Thema: ETH-Spinoff

 

Alle 16 Artikel zum Thema ETH-Spinoff auf startwerk.ch:

Dacuda:
Eine Maus, die scannen kann

Maus und Scanner in einem: Das ETH-Spinoff Dacuda hat ein Eingabegerät entwickelt, das den Scannermarkt umkrempeln soll.

Neben jedem Computer liegt eine Maus. Die Gründer von Dacuda haben sich Gedanken gemacht, was für zusätzliche Funktionalität dieses alltägliche Eingabegerät neu erfinden könnte. Die Idee: Wenn statt einem optischen Sensor eine kleine Kamera verbaut wird, lässt sich die Maus zum Scannen einsetzen.

Die Technik hinter den schlauen Mäusen ist in Entwicklung seit 2007. Die Alphaversion, die Entwickler Erik Fonseka vorführt, überzeugt durch die simple Bedienung: Eine Vorlage wird gescannt, indem man mit der Maus über sie wischt. » weiterlesen

Vilea:
Webbasiertes Videolearning

Das ETH-Spinoff Vilea bearbeitet eine schmale Nische im Bildungsmarkt: Software für Video-Content-Plattformen.

Fabio Vena und Ivan Guajana haben Vilea zu zweit im letzten Frühjahr gegründet. Sie bieten ein Content Management System mit Bearbeitungfunktionen für Videos an sowie Beratung und Entwicklung, was das verfügbar Machen von Videoinhalten angeht. Die Kunden dafür sind einerseits Bildungsinstitutionen, die selbst solche Videolearning-Plattformen betreiben wollen, andererseits Medienangenturen, die dieselben Dienste ausgelagert anbieten. Vilea will dabei helfen, die Bereitstellung von Videomaterial im Web zu automatisieren und günstiger zu machen. Dazu dienen zum Beispiel Funktionen, die Videos mit Präsentationen synchronisieren. Als Grundfeatures bringt die webbasierte Software mit, was zum Schneiden, Konvertieren und verfügbar Machen von Videos nötig ist.

Die Uni Zürich bietet E-Learing und besonders auch Videolearning, z.B. via Podcast seit mehreren Jahren an. Erarbeitet wurden die Grundlagen dafür bei Switch, wo Fabio und Ivan vor der Gründung von Vilea als Projektleiter und Entwickler für Multimediaanwendungen tätig waren. » weiterlesen

Coguan:
Marktplatz für Onlinewerbung und SAAS

Coguan ist ein Marktplatz für Onlinewerbung. Das Spinoff von ETH und HSG hat sich dafür aber nicht den Schweizer Markt ausgesucht, sondern den Spanischen.

Grosse Pläne: Adbrite in den USA oder Adscale in Deutschland haben Pate gestanden für den schweizerisch-spanischen Onlinewerbe-Dienstleister Coguan. Das Spinoff von HSG und ETH hat das spanischsprachige Internet im Visier, seine Wurzeln aber in der Schweiz, Gründer Carlos Bravo absolvierte hier sein Wirtschaftsstudium. Bei der Suche nach einem Markt, für den sich das Modell adaptieren liess, lag Spanien nahe – sowohl von Carlos’ Background her wie von der offenen Marktsituation. Carlos entwarf den ersten Businessplan 2007, während seiner Diss, die er über onlinebasierte Dienstleistungen schrieb.

Ein Broker für Onlinewerbung

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Optotune:
Neue Ideen im Auge

Der ETH-Spinoff Optotune ist auf dem Weg, sich am Markt zu etablieren.

Wer bei Optotune in ihrer Niederlassung in Dübendorf anruft, bekommt immer noch direkt einer der Gründer an den Apparat, ganz startup-like. Dabei beschäftigt Optotune am Standort Schweiz bereits 14 Leute, KTI-Projektmitarbeiter nicht mitgerechnet. Bei Partnerfirmen in China und den USA sind weitere acht Angestellte am Werk.
Das Technologie-Startup erlebt zurzeit seine erste grosse Umbruchphase. Bisher lagen Forschung und Entwicklung im Zentrum, das Unternehmen räumte zahlreiche Förderpreise ab, darunter Venture Kick und DeVigier, jetzt stehen erste Prototypen bereit und sind bei interessierten Kunden im Test. Optotune muss jetzt, eineinhalb Jahre nach der Gründung, den Übergang von einem reinen F&E-Betrieb in ein rentables Unternehmen schaffen, wie Manuel Aschwanden erklärt. Die Gründer haben alle primär einen Ingenieursbackground – man könnte meinen, nach dem Tüfteln beginne jetzt der langweilige Teil, das Verkaufenmüssen. Für den CEO ist es genau umgekehrt.

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Liberovision:
Mit geballter Rechenleistung jedes Offside erkennen

“Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift”, soll Fussball-Kaiser Franz einst gesagt haben. Dank des ETH-Spinoff Liberovision können Fernsehzuschauer genau nachvollziehen, ob der Schiri zurecht das Spiel unterbrochen hat.

Im Sport geht es oft um Zentimeter, um Sekundenbruchteile, die über Glück oder Unglück entscheiden. So auch im Fussball und seiner wohl umstrittensten und für Laien unverständlichsten Regel: dem Abseits. Was der Schiedsrichter in einem Moment, oft aus ungünstiger Position, mit Hilfe des besser postierten Linienrichters entscheiden muss, können Fernsehzuschauer auf der ganzen Welt in tausendfacher Zeitlupe nachvollziehen. Noch komfortabler wird das mit den Hilfsmitteln von Liberovision, mit denen sich Bewegungen und Abläufe auf dem Spielfeld minutiös nachzeichnen lassen.

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Wuala geht an LaCie:
Voilà, eine neue Speicherwolke

Speicher-Anbieter Wuala wird vom Speicher-Hersteller LaCie übernommen.

Wuala, oder Voilà: LaCie, weltbekannter Hersteller von Harddisks und Speicherlösungen für PC, übernimmt den Shootingstar der Schweizer Web-Startupszene, die Zürcher Anbieterin verteilten Speichers im Internet, Wuala.

Die Wuala-Truppe rund um Dominik Grolimund schafft damit ausserordentlich früh einen Exit, wobei in der Pressemitteilung zunächst von “Zusammenschluss” die Rede ist, unsere Recherchen vom netzwertig.com-Team dann aber die Übernahme durch LaCie bestätigen, ohne dass eine Summe genannt wurde. Näheres auf netzwertig.com.