Alle 7 Artikel zum Thema Erfindung auf startwerk.ch:
Mit einer selbst-aufpumpenden Velobereifung will Benjamin Krempel das Aufpumpen von Hand überflüssig machen. Das Projekt hat kürzlich die Jury von Venture 2012 überzeugt.
In der Alltagstechnik sind alle denkbaren Erfindungen schon gemacht. Oder doch nicht?
Dass Innovation auch bei scheinbar banalem wie einem Veloreifen noch möglich ist, zeigt Benjamin Krempels Startup PumpTire.
Wer denkt, dass clevere Erfindungen immer ein once-in-a-lifetime Erleuchtungsmoment voraussetzen, findet hier übrigens ein Gegenbeispiel. Erfinden kann nämlich ein gezielter Prozess sein. Wie Benjamin erzählt, suchte er dezidiert nach Ideen für Produktinnovationen. Sein Ansatz: » weiterlesen
Patentschutz und Unternehmertum: Was ist zu beachten bei der Verwertung eines Patents? Teil zwei unseres Überblicks zum Thema Patentrecht und geistiges Eigentum.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was sind die unternehmerischen Kriterien für die Entscheidung, ob eine Patentanmeldung sich lohnt?
Eines der stärksten Kriterien ist sicherlich, ob mit der angemeldeten Erfindung sowohl die Entwicklungskosten als auch die Patentkosten wieder eingebracht werden können. Zudem sollte mit dem Schutzrecht ein Gewinn erwirtschaftet werden. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Zum einen kann der Patentinhaber die Erfindung selbst herstellen und verkaufen. Eine andere Verwertung des Schutzrechtes ist natürlich die Übertragung in der Gesamtheit oder von Teilen des Schutzrechtes auf einen Lizenznehmer, was Zahlungen in Form von Lizenzgebühren oder Einmalzahlungen bewirken kann. Bei dieser Verwertung bleibt das Schutzrecht beim ursprünglichen Besitzer. Der Verkauf des Schutzrechtes mit allen seinen Privilegien, wie ein territorial und zeitlich begrenztes Monopol, und seinen Pflichten, wie die Bezahlung der Jahresgebühren, bedingt hingegen eine Eigentumsübertragung auf den neuen Besitzer, was einen Eintrag ins Schutzrechtsregister der jeweiligen Länder erfordert.
Lohnenswert kann aber auch eine Anmeldung aus werbetechnischen Gründen sein. » weiterlesen
Was sind die Basics beim Schützen von geistigem Eigentum? Teil eins unseres Überblicks zum Thema Patentschutz.
Von Prof. Dr. Heinz Müller, Patentexperte am Institut für geistiges Eigentum
Was lässt sich schützen? Kann man eine Idee patentieren lassen?
Ideen lassen sich nicht schützen; nur deren realisierte Ergebnisse. Man muss also immer ein Produkt oder zumindest eventuell einen Prototypen vorweisen können, um einen entsprechenden Schutz zu erlangen. Künstlerische Werke sind durch das Urheberrecht automatisch nach dessen Erschaffung geschützt (Copyright). Die formelle Eintragung des Schutzes von künstlerischen Werken ist somit nicht notwendig, aber der Urheber des Werkes sollte zweifelsfrei bekannt sein. Für industrielle Formen kann die Eintragung eines Designschutzes beantragt werden. Marken (Namen und Logos) können ebenfalls zum Schutz registriert werden. » weiterlesen
Design gegen Alltagsmühseligkeiten: Pinvent will mit “Streasy” dem Verschnüren von Altpapier den Schrecken nehmen.
Fuss fassen auf einem Feld, wo schon 150 Patente und zahllose Produkte angesiedelt sind? Christoph Wehrli und Dominic Meister liessen sich davon nicht abschrecken. Bekanntlich erleichert hierzulande kein Hilfsmittel das regelmässige Paketeschnüren zur Papiersammlung. Dabei beobachtet jeder Zeitungsleser täglich mit Sorge das Anwachsen der Papierfluten in seinem Zeitungsständer, in grimmer Erwartung des Kommenden. Dass in der Schweiz jährlich rund 100 Millionen Altpapierbündel von Hand geschnürt werden, spricht dafür, dass hier tatsächlich Bedarf für eine Lösung bestünde.
» weiterlesen
Arimaz will mit einem Miniroboter namens “Mydesktopfriend” den Markt erobern. Er kann neue Emails und Zeitungsartikel vorlesen oder mit Minigames unterhalten. Die Intelligenz steckt indes nicht im Gerät selber. In der Komplexität des Produkts lag die Herausforderung für den Firmengründer.
Als mir Pierre Bureau, CEO und Gründer von Arimaz, am Venture Summit 2009 erstmals von seiner Idee erzählte war ich zugegebenermassen eher skeptisch: Wer sollte sich für gut 99€ einen sprechenden Plastikpinguin kaufen, der auf dem Schreibtisch rumfährt und von Zeit zu Zeit um die Aufmerksamkeit seines Besitzers buhlt? Doch Pierre hatte mich schnell überzeugt von seiner Erfindung.
» weiterlesen
Wie wichtig sind Patente in der Gründerszene? Und wie gut schützen sie das geistige Eigentum der Erfinder?
Patentzeichnung (Ausschnitt)
Mein Grossvater war ein technisch talentierter, aber auch ein etwas bitterer Mensch. Er begründete das immer wieder damit, dass er der Erfinder des Velo-Klappständers sei.
Ich war beim bloßen Gedanken daran beeindruckt: Der Seitenständer war vor dem Mountainbike-Zeitalter nicht nur an jedem Fahrrad, sondern auch an jedem Motorrad zu finden. Mein Großvater hatte diese geniale Erfindung gemacht? Er betonte sogar, er habe sie zum Patent angemeldet. Warum also die Verbitterung?
» weiterlesen
Die besten Geschäftsideen haben Leute, die nicht über ein Geschäft, sondern über ein Problem nachdenken.
Wer weiß, wie mühsam es ist, für, sagen wir, einen Briefkasten oder eine Trocknerspinne im Garten ein Fundament zu legen, der erkennt sofort das Potential hinter Klaus’ Krinners Schraubfundamenten.
Dabei handelt es sich eigentlich einfach um überdimensionierte Dübel oder Hohlschrauben von bis zu 3.5 Metern Länge – aus Plastik oder Stahl:
» weiterlesen