Thema: Feedback

 

Alle 20 Artikel zum Thema Feedback auf startwerk.ch:

Geschäftsidee:
Der gefährliche Schluss
von sich auf die anderen

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Im heutigen Startup-Diary geht es um den Reality Check: Ist die eigene Idee mehrheitsfähig oder findet man sie bloss selber gut?

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Von Christoph Seitz, Gründer Spontacts

Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts
Christoph Seitz, Mitgründer von Spontacts

Start-ups sind innovativ. Sie suchen Kundenbedürfnisse, die noch nicht befriedigt sind. Sie entwickeln Produkte, die es noch nicht gibt. Sie wenden “Guerilla”-Strategien im Marketing an. Sie erproben neue Geschäftsmodelle. Die Begeisterung für Innovation zeichnet den Enterpreneur aus. In seiner Euphorie läuft er aber Gefahr, von sich auf andere zu schliessen und so am Markt vorbei zu produzieren

Realitätstests sind wichtig

Ob Kundenbedürfnis, USP, Benutzerfreundlichkeit, visueller Auftritt, Geschäftsmodell oder Marketinggeschenk – überall lauert die Gefahr, eigene Ansichten für mehrheitsfähig zu halten. Besonders tückisch ist die “positive Verstärkung”: Man fühlt sich in seiner Ansicht sofort bestätigt, wenn ab und zu positive Feedbacks eintreffen. Zurückhaltende oder gar negative Rückmeldungen blendet man dagegen schnell aus.

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Gründerleben:
Input und Feedback

Gründer verlieren schnell den Boden unter den Füssen. Einige Tipps um das zu verhindern.

von Marcus Kuhn, Gründer connex.io

Marcus Kuhn
Marcus Kuhn
Als Startup-Gründer lebt man ein wenig in einer Blase. Unbeteiligte Leute verstehen oftmals nicht, was es heisst, ein Unternehmen zu gründen und damit alles auf eine Karte zu setzen. Dadurch wird der Austausch nicht einfacher. Aber gerade Startups brauchen viel Input und Feedback, um ihr Produkt zu verbessern und sich am Markt ausrichten zu können. Die Frage ist: Wo holt man sich Input und Feedback?

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Lean Startup:
Mit den Kunden statt für die Kunden

Über die richtige Strategie eines Startups gibt es viele Philosophien. Eine davon ist die Idee des “Lean Startup”: Schnell in der Entwicklung, nah am Kunden und hochflexibel.

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Lean Startup visualisiert Quelle:www.ashmaurya.com
Lean Startup visualisiert Quelle:www.ashmaurya.com
Immer wieder hört man, ein Problem der Startups in der Schweiz sei, dass sie zu gute Produkte auf den Markt bringen wollen. Nun ist es natürlich nicht schlecht an sich, ein möglichst gutes Produkt haben zu wollen. Nach dem Prinzip des Lean Startup ist der Fehler vielmehr, dass der Kunde dieses erst zu Gesicht bekommt, wenn es fertig ist. Falls sich dann durch das Kundenfeedback herausstellt, dass das Produkt eben doch noch Mängel hat, kann es sehr schwierig sein, diese zu beheben – auch weil schon viel Geld und Arbeit investiert wurde.

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Browser-Plugins für useKit:
Reagieren auf Kundenwünsche

Die Bereitschaft zum permanenten Überdenken eigener Ideen führt zu besserer Nutzbarkeit – und das oft mit wenig Entwicklungsaufwand.

Von Eric Fischer, useKit

Mit useKit wollen wir nicht nur die Recherche im Internet einfacher und effizienter zu gestalten, sondern ein großer Punkt bei unserem Produkt ist auch die Plattform- und Ortsunabhängigkeit – useKit lässt sich ohne Installation nutzen. Daher stand am Anfang die Entwicklung diverser Browser-Plugins und Extensions nicht so sehr im Vordergrund; sie widersprach sogar unserem Gesamtkonzept.

Nach unserer ersten Alpha-Release im Herbst 2009 bekamen wir allerdings sehr häufig das Feedback: „Warum muss ich immer wieder klicken um die Leiste zu sehen?“.

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Schon vorher hatten wir öfter überlegt, dass ein Browser Plugin die Nutzbarkeit für bestimmte Nutzertypen stark erhöhen würde. » weiterlesen

Feedback und Marketing:
Was man jeden Kunden fragen sollte

Feedback einholen und nachhaken zur Kundenzufriedenheit gehören zur Produktentwicklung. Fünf Leitfragen für Unsichere.

Fischen im Trüben oder Kritikpunkte beheben? Den Unterschied macht die Qualität des Feedbacks, das ein Startup zu seinem Produkt oder Service einholt. Je nach Geschäftmodell sieht die Beschaffung davon anders aus, vom klassischen Feedback-Formular und der telefonischen Nachfrage bis hin zum Interview. Gute Ideen sind dabei gefragt: Das Team von Gbanga (Porträt auf Startwerk) zum Beispiel lädt regelmässig besonders aktive User zu einem Besuch in seinem Büro ein.

Wer eine iterative Produktentwicklung betreibt, also Schritt für Schritt entlang von Kundenwünschen eine Software, Dienstleistung oder ähnliches baut, ist besonders angewiesen auf Fingerzeige, was das Gros der Zielgruppe sucht.

Zusätzlich erweitert werden die Möglichkeiten, proaktiv Feedback einzuholen durch Kanäle wie Uservoice. Woher das Feedback kommt, ist aber weniger wichtig als die Qualität der Fragen. John Jantsch von Duct Tape Marketing formuliert fünf davon, die man jedem Kunden stellen sollte. » weiterlesen

Experiment geglückt:
Erstes Startup Weekend Zürich

Zwei Tage Hektik, dafür am Schluss eine Geschäftsidee. Seit diesem Wochenende gibts diese Art von Tüftelmarathon nun auch in der Schweiz.

Am Wochenende ging in Zürich das erste Schweizer Startup Weekend über die Bühne. Das Motto lautete “Von der Idee bis zur Unternehmensgründung in 48 Stunden”.
Den Startschuss des Weekends war am Freitag Abend um 17:00 mit dem Pitching der Projektideen. An denen mangelte es nicht: Von den rund 80 Teilnehmern wurden 30 Ideen präsentiert, wofür den Kandidaten nicht viel Zeit blieb. “Der Fahrstuhl fährt nur zwei Minuten” lautete die Vorgabe. Anschliessend wurden Teams gebildet, die bis zum Sonntagnachmittag Zeit hatten, ihre Ideen weiter zu verfolgen und ein Geschäftsmodell daraus zu entwickeln.
Vom Franchise-Store über die Handyapp bis hin zum Consulting-Geschäft gab es eine grosse Bandbreite bei den Ideen. » weiterlesen

Geheimniskrämerei:
Pro und Kontra Stealth Mode

Gerade in der letzten Zeit ist die Diskussion um Geheimhaltung für Startups wieder hochgekocht. Eine Übersicht.

Die Konkurrenz überrumpeln, Angst davor kopiert zu werden, noch zu viele Unbekannte in der Gleichung: Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, sich als Startup erst einmal bedeckt zu halten. In der letzten Zeit haben sich aber gegen diese Strategie kritische Stimmen gefunden. Dharmesh Shah von Onstartups ist zum Beispiel der Meinung, dass Geheimhaltung vielen Unternehmenen nur als Ausflucht dient, nämlich dann wenn sie sich ihrer Sache nicht wirklich sicher seien. Dann wenn die Gründer zu wenig an die eigene Idee glaubten, diese noch extrem unscharf sei, oder sie noch innerlich an ihren Day-Jobs anderswo kleben würden. Die Gefahr, sich dabei wegen des fehlendes Realitätchecks zu verrennen, ist dabei letztlich das Hauptargument gegen Stealth Mode.

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My Swiss Chocolate:
Personalisierte Schokolade
aus dem Webshop

Die Schweizer Version von My Muesli – Schokolade nach Wunsch selber zusammenstellen. Beim Marketing setzen die Gründer auf die Zutat Social Media.

My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi
My Swiss Chocolate: Personalisierte Schoggi

Wer sich traut, in den gerade in der Schweiz bekanntlich ziemlich überfüllten Markt für Schokolade einzusteigen, hat entweder eine Menge Selbstvertrauen oder eine besondere Idee. Wer vorletzte Woche das Startupcamp in Basel besucht hat, kennt letztere schon. Sven Beichler und Christian Philippi stellten My Swiss Chocolate dort nämlich vor.

Der Name sagt es bereits: Schoggi, Swissness und Customization – das ist das Konzept hinter dem Unternehmen. Kunden werden im Onlineshop, der im Sommer gestartet werden soll, ihre Wunschschokolade zusammenstellen können. Und zwar die Couverture – also die Schokoladensorte der Tafel, ein Zusatzaroma, und weitere Zutaten. Diese machen die Personalisierung aus, es soll darum eine grosse Palette wählbarer Möglichkeiten geben, von klassischem Schoggibeiwerk wie Haselnüssen oder Rosinen bis hin zu Gummibärchen, Wasabinüsschen oder Chilis. » weiterlesen

Psychoanalyse für Startups:
“Welche Ihrer Business Operations hassen Sie?”

In einem lesenwerten Artikel gibt Jason Cohen Anregungen, welchen Fragen man sich als Startup regelmässig stellen sollte – auch wenn es unangenehm ist.

Man muss den Fragen ja nicht gleich therapeutischen Wert zumessen, aber der Artikel Ten questions to ask yourself every month von Jason Cohen versucht, zur Konfrontation mit vielleicht unangenehmen Fragen anzuregen.

Jasons Idee ist, dass die Fragen zur (Rück-)Gewinnung des Überblick zwingen sollen. Wer mit viel Tagesgeschäft eingedeckt ist, hat notorisch wenig Zeit, sich das “big picture” ständig vor Augen zu halten. Hinzu kommt, dass man sich erstaunlich schnell immunisieren kann gegen die Bulletpoints auf den zahlreichen Strategie-Checklisten da draussen. » weiterlesen

Bauanleitung für Startups:
Der Kunde ist König

Welche versteckten und bekannten Geheimnisse gilt es bei der Gründung eines skalierbaren Startups zu beachten? Dorian Selz von Nektoon und local.ch gibt in dieser Serie Einblicke.

Von Dorian Selz, Nektoon

Nach einem aufregenden Tag in Venice Beach waren wir auf dem Heimweg in unser Billig-Motel in Downtown Los Angeles. Wir ahnten nicht, welche Aufregung noch auf uns wartete.

Es war im Sommer 1988 während der Schulferien: Zusammen mit meinem besten Freund Daniel reiste ich fünf Wochen lang durch die USA – mit einem Greyhound-Ameripass. Eine epische Reise von Küste zu Küste. Als Zahlungsmittel hatte ich Traveller Cheques dabei, Daniel hatte Cheques eines andern Anbieters.

Startup-Erfahrungen ist eine Beitrags-Serie der Mitarbeiter von Nektoon, die in deren Blog auf Englisch publiziert wird – startwerk.ch bringt ausgewählte Folgen auf Deutsch.
Im Hotel machten wir eine unangenehme Entdeckung. Der Zimmersafe war aufgebrochen. Die Traveller Cheques waren weg.

Der Einbruch war ein Schock. Klar, wir waren nicht grade in einem Fünf-Sterne-Hotel, aber es war immer noch die wohl teuerste Unterkunft der ganzen Reise. Es war Samstag Abend, Bargeld hatten wir kaum: Wir waren pleite und ziemlich verängstigt. » weiterlesen