Alle 28 Artikel zum Thema Entwicklung auf startwerk.ch:
Geschäftsideen online testen – mit einfachen Tools lassen sich Startup-Ideen risikofrei im Voraus erproben.
von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback
Startup-Tagebuch: Bernhard Schindlholzer
Wer bereits mit der Idee gespielt hat, ein Unternehmen zu gründen, ist mit dieser Situation vertraut: In einem Heureka-Moment kommt einem eine Startupidee und ist man ist augenblicklich überzeugt, dass man eine Marktlücke schliessen kann.
Um mit einer Idee erfolgreich zu sein, reicht Überzeugung aber leider nicht. Stattdessen braucht man konkrete Fakten, die auf eine lukrative Umsetzung schliessen lassen. Darum lohnt es sich, die Idee zu testen. Das sollte so früh wie möglich passieren, damit man keine vergebliche Mühe in die Entwicklung eines Produktes steckt. » weiterlesen
Zuerst das Geld, dann die Idee – das Design Thinking Startup will mit Vorschussfinanzierung innert zehn Monaten eine Geschäftsidee für ein funktionierendes Jungunternehmen finden.
Zu Besuch in Stanford: Das Team des Design Thinking Startups (Quelle:
HSG)
Fragt man, worin ein Startup-Investor sein Geld investiert, erhält man immer die gleiche Antwort: In Idee und Team. Das
Design Thinking Startup hatte anfangs weder das eine noch das andere, denn beim
Projekt der HSG wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Mittels Design Thinking soll in diesem Experiment ein Startup aus der Retorte entstehen. Für die Idee suchte die HSG per Crowdfunding auf c-crowd zunächst nach Kapital, 100’000 Franken für die Gründung einer AG kamen zusammen. Parallel dazu konnten sich Studis schweizweit für das Startupteam bewerben. Nachdem das Coaching-Team der HSG ein Team aus den Bewerbern zusammengestellt hat, kann es jetzt losgehen. Die zusammengewürfelte Gruppe hat zehn Monate Zeit, eine Geschäftsidee zu finden und daraus ein Unternehmen zu basteln.
Vetrauensvorschuss
Einer der vier frischgebackenen Gründer heisst Fabio Carlucci. Er studiert BWL an der HSG. Ist er nicht nervös, angesichts der gesammelten Erwartungen von Investoren und der eigenen Uni? » weiterlesen
Startups machen sich mit innovativen Ansätzen an die Lösung bestehender Probleme. Unser Gastautor verrät vier Methoden, die bei der Suche nach neuen Ideen helfen.
von Bernhard Schindlholzer, Gründer von Userfeedback.
In
ersten Beitrag zum Konzept des Creative Reframing ging es um die versteckten Annahmen, auf denen etablierte Geschäftsmodelle basieren – und wie diese zu Denkblockaden führen, die Innovation verhindern. Um zu disruptiven Ideen zu kommen – der Grundlagen nachhaltig erfolgreicher Startups – lohnt es sich, diese gezielt zu hinterfragen und neu zu definieren.
Solche Annahmen verhalten sich ganz ähnlich wie optischen Täuschungen. Dieses Bild zum Beispiel zeigt eine Winterlandschaft und fünf Pferde, jedoch sehen viele Personen auf den ersten Blick nur die Winterlandschaft. Sehr häufig ist es so, dass die Personen, die die Winterlandschaft sehen, nicht in der Lage sind, die Pferde zu entdecken, und die Personen die die Pferde gesehen haben, haben Schwierigkeiten, nur mehr eine Winterlandschaft in diesem Bild zu sehen.
Die Kunst des “Creative Reframing” ist es, einen solchen Wechsel als Denkweise zu trainieren. Mit konkreten Methoden ist es möglich, diese “Kunst” in eine konkrete Aktivität zu verwandeln, die man jederzeit auch selbst anwenden kann. Zum Beispiel bei der Suche nach einer Startup-Idee. » weiterlesen
Im aktuellen Startup-Tagebuch empfiehlt unser Gastautor vier Tools, die bei der Entwicklung seines Webstartups im täglichen Einsatz sind.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Für uns als Startup ist es wichtig, Tools einzusetzen, welche uns helfen so produktiv wie möglich zu sein. Unsere Ressourcen sind limitiert und deshalb gibt es keinen Spielraum um Zeit zu verschwenden. Ich möchte hier meine Erfahrungen teilen um anderen die Suche nach den richtigen Tools zu erleichtern.
An dieser Stelle habe ich bereits zuvor einmal über die Hilfsmittel geschrieben, welche wir einsetzen um über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Einige der Tools, wie z.B. Dropbox oder Github sind bei uns nach wie vor im Einsatz, andere wurden abgelöst und neue sind hinzugekommen um neu entstandene Bedürfnisse abzudecken. Hier eine Übersicht unseres aktuellen Setups:
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Survey.io hilft beim Einholen von Kundenfeedback, das besonders, aber nicht nur für Lean-Startups interessant ist.
Das beliebter werdende Konzept des Customer Development ist leichter abgenickt als umgesetzt. Dabei ist es gerade für Webstartups eine gute Möglichkeit, ihren Use Case auf schlanke Weise auszufeilen.
Nur bedeutet die Erhebung und Auswertung des dazu nötigen Kundenfeedbacks eine Menge Zusatzaufwand. Und wenn es etwas gibt, was bei Startups knapp ist, dann die Ressourcen für solche Vorhaben. Survey.io will hier Hand bieten. » weiterlesen
Designst du noch oder verkaufst du schon? Unser Gastautor plädiert für schnellere Produktentwicklung und dafür, es früher am Markt zu versuchen.
Von Dominic Blaesi, Gründer Flaschenpost.ch
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In meinem Februar-Post habe ich unsere erste grosse Investitionsentscheidung kritisch hinterfragt. Unter anderem habe ich bemängelt, dass wir der Qualität unserer Dienstleistung eine zu grosse Bedeutung beigemessen und dabei die Vermarktung vernachlässigt haben.
Kurz zur Vorgeschichte: Im Rahmen unseres Strategieprozesses 2009 haben wir unsere Dienstleistung in zahlreiche Komponenten zerlegt, wie beispielsweise Sortiment, Logistik, Produktdarstellung und machten uns zum Ziel, in diesen Disziplinen „excellence“ zu erreichen. Entsprechend arbeiteten wir in den folgenden Monaten fast ausschliesslich an diesen Themen. Wir taten dies guten Gewissens, obschon nur wenig Zeit für die Vermarktung unserer Dienstleistung blieb. Einfach weil wir überzeugt waren, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen würden, wenn wir erst einmal das „perfekte Angebot“ hätten. In diesem Sinne hielten wir diese Vorgehensweise für absolut richtig und hatten eine gute Ausrede nicht verkaufen zu müssen.
Gefährlicher Perfektionismus
Wieso „Ausrede“? Was ist falsch daran, wenn man zunächst sein Angebot perfektioniert, bevor man es vermarktet? » weiterlesen
Die Alternative dazu, im stillen Kämmerchen ein Produkt zu bauen das den Kunden irgendwann vor die Nase gesetzt wird: der Soft Launch. Unser Gastautor erklärt die Vorteile des schrittweisen Rollouts.
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Nachdem wir Ende März wussten, dass unser Produkt technisch funktioniert – wir konnten das mit Tests verifizieren – ging es in die nächste Phase: Wir mussten herausfinden ob es auch für unsere Kunden funktioniert, ob es nutzbar ist und ob es deren Probleme wie geplant löst.
Um dies herauszufinden sind wir aktuell in einer Soft-Launch-Phase. Wir laden täglich zwei bis drei Interessenten (wir sammeln seit dem ersten Tag die E-Mail-Adressen von Leuten, welche an unserem Produkt interessiert sind) dazu ein unser Produkt zu nutzen.
Diese Nutzer erhalten Zugang zu unserer Webapp und können sie uneingeschränkt nutzen. Im Gegenzug hoffen wir auf die Bereitschaft, uns mit Feedback auszuhelfen (Interessiert daran Tester zu werden? Anmeldung auf unserer Website). Unser Ziel ist es, herauszufinden ob unser Interface funktioniert, ob der Service tut was er soll und eben, ob die Adressbuch-Probleme unserer Kunden auch wirklich gelöst werden. » weiterlesen
In seinem Diary berichtet Marcus Kuhn diesen Monat von der Umsetzung des “Lean Startup Konzepts” bei connex.io
von Marcus Kuhn, Gründer connex.io
Lean Startup ist der letzte Schrei in der US Startup Szene und so langsam schwappt das Konzept auch auf unsere Seite des Atlantiks über. Obwohl der Name es vermuten lassen würde, geht es bei Lean Startup nicht darum, eine möglichst kleine, schlanke Unternehmung aufzubauen, sondern darum, Ideen so schnell als möglich zu validieren um die Verschwendung von Ressourcen zu minimieren.
Hierzu gibt es verschiedenste Ansätze und Leute mit einigem mehr Wissen die darüber geschrieben haben. So finden sich beispielsweise auf Eric Ries’s Blog oder Hiten Shah’s Twitter Account zusätzliche Informationen.
In diesem Post schreibe ich darüber wie wir uns bei connex.io daran gemacht haben, die Lean Startup Prozesse zu nutzen und wie wir sie stellenweise implementiert haben.
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Die LG Scanner Mouse von Dacuda kommt diesen Sommer auf den Markt. Die Zürcher arbeiten bereits an der nächsten Stufe und suchen Ideen, wie man die gescannten Inhalte intelligenter mit bestehenden Anwendungen integrieren kann – mit Unterstützung der Internet-User.
LG Scanner Mouse von Dacuda
Die Resonanz auf Messen und Produktveranstaltungen ist durchwegs positiv: Die
Maus, die gleichzeitig Scannen kann, kommt nach Auskunft der Gründer in der Branche sehr gut an. Und deshalb ist man bei
Dacuda schon gespannt auf Mitte des Jahres, wenn nach drei Jahren Entwicklungszeit die Mäuse – basierend auf Dacudas Technologie – auf den Markt kommen. Für voraussichtlich 99 Euro wird das erste Produkt, die LG LSM-100, weltweit lanciert. “Es ist schon ein spannendes Gefühl, wenn es dann Produkte mit ‚Dacuda inside’ in allen Läden zu kaufen gibt”, erklärt CEO Dr. Alexander Ilic, der vor wenigen Tagen erst zum
HSG-Gründer des Jahres gekürt wurde.
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Das Team von flaschenpost.ch denkt heute kritisch über seine erste grosse Investitionsentscheidung – ein Rückblick auf das Gelernte.
von Dominic Blaesi, Gründer flaschenpost.ch
Nachdem Renzo und ich (wie im letzten Startup-Diary erzählt) 2008 100% bei Flaschenpost einstiegen, war für uns klar, dass wir unsere Marktleistung noch einmal deutlich verbessern wollen. Dabei waren wir angetrieben von der Überzeugung, dass die Verkäufe praktisch von alleine kommen werden, wenn wir nur über das „perfekte Angebot“ verfügen. Unter Angebot verstanden wir damals vor allem unseren Webshop. (Diese Sichtweise stellte sich natürlich als viel zu eng heraus – doch darüber mehr in einem späteren Beitrag.)
Feature-Overload? » weiterlesen