Thema: Finanzierung

 

Alle 105 Artikel zum Thema Finanzierung auf startwerk.ch:

Wie suche ich Investoren? Tipps von Pius Küng, Unternehmensberater

Immer mehr Menschen machen sich in der Schweiz selbständig. An Ideen fehlt es nicht aber am Gründungskapital. Was muss man also bei einer Finanzierung beachten und wie tritt man an eine Bank? Der Unternehmens-Coach und venture execution Referent Dr. Pius Küng aus St. Gallen gibt dazu die wichtigsten Antworten.

Dr. Pius Küng, was sollten Startups generell beim Thema Finanzierung beachten?
«Dass eine der Hauptherausforderung von Startups nicht nur die Finanzierung der Investitionen beinhaltet, sondern auch die Finanzierung des Wachstum. 2/3 der Konkurse sind bedingt durch die fehlende Liquidität. Ein Wachstum muss geschickt finanziert werden.»

Reicht die Finanzierung über die Hausbank?
«Für traditionelle Geschäfte sind neben der Hausbank oft auch Familienmitglieder notwendig, welche bei der Finanzierung mithelfen, insbesondere dann, wenn keine geeigneten Sicherheiten gestellt werden können. Für innovative Geschäfte (Internet, Medikamente, medizinische Geräte etc.) ist es auch unabdingbar, dass man sich bezüglich Finanzierung an Venture Capitalits oder an Business Angels wendet, welche allerdings höchste Ansprüche an die Wertvermehrung haben (grundsätzlich wird eine Wertvermehrung mit Faktor 25 – 30 nach 5 – 6 Jahren erwartet). Mögliche Kontaktpartner sind z.B. der Red Alpine Fund oder der Business Angels Clubs» weiterlesen

Medtech-Startup ProteoMediX erhält in einer Serie B-Finanzierung 3,2 Millionen Franken

ProteoMediX, ein Startup für diagnostische Tests, Prognose und Therapie für Krebs hat in einer erfolgreichen Serie B-Finanzierungsrunde 3,2 Millionen Franken von neuen Investoren erhalten. Darunter auch die Zürcher Kantonalbank.

Das Diagnostik-Unternehmen ProteoMediX aus Schlieren wurde 2010 gegründet und ist ein Spinoff der ETH Zürich. Das Startup ist spezialisiert auf nicht-invasive Tests für die Diagnose von Krebs. Es stellt Patienten damit eine bessere Diagnose zur Verfügung. Die ersten Produkte von ProteMediX konzentrieren sich dabei auf Prostatakrebs bei Männern.  » weiterlesen

Venture Kick Finalisten TwingTec und Calcisco:
130 000 Franken für Startups mit Fluggerät und Labortest

Das Empa-Spin-off TwingTec revolutioniert die Windenergiebranche mit Hilfe von einmaligen Fluggeräten, die die Energie des Windes zur Stromerzeugung nutzbar machen. Calcisco vom Universitätsspital Bern entwickelt und vermarktet einen weltweit einzigartigen Labortest zur Messung der Verkalkungsneigung im Blut.

Mit Hilfe der neuartigen Fluggeräte von TwingTec, die wie Drachen an Schnüren befestigt sind, wird die mechanische Energie des Windes nutzbar gemacht und mit einem Generator am Boden in elektrische Energie umgewandelt. Die ultraleichten Twings fliegen in über 100 Metern Höhe, wo stärkere und konstantere Winde wehen. Da das System keinen Turm und keine Fundamente braucht, kann mehr als neunzig  des Materials einer vergleichbaren Windturbine eingespart werden. Die Stromgestehungskosten für Windenergie können so massiv reduziert werden. Die optische und akustische Beeinträchtigung der Umgebung wird wesentlich geringer, nicht zuletzt weil die Twings automatisch landen und wieder starten. Das erste Produkt mit der neuen Technologie könnte den Strom für 45 Schweizer Haushalte generieren.Derzeit testet und optimiert TwingTec einen Prototypen, um im nächsten Jahr mit den Mitteln von venture kick ihre erste Pilotanlage zu realisieren. » weiterlesen

So funktionieren Investoren – Tipps von Investor und Firmengründer Nicolas Berg

Die Investorensuche hat gar nicht wenig mit der Partnersuche zutun. Der gestandene Investor, Unternehmer und Redalpine-Trainer Nicolas Berg gab im Rahmen seines Startimpuls-Referates hilfreiche Tipps, wie Startups den passenden Investor suchen, finden und von sich überzeugen.

Gastbeitrag von Karin Rechsteiner, IFJ

Investor Nicolas Berg

Investor Nicolas Berg

Startups, die sich ihren Vorsprung sichern und ihre Chancen auf einen erfolgreichen Exit erhöhen möchten, brauchen einen Investor. Und ein erfolgreicher Exit bedeutet, dass sich Ihr Startup mindestens mit dem Faktor 2,3 verkaufen lässt. Startups, welche ein langsameres Wachstum anstreben, können mit einer Kunden- oder Bankfinanzierung starten. Wer zudem Wert auf Unabhängigkeit legt, fährt mit der Selbstfinanzierung am besten. » weiterlesen

News aus der Startup-Szene:
Gryps neu auch für Privatkunden zugänglich, TrekkSoft und Hotelplan spannen zusammen

Zwei Startups aus der Schweiz vermelden News, die zum Wachstum der Unternehmen beitragen sollen. TrekkSoft geht eine Partnerschaft mit Hotelplan ein – Startwerk berichtet über die Details. Beim Schweizer Offertenportal Gryps können neu auch Privatpersonen Offerten einholen.

Die beiden Schweizer Startups TrekkSoft und Gryps haben diese Woche eine neue Partnerschaft und ein neues Angebot bekannt gegeben. Beide möchten damit ihren Wachstum und ihre Kundschaft erweitern. Das Schweizer Offertenportal Gryps erweiterte diesen Monat sein Angebot auf Privatkunden aus. Gryps gibt es zwar schon seit knapp vier Jahren, aber bisher war das Angebot für eine Offerteneinholung nur auf Geschäftskunden beschränkt. Mit einer Kapitalerhöhung von einer Million Franken und einem erweiterten Verwaltungsrat präsentiert sich das Portal zudem in einem neuen Kleid – und möchte nun auch zwischen Käufer als Privatpersonen und Anbietern vermitteln. Als Offertenportal bei Geschäftskunden ist Gryps Schweizer Marktführer. Bei Privatpersonen mischt das Unternehmen nun in einem Markt mit, wo auch andere Anbieter wie beispielsweise Comparis, involviert ist. » weiterlesen

Die wichtigsten Tipps und Tricks rund um Versicherungen für Startups

Versicherungen sind oftmals ein leidiges Thema für Startups. Doch Versicherungen sind im wahrsten Sinne des Wortes “überlebensnotwendig”. Die drei Unternehmerinnen Mathilda Hansen, Christina Tremonte und Katja Feller vermitteln das doch eher langweilige Thema auf charmante und erfrischende Art – und haben sich dabei auch auf die Ansprüche von Startups spezialisiert. Die wichtigsten Versicherungen sowie Ratschläge zeigen sie mit ihrer Firma CMK advice hier auf.

Christina Tremonte, Mathilda Hansen und Katja Feller von CMK advice

Christina Tremonte, Mathilda Hansen und Katja Feller von CMK advice

Welche Versicherungen sind bei der Gründung eines Startups obligatorisch? Welche Risiken muss ein Startup abdecken – für die Gründer, aber auch die Mitarbeiter? Welche Versicherung passend ist, hängt in den meisten Fällen von der Branche und der Rechtsform eines Jungunternehmens ab. Dabei gilt es auch zu beachten, dass am Anfang nicht nur die Risiken des Unternehmens, sondern auch der Unternehmer selbst abgedeckt werden müssen. CMK advice ist seit einem Jahr in der Finanzplanung und Versicherungsberatung tätig – also selbst ein Startup – und führt im Rahmen einer Startimpuls-Veranstaltung die wichtigsten Merkpunkte auf. » weiterlesen

SBB sucht die besten Startups am Mobilitätskongress in Bern

Die SBB ist heiss auf Startups – das ist seit einiger Zeit bekannt. Das Transportunternehmen möchte die Zusammenarbeit mit Jungunternehmen nun noch weiter verstärken und sucht beispielsweise am zweiten Collaborative Mobility Congress “wocomoco” nach den besten Ideen. Bewerben können sich Startups bis Ende März.

Dabei haben findige Startups mit guten Konzepten, Ideen und Produkten am am 2. World Collaborative Mobility Congress „wocomoco“ die Möglichkeit, diese am Startup Pitch Event der SBB vorzustellen. Die zwei besten Konzepte werden in das Startup Programm der SBB aufgenommen. Die Bundesbahnen möchten in der Zusammenarbeit mit der Mobilitätsakademie mit dem Pitch Startups aus dem Bereich „shared mobility“ die Chance geben, ihre Konzepte und Projekte während zehn Minuten dem Publikum und einer Jury zu präsentieren. Die Details zum Wettbewerb gibt es  hier. » weiterlesen

Zweite Finanzierungsrunde:
TrekkSoft hat nun Gesamtfinanzierung von 1,6 Millionen US-Dollar

Das Schweizer Startup TrekkSoft ist auf Erfolgskurs: Letzte Woche die Aufnahme des Angebots bei Tripadvisor, diese Woche nun eine zweite Finanzierungsrunde mit 800 000 US-Dollar von Schweizer Anlegern. TrekkSoft verfügt nun über eine Gesamtfinanzierung von 1,6 Millionen US-Dollar und kann sein Angebot bei Touren und Aktivitäten weiter ausbauen.

v.l.n.r: TrekkSoft Gründer Philippe Willi (COO), Jon Fauver (CEO), Valentin Binnendijk (CTO). Foto: Joschi Herczeg

v.l.n.r: TrekkSoft Gründer Philippe Willi (COO), Jon Fauver (CEO), Valentin Binnendijk (CTO). Foto: Joschi Herczeg

Die TrekkSoft AG aus Interlaken bietet einen Software-as-a-Service (SaaS) im Bereich Adventure-Reisen an. Das Unternehmen hat nun in einer zweiten Finanzierungsrunde Kapital in der Höhe von 800 000 Us-Dollar erhalten. Das Geld kommt von den gleichen Investoren, die bereits 2013 in TrekkSoft investiert haben. Namentlich sind das Redalpine Capital II, die Schwyzer Kantonalbank sowie eine Gruppe von unabhängigen Investoren. Darunter Armin Meier, Ex-CEO von Kuoni, Walter Güntensperger, CEO von Active Travel und Ex-CEO von Hotelplan sowie Adrian Locher, Gründer von DeinDeal.ch. » weiterlesen

Realmatch360:
Neues Big Data-Startup liefert Nachfragedaten im Immobilienmarkt

Durch die Analyse von Suchaufträgen der wichtigsten Schweizer Immobilienportale möchte Realmatch360 Planern, Entwicklern und Investoren aktuelle und präzise Daten zur Immobiliennachfrage liefern – die Plattform zur Immobiliennachfrage geht heute live.

Die Immobilienbranche investiert pro Jahr über 40 Milliarden Franken in Wohnobjekte. Einen ungefähren Aufschluss über die Nachfrage von potenziellen Abnehmern liefern dabei Immobilienreports von Banken, Analysen von Medien oder von Immobiliendienstleistern. Diese sind jedoch zeitverzögert und erscheinen nur periodisch. Die Nachfrage wird dabei meist nur anhand von Neubautätigkeiten und Leerbeständen errechnet. Das neue Portal Realmatch360 möchte Realtime-Daten über die Nachfrage nach Immobilien erzeugen und Planern, Investoren und Gemeindeverwaltungen zur Verfügung stellen. Die Daten schöpft Realmatch360 aus den wichtigsten Schweizer Immobilienportalen wie Homegate, Immoscout24, newhome oder wgzimmer.ch. Das Onlineportal geht heute im Zuge der Fondsmesse “Immo14″ live. » weiterlesen

Erstes Venture Kick Finale im 2014:
130 000 Franken für Startups im Bereich Energiegewinnung und ästhetische Medizin

Die beiden Startups OsmoBlue und PB&B – entstanden aus der EPFL, der ETH Lausanne, – gewannen je 130‘000 Franken Startkapital im ersten venture kick Finale 2014. OsmoBlue erforscht eine zukunftsfähige Energielösungen für Industrieunternehmen, um Wärmeabfall in Elektrizität umzuwandeln. PB&B bringt Schönheitsbehandlungen hervor, bei denen es kein Skalpell bedarf.

Energieeffizienz gehören zu den zentralen Herausforderungen von Industrieunternehmen. Elodie Dahan, eine Mikrotechnik-Ingenieurin und die Chemikerin Anna Laromaine sind die Köpfe hinter OsmoBlue und erforschen eine innovative Lösung zu dem weltweiten Energieproblem. Sie arbeiten an einer zukunftsfähigen Möglichkeit für Industrieunternehmen, ihren Wärmeabfall in Strom umzuwandeln. » weiterlesen

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