Thema: Erfolg

 

Alle 26 Artikel zum Thema Erfolg auf startwerk.ch:

Nicolas Berg:
“Überzeugende Gründer wirken wie Winner”

Der Managing Partner von Redalpine über seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Team, die notwendigen Fähigkeiten von Gründern und weshalb das Team oftmals wichtiger ist als die Idee.


Interview: Matthias Mirbeth

Nicolas Berg
Nicolas Berg
Was verstehen Sie unter “convincing founders/managers”, wie Sie es auf Ihrer Homepage beschreiben?
Ein überzeugendes Team kann seine Geschäftsidee und sich selbst gegenüber Redalpine Venture Partners sehr gut verkaufen. Die Gründer müssen glaubwürdig und wie Winner wirken. Ihr Energielevel muss von einem kaum zu löschendes Feuer für die Umsetzung ihrer Vision genährt sein. Wenn jemand ein künftiger Winner ist, hat er in er Regel bereits in jungen Jahren überdurchschnittliche Leistungen gezeigt in wirtschaftlichen Projekten, im Sport, als Musiker oder im Verein. Was man unter einem überzeugenden Gründerteam versteht, lässt sich jedoch nicht zu 100 Prozent in Worte fassen, ebenso wenig wie die Definition eines überzeugenden Lebenspartners. Wenn er eines Tages vor einem steht, spürt man es.

Welche Kriterien müssen junge Managementteams erfüllen, um von Ihnen unterstützt zu werden?
Es müssen mindestens bereits zwei überdurchschnittlich erfolgsträchtige Leute im Kernteam vorhanden und zu 100 Prozent für das Startup verfügbar sein. Wir müssen daran glauben, das genau diese Leute die richtigen sind, um die Idee innerhalb von drei bis fünf Jahren im Markt umzusetzen bis zum erfolgreichen Verkauf der Firma zum mehrfachen Wert. Die fehlenden ein bis zwei Teammitglieder helfen wir später gerne rekrutieren.

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Tücken der Statistik:
Survivor Bias und Startup-Ratgeber

Was taugen sie wirklich? Positiv-Beispiele, Success Storys und ihre Grenzen als verlässliche Startup-Ratgeber.

Survivor Bias ist auch für Nicht-Statistiker ein interessantes Konzept. Im Grunde genommen dreht es sich einfach darum, dass Gewinner uns mehr interessieren als die Verlierer. Wer sich auf der Suche nach Erfolgsrezepten Sportteams, Stars oder Aktienkurse anschaut, wird sich typischerweise auf die Gewinner zu konzentrieren und deren Taktiken ungerechtfertigt viel Aufmerksamkeit schenken.

Wenn es um erfolgreiche Geschäftsmodelle geht, passiert dies besonders oft. Die Taktiken von Gründern, die es geschafft haben, Firmen mit globalem Einfluss auf die Beine zu stellen unterscheiden sich oft gar nicht so stark von denen, die damit gescheitert sind. Wieviele Mitbewerber hatte beispielsweise Starbucks, von denen wir nie etwas gehört haben und die genau dieselbe Vision hatten?

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Steven Levitt, Autor von Freakonomics, untersuchte Business-Literatur auf dieses Problem und fand Interessantes heraus. » weiterlesen

Deindeal.ch:
“Groupon ist ein execution game”

Die Groupon-Adaption Deindeal.ch ist am 24. März in Zürich an den Start gegangen. Die Schweizer Gründer wollen schnell den Markt erobern, bevor Konkurrenz auftaucht.

Deindeal wagt den Einstieg in der Schweiz
Deindeal wagt den Einstieg in der Schweiz

Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Nachdem letzten Herbst die amerikanische Gruppeneinkaufsplattform Groupon so richtig abhob – mit einer dritten Finanzierungsrunde über 30 Millionen Dollar -  und während der letzten Monate kontinuierlich weiterwuchs, schossen weltweit Klone des Geschäftsmodells aus dem Boden. Inzwischen sind es über 60, darunter auch 1-zu-1-Kopien des amerikanischen Vorbilds wie Groupon.cn. Auf Techcrunch äusserte sich übrigens gestern Groupon-Gründer Andrew Mason zur Kopierwut.

Das am 24. März gestartete Deindeal.ch ist die erste Schweizer Inkarnation. Citydeal, das Startup der Berliner Samwer-Brüder hatte kurz zuvor mit Citydeal.ch einen Markteintritt in der Schweiz in Aussicht gestellt, die Demoplattform dümpelt seither aber unverändert herum. » weiterlesen

Geschäftsideen kopieren:
“Me too” bei Startups

Unternehmen, deren Idee nicht ganz neu ist haben meist einen schlechten Ruf. Ist das berechtigt?

Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)
Was ist eine Kopie wert? (KEYSTONE/ Gaetan Bally)

Um das gleich aus dem Weg zu haben: Google war auch einmal ein “Me-too”-Startup. Zumindest auf den ersten Blick. Viele heute etablierte Unternehmen haben in einem hart umkämpften Markt angefangen, als eines unter vielen und oft nicht als erstes. “Me toos” lassen sich solche kopierten Geschäftsmodelle nennen, die in einen Markt mit hoher Sichtbarkeit und einigen bereits vorhandenen Wettbewerbern einstiegen.

Die Geschichte zeigt: Wer als erster eine Idee hat ist nicht zu beneiden, denn er hat den schwierigeren Job und selten einen Nutzen davon. Der vielbeschworene First-Mover-Vorteil ist nur dann etwas wert wenn die Idee entweder schwer zu kopieren ist oder sich schnell Eintrittsbarrieren errichten lassen für die nachkommenden Wettbewerber. » weiterlesen

Der Traum vom grossen Erfolg:
Consulting, PhD, UBS oder Start-up?

Warum ziehen Unternehmer die oft mühsame Selbständigkeit einem bequemeren und besser bezahlten Angestelltenleben vor? Was Unternehmertum ausmacht.

Von Tao Tao, Mitgründer Getyourguide

Schlecht bezahlt, jeden Tag bis zehn im Büro, ein unsicherer Arbeitsplatz und niemand kennt die Firma, in der man arbeitet. Was nach einem ziemlich miesen Job klingt ist Arbeitsalltag für Jungunternehmer. Warum also sollte man sich so etwas antun? Ist es der Traum wie Mark Zuckerberg von Facebook den grossen Coup zu landen, um dann als Rockstars gefeiert zu werden und mit unseren Ferraris durch Zürich zu fahren?

Wer gut verdienen möchte, sollte sich einen anständigen Job suchen

Statistiken zeigen, dass Unternehmer im Schnitt weniger verdienen als Freunde aus dem Bekanntenkreis, die nach dem Studium bei grossen Firmen unterkommen – sogar wenn man die grossen Erfolge wie Facebook, YouTube und Google mitzählt. » weiterlesen

Startup-Rundschau:
Networkingtipps, Jajah und ausgehorchte Startups

Heute im Überblick: Tipps für das richtige Netzwerken im Internet, die Erfolgsstory des Internettelefonie-Startups Jajah und fadenscheinige VC-Anrufe aus Übersee.

Don Reisinger hat für Gigaom eine Reihe von Anregungen über das Netzwerken im Internet gesammelt. Die 10 tips for becoming a smarter, social business person richten sich an alle, die nach wie vor stiefmütterlich mit den Plattformen jenseits von Xing und Linkedin umgehen. Dabei gebe es eine Menge Möglichkeiten zum Ausschöpfen. Reisinger streicht heraus, dass sogar Facebook einen Wert haben kann, zum Beispiel als “Cheatsheet” für die Interessen von jemandem, den man zu treffen vorhat. So finde man mitunter leichter Anknüpfungspunkte im Gespräch. » weiterlesen

Geschäftsmodelle:
Freemium und seine Tücken

Das Freemiumidee ist besonders bei Webstartups sehr beliebt. Wir fragen ob zu Recht.

Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Or is it? (Bild zvg von Kopa Sexton)
Skype, Flickr, Xing, Trillian oder Dropbox sind einige der bekanntesten Freemium-Dienstleister im Web und sind damit erfolgreich. Entsprechend oft trifft man das Ertragsmodell in den Businessplänen von Webstartups an. Das heisst aber nicht, dass eine solche Preisstrategie leicht anzuwenden ist.

Im Web finden sich jede Menge Beiträge mit mehr oder weniger hilfreichen Überlegungen zu Freemium, von allgemeinen Tipps bis hin zu Berechnungsgrundlagen. Startwerk- und Netzwertig-Autor Andreas Göldi hat ebenfalls einen lesenwerten Beitrag zum Thema geschrieben. Also jede Menge Theorie; wir möchten hier versuchen, etwas Überblick zu schaffen. » weiterlesen

Kultur-Startups III/IV:
Markt der Künste?

Im dritten Teil dieser Serie gehe ich auf die kommerziell nicht oder ungenügend verwertbare Kunst ein.

Bisher haben wir die Unterscheidung in Kreativwirtschaft, kommerziell verwertbare Kunst und kommerziell nicht oder nicht genügend verwertbare Kunst kennengelernt. Auf letztere und die damit zusammenhängenden Probleme möchte ich im Folgenden eingehen.

Was produziert ein Künstler?

Was für ein Produkt kann ein Künstler anbieten? » weiterlesen

Amiando:
Erfolgreiche Expansion im Event Ticketing

Das Fast-Schweizer-Startup Amiando befindet sich auf Kurs. Das Unternehmen publizierte am 3. September 2009 beeindruckende Wachstumszahlen.

Im ersten Halbjahr 2009 konnte Amiando den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 200% steigern. Laut Pressemitteilung hat das Unternehmen seit der Gründung vor drei Jahren einen Kundenstamm von 70’000 Events aufgebaut und erzielt einen “Millionenumsatz” – » weiterlesen

NZZ:
Wie fördert man Unternehmergeist?

Der Fokus der Wirtschaft der NZZ vom 4. August geht der Frage nach, wie es um Jungunternehmer in Deutschland steht. Sie diagnostizieren schwachen Unternehmergeist und betonen, die Ausbildung der Schüler und Studenten, aber auch gesellschaftliche Werte müssten sich wandeln.

Wieder verweise ich auf einen Text der Print-Welt und wieder auf einen NZZ-Artikel, der online nicht verfügbar ist – warum eigentlich stellt Falkenstrasse-Online gewisse Artikel nicht ins Netz und andere schon?

Die Autoren dieses Texts sehen in Deutschland wenig ausgeprägten Unternehmergeist. Schuld daran seien Bildung und Ausbildung. Mit Blick auf das BWL-Studium kritisieren die Autoren folgende Punkte:

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