Thema: Erfolg

 

Alle 37 Artikel zum Thema Erfolg auf startwerk.ch:

9 Fragen an Thibaut Weise von Faceshift

Das Schweizer Startup Faceshift hat seine neuartige Technologie für Gesichtserkennung und Formung von 3D-Avataren bereits bei den grossen Studios in den USA zur Verwendung bringen können. Thibaut Weise erklärt im 9-Fragen-Interview, wie sein Unternehmen weiter wachsen kann und welche Märkte Potenzial versprechen.

Ihr habt an der Computex zusammen mit Intel euer RealSense 3D Sensor gezeigt – was war das Feedback der Besucher?
Wir hatten ein sehr positives Feedback an der Konferenz und grosses Interesse von verschiedenen Integratoren, also Unternehmen, die die 3D Sensoren von Faceshift in ihre Laptops einbauen wollen.

Wo wird eure Technologie momentan und künftig eingesetzt?
Im Moment wird unsere Technologie als Teil von “faceshift studio” von Studios wie EA oder auch Microsoft Game Studios verwendet, um In-Game Animationen zu erstellen, und von Firmen wie DreamWorks oder Framestore zur Erstellung von Filmen. In Zukunft werden wir auch den Spielern selber die Möglichkeit geben, ihre Charaktere in Spielen zu animieren. Das bedeutet, als Spieler kann ich die Mimik meiner Mitspieler auf ihren Charakteren sehen. » weiterlesen

Erfolgskurs:
Poinz expandiert in weitere Schweizer Städte

Das Schweizer Startup poinz.ch bringt Treuekarten in digitalisierter Form auf iPhone und Android. Mit einer App scannt der Kunde im Café, Shop oder Restaurant einen QR-Code und kann sofort Punkte sammeln. Diese Idee macht Poinz in der Schweiz ziemlich erfolgreich.

Poinz-App im Einsatz

Poinz-App im Einsatz

Wer kennt das nicht: Man sitzt im Café oder steht an der Kasse, sucht nach der Treuekarte und stellt fest, dass sie entweder nicht auffindbar ist oder gar zu Hause liegt. Die Schweizer Jungunternehmer Sascha Benz und Robert Blum haben vor rund einem Jahr das App Poinz lanciert. Der Clou: Anstatt Dutzende Kärtchen mitzutragen hat man seine digitale Stempelkarte immer dabei. Der Kunde scannt beim Bezahlen einen QR-Code in seine App und erhält Treuepunkte. In Zürich hat sich Poinz mittlerweile etabliert – neben lokalen Betrieben wie etwa Cupcake Affaire  in Zürich kann man auch bei Betrieben von Unilever oder Mövenpick sowie auch etwa im Zürcher G-Star-Laden oder im Alpamare sammeln. Ihre Einnahmen erwirtschaften Poinz aber nicht über das App, da dieses für den Konsumenten gratis ist, sondern über ein Abonnementsmodell mit den jeweiligen Partnern.  » weiterlesen

Startups unter der Lupe:
Was lässt sich von Fab lernen?

Ein US-Startup wird hochgejubelt, obwohl es ohne sonderlich gute Idee gestartet war: Wir versuchen, daraus etwas zu lernen.

your_ideaMittlerweile über 300 Millionen Finanzierung hat sich das US-Unternehmen Fab gesichert, bei einer enormen Bewertung. Solche Runden wirken hierzulande absurd, wo viel substanziellere Startups vergeblich auf Finanzierung warten. Fab hingegen erhält mehr oder weniger Carte Blanche von seinen Investoren. Was das Unternehmen, das in seiner jetzigen Form gerade den zweiten Geburtstag hinter sich hat, mit den Mitteln anstellen wird, ist offen. Weitere Logistik aufbauen und  hochskalieren, sagt Gründer Jason Goldberg.

Die Verknüpfung von grossen Namen, Hype und Wachstumsprognosen (oder einfach «Schaumschlägerei») hat verfangen. Weltweit hoffen Investoren auf rasche Geldvermehrung und werfen mit grossen Summen nach Fab. Das ist aber nicht der interessante Teil der Geschichte.  » weiterlesen

Alarmsignale bei Startups:
13 Warnzeichen für drohenden Misserfolg

Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

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Alarmzeichen

In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.

Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.

Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten:  » weiterlesen

Weniger «Zombie-Startups»:
FailCon fordert
mehr Mut zum Scheitern

Auf zur Ehrenrettung des Scheiterns: Eine Konferenz in Zürich will Gründern die Angst vor Misserfolgen nehmen, damit sie aus Fehlern lernen.

failcon-swisslogoWer in der Schweiz mit einem Startup scheitert, hat fortan mit diesem Stigma zu kämpfen. In den USA herrscht eine andere Auffassung: Scheitern ist akzeptierter, sogar geschätzt als «Learning» auf dem Pfad zu späteren Erfolgen. Am stärksten ausgelebt wird diese Philosophie an der FailCon-Konferenz, die seit 2009 den Misserfolg zum Ehrenabzeichen umdeutet. Das Modell der Konferenz hat inzwischen Ableger weltweit gefunden. Die Botschaft: Gründer sollten Misserfolge nicht im stillen Kämmerchen beweinen, sondern offen darüber sprechen. Denn Fehler seien oft lehrreicher als Erfolge. «Solche Erfahrungen sind unbezahlbar», sagt auch Marcus Kuhn, Mitorganisator der ersten Zürcher FailCon» weiterlesen

Die Prämie für den Startup-Erfolg:
Das Einmaleins der Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.

investmentIn den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.

Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.

Motivieren, aber wie?  » weiterlesen

Train Fever:
Schweizer Startup versucht Spieleentwicklung via Crowdfunding

Das Startup Urban Games entwickelt eines der ambitioniertesten Schweizer Videospiele bisher. Dafür sucht das fünfköpfige Team aus Schaffhausen 300’000 Euro Finanzierung – per Internet.

Wirft man einen Blick auf den Videospielesektor, findet man eine ausgewachsene Startup-Szene mit einem eigenen Ökosystem vor.

Hierzulande noch in den Kinderschuhen, ist die Spielebranche weltweit eine der innovativsten Branchen. Am Puls der Technik, was Hard- und Software-Plattformen angeht, ringen hier stetig neue, junge Unternehmen mit etablierten Playern um Marktanteile. Titel grosser Publisher, die mit Hollywood-Budgets operieren, stehen neben den Spielen unabhängiger Entwickler, die mit wenig Mitteln Erfolgstitel für Smartphones landen. » weiterlesen

Mist bauen gehört dazu:
Wie Startups aus Fehlern lernen

Eins der relativ neuen Mantras der Startup-Szene ist «fail fast» und dabei etwas dazulernen. Was ist gut daran, so schnell wie möglich Mist zu bauen?

Wenns nicht klappt {Aaron Jacobs;http://www.flickr.com/photos/aaronjacobs/66393869/;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/}

Wenns nicht klappt (Quelle: Aaron Jacobs / CC)

«Fail Fast» will vermeiden helfen, was oft passiert, wenn Ingenieure neue Produkte entwickeln: sie verlieben sich in ihre Idee, werkeln bis zur Perfektion im stillen Kämmerchen daran herum, verbraten endlos Zeit und Geld – und wenn sie dann mit ihrem Produkt auf den Markt kommen, interessiert sich niemand dafür. Das hätten sie auch schneller herausfinden können, wären sie damit früher aufs Gesicht gefallen.

Bei fail fast geht es darum, zu lernen, was deine Kunden wirklich wollen, und zwar BEVOR dein Geld aufgebraucht ist.

YouTube war anfangs ein Fehler

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Sechs Tipps für Kunden- und Partnersuche:
B2B-Sales für Startups

Kunden gewinnen als B2B-Startup: Unser Gastautor erklärt in sechs Tipps, welche Erfahrungen er in der Praxis gesammelt hat.

Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Es gibt wahrscheinlich gefühlt mehr Consumer-Internetstartups als Startups mit B2B-Positionierung. Dennoch müssen auch Consumer-Internetstartups oft B2B-Sales machen, z.B. im Einkauf für E-Commerce Startups oder im Business Development für Vertriebsmodelle. Doch als Startup ohne überzeugende Argumente, wie Millionenumsätze oder hohe Nutzerzahlen, ist das Finden von Partnern oft schwierig – auch das ist «Sales». Insbesondere, wenn man ein neues und unbekanntes Produkt hat, noch nicht online ist und noch es noch keine Erfolge zu verzeichnen gibt.

Wie andere Startups vor uns, haben wir eben dies mit MountainDayz durchlebt. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns hierzu Tipps gegeben haben – vieleicht helfen unsere Erfahrungen anderen weiter. Ich schlage ein 6-Punkte-Programm vor, das meiner Erfahrung nach sowohl bei Kunden- als auch bei Partner-Akquise Sinn macht:

1. Verstehe das Ziel » weiterlesen

Startup Compass:
Warum Startups fehlschlagen

Häufig sorgen falsche Wachstumsstrategien und eine ungünstige Teamzusammensetzung für Misserfolg bei Neugründungen. Sichere Rezepte dagegen gibt es trotz immer neuer Untersuchungen nicht.

Der «Tod» bei einem Startup tritt dann ein, wenn das Geld ausgeht. Was sich aber hinter diesem stets gleichen Endstadium an einzelnen Ursachen verbirgt, bleibt dem Beobachter von aussen meist verborgen.

Was es gibt, sind Einblicke in spannende Einzelfälle. Niemand hat bisher einen vertieften Überblick in genügend Startups, um daraus eine aussagekräftige Datenbank von Startup-Krankheiten zu zimmern. Am nächsten dran ist vielleicht das Team des Startup Compass und des Startup Genome Projects. Sie sammelten zunächst über eine Umfrage, später über ihre Dashboard-Lösung eine Menge Informationen über die Entwicklung von Jungunternehmen; über 6’000 Datensätze sollen es mittlerweile sein (3’200 flossen in die Auswertung ein).

Dabei ist zu beachten: Es sind alles Tech-Startups und hier ist, US-typisch, alles ein paar Nummern grösser: Die eingesammelte Finanzierung, die ausgewiesenen Kundenzahlen, die Bewertungen der Unternehmen. Zudem zielt die Untersuchung nur auf wachstumsorientierte Unternehmen.

Falsches Wachstum als Killer? » weiterlesen