Alle 3 Artikel zum Thema Diversifikation auf startwerk.ch:
Wie sehr soll man sich von der Infrastruktur einzelner Akteure abhängig machen? “Gar nicht” wäre schön, geht aber selten.
Es begegnet Startups in diversen Varianten – das Plattform-Dilemma. Für Startups ist es eine wichtige Frage, wie sehr sie bei ihrer Suche nach Nischen in einer veränderlichen Umgebung abhängig sind von anderen Playern. Gerade IT-Unternehmen bauen in der Regel auf Bestehendem auf.
Wie stark man sich dabei auf ein bestimmtes Gleis begibt und sich den Rückweg verbaut, ist Teil eines grundlegenden Trade-offs.
Es geht bereits los bei den Partnership-Programmen der Software-Giganten: » weiterlesen
Als lärm- und abgasfreie Taxi-Alternative plant ein Basler Unternehmer einen Shuttledienst mit Elektro-Rikschas – und tritt auch selbst in die Pedale.
Tilmann Schor hat Lust auf ein Experiment. Der Basler
Grafiker möchte einen kleinen Beitrag zur Verkehrsentspannung leisten, für mehr Umweltbewusstsein werben und gründet dazu ein Unternehmen. Am Anfang der Idee stand die Beobachtung, dass in seinem Stadteil der ÖV nicht engmaschig genug funktioniere.
Für ältere Menschen gebe es nicht genug Angebote und die Naherholungsgebiete seien schlecht erschlossen. Da eine Lücke zu füllen und gleichzeitig ein ökologisch sinnvolles Projekt zu lancieren, reizte Schor – und die Velotaxi Idee war entstanden.
Das Konzept: Ein velobasierter Taxi-Shuttleservice. Als Taxi dient ein Citycruiser, quasi eine moderne Form der Rikscha, zweisitzig, mit einem Elektro-Stützmotor. Später auch ausbaufähig, soll das Taxi zunächst für den Basler Stadtteil Gundeldingen-Bruderholz starten. Das “Gundeli”, wie das Quartier dort heisst, liegt südlich vom Bahnhof und auf der Kantonsgrenze, weshalb es ÖV-technisch weniger gut erschlossen ist als andere Quartiere. Zugute kommt Schor bei seinem Projekt, dass gerade kürzlich ein Verkehrsberuhigungsprojekt für das Viertel beschlossen wurde.
Anfang als One-Man-Show
Schor möchte das Projekt bewusst klein starten, statt einem grossangelegten Auftakt will der Gründer den Bedarf erst in einer Pilotphase testen. Das Anrühren “mit grosser Kelle” ist ihm zudem nicht sympathisch. Deshalb startet das Velotaxi zunächst als One-Man-Show. In einem Vorprojekt, das bis Ende 2011 gehen soll, tritt der umweltbewusste Graphiker erst einmal selbst in die Pedale. » weiterlesen
Wie heute noch Geld verdienen mit Musik im Internet? Restorm versucht es als soziales Netzwerk für Hörer, Bands, Labels, Venues und die Medien.
Das erste, was mir klar wird bei meinem Besuch:
restorm hat einen der hübschesten Arbeitsplätze in Zürich. Einquartiert hat sich das zwölfköpfige Team zuoberst in einem Bürogebäude an der Hardturmstrasse, direkt über den Bernoulli-Häusern. Die vermutlich für eine Penthouse-Wohnung gedachten Räume schauen zur Limmat. Auch wenn das Büro eher knapp bemessen scheint für das grosse Team, das hauptsächlich aus Entwicklern besteht – Neid kommt bei mir trotzdem auf.
Anfang August hat das restorm-Team den Look der Musikplattform generalüberholt und neue Funktionen eingeführt. Daneben sind für die nächsten Monate neue Features geplant, ausserdem möchte man ins europäische Ausland expandieren. Eine spannende Zeit für restorm und eine gute Gelegenheit für einen Blick auf das Zürcher Startup.
Nach dem Relaunch
Zur Erinnnerung: restorm.com hatte sich 2007 mit der Idee aufgemacht, ein führendes Musikvideoportal zu werden. Das scheiterte unter anderem am Problem der Lizenzkosten für die Inhalte. Das Team änderte daraufhin die Ausrichtung der Plattform. » weiterlesen