Alle 27 Artikel zum Thema Erfolg auf startwerk.ch:
Emerging Entrepreneur Of The Year: Jungunternehmer können sich noch bis zum 30. April für den Wettbewerb anmelden.
Seit mittlerweile 15 Jahren trifft sich das who is who der Schweizer Wirtschaft jährlich zur Verleihung des begehrten Preises, vergeben wird er jeweils im Oktober. Der
EOY-Award zeichnet jeweils vier erfolgreiche Unternehmer aus, «die mit ihrem persönlichen Engagement und ihrer Risikobereitschaft einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft leisten».
Seit 2010 hat der EOY-Preis eine neue Kategorie, massgeschneidert für Gründer: den Emerging Entrepreneur Of The Year.
2011 konnte Kai Glatt, der Gründer und CEO der Rokker Company, den Preis mit nach Hause nehmen. Das 2008 gegründete Startup aus dem St. Galler Rheintal produziert und vertreibt spezielle Motorradschutzkleidung. Rokker hat den Verkauf rasch internationalisiert und mischt in mittlerweile 13 Ländern kräftig den Markt auf. » weiterlesen
Telefonakquise klingt nach letztem Jahrhundert, hält aber für B2B-Startups gegenüber Adwords einige Vorteile bereit. Unser Gastautor liefert fünf Tipps zum erfolgreichen Telefonieren.
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht: Adwords sind keine Lösung zum Hinstellen und Vergessen. Hinter einer erfolgreichen Kampagne steckt eine Menge Massarbeit. Landingpages wollen designt und angepasst werden, die gekauften Adwords müssen ständig nachjustiert werden.
Und wenn die Verkäufe schlicht und einfach ausbleiben, hat man kein Feedback dazu, warum das so ist. Falsche Suchbegriffe, schlechte Website – oder liegt’s doch am Produkt? » weiterlesen
Bei aller Bewunderung für grosse Exits: Es lohnt sich, die kleinen, aber feinen Startups nicht zu vergessen.

Think big (Quelle: istockphoto)
«Get big, get bought or go broke»: Ein aktueller
Artikel bei CNN vertritt die Ansicht, das seien die einzigen Optionen für Tech-Unternehmer. Beim ganzen Zirkus um das nächste grosse Ding und spektakuläre Exits wird in dem Hit-fokussierten Bericht die vierte Option einfach übergangen: Das nachhaltige profitable Unternehmen; das kleine, aber feine Startup.
Es wird vielleicht nicht für einen Millionenbeitrag verkauft, hat aber Arbeitsplätze geschaffen und bietet seinen Gründern und Angestellten ein solides Einkommen.
» weiterlesen
Als Startup brauchst Du einen Wettbewerbsvorteil, sonst hast Du keine Chance auf dem Markt. Wie sieht Dein Wettbewerbsvorteil aus? Wir zeigen eine Methode, die dabei hilft, dies herauszufinden.

Wettbewerbsvorteile sorgen für gute Karten (Quelle:
istockphoto)
Ressourcenbasierte BetrachtungDen Wettbewerbsvorteil Deines Startups kannst Du am einfachsten bestimmen, indem Du Dir anschaust, welche knappen Ressourcen Du kontrollierst. Dabei werden sechs verschiedene Kategorien unterschieden:
- Physische Ressourcen (z.B. Fabrik, Ausrüstung, Location etc.)
- Reputation (Marke, Qualität etc.)
- Organisatorische Ressourcen (z.B. Kosten-Führerschaft)
- Finanzielle Ressourcen (Fähigkeit, Kapital einzutreiben oder finanzielle Ausstattung für Vorfinanzierung vorhanden)
- Intellektuelle und HR-Ressourcen (Wissen, Training, Erfahrung, Experten als Mitarbeiter etc.)
- Technische Ressourcen (Patente, Handelsrechte, Lizenzen etc.)
Nicht umsonst ergeben die Anfangs-Buchstaben dieser Kategorien das Wort PROFIT.
Die Bedeutung des nachhaltigen Wettbewerbsvorteils
Damit Dein Startup Erfolg hat, brauchst Du also von Anfang an einen Wettbewerbsvorteil in einer oder mehrerer dieser Ressourcen.
» weiterlesen
Wenn persönliche Werte und entgegengesetzte Kundenanliegen kollidieren – ein Plädoyer für mehr Mut zur Moral.
von Manuel Reinhard, Gründer Ticketpark
Ich habe mich sehr gefreut, den
Artikel von Gastautor-Kollege Dominic Blaesi über den Wert von Werten zu lesen. Allzu oft kriege ich nämlich den Eindruck, dass im Geschäftsleben persönliche Werte zu Gunsten höherer Einnahmen eingetauscht werden. Nicht nur unter Erfolgsdruck stehende Startup-Gründer werden Opfer dieser Verlockung.
Noch gut im Erinnerung ist mir ein Radio-Interview vom Februar dieses Jahres, in welchem die Geschäftsführerin einer bekannten Schweizer Werbeagentur behauptete, noch nie mit einem Auftrag an die moralischen oder ethischen Grenzen ihrer Firma gestossen zu sein und sich auch keine konkreten Fälle vorstellen könne, bei welchen dies der Fall wäre. Dies mit einem Portfolio, welches mit Alkohol, Zigaretten und Kleinkrediten auch umstrittene Werbeinhalte enthält.
Für ein Startup scheinen mir solche Aussagen unangebracht, ja geradezu tödlich für die Glaubwürdigkeit. » weiterlesen
In seinem aktuellen Diary ruft Dominic Blaesi wieder einmal in Erinnerung, warum man Unternehmer sein sollte: Es ist noch besser als Achterbahnfahren.
Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost

Dominic Blaesi
“Wie ist es eigentlich so als Startup-Unternehmer?” Das ist eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird. Beispielsweise aus reiner Neugier von Leuten, die in einem Grosskonzern arbeiten und sich überhaupt nicht vorstellen können, selbständig zu sein oder aus konkretem Anlass von Personen, die eine Geschäftsidee haben und mit dem Gedanken spielen, diese zu realisieren oder von Studenten, deren Traum es ist, einmal ein eigenes Unternehmen zu gründen.
“The Entrepreneurial Rollercoaster” ist ein cooler Kurzfilm von David Hauser, der die Antwort auf diese Frage pointiert zusammenfasst: das Leben eines Startup-Unternehmers gleicht einer Achterbahn!
Der Animationsfilm beginnt mit der Feststellung, dass Unternehmer – entgegen einer weit verbreiteten Meinung – nicht per se risikofreudig sind, sondern versuchen, Risiken immer wohlüberlegt einzugehen. “Wohlüberlegt” ist allerdings ein subjektiver Begriff und so wird bei der ersten Station der im Film dargestellten Achterbahn (“Uninformed Optimism”) klar, dass Entrepreneurs objektiv betrachtet vermutlich dennoch überdurchschnittliche Risiken eingehen, weil sie diese aufgrund ihres überschwänglichen Optimismus und beseelt vom Drang, die eigene Idee zu realisieren, tendenziell unterschätzen.
Je grösser und unbegründeter der anfängliche Optimismus, desto böser kann das Erwachen sein. Die meisten Gründer – so auch wir – werden nach einer ersten Anfangseuphorie mit der Realität konfrontiert.
» weiterlesen
Es kommt der Moment, da man der Welt von einer Innovation erzählen möchte. Beim Verfassen der Pressemitteilung sorgfältig zu sein, lohnt sich.

Quelle: http://www.faen.de/html/presse.html
Auch wenn gerade Internet-Startups bei der Verbreitung ihres Produkts häufig auf Blogs, Social Media und Mundpropaganda verlassen: viele Unternehmen geben über kurz oder lang einmal eine Pressemitteilung heraus. Diese sollte gut geschrieben sein, denn unabhängig davon wie wohlwollend der Empfänger grundsätzlich eingestellt sein mag, aus der Qualität der ersten Information über ein Unternehmen zieht man immer auch Schlüsse über die Kompetenz des Absenders.
Es ist nachvollziehbar, dass ein ausgeklügeltes PR-Konzept nicht zu den Prioritäten beim Aufbau eines Unternehmens gehört. Tatsächlich sollte es das auch nicht, denn in erster Linie muss wohl schon das Produkt stimmen. Doch wenn es soweit ist, dass man eine breite Öffentlichkeit auf sich aufmerksam machen will, muss man wenigstens ein paar Maximen beachten:
» weiterlesen
Baba Shiv, Marketingprofessor in Stanford, erklärt in einem Artikel, wie man von Fehlschlägen profitieren kann: Man muss sie als Segen sehen, nicht als Fluch.

Baba Shiv
In seinem
Posting auf der Website der Graduate School of Business beschreibt
Baba Shiv die von ihm definierten zwei Arten, Fehlschläge hinzunehmen: Typ 1 und Typ 2.
Nach der Definition des Professors ist Typ 1 die häufiger anzutreffende Persönlichkeit. Aus der Perspektive dieser Leute ist ein Fehlschlag beschämend und schmerzhaft. Dem entsprechend nehmen Typ 1-Personen eine vorsichtige Haltung gegenüber Innovation ein.
Ganz anders Typ 2. Dieser fürchtet sich nicht vor Fehlschlägen, sondern vor verpassten Gelegenheiten. Für diese Leute ist ein Fehlschlag nichts schlechtes, kann sogar aufregend sein. Denn nur aus Fehlern lernt man die Dinge, die zu einem “Aha-Moment” führen können.
Die Frage, die Baba Shiv nun stellt – und die sich alle Unternehmen, vom noch kaum gegründeten Startup bis zum multinationalen Konzern, täglich stellen müssen – ist, wie man die Typ 1 Mehrheit zu Typ 2 Persönlichkeiten macht und so die nächste weltverändernde Idee generiert.
» weiterlesen
Warum nicht einmal die Kalkulation umdrehen und das bestmögliche Produkt lancieren, zu einem ruinös guten Preis? Ein frecher Vorschlag.
Unternehmer und Blogger
Jason Cohen findet, dass Firmen eigentlich zu wenig daran interessiert sind, ihre Kunden glücklich zu machen. In einem Beitrag, der nicht ganz ohne Promo für sein eigenes Startup auskommt, macht er eine interessante Beobachtung.
Das Problem des Survivor Bias einmal beiseite gelassen: Meistens sind die Unternehmen am spektakulärsten erfolgreich, die wir als Kunden am überzeugtesten weiter empfehlen. Dazu reicht nicht, dass sie eine solide Leistung vorzuweisen haben. Sie müssen schon einen dermassen dicken Mehrwert bieten, so halsbrecherisch günstig sein oder einen so übertrieben guten Service offerieren, dass es Eindruck macht. » weiterlesen
Was ist schief gelaufen? Darüber spricht niemand gern, dabei sind Misserfolge meist lehrreicher als Erfolgsgeschichten.
Die Startupszene mit ihren Wettbewerbswinnern und Erfolgstorys hat eine Kehrseite. Oft ist von satten Überlebensquoten von Startups aus diesem oder jenem Inkubator die Rede.
Weniger oft wird von den unvermeidlichen Misserfolgen und den missglückten Unternehmensgründungen gesprochen. Verlässliche Zahlen über den Anteil gescheiterter Startups sind schwierig zu bekommen. Jedoch klar ist, dass eine zweistellige Prozentzahl an Unternehmen es nicht in die Gewinnzone schafft. Das sind Startups, deren Teams mit genauso viel Enthusiasmus und Herzblut ins Unternehmertum gestartet sind.
Dass so wenig gesprochen wird über gescheiterte Unternehmen ist verständlich: Niemand breitet gerne seine Misserfolge aus. Und im Nachhinein erscheinen die Fehlentscheidungen immer offensichtlicher als unter Stress und im Tagesgeschäft, die Alternativen klarer. Ausserdem möchten sich Gründer nicht mit dem Makel des gescheiterten Unternehmers ihre Zukunft verbauen. Dabei hätte ein offenerer Umgang mit dem Thema, wie er unter anderem in den USA gespflegt wird, viele Vorteile.
Wenn ich sage, dass das Scheitern von Jungunternehmern zu wenig thematisiert wird, dann moniere ich dies vor allem aus zwei Gründen: » weiterlesen