in einer erfolgreichen Serie B-Finanzierungsrunde 3,2 Millionen Franken von neuen Investoren erhalten. Darunter auch die Zürcher Kantonalbank.

Das Diagnostik-Unternehmen ProteoMediX aus Schlieren wurde 2010 gegründet und ist ein Spinoff der ETH Zürich. Das Startup ist spezialisiert auf nicht-invasive Tests für die Diagnose von Krebs. Es stellt Patienten damit eine bessere Diagnose zur Verfügung. Die ersten Produkte von ProteMediX konzentrieren sich dabei auf Prostatakrebs bei Männern.  » weiterlesen

Venture Kick Finalisten TwingTec und Calcisco:
130 000 Franken für Startups mit Fluggerät und Labortest

Das Empa-Spin-off TwingTec revolutioniert die Windenergiebranche mit Hilfe von einmaligen Fluggeräten, die die Energie des Windes zur Stromerzeugung nutzbar machen. Calcisco vom Universitätsspital Bern entwickelt und vermarktet einen weltweit einzigartigen Labortest zur Messung der Verkalkungsneigung im Blut.

Mit Hilfe der neuartigen Fluggeräte von TwingTec, die wie Drachen an Schnüren befestigt sind, wird die mechanische Energie des Windes nutzbar gemacht und mit einem Generator am Boden in elektrische Energie umgewandelt. Die ultraleichten Twings fliegen in über 100 Metern Höhe, wo stärkere und konstantere Winde wehen. Da das System keinen Turm und keine Fundamente braucht, kann mehr als neunzig  des Materials einer vergleichbaren Windturbine eingespart werden. Die Stromgestehungskosten für Windenergie können so massiv reduziert werden. Die optische und akustische Beeinträchtigung der Umgebung wird wesentlich geringer, nicht zuletzt weil die Twings automatisch landen und wieder starten. Das erste Produkt mit der neuen Technologie könnte den Strom für 45 Schweizer Haushalte generieren.Derzeit testet und optimiert TwingTec einen Prototypen, um im nächsten Jahr mit den Mitteln von venture kick ihre erste Pilotanlage zu realisieren. » weiterlesen

So funktionieren Investoren – Tipps von Investor und Firmengründer Nicolas Berg

Die Investorensuche hat gar nicht wenig mit der Partnersuche zutun. Der gestandene Investor, Unternehmer und Redalpine-Trainer Nicolas Berg gab im Rahmen seines Startimpuls-Referates hilfreiche Tipps, wie Startups den passenden Investor suchen, finden und von sich überzeugen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Investor Nicolas Berg

Investor Nicolas Berg

Startups, die sich ihren Vorsprung sichern und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Exit erhöhen möchten, brauchen einen Investor. Und ein erfolgreicher Exit bedeutet, dass sich Ihr Startup mindestens mit dem Faktor 2,3 verkaufen lässt. Startups, welche ein langsameres Wachstum anstreben, können mit einer Kunden- oder Bankfinanzierung starten. Wer zudem Wert auf Unabhängigkeit legt, fährt mit der Selbstfinanzierung am besten. » weiterlesen

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