Thema: Erfahrungen

 

Alle 40 Artikel zum Thema Erfahrungen auf startwerk.ch:

«Durchhalten!»:
9 Fragen an Pascal König von Limmex

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem CEO von Limmex.

Pascal König
Pascal König
Was macht Limmex?

Limmex ist die weltweit erste Notruf-Uhr, mit der man überall auf Knopfdruck Hilfe anfordern kann. Dank eingebautem Lautsprecher und Mikrofon ist es möglich, direkt mit den angerufenen Personen zu sprechen.

Wie seid ihr darauf gekommen?

In der Stadt Zürich werden fast täglich Menschen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Sie bleiben teilweise Stunden oder sogar Tage unentdeckt. Häufig handelt es sich um ältere Menschen, die alleine leben. Als wir vor einigen Jahren von dieser Tatsache erfuhren, gab uns das zu denken. Wir kannten uns mit Sicherheitstechnologien und Telemedizin gut aus. Also entschieden wir, Lösungsansätze für dieses Problem zu entwickeln.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen

Fehler, Erfolge, Widerstände:
Lessons learned von mySwissChocolate

Unser Gastautor schreibt über seine grössten Fehler, Erfolge und welche Steine die Konkurrenz seinem Startup in den Weg legt.

von Sven Beichler, Gründer mySwissChocolate.ch

Sven Beichler
Sven Beichler
Wir waren ganz schön erleichtert: Beim Thema Tücken des Exportgeschäfts lautet die frohe Botschaft, dass sich die Schweiz mit Deutschland (pardon der EU) auf eine Verlängerung der bestehenden Übergangsregelung bis mindestens 2013 – voraussichtlich 2016 – geeinigt hat.

Dies nicht in allen Fällen, aber es ist trotzdem eine vorläufige Entwarnung für unser eigenes Geschäftsmodell (Details dazu gerne auf Anfrage, was hier den Rahmen sprengen würde.) Das heisst, wir können weiterhin unsere Schoggitafeln in die weite Welt exportieren.

Hier im Rückblick die Fehler, Widerstände und Erfolge der letzten 18 Monate.

Die Fehler » weiterlesen

Marketing für Startups:
Telefonakquise vs. Adwords

Telefonakquise klingt nach letztem Jahrhundert, hält aber für B2B-Startups gegenüber Adwords einige Vorteile bereit. Unser Gastautor liefert fünf Tipps zum erfolgreichen Telefonieren.

Der Griff zum Hörer {victor_nunez;http://www.flickr.com/photos/victor_nunez/103560346/;http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en}
Der Griff zum Hörer (Quelle: victor_nunez / CC)
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht: Adwords sind keine Lösung zum Hinstellen und Vergessen. Hinter einer erfolgreichen Kampagne steckt eine Menge Massarbeit. Landingpages wollen designt und angepasst werden, die gekauften Adwords müssen ständig nachjustiert werden.

Und wenn die Verkäufe schlicht und einfach ausbleiben, hat man kein Feedback dazu, warum das so ist. Falsche Suchbegriffe, schlechte Website – oder liegt’s doch am Produkt? » weiterlesen

Gründer-Fragerunde:
9 Fragen an Marc Spafford von cookits

Kurze Fragen, kurze Antworten – jede Woche stellt sich ein Startupper einem Mini-Interview. Diesmal mit dem Mitgründer von cookits.

Marc Spafford
Marc Spafford
Was ist die Idee hinter cookits?

cookits sind Kochsets, welche es jedem ermöglichen, ein Gourmetgericht zuhause in 20 Minuten zu kochen. Die Rezepte stammen von jungen Spitzenköchen und wir liefern alle Zutaten für einen genussvollen Abend zu zweit direkt nach Hause oder ins Geschäft.

Wie seid ihr darauf gekommen?

Uns ging es genau so wie unseren Kunden. An manchen Tagen fehlte uns einfach die Zeit, uns über das Abendessen Gedanken zu machen, die richtigen und qualitativen Lebensmittel einzukaufen und schlussendlich fürs Vorbereiten und Kochen. Trotzdem wollten wir natürlich nicht auf hochwertiges Essen und den Spass an der Zubereitung verzichten. cookits ist die Lösung für genau dieses Problem.

Gab es eine Idee beim Vermarkten des Produktes, die besonders gut funktioniert hat? » weiterlesen

Jobzippers lanciert Startup-Event:
Karriereziel Unternehmer?

Die Entscheidung zum eigenen Startup: Eine schweizweite Speaker Series widmet sich dem Karriereziel Unternehmer.

Mit dem Event wollen die Organisatoren Studierenden einen Einblick ins Unternehmertum geben. Im Zentrum stehen Tipps und Erfahrungen von Jungunternehmern und vor allem die Frage: Was spricht für’s Gründen?

Die Speaker Series geht am 30. November über die Bühne, und zwar an (zurzeit) sieben Hochschulen, möglicherweise kommen noch weitere dazu. Die Idee der Organisatoren ist, die Speaker Series an allen Orten parallel stattfinden zu lassen. Es wird eine Live-Übertragung der Keynote geben, anschliessend kommen jeweils zwei Speaker vor Ort zu Wort.

Der Event läuft unter dem Motto «Karriereziel Unternehmer». Passend dazu ist das Ziel, die Referate auf die Situation der Studierenden zu fokussieren: » weiterlesen

Weniger Angst haben:
Scheitern ist lernbar

Scheitern tut weh, aber wenn man es übt, wird man am irgendwann richtig gut darin. Das meint Sascha Lobo, selbsternannter Profi im Scheitern.

Profischeiterer: Sascha Lobo {Reto Klar;http://www.retoklar.de/}
Profischeiterer: Sascha Lobo (Quelle: Reto Klar)
Einen sehr netten Talk über das Scheitern im Unternehmertum hat der polarisierende Webhipster Sascha Lobo vor einigen Tagen auf dem Berliner Entrepreneurship Summit gehalten. Sein Argument: Mut für Unternehmer heisst zwei Dinge – keine Angst davor haben, lächerlich zu wirken und sich imprägnieren gegen eine lähmende Angst vor dem Scheitern. Das Scheitern bleibe eine reale Möglichkeit und habe unangenehme Folgen, Mut sei darum auch nur ein bisschen weniger Angst vor Scheitern, ganz los werde man sie nicht. Aber – und das ist der Aufhänger von Lobos Talk: » weiterlesen

Anonymes Twittern für Studenten:
blicKlick heisst neu Spocal

Frischer Ansatz und neue Ausrichtung: Spocal ist die neue Plattform der blicKlick-Gründer – eine anonymisierte Chatplattform für Studenten.

Im Februar 2011 hat das Team aus Cristian Grossmann, Flavio Pfaffhauser und Philip Reichen die Uni-Flirt-Plattform blicKlick gestartet. Vorbild des Diensts war das vielbeachtete Stanford-Startup Likealittle.

Idee war, Studenten eine anonymisierte Kontaktplattform für ihren Campus zur Verfügung zu stellen. An einer öffentlichen Online-Pinnwand konnten Flirts gepostet werden, jeweils mit einer Botschaft, Ortsangabe und Haarfarbe als Identifikationsmerkmal – und der Möglichkeit zur Antwort per privater Nachricht.

Aufgrund von Nutzerfeedback und Erfahrungen mit der tatsächlichen Verwendung der Nachrichten haben die Gründer nun ihrer Plattform mit Spocal einen neuen Spin verpasst. » weiterlesen

Wo die „hard factors“ aufhören:
Über den Wert von Werten

Vertrauen und Ehrlichkeit sind auch für Startups wichtige Werte, gerade bei der Wahl geeigneter Geschäftspartner. Wenn sie fehlen, führt das unweigerlich zu Problemen.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

In meinen bisherigen Artikeln habe ich von spezifischen, sachlichen Herausforderungen im Aufbau von Flaschenpost und unseren diesbezüglichen „lessons learned“ berichtet.

In diesem Post möchte ich ausnahmsweise einmal auf etwas „Emotionales“ zu sprechen kommen. Es geht um die Verletzung grundlegender Werthaltungen wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Fairness, mit der Renzo und ich in den vergangenen Monaten ein paar Mal konfrontiert waren.

Alle „Erlebnisse“ liefen nach demselben Muster ab: Ausgangspunkt waren auf Dienstleistungsvereinbarungen basierende Geschäftsbeziehungen zwischen Flaschenpost und externen Partnerfirmen. Im Laufe der Zusammenarbeit passierten auf Seiten der Partner Fehler oder es wurden vereinbarte Leistungen nicht erbracht, was schliesslich zu (zum Teil substanziellen) Mehrkosten führte. » weiterlesen

Schnellere Produktentwicklung:
Ein Hoch auf die gute alte 80-20-Regel

Designst du noch oder verkaufst du schon? Unser Gastautor plädiert für schnellere Produktentwicklung und dafür, es früher am Markt zu versuchen.

Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch

Lehrgänge starten am 7. Juni - jetzt anmelden! — SOMEX SOCIAL MEDIA AKADEMIE im Herzen von Zürich: Experten erklären wie Social Media unsere Kultur und Geschäftsprozesse verändern und vermitteln die Fähigkeit, sich gekonnt im Social Web zu bewegen. — Textanzeige

In meinem Februar-Post habe ich unsere erste grosse Investitionsentscheidung kritisch hinterfragt. Unter anderem habe ich bemängelt, dass wir der Qualität unserer Dienstleistung eine zu grosse Bedeutung beigemessen und dabei die Vermarktung vernachlässigt haben.

Kurz zur Vorgeschichte: Im Rahmen unseres Strategieprozesses 2009 haben wir unsere Dienstleistung in zahlreiche Komponenten zerlegt, wie beispielsweise Sortiment, Logistik, Produktdarstellung und machten uns zum Ziel, in diesen Disziplinen „excellence“ zu erreichen. Entsprechend arbeiteten wir in den folgenden Monaten fast ausschliesslich an diesen Themen. Wir taten dies guten Gewissens, obschon nur wenig Zeit für die Vermarktung unserer Dienstleistung blieb. Einfach weil wir überzeugt waren, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen würden, wenn wir erst einmal das „perfekte Angebot“ hätten. In diesem Sinne hielten wir diese Vorgehensweise für absolut richtig und hatten eine gute Ausrede nicht verkaufen zu müssen.

Gefährlicher Perfektionismus

Wieso „Ausrede“? Was ist falsch daran, wenn man zunächst sein Angebot perfektioniert, bevor man es vermarktet? » weiterlesen

Lessons learned im Aufbau eines Webshops:
Keine Investitionen als Selbstzweck

Das Team von flaschenpost.ch denkt heute kritisch über seine erste grosse Investitionsentscheidung – ein Rückblick auf das Gelernte.

von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch

Nachdem Renzo und ich (wie im letzten Startup-Diary erzählt) 2008 100% bei Flaschenpost einstiegen, war für uns klar, dass wir unsere Marktleistung noch einmal deutlich verbessern wollen. Dabei waren wir angetrieben von der Überzeugung, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen werden, wenn wir nur über das „perfekte Angebot“ verfügen. Unter Angebot verstanden wir damals vor allem unseren Webshop. (Diese Sichtweise stellte sich natürlich als viel zu eng heraus – doch darüber mehr in einem späteren Beitrag.)

Feature-Overload? » weiterlesen