Alle 34 Artikel zum Thema Erfolg auf startwerk.ch:
Ein Startup hat dann Erfolg, wenn es alle drohenden Klippen erfolgreich umschifft. Dafür muss man die möglichen Gefahren kennen – eine Liste.

Alarmzeichen
In der Startupszene sind wir fixiert auf die Zeichen, die auf Erfolge hindeuten: Steigende Zugriffszahlen, Gründerpreise, viele Facebook-Likes und so weiter. Weniger breit besprochen werden die Anzeichen, dass etwas nicht rund läuft. Dabei sind diese mindestens so wertvoll wie gut klingende Statistiken, die dann als PR-Futter herhalten.
Solche Warnzeichen helfen Gründern, Fehlentwicklungen früher zu erkennen. Gelingt das, lässt sich noch etwas dagegen unternehmen und das Steuer herumreissen – schliesslich gehört das Lernen aus Fehlern zur Kernkompetenz jedes Jungunternehmens.
Es lohnt sich, auf Folgendes zu achten: » weiterlesen
Auf zur Ehrenrettung des Scheiterns: Eine Konferenz in Zürich will Gründern die Angst vor Misserfolgen nehmen, damit sie aus Fehlern lernen.
Wer in der Schweiz mit einem Startup scheitert, hat fortan mit diesem Stigma zu kämpfen. In den USA herrscht eine andere Auffassung: Scheitern ist akzeptierter, sogar geschätzt als «Learning» auf dem Pfad zu späteren Erfolgen. Am stärksten ausgelebt wird diese Philosophie an der FailCon-Konferenz, die seit 2009 den Misserfolg zum Ehrenabzeichen umdeutet. Das Modell der Konferenz hat inzwischen Ableger weltweit gefunden. Die Botschaft: Gründer sollten Misserfolge nicht im stillen Kämmerchen beweinen, sondern offen darüber sprechen. Denn Fehler seien oft lehrreicher als Erfolge. «Solche Erfahrungen sind unbezahlbar», sagt auch Marcus Kuhn, Mitorganisator der ersten Zürcher FailCon. » weiterlesen
Mitarbeiterbeteiligungen gehören nicht nur im Silicon Valley zum guten Ton. Wir werfen einen Blick auf das Konzept, mit dem Startup-Gründer ihre Mitarbeiter langfristig motivieren wollen.
In den USA sind sie fester Bestandteil der Unternehmenskultur: Beteiligungen für Mitarbeiter. Hierzulande ist man zurückhaltender, was «employee stock option plans» (ESOPs) angeht. Das liegt auch daran, dass diese weniger nachgefragt werden, sagt Startup-Gründer Reto Lämmler: «Oft wollen Leute lieber ein gutes Fixgehalt.» Eine Einstellung, die Lämmler nicht teilt: Es sei doch das Reizvolle am Gründen, an Erfolg und Risiko teilzuhaben. Darum appelliere er an Startupper, bei der Einstellung auf Beteiligungen zu pochen.
Aus Sicht der Gründer sind Beteiligungsmodelle ein Weg, zusätzliche Anreize für ihre Mitarbeiter zu schaffen. Wenig Lohn und lange Arbeitszeiten ausgleichen, wie ein Eigentümer denken, sich langfristig ans Unternehmen binden, den Unternehmswert steigern: Beteiligungen sollen finanziell motivieren.
Das Startup Urban Games entwickelt eines der ambitioniertesten Schweizer Videospiele bisher. Dafür sucht das fünfköpfige Team aus Schaffhausen 300’000 Euro Finanzierung – per Internet.
Wirft man einen Blick auf den Videospielesektor, findet man eine ausgewachsene Startup-Szene mit einem eigenen Ökosystem vor.
Hierzulande noch in den Kinderschuhen, ist die Spielebranche weltweit eine der innovativsten Branchen. Am Puls der Technik, was Hard- und Software-Plattformen angeht, ringen hier stetig neue, junge Unternehmen mit etablierten Playern um Marktanteile. Titel grosser Publisher, die mit Hollywood-Budgets operieren, stehen neben den Spielen unabhängiger Entwickler, die mit wenig Mitteln Erfolgstitel für Smartphones landen. » weiterlesen
Eins der relativ neuen Mantras der Startup-Szene ist «fail fast» und dabei etwas dazulernen. Was ist gut daran, so schnell wie möglich Mist zu bauen?
«Fail Fast» will vermeiden helfen, was oft passiert, wenn Ingenieure neue Produkte entwickeln: sie verlieben sich in ihre Idee, werkeln bis zur Perfektion im stillen Kämmerchen daran herum, verbraten endlos Zeit und Geld – und wenn sie dann mit ihrem Produkt auf den Markt kommen, interessiert sich niemand dafür. Das hätten sie auch schneller herausfinden können, wären sie damit früher aufs Gesicht gefallen.
Bei fail fast geht es darum, zu lernen, was deine Kunden wirklich wollen, und zwar BEVOR dein Geld aufgebraucht ist.
YouTube war anfangs ein Fehler
» weiterlesen
Kunden gewinnen als B2B-Startup: Unser Gastautor erklärt in sechs Tipps, welche Erfahrungen er in der Praxis gesammelt hat.
Gastbeitrag von Alexander Mahr, Mitgründer MountainDayz

Es gibt wahrscheinlich gefühlt mehr Consumer-Internetstartups als Startups mit B2B-Positionierung. Dennoch müssen auch Consumer-Internetstartups oft B2B-Sales machen, z.B. im Einkauf für E-Commerce Startups oder im Business Development für Vertriebsmodelle. Doch als Startup ohne überzeugende Argumente, wie Millionenumsätze oder hohe Nutzerzahlen, ist das Finden von Partnern oft schwierig – auch das ist «Sales». Insbesondere, wenn man ein neues und unbekanntes Produkt hat, noch nicht online ist und noch es noch keine Erfolge zu verzeichnen gibt.
Wie andere Startups vor uns, haben wir eben dies mit MountainDayz durchlebt. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die uns hierzu Tipps gegeben haben – vieleicht helfen unsere Erfahrungen anderen weiter. Ich schlage ein 6-Punkte-Programm vor, das meiner Erfahrung nach sowohl bei Kunden- als auch bei Partner-Akquise Sinn macht:
1. Verstehe das Ziel » weiterlesen
Häufig sorgen falsche Wachstumsstrategien und eine ungünstige Teamzusammensetzung für Misserfolg bei Neugründungen. Sichere Rezepte dagegen gibt es trotz immer neuer Untersuchungen nicht.
Der «Tod» bei einem Startup tritt dann ein, wenn das Geld ausgeht. Was sich aber hinter diesem stets gleichen Endstadium an einzelnen Ursachen verbirgt, bleibt dem Beobachter von aussen meist verborgen.
Was es gibt, sind Einblicke in spannende Einzelfälle. Niemand hat bisher einen vertieften Überblick in genügend Startups, um daraus eine aussagekräftige Datenbank von Startup-Krankheiten zu zimmern. Am nächsten dran ist vielleicht das Team des Startup Compass und des Startup Genome Projects. Sie sammelten zunächst über eine Umfrage, später über ihre Dashboard-Lösung eine Menge Informationen über die Entwicklung von Jungunternehmen; über 6’000 Datensätze sollen es mittlerweile sein (3’200 flossen in die Auswertung ein).
Dabei ist zu beachten: Es sind alles Tech-Startups und hier ist, US-typisch, alles ein paar Nummern grösser: Die eingesammelte Finanzierung, die ausgewiesenen Kundenzahlen, die Bewertungen der Unternehmen. Zudem zielt die Untersuchung nur auf wachstumsorientierte Unternehmen.
Falsches Wachstum als Killer? » weiterlesen
Emerging Entrepreneur Of The Year: Jungunternehmer können sich noch bis zum 30. April für den Wettbewerb anmelden.

Macht sich gut auf dem Kaminsims: Der Award
Seit mittlerweile 15 Jahren trifft sich das who is who der Schweizer Wirtschaft jährlich zur Verleihung des begehrten Preises, vergeben wird er jeweils im Oktober. Der
EOY-Award zeichnet jeweils vier erfolgreiche Unternehmer aus, «die mit ihrem persönlichen Engagement und ihrer Risikobereitschaft einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft leisten».
Seit 2010 hat der EOY-Preis eine neue Kategorie, massgeschneidert für Gründer: den Emerging Entrepreneur Of The Year.
2011 konnte Kai Glatt, der Gründer und CEO der Rokker Company, den Preis mit nach Hause nehmen. Das 2008 gegründete Startup aus dem St. Galler Rheintal produziert und vertreibt spezielle Motorradschutzkleidung. Rokker hat den Verkauf rasch internationalisiert und mischt in mittlerweile 13 Ländern kräftig den Markt auf. » weiterlesen
Telefonakquise klingt nach letztem Jahrhundert, hält aber für B2B-Startups gegenüber Adwords einige Vorteile bereit. Unser Gastautor liefert fünf Tipps zum erfolgreichen Telefonieren.
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht: Adwords sind keine Lösung zum Hinstellen und Vergessen. Hinter einer erfolgreichen Kampagne steckt eine Menge Massarbeit. Landingpages wollen designt und angepasst werden, die gekauften Adwords müssen ständig nachjustiert werden.
Und wenn die Verkäufe schlicht und einfach ausbleiben, hat man kein Feedback dazu, warum das so ist. Falsche Suchbegriffe, schlechte Website – oder liegt’s doch am Produkt? » weiterlesen
Bei aller Bewunderung für grosse Exits: Es lohnt sich, die kleinen, aber feinen Startups nicht zu vergessen.
«Get big, get bought or go broke»: Ein aktueller Artikel bei CNN vertritt die Ansicht, das seien die einzigen Optionen für Tech-Unternehmer. Beim ganzen Zirkus um das nächste grosse Ding und spektakuläre Exits wird in dem Hit-fokussierten Bericht die vierte Option einfach übergangen: Das nachhaltige profitable Unternehmen; das kleine, aber feine Startup.
Es wird vielleicht nicht für einen Millionenbeitrag verkauft, hat aber Arbeitsplätze geschaffen und bietet seinen Gründern und Angestellten ein solides Einkommen.
» weiterlesen