Alle 16 Artikel zum Thema Crowdfunding auf startwerk.ch:
Unser Wochenüberblick für News aus der Startups-Szene: Diesmal mit Themen wie Geld für grünes Essen, dem ausgetrockneten VC-Markt und CH-Startups im Mobile Game.
B-to-v unterstützt Gründer
Zwei Teilstipendien für das Management-Programm Technologie-Unternehmer an der HSG offeriert das Investorennetzwerk b-to-v.
Im mit einer Diplomarbeit abschliessenden Studiengang wird der Case des eigenen Unternehmens bearbeitet. Bewerben können sich Interessierte bis zum 15.2.2012. » B-to-v offeriert Stipendien
Eaternity-Team mit Startup-Stipendium
Das Projekt Eaterniy erhält das WWF Hub Fellowship und hat damit einen aktuellen Social-Entrepreneurship-Wettbewerb am Hub Zürich gewonnen. Die Gründer wollen nachhaltige Ernährung fördern, sie erhalten 30’000 Franken Seedfunding und Hub-Dienstleistungen. Runner-Ups waren die Projekte Organic Standard und Solar.greenings.org. » And the winner is.. Eaternity
Uepaa(!!) und ActLight holen sich venture kick » weiterlesen
Mit einer selbst-aufpumpenden Velobereifung will Benjamin Krempel das Aufpumpen von Hand überflüssig machen. Das Projekt hat kürzlich die Jury von Venture 2012 überzeugt.
In der Alltagstechnik sind alle denkbaren Erfindungen schon gemacht. Oder doch nicht?
Dass Innovation auch bei scheinbar banalem wie einem Veloreifen noch möglich ist, zeigt Benjamin Krempels Startup PumpTire.
Wer denkt, dass clevere Erfindungen immer ein once-in-a-lifetime Erleuchtungsmoment voraussetzen, findet hier übrigens ein Gegenbeispiel. Erfinden kann nämlich ein gezielter Prozess sein. Wie Benjamin erzählt, suchte er dezidiert nach Ideen für Produktinnovationen. Sein Ansatz: » weiterlesen
Zuerst das Geld, dann die Idee – das Design Thinking Startup will mit Vorschussfinanzierung innert zehn Monaten eine Geschäftsidee für ein funktionierendes Jungunternehmen finden.
Zu Besuch in Stanford: Das Team des Design Thinking Startups (Quelle:
HSG)
Fragt man, worin ein Startup-Investor sein Geld investiert, erhält man immer die gleiche Antwort: In Idee und Team. Das
Design Thinking Startup hatte anfangs weder das eine noch das andere, denn beim
Projekt der HSG wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Mittels Design Thinking soll in diesem Experiment ein Startup aus der Retorte entstehen. Für die Idee suchte die HSG per Crowdfunding auf c-crowd zunächst nach Kapital, 100’000 Franken für die Gründung einer AG kamen zusammen. Parallel dazu konnten sich Studis schweizweit für das Startupteam bewerben. Nachdem das Coaching-Team der HSG ein Team aus den Bewerbern zusammengestellt hat, kann es jetzt losgehen. Die zusammengewürfelte Gruppe hat zehn Monate Zeit, eine Geschäftsidee zu finden und daraus ein Unternehmen zu basteln.
Vetrauensvorschuss
Einer der vier frischgebackenen Gründer heisst Fabio Carlucci. Er studiert BWL an der HSG. Ist er nicht nervös, angesichts der gesammelten Erwartungen von Investoren und der eigenen Uni? » weiterlesen
Interessante Links mit Lesestoff fürs Wochenende, unter anderem: Recht und Crowdfunding, die Bilanz der Samwer-Brüder und vermeidbare Kontrollverluste.
Crowdfunding und das Gesetz
Wagniskapital aus dem Internet. Ein Jurist wirft für die NZZ einen Blick auf das Modell Crowdfunding in der Schweiz und zeigt, dass die rechtlichen Fragen komplexer sind als man denken würde.
Bootstrapping-Tipps
Learnings vom Soundcloud-Gründer. Eric Wahlforss ist CTO beim in Berlin gegründeten Webstartup Soundcloud, im Video erzählt der baumlange Skandinavier 4 hörenswerte Anekdoten aus seiner Anfangszeit. Einer der Tipps: “Schmeisst eine Party!”
3 Brüder, 25 Unternehmensverkäufe » weiterlesen
Mit c-crowd ist die demokratische Art der Finanzierung endgültig in der Schweiz angekommen. Neben klassischem Crowdfunding bringt die Plattform auch Venture Capital zu Startups.
Der Serien-Unternehmer Marc P. Bernegger hat c-crowd zusmmen mit Philipp Steinberger und Oliver Rappold im April 2011 lanciert. c-crowd ist auf den ersten Blick eine Crowdfunding-Plattform, wie es sie bereits an verschiedenen Orten gibt. Revolutionär daran ist allerdings die angebotene Möglichkeit der Startupfinanzierung: c-crowd lässt alle klassischen Vermittler zwischen Geldgebern und Unternehmern aussen vor und erlaubt es den Gründern, direkt an Privatpersonen zu gelangen.
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Was auch immer mehr Leute für das Unternehmertum begeistert sollte gefördert werden. Deshalb hält TechCrunch Europe “The Startup Kids” für unterstützenswert. Und wir auch.
Film-Unternehmerinnen: Vala und Sesselja
Sesselja Vilhjalmsdottir und Vala Halldorsdottir machen einen Film über Unternehmer in Europa und den USA. Dank einem Zuschuss von der EU konnten die beiden bereits die Interviews mit 70 Unternehmern gefilmt werden. Nun suchen sie über Kickstarter.com zusätzliche Finanzen um den Film fertigzustellen.
Mike Butcher hat auf TechCrunch bereits am 7. April dazu aufgerufen, das Projekt zu unterstützen. Die Sammlung läuft noch bis zum 7. Mai und “The Startup Kids” wurde bereits doppelt so viel Geld versprochen wie angepeilt.
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Crowdfunding scheint im Bewusstsein von Gründern und Publikum angekommen – Schweizer Startups machen mit dem Modell erste Gehversuche.
2010 waren Crowdfunding-Websites wie Pilze aus dem Boden geschossen: Allein in deutschsprachigen Raum liessen sich zum Beispiel Pling, Inkubato, Startnext oder MySherpas nennen. Mit dieser Zerstückelung haben Publikum und Projektinitianten momentan auch zu kämpfen – eine Marktbereinigung täte Not. Nichtsdestotrotz scheint es so, als wäre das Modell inzwischen dabei, sich auch hierzulande zu etablieren.
Aktuelles Beispiel: Das Zürcher Startup exthanded (Startwerk-Porträt von 2010), das ein selbstentwickeltes Kameraschwebestativ in Serie produzieren lassen will. » weiterlesen
In den USA hat sich mit AngelList ein neuer Treiber für Startupfinanzierung etabliert. Warum wir ähnliche Instrumente brauchen.
Was zeichnet die US-amerikanische Startupszene aus? Neben Zuversicht und Machergeist sicher die Zugänglichkeit, gerade von Geldgeber-Zirkeln. Bei hiesigen Business Angels drängt sich ein anderes Bild auf, obwohl die Ausgangslage gar nicht so schlecht wäre.
Die wenigen Erhebungen zum Thema rechnen mit 2000 bis 3000 Business Angels in der Schweiz. Davon sind nur wenige hundert institutionell organisiert in Business-Angel-Netzwerken und Vereinen, und damit in der Szene präsent und erreichbar. Warum nicht mehr? An investitionsfähigem Kapital mangelt es hierzulande ja nicht. Mit rund 200’000 HNWIs (high net worth individuals – also Personen mit mindestens einer Million an flüssigen Mittel) lässt die Schweiz gerechnet auf die Bevölkerung die meisten Länder hinter sich. Aber nur ein Teil der genannten dicken Fische hat Interesse an der Förderung von Jungunternehmen.
Die Gruppe lässt sich klar umreissen, meist sind es arrivierte Firmeninhaber über 45, die Spass haben an der Begleitung eines Jungunternehmens – was als Motivation den wichtigsten Faktor ausmacht. Der andere Grund: Private Banking ist viel bequemer. Mit Beteiligungen an jungen Unternehmen den Markt zu schlagen (also mehr Rendite als mit Index-Investments zu erzielen) ist schwierig. Man braucht völliges Vertrauen in das eine Startup oder ein grösseres Portfolio um Pleiten abzufedern.
Hier könnte das Internet helfen – per Anleihen aus sozialen Netzwerken. » weiterlesen
Die Anschubfinanzierung durch Normalbürger ist keine Idee aus dem Internet. Wer seinem Quartier etwas bietet, kann es ja mal in der Nachbarschaft statt bei den Facebook-Freunden versuchen. Jedenfalls im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
San Francisco ist nicht nur die Hauptstadt der Tech-Gründerszene (was Leute aus dem Silicon Valley vehement verneinen und Palo Alto nennen), sondern auch ein gutes Pflaster für Non-Profit-Organisationen. Und überhaupt für neue, freche und andere Ideen. Und jedenfalls alles, was online stattfindet.
Lisa Lane hatte eine andere Idee – seit Monaten plant sie ihr Dessert-Restaurant gleich um die Ecke in meinem Quartier – “Yummy Stuff”, was soviel heisst wie leckeres Zeug. Ihre Leckereien allerdings erfüllen ganz spezielle Anforderungen: Sie sollen Allergikern die Sicherheit geben, die sie brauchen, um solche Mischprodukte essen zu können: Strikte Trennung von Nuss-, Ei-, Gluten und allen anderen, typischen Allergikerstoffen.
Aber auch oder grade in San Francisco ist es einfacher, für die 150ste Youtube-Kopie einen Risikokapitalgeber zu finden als für ein Allergiker-Restaurant. Also versucht es Lisa mit Croudfunding:
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Gründen nur mit Eigenkapital ist nicht immer eine Option, wenn es um ambitiöse Pläne geht. Bei der Suche nach passender Finanzierung hilft unsere Liste.
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Wir werfen in einem ersten Schritt vor allem ein Blick auf Business Angels und ihre Netzwerke. Angels investieren in der Regel in einem früheren Stadium in Unternehmen und mit geringeren Summen als Venture-Kapital-Gesellschaften, die vor allem bereits lancierten Firmen Wachstumsfinanzierung zu Verfügung stellen.
Aus diesem Grund konzentrieren wir uns hier auf die Angels – wer zu einem späteren Zeitpunkt nach VC-Beteiligung sucht, hat dann mit Sicherheit schon die dazu nötigen Kontakte.
Wichtig: Die einzelnen Institutionen funktionieren nicht unabhängig voneinander. Viele aktive Angels sind Mitglied von mehr als einer Vereinigung und über verschiedene Plattformen auffindbar. Das bedeutet auch, das sich besondere gute (oder schlechte) Pitches herumsprechen können – eine Sache, die es zu bedenken gilt bei der Suche nach Finanzierung.
A3 Angels Investor Group
Die Mitglieder sind Alumni der ETH-Lausanne, die sich für Frühphaseninvestments in Technologiestartups interessieren, vor allem auf die Romandie fokussiert. Sitz in Lausanne. » weiterlesen